Diagnostik I at Universität Bern | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Diagnostik I an der Universität Bern

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Diagnostik I Kurs an der Universität Bern zu.

TESTE DEIN WISSEN

Interviews: Grad der Strukturiertheit

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Unstrukturiert: keine Hinweise zur Durchführung oder Auswertung

Teilstrukturiert: Fragen vorgegeben, Reihenfolge frei

Völlig strukturiert: Fragen und Reihenfolge vorgegeben (Einsatz z.B. in der Personalauswahl und Klinischer Psychologie (Anamnese)

Standardisiert: Fragen, Reihenfolge und Antwortemöglichkeiten vorgegeben - vorgelesener Fragebogen (Einsatz z.B. in klinischer Psychologie als Teil der Standarddiagnostik)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Reliabilität (Gütekriterium)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Messgenauigkeit eines Verfahrens --> Anteil der systematischen Varianz an der gesamten beobachteten Varianz eines Messwertes (Wert von 0-1: 0 = keine systematische Varianz, 1 = kein Messfehler). 


Konsistenz: 

Paralleltestreliabilität: Korrelation zweier Verfahren mit gleicher Anzahl, Schwierigkeit und Trennschärfe von Items. 

Retestreliabitlität: Korrelation zwischen einem zu zwei Zeitpunkten (in angemenssenem Abstand) durchgeführten Verfahren. Mögliche Übungs- oder Erinnerungseffekte.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Organismusvariablen (Westhoff & Kluck, 2008)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Körperliche Eigenschaften einer Person, die zur Beantwortung der globalen Fragestellung relevant sind, z.B. allgemeine körperliche Belastbarkeit, Ernährungsgewohnheiten, Alter(sunterschiede), Behinderungen/Beeinträchtigungen etc.  
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Schritte der Verhaltensbeobachtung (6)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Was wird beobachtet? 

Idealerweise offenes Verhalten. Verhaltensweisen (Level 1, auch Verhaltensanker) und oder Habits (Level 2) festlegen, die dem Konstrukt (Trait) entsprechen, der gemessen werden soll.

2. Wo wird beobachtet?

Labor oder Feld. 

3. Wer beobachtet? 

a) aktiv-teilnehmende Beobachtung 

b) passiv-teilnehmende Beobachtung (Prinzip Zimmerpflanze)

c) nicht-teilnehmende Beobachtung (Beobachter nicht sichtbar)

4. Wann wird beobachtet? 

- direkt (zeitgleich mit beobachtetem Verhalten)

- indirekt (zeitversetzt mit beobachtetem Verhalten, z.B. Videobeurteilung aber auch Gedächtnisbeurteilungen wie z.B. Mitarbeitergespräch)

5. Womit wir beobachtet?

- unvermittelt (direkte Beobachtung/Beurteilung)

- vermittelt (mit technischen Hilfsmitteln)

6. Wie wird beobachtet? 

- strukturiert (konkreter Beobachtungsplan)

- unstrukturiert (kein oder nur vage formuliertes Messziel, eignet sich um potentielle Hypothesen zu generieren)




Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Mögliche Fehler bei Interviews (4)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Suggestivfragen

- zu viel Redezeit

- fehlender Einsatz von Gesprächsverstärkern

- mangelndes Paraphrasieren


Prinzip Backform:

Interviewer nimmt Einfluss auf die Gesprächsführung, aber bei allen gleich.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Arten von Interviewfragen (4)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- offen 

- geschlossen (nur sehr beschränkte Antwortmöglichkeiten wie z.B. Ja/Nein)

- biographisch

- situativ (beziehen sich auf hypothetische Situationen/mentale Simulation)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Systemische Diagnostik
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Integriert die Betrachtung sowohl einzelner Personen wie auch der Umwelt.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Individuelle Diagnostik
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Modifikationsdiagnostik. Betont den Aspekt, dass es schwer ist, in der Modifikationsdiagnostik routinemässige Prozeduren zu entwickeln.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Regeln der Verhaltensbeobachtung (2)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- sollte nie ohne konkretes Messziel durchgeführt werden

- Einhalten des Beobachtungsprozesses: Wahrnehmen -> Registrieren -> Beurteilen




Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Beobachtungsprozess (Verhaltensbeobachtung)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Wahrnehmen: Aufmerksamkeit so ausrichten, dass das interessierende Verhalten in der grössten Detailauflösung wahrgenommen werden kann. 

2. Registrieren: möglichst verhaltensnahes dokumentieren des interessierenden Verhaltens. Das Dokumentieren des Verhaltens sollte uneingenommen und nicht wertend sein. 

3. Beurteilen: Wertung des Beobachteten.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Analogieschluss
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Die Annahme in der Selektionsdiagnositk, dass zwischen dem Abschneiden in einem diagnostischen Verfahren und dem Verhalten im täglichen Leben ausgegangen ein hoher Zusammenhang besteht.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Validität (Gütekriterium)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Misst ein Verfahren das, was es messen sollte? 


