Arbeits- Organisations- Und Wirtschaftspsychologie at Universität Bochum | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Arbeits- Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Bochum

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Arbeits- Organisations- und Wirtschaftspsychologie Kurs an der Universität Bochum zu.

TESTE DEIN WISSEN

Gütekriterien von psychologischen Testverfahren 

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TESTE DEIN WISSEN

Objektivität 

• Durchführung 

• Auswertung 

• Interpretation 

--> Beispiel: Verschiedene Anwender kommen zum gleichen Ergebnis.


Reliabilität (Zuverlässigkeit) 

--> Gibt den Grad der Messgenauigkeit eines Testverfahrens an. 

-->  Beispiel: Bei wiederholter Durchführung muss vom Teilnehmer das gleiche Ergebnis erreicht werden.


Validität (Gültigkeit) 

--> Gibt den Grad der Messgenauigkeit eines Testverfahrens in Bezug auf ein Kriterium an.

BSp: Wenn ein Test Berufserfolg eines Kandidaten vorhersagen soll, muss sich  dieser Zusammenhang entsprechend statistisch nachweisen lassen



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TESTE DEIN WISSEN

organisationale Veränderung 

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TESTE DEIN WISSEN

Wissen über komplexe Veränderungsdynamiken (Porras & Robertson, 1992)


Extern fokussierte Veränderung, z. B. wichtige Veränderung in der Strategie der Organisation, z.B. Veränderung der Produkte, der Märkte oder Schwerpunkte

Intern fokussierte Veränderungen, z.B. Veränderungen in den intern fokussierten Zielen oder die Kultur, Veränderungen in der Art wie Produkte hergestellt werden (z.B. Veränderungen in Werkzeug, der Technik oder der Reihenfolge von Herstellungsschritten, z.B. bei der Lean Produktion)

• Veränderungen der organisationalen Form z.B. wichtige Ergänzungen oder Verkauf oder Aufgabe von ganzen Organisationseinheiten

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TESTE DEIN WISSEN

Klima 

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TESTE DEIN WISSEN

- Die Gestaltpsychologie betont, dass Klima eine Komposition aus mehreren Wahrnehmung und Erfahrungen und damit eine Gestalt (als Ganzes) ist, die sich aus mehreren Beobachtungen zusammensetzt

- Klima: eine zusammenfassende Wahrnehmung, abgeleitet aus einer Anzahl von miteinanderverbundenen Erfahrungen mit organisationalen Regelungen, Praktiken und Prozeduren sowie den Beobachtungen welches Verhalten belohnt, unterstützt und erwartet wird. 

„Väter“ des Klima Begriffs: 

•Lewin, Lippitt & White 

•Likert 

•Katz & Kahn 

•Argyris 

•Schein


Diagnoseansatz: quantitativ

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TESTE DEIN WISSEN

Vorteile / Nachteile von Teamarbeit

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TESTE DEIN WISSEN

• Informationsverarbeitung


• Nutzung mehrerer Gedächtnisse = Zurückgreifen auf mehr Informationen


• Entwicklung eines transaktiven Gedächtnisses (geteiltes Wissen)


• Motivationsgewinne

• Mere Presence = Anwesenheit anderer führt zu höherer Anstrengung

• Social Compensation Kompensation schwächerer Gruppenmitglieder

• Social Labouring = Gefühl, für die Gruppe zu arbeiten Nerdinger, 2014



Nachteile: 

• Groupthink• Bei sehr kohäsiven Gruppen, findet weniger kritisches Denken statt
• Führt zu Selbstüberschätzung, Engstirnigkeit, Uniformitätsdruck
• Motivationsverluste
• Social Loafing = Motivationsverlust einzelner, unbewusste Reduktion des eigenen
Beitrags
• Soziale Angst = Hemmungen durch Anwesenheit anderer
• Trittbrettfahrer = Bewusste Reduktion der eigenen Anstrengung
(eigener Beitrag wird als unwichtig empfunden)
• Sucker-Effekt = Protest gegenüber Fehlverhalten
anderer Gruppenmitglieder


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TESTE DEIN WISSEN

Feldt-theoretisches Modell (Lewin) im Rahmen von episodischen Veränderungen 

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TESTE DEIN WISSEN

...basiert auf der Theorie des dynamischen Gleichgewichts

...will man diesen Zustand verändern, muss der stabile Zustand aufgelöst werden. 