Inhaltsvalidität: wird angenommen, wenn aus dem Universum aller möglicher Items, die ein bestimmtes Konstrukt erfassen können, eine repräsentative Menge im jeweiligen Verfahren vorkommt (meist Expertenurteil)

Konstruktvalidität: Verfahren, dass Konstrukt A misst, korreliert hoch mit anderen Verfahren, die ebenfalls Konstrukt A messen - aber tief mit solchen, die Konstrukt B, C, D...messen

Kriteriumsvalidität: das Abschneiden in einem Verahren wird mit relevanten Kriterien korreliert

Lösung ausblenden
  • 149038 Karteikarten
  • 1519 Studierende
  • 36 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Diagnostik I Kurs an der Universität Bern - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Interviews: Grad der Strukturiertheit

A:

Unstrukturiert: keine Hinweise zur Durchführung oder Auswertung

Teilstrukturiert: Fragen vorgegeben, Reihenfolge frei

Völlig strukturiert: Fragen und Reihenfolge vorgegeben (Einsatz z.B. in der Personalauswahl und Klinischer Psychologie (Anamnese)

Standardisiert: Fragen, Reihenfolge und Antwortemöglichkeiten vorgegeben - vorgelesener Fragebogen (Einsatz z.B. in klinischer Psychologie als Teil der Standarddiagnostik)

Q:

Reliabilität (Gütekriterium)

A:

Messgenauigkeit eines Verfahrens --> Anteil der systematischen Varianz an der gesamten beobachteten Varianz eines Messwertes (Wert von 0-1: 0 = keine systematische Varianz, 1 = kein Messfehler). 


Konsistenz: 

Paralleltestreliabilität: Korrelation zweier Verfahren mit gleicher Anzahl, Schwierigkeit und Trennschärfe von Items. 

Retestreliabitlität: Korrelation zwischen einem zu zwei Zeitpunkten (in angemenssenem Abstand) durchgeführten Verfahren. Mögliche Übungs- oder Erinnerungseffekte.

Q:
Organismusvariablen (Westhoff & Kluck, 2008)
A:
Körperliche Eigenschaften einer Person, die zur Beantwortung der globalen Fragestellung relevant sind, z.B. allgemeine körperliche Belastbarkeit, Ernährungsgewohnheiten, Alter(sunterschiede), Behinderungen/Beeinträchtigungen etc.  
Q:

Schritte der Verhaltensbeobachtung (6)

A:

1. Was wird beobachtet? 

Idealerweise offenes Verhalten. Verhaltensweisen (Level 1, auch Verhaltensanker) und oder Habits (Level 2) festlegen, die dem Konstrukt (Trait) entsprechen, der gemessen werden soll.

2. Wo wird beobachtet?

Labor oder Feld. 

3. Wer beobachtet? 

a) aktiv-teilnehmende Beobachtung 

b) passiv-teilnehmende Beobachtung (Prinzip Zimmerpflanze)

c) nicht-teilnehmende Beobachtung (Beobachter nicht sichtbar)

4. Wann wird beobachtet? 

- direkt (zeitgleich mit beobachtetem Verhalten)

- indirekt (zeitversetzt mit beobachtetem Verhalten, z.B. Videobeurteilung aber auch Gedächtnisbeurteilungen wie z.B. Mitarbeitergespräch)

5. Womit wir beobachtet?

- unvermittelt (direkte Beobachtung/Beurteilung)

- vermittelt (mit technischen Hilfsmitteln)

6. Wie wird beobachtet? 

- strukturiert (konkreter Beobachtungsplan)

- unstrukturiert (kein oder nur vage formuliertes Messziel, eignet sich um potentielle Hypothesen zu generieren)




Q:

Mögliche Fehler bei Interviews (4)

A:

- Suggestivfragen

- zu viel Redezeit

- fehlender Einsatz von Gesprächsverstärkern

- mangelndes Paraphrasieren


Prinzip Backform:

Interviewer nimmt Einfluss auf die Gesprächsführung, aber bei allen gleich.

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Arten von Interviewfragen (4)

A:

- offen 

- geschlossen (nur sehr beschränkte Antwortmöglichkeiten wie z.B. Ja/Nein)

- biographisch

- situativ (beziehen sich auf hypothetische Situationen/mentale Simulation)

Q:
Systemische Diagnostik
A:
Integriert die Betrachtung sowohl einzelner Personen wie auch der Umwelt.
Q:
Individuelle Diagnostik
A:
Modifikationsdiagnostik. Betont den Aspekt, dass es schwer ist, in der Modifikationsdiagnostik routinemässige Prozeduren zu entwickeln.
Q:

Regeln der Verhaltensbeobachtung (2)

A:

- sollte nie ohne konkretes Messziel durchgeführt werden

- Einhalten des Beobachtungsprozesses: Wahrnehmen -> Registrieren -> Beurteilen




Q:

Beobachtungsprozess (Verhaltensbeobachtung)

A:

1. Wahrnehmen: Aufmerksamkeit so ausrichten, dass das interessierende Verhalten in der grössten Detailauflösung wahrgenommen werden kann. 

2. Registrieren: möglichst verhaltensnahes dokumentieren des interessierenden Verhaltens. Das Dokumentieren des Verhaltens sollte uneingenommen und nicht wertend sein. 

3. Beurteilen: Wertung des Beobachteten.

Q:
Analogieschluss
A:
Die Annahme in der Selektionsdiagnositk, dass zwischen dem Abschneiden in einem diagnostischen Verfahren und dem Verhalten im täglichen Leben ausgegangen ein hoher Zusammenhang besteht.
Q:

Validität (Gütekriterium)

A:

Misst ein Verfahren das, was es messen sollte? 


Inhaltsvalidität: wird angenommen, wenn aus dem Universum aller möglicher Items, die ein bestimmtes Konstrukt erfassen können, eine repräsentative Menge im jeweiligen Verfahren vorkommt (meist Expertenurteil)

Konstruktvalidität: Verfahren, dass Konstrukt A misst, korreliert hoch mit anderen Verfahren, die ebenfalls Konstrukt A messen - aber tief mit solchen, die Konstrukt B, C, D...messen

Kriteriumsvalidität: das Abschneiden in einem Verahren wird mit relevanten Kriterien korreliert

Diagnostik I

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Diagnostik I an der Universität Bern

Für deinen Studiengang Diagnostik I an der Universität Bern gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Diagnostik I Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Diagnostik

Hochschule Fresenius

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Diagnostik I
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Diagnostik I