1. Auftauen (unfreezing) des bestehenden Gleichgewichts --> Infragestellen des herrschenden Zustand, Wecken der Bereitschaft für Veränderung

2. Verändern (move) --> Bewegung und Aktivitäten initiieren, die zum angestrebten Zustand hinführen, Entwickeln von neuen Verhaltensmustern 

3. Einfrieren (refreezing) --> Herstellung und Stabilisierung des neuen Gleichgewichtszustands, Verstärkung und Stützung der angestrebten Verhaltensmuster 

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TESTE DEIN WISSEN

Teams durchlaufen verschiedene Phasen 

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TESTE DEIN WISSEN

1. Forming: Kennenlernen, noch wenig Übereinstimmungen, unklares Ziel


2. Storming: Konflikte über Ziel und Prozess und Zuständigkeiten


3. Norming: Einigung und Konsensfindung, klare Rollen und Zuständigkeiten


4. Performing: Klare Vision und Ziel, Fokus auf Zielerreichen


5. Adjourning: Aufgabenabschluss, Evaluation und Wertschätzung der Arbeit Tuckman, 1965


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TESTE DEIN WISSEN

Gerüchte 

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TESTE DEIN WISSEN

Eine Motivationale Perspektive: 

- Gerüchte erfüllten funktionale Bedürfnisse Gerüchte sind Statements, das zwischen Personen zirkulieren, die instrumentell relevant sind und nicht verifiziert sind. 

D.h.

1. Gerüchte sind eine kollektive Aktivität

2. Gerüchte sind bedeutungshaltige Aussagen, bestehen aus einem Substantiv und einem Verb („Unsere Jobs werden vernichtet“)

3. Gerüchte sind keine Meinungen („Ich hasse diese Veränderung“) und auch kein Zynismus („Haben wir das nicht schon alles einmal durchgemacht?“), aber begleiten diese Arten von Unterhaltungen

4. Zentraler Bestandteil ist, dass Gerüchte nicht verifiziert sind 


motivatonales Rahmenmodell für 

Gerüchte:

 Implikationen für ein Gerüchte-Management:„Rumor Combat“: 

--> Wenn falsche Gerüchte bereits zirkulieren, benötigt die Organisation eine glaubwürdige und vertrauensvolle Quelle, die diesen falschen Gerüchten eindeutig widerspricht und diese richtig stellt. 


Prävention von Gerüchten: 

-->  Durch zeitnahe und korrekte Information und Einbeziehung in Entscheidungen (--> Theorie der kognizierten Kontrolle) wird Unsicherheit reduziert und Kontrolle ermöglicht 

--> Durch das Setzen von Leitplanken, die Unsicherheit zulassen, z.B. durch die Klarstellung von Prozess und Prozeduren, über die Art und Weise wie entschieden wird 

-> das erhöht die Wahrnehmung von prozeduraler Gerechtigkeit

 -->  Durch Botschaften, die das Gefühl der Zugehörigkeit und den Selbstwert erhalten, z.B. durch das Betonen der Skills der Beschäftigten, der bisherigen wertvollen Beiträge, und erfolgreichen Veränderungen in der Vergangenheit (Betonung der Selbstwirksamkeit)

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TESTE DEIN WISSEN

Great Place to work - Modell

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TESTE DEIN WISSEN

Glaubwürdigkeit:

--> Beziehungsgestaltung geht meist von der Führung aus

--> wichtig: wechselseitige Kommunikation, Führungskompetenz, integres Verhalten

--> authentisches Vorleben der Unternehmenskultur


Respekt:

--> respektvoller, stetiger Austausch zwischen Führenden und Mitarbeitenden

--> "gut gemeint" ungleich "gut gemacht"

--> wichtig dabei Mitarbeiter*innen in ihrer (persönlichen une privaten) Rolle wahrzunehmen


Fairness:

--> entsteht wenn Führungskräfte verlässlich und respektvoll entscheiden

--> Gerechtigkeit steht im Vordergrund

--> sorgt für Vertrauen und Stabilität


Stolz:

--> Mitarbeiter*innen habne das Gefühl, einen Unterschied zu machen

--> Mitarbeiter*innen empfinden die Arbeit als sinnvoll

--> Führung: Zusammenhang zwischen der Einzelaufgabe und dem "großen und Ganzen" herstellen


​Teamgeist:

--> oft ist es direktes Tem, das Mitarbeiter*innen in Organisation hält

--> Spaß und Freude als Treiber

--> achtsamer Umgang innerhalb und außerhalb des eigenen Teams

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TESTE DEIN WISSEN

Employee Relations & Interne Kommunikation 


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TESTE DEIN WISSEN

...dient dazu, die arbeitsteilig gestalteten Prozesse in einer Organisation zu koordinieren und deren Interaktion und Bezugnahme auf einander zu ermöglichen. Kommunikation ist grundlegend für die Prozesse „des Organisierens“ (Kitchen & Daly, 2002)

- Aus psychologischer Sicht hat die interne Kommunikation aber ebenso die Funktion Unsicherheit zu reduzieren (Bradac, 2001; Hargie, Tourish & Wilson, 2002). 

- Eine qualitativ und quantitativ zielgruppenorientierte Unternehmenskommunikation: 

--> reduziert die Wahrscheinlichkeit von Gerüchten (Rosnow, 1977, Rosnow & Foster, 2005) 

--> zeigt deutliche Zusammenhänge mit der generellen Arbeitszufriedenheit (Akkirman & Harris, 2005; Hargie et al., 2002; Hecht 1978; Pincus; 1986) 

--> und Organisational Citizenship behavior (Chan und Lai, 2012)

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TESTE DEIN WISSEN

Gesundheit

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TESTE DEIN WISSEN

​- mehr als Abwesenheit von Krankheit


 WHO-Definition:

- Zustand vollständigen, körperlichen geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen

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TESTE DEIN WISSEN

Facetten beruflichen Erfolgs

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TESTE DEIN WISSEN

• Beruflicher Erfolg kann vielfältig gesehen werden:

➢ Leistung

➢ Sinnerleben

➢ Gesellschaftlicher Status

➢ Zufriedenheit

➢ Psychische und physische Gesundheit

➢ Das Gefühl, gefordert zu sein

➢ Überzeugung, das zu tun, was den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht 27 Schuler, 2014, S. 4


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TESTE DEIN WISSEN

Take Home - Teamarbeit

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TESTE DEIN WISSEN

- Es gibt verschiedene Teamformen, die anhand des Grads der Fähigkeiten- und Autorität Differenzierung unterschieden werden können 


- Teamarbeit kann Vorteile haben und zum Beispiel zu Motivationsgewinnen führen, Teamarbeit kann jedoch auch viele Nachteile haben und im Gegenteil zu Motivationsverlusten führen 


- Gerade bei komplexen und unbekannten Aufgaben sind fachlich diverse Teams von Nutzen 


- Teams durchlaufen verschiedene Phasen der Teamarbeit, diese sind nach Tuckman Forming, Norming, Storming, Performing, Adjourning 


- Vor dem Teamtraining muss stets eine Trainingsbedarfsanalyse erfolgen


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  • 223652 Karteikarten
  • 4656 Studierende
  • 107 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Arbeits- Organisations- und Wirtschaftspsychologie Kurs an der Universität Bochum - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Gütekriterien von psychologischen Testverfahren 

A:

Objektivität 

• Durchführung 

• Auswertung 

• Interpretation 

--> Beispiel: Verschiedene Anwender kommen zum gleichen Ergebnis.


Reliabilität (Zuverlässigkeit) 

--> Gibt den Grad der Messgenauigkeit eines Testverfahrens an. 

-->  Beispiel: Bei wiederholter Durchführung muss vom Teilnehmer das gleiche Ergebnis erreicht werden.


Validität (Gültigkeit) 

--> Gibt den Grad der Messgenauigkeit eines Testverfahrens in Bezug auf ein Kriterium an.

BSp: Wenn ein Test Berufserfolg eines Kandidaten vorhersagen soll, muss sich  dieser Zusammenhang entsprechend statistisch nachweisen lassen



Q:

organisationale Veränderung 

A:

Wissen über komplexe Veränderungsdynamiken (Porras & Robertson, 1992)


Extern fokussierte Veränderung, z. B. wichtige Veränderung in der Strategie der Organisation, z.B. Veränderung der Produkte, der Märkte oder Schwerpunkte

Intern fokussierte Veränderungen, z.B. Veränderungen in den intern fokussierten Zielen oder die Kultur, Veränderungen in der Art wie Produkte hergestellt werden (z.B. Veränderungen in Werkzeug, der Technik oder der Reihenfolge von Herstellungsschritten, z.B. bei der Lean Produktion)

• Veränderungen der organisationalen Form z.B. wichtige Ergänzungen oder Verkauf oder Aufgabe von ganzen Organisationseinheiten

Q:

Klima 

A:

- Die Gestaltpsychologie betont, dass Klima eine Komposition aus mehreren Wahrnehmung und Erfahrungen und damit eine Gestalt (als Ganzes) ist, die sich aus mehreren Beobachtungen zusammensetzt

- Klima: eine zusammenfassende Wahrnehmung, abgeleitet aus einer Anzahl von miteinanderverbundenen Erfahrungen mit organisationalen Regelungen, Praktiken und Prozeduren sowie den Beobachtungen welches Verhalten belohnt, unterstützt und erwartet wird. 

„Väter“ des Klima Begriffs: 

•Lewin, Lippitt & White 

•Likert 

•Katz & Kahn 

•Argyris 

•Schein


Diagnoseansatz: quantitativ

Q:

Vorteile / Nachteile von Teamarbeit

A:

• Informationsverarbeitung


• Nutzung mehrerer Gedächtnisse = Zurückgreifen auf mehr Informationen


• Entwicklung eines transaktiven Gedächtnisses (geteiltes Wissen)


• Motivationsgewinne

• Mere Presence = Anwesenheit anderer führt zu höherer Anstrengung

• Social Compensation Kompensation schwächerer Gruppenmitglieder

• Social Labouring = Gefühl, für die Gruppe zu arbeiten Nerdinger, 2014



Nachteile: 

• Groupthink• Bei sehr kohäsiven Gruppen, findet weniger kritisches Denken statt
• Führt zu Selbstüberschätzung, Engstirnigkeit, Uniformitätsdruck
• Motivationsverluste
• Social Loafing = Motivationsverlust einzelner, unbewusste Reduktion des eigenen
Beitrags
• Soziale Angst = Hemmungen durch Anwesenheit anderer
• Trittbrettfahrer = Bewusste Reduktion der eigenen Anstrengung
(eigener Beitrag wird als unwichtig empfunden)
• Sucker-Effekt = Protest gegenüber Fehlverhalten
anderer Gruppenmitglieder


Q:

Feldt-theoretisches Modell (Lewin) im Rahmen von episodischen Veränderungen 

A:

...basiert auf der Theorie des dynamischen Gleichgewichts

...will man diesen Zustand verändern, muss der stabile Zustand aufgelöst werden. 


1. Auftauen (unfreezing) des bestehenden Gleichgewichts --> Infragestellen des herrschenden Zustand, Wecken der Bereitschaft für Veränderung

2. Verändern (move) --> Bewegung und Aktivitäten initiieren, die zum angestrebten Zustand hinführen, Entwickeln von neuen Verhaltensmustern 

3. Einfrieren (refreezing) --> Herstellung und Stabilisierung des neuen Gleichgewichtszustands, Verstärkung und Stützung der angestrebten Verhaltensmuster 

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Q:

Teams durchlaufen verschiedene Phasen 

A:

1. Forming: Kennenlernen, noch wenig Übereinstimmungen, unklares Ziel


2. Storming: Konflikte über Ziel und Prozess und Zuständigkeiten


3. Norming: Einigung und Konsensfindung, klare Rollen und Zuständigkeiten


4. Performing: Klare Vision und Ziel, Fokus auf Zielerreichen


5. Adjourning: Aufgabenabschluss, Evaluation und Wertschätzung der Arbeit Tuckman, 1965


Q:

Gerüchte 

A:

Eine Motivationale Perspektive: 

- Gerüchte erfüllten funktionale Bedürfnisse Gerüchte sind Statements, das zwischen Personen zirkulieren, die instrumentell relevant sind und nicht verifiziert sind. 

D.h.

1. Gerüchte sind eine kollektive Aktivität

2. Gerüchte sind bedeutungshaltige Aussagen, bestehen aus einem Substantiv und einem Verb („Unsere Jobs werden vernichtet“)

3. Gerüchte sind keine Meinungen („Ich hasse diese Veränderung“) und auch kein Zynismus („Haben wir das nicht schon alles einmal durchgemacht?“), aber begleiten diese Arten von Unterhaltungen

4. Zentraler Bestandteil ist, dass Gerüchte nicht verifiziert sind 


motivatonales Rahmenmodell für 

Gerüchte:

 Implikationen für ein Gerüchte-Management:„Rumor Combat“: 

--> Wenn falsche Gerüchte bereits zirkulieren, benötigt die Organisation eine glaubwürdige und vertrauensvolle Quelle, die diesen falschen Gerüchten eindeutig widerspricht und diese richtig stellt. 


Prävention von Gerüchten: 

-->  Durch zeitnahe und korrekte Information und Einbeziehung in Entscheidungen (--> Theorie der kognizierten Kontrolle) wird Unsicherheit reduziert und Kontrolle ermöglicht 

--> Durch das Setzen von Leitplanken, die Unsicherheit zulassen, z.B. durch die Klarstellung von Prozess und Prozeduren, über die Art und Weise wie entschieden wird 

-> das erhöht die Wahrnehmung von prozeduraler Gerechtigkeit

 -->  Durch Botschaften, die das Gefühl der Zugehörigkeit und den Selbstwert erhalten, z.B. durch das Betonen der Skills der Beschäftigten, der bisherigen wertvollen Beiträge, und erfolgreichen Veränderungen in der Vergangenheit (Betonung der Selbstwirksamkeit)

Q:

Great Place to work - Modell

A:

Glaubwürdigkeit:

--> Beziehungsgestaltung geht meist von der Führung aus

--> wichtig: wechselseitige Kommunikation, Führungskompetenz, integres Verhalten

--> authentisches Vorleben der Unternehmenskultur


Respekt:

--> respektvoller, stetiger Austausch zwischen Führenden und Mitarbeitenden

--> "gut gemeint" ungleich "gut gemacht"

--> wichtig dabei Mitarbeiter*innen in ihrer (persönlichen une privaten) Rolle wahrzunehmen


Fairness:

--> entsteht wenn Führungskräfte verlässlich und respektvoll entscheiden

--> Gerechtigkeit steht im Vordergrund

--> sorgt für Vertrauen und Stabilität


Stolz:

--> Mitarbeiter*innen habne das Gefühl, einen Unterschied zu machen

--> Mitarbeiter*innen empfinden die Arbeit als sinnvoll

--> Führung: Zusammenhang zwischen der Einzelaufgabe und dem "großen und Ganzen" herstellen


​Teamgeist:

--> oft ist es direktes Tem, das Mitarbeiter*innen in Organisation hält

--> Spaß und Freude als Treiber

--> achtsamer Umgang innerhalb und außerhalb des eigenen Teams

Q:

Employee Relations & Interne Kommunikation 


A:

...dient dazu, die arbeitsteilig gestalteten Prozesse in einer Organisation zu koordinieren und deren Interaktion und Bezugnahme auf einander zu ermöglichen. Kommunikation ist grundlegend für die Prozesse „des Organisierens“ (Kitchen & Daly, 2002)

- Aus psychologischer Sicht hat die interne Kommunikation aber ebenso die Funktion Unsicherheit zu reduzieren (Bradac, 2001; Hargie, Tourish & Wilson, 2002). 

- Eine qualitativ und quantitativ zielgruppenorientierte Unternehmenskommunikation: 

--> reduziert die Wahrscheinlichkeit von Gerüchten (Rosnow, 1977, Rosnow & Foster, 2005) 

--> zeigt deutliche Zusammenhänge mit der generellen Arbeitszufriedenheit (Akkirman & Harris, 2005; Hargie et al., 2002; Hecht 1978; Pincus; 1986) 

--> und Organisational Citizenship behavior (Chan und Lai, 2012)

Q:

Gesundheit

A:

​- mehr als Abwesenheit von Krankheit


 WHO-Definition:

- Zustand vollständigen, körperlichen geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen

Q:

Facetten beruflichen Erfolgs

A:

• Beruflicher Erfolg kann vielfältig gesehen werden:

➢ Leistung

➢ Sinnerleben

➢ Gesellschaftlicher Status

➢ Zufriedenheit

➢ Psychische und physische Gesundheit

➢ Das Gefühl, gefordert zu sein

➢ Überzeugung, das zu tun, was den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht 27 Schuler, 2014, S. 4


Q:

Take Home - Teamarbeit

A:

- Es gibt verschiedene Teamformen, die anhand des Grads der Fähigkeiten- und Autorität Differenzierung unterschieden werden können 


- Teamarbeit kann Vorteile haben und zum Beispiel zu Motivationsgewinnen führen, Teamarbeit kann jedoch auch viele Nachteile haben und im Gegenteil zu Motivationsverlusten führen 


- Gerade bei komplexen und unbekannten Aufgaben sind fachlich diverse Teams von Nutzen 


- Teams durchlaufen verschiedene Phasen der Teamarbeit, diese sind nach Tuckman Forming, Norming, Storming, Performing, Adjourning 


- Vor dem Teamtraining muss stets eine Trainingsbedarfsanalyse erfolgen


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