Wildbiologie at TU Dresden

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Waldschnepfe (Scolopax rusticola)

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Graureiher (Ardea cinerea)

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Großtrappe (Otis tarda)

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Ringeltaube (Columba palumbus)

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Türkentaube (Streptopelia decaocto)

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Wiesenweihe (Circus pygargus)

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Kornweihe (Circus cyaneus)

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Habicht (Accipiter gentilis)

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Wespenbussard (Pernis apivorus)

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Roter Milan (Milvus Milvus)

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Wanderfalke (Falco peregrinus)

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Wildbiologie

Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
Verbreitung
- Brutgebiet in ganz Nord- und Mitteleuropa
- in Mitteleuropa vorwiegend im feuchten Laub- und Laubmischwald
- auf Brit. Inseln nur kurze Winterwanderung (diese Teilpopulation bleibt dort)
- Teilpopulation (südskandinavische Population) ziehen über Westdeutschland in den westlichen Mittelmeerraum
- sog. "Lagerschnepfe" bleiben in DE 

Fortpflanzung
- Agamie (keine Paarbildung), Männchen besetzten kleine Territorien
- komplexe Balz, Bodenbalz
- Balz im März/April, häufig zweite Balz im Juni/Juli
- 3-5 Eier
- brütet sehr fest ("Brutstarre"), 22 Tage
- Jungen werden nicht gefüttert -> Nahrung selbst suchen (Würmer, Insekten, Asseln,...)

Nahrung
- Würmer, Schecken, Insekten,...
- harte Gräser -> als Magensteine

Prädatoren
- Greifvögel (Uhu, Wanderfalke, Sperber, Eulen,...)
- Haarraubwild
- Rabenvögel, Maderartige und Ratten gehen aufs Gelege

Morphologische Anpassung
- Form + Funktion des Schnabels
- Konvergenzentwicklung zur Eule
-> unauffällige Farbe
-> runde Flügelform
-> haarähnliche Verlängerung an den Federn (Ramie)

Management
- Bestand stabil, kann genutz werden
- Balzjagd in DE nicht mehr erlaubt, Bejagung nur noch im Herbst

Wildbiologie

Graureiher (Ardea cinerea)
Verbreitung
- Brutvögel in Ost-, Mittel- und Westeuropa
- Standvogel oder Teilzieher
- euryök
- in kalten Wintern: Mittelmeerländer

Nahrung
- Fische, Frösche, Insekten, Muscheln,...
- Nahrungssuche im Wasser watend oder lauernd
- Problem Fischteich: viele Verletzte Fische, können nicht Ausweichen

Fortpflanzung
- brütet in Kolonien auf Bäumen (kann aber auch auf Boden brüten)
- kollektive Verteidigung der Nester (Lärm, Schnabelhiebe, Erbrechen, Kotspritzer)
- 3-5 Eier im April
- Brutdauer ca. 1 Monat
- Jungvögel nach 8 Wochen flügge
- Nahrungbeschaffung im Kehlsack zum Teil über weite Entfernungen
- gutes System der Nachrichtenübermittlung

Morphologie
- keine Bütteldrüse, sondern aus Feder bestehende "Puderdepots", Feder werden eingepudert und so wasserabweisend
- zwei verlängerte Halswirbel sorgen für typische S-förmige Krümmung
- Pfahlstellung bei Gefahr: "Somatolyse" im Schilf

Management
- ganzjährig geschont, Bejagung mit Ausnahmgenehmigung an Fischteichen
- durch Überoptimale Reizsituation große Schäden an Fischteichen
- Fernhalten via Netze, Stopperdrähte, Lärm, Ersatzbiotope
- aktuell Zunahme der Bestände
- Schutz vor allem Biotopschutz
- Vermeidung von Störungen der Brustkolonie, da diese ansonsten Raben zum Opfer fallen

Wildbiologie

Großtrappe (Otis tarda)
Verbreitung
- Bewohner von ausgedehnten Grassteppen in Europa und Asien
- in DE Restpopulation in Pommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt
- Standvogel, gelegentlich Teilzieher

Fortpflanzung
- Agamie
- typisches Balzverhalten, beginnt zur Morgendämmerung, durch umklappen der Federn verwandelt sich Hahn in "weißen Federball"
- 2 Eier in Bodenmulde
- Brutdauer ca. 1 Monat
- Junge nach 2 Monaten flugfähig

Nahrung
- Insekten, Pflanzenteile, Sämereien, Regenwürmer, Bodentiere bis Mausgröße
- Jungen brauchen zwingend Insektennahrung

Gefährdung
- Verdrahtung der Landschaft
- "optische Einengung" der Lebensräume durch Windschutzanlagen, Feldgehölzer,...
- Pestizide in LW

Management
- unterliegt dem Jagdrecht, keine Jagdzeit
- intensive Schutzbemühungen durch Jägerschaft
- Historische Jagdarten: treiben von durchnässten Vögeln zu Pferde, Balzjagd auf Trapphahn

Wildbiologie

Ringeltaube (Columba palumbus)
Verbreitung
- ganz Europa
- früher Zugvogel, Überwinterung in Spanien, Portugal und Südfrankreich
- heute Stand- oder Strichvogel (nur wenige 100km) (Ursache: gutes Nahrungsangebot ganzjährig, milde Winter)

Biotopansprüche
- ursprünglich Waldbewohner, heute Waldränder, Parks, Siedlungen

Nahrung
- Wildkräuter
- Getreide
- Gemüse
- Sämereien
- ein wenig tierische Kost

Fortpflanzung
- monogam, für ca. 1 Jahr
- Paarungszeit im Januar/Februar nach Auflösung der Winterschwärme
- Balzflug
- beide Partner bauen Nest
- März/Mai 2 Eier
- beide Partner brüten, 15-17 Tage
- 2 oder mehr brüten pro Jahr
- Nesthocker, Nestlingszeit 3-4 Wochen mit Kropfmilch, später Sämereien, ab 2 Wochen nur noch pflanzlich
- flügge mit 35 Tagen

Management
- nachhaltige Nutzung sinnvoll
- in einigen Regionen nicht unerhebliche Schäden an LW
- generelle Schönzeitenaufhebung in NRW fraglich
- bei Schadgeschehen wäre es sinnvoll Jungtauben (kein Halsring) zu erlegen und Alttauben (Halsring) zu schonen

Wildbiologie

Türkentaube (Streptopelia decaocto)
Verbreitung
- ursprünglich in Italien beheimatet
- Standvogel, aber Junge weit herumstreifend
- seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis nach Westeuropa

Biotopansprüche
- Kulturfolger
- Lebensraum vorwiegend Siedlungsgebiete mit Gärten und Park

Wildbiologie

Wiesenweihe (Circus pygargus)
Biotopansprüche
- Feuchtwiesen, Moore
- Bodenbrüter
- Zugvogel

Nahrungsspektrum
- Vögel
- Kleinsäuger
- Reptilien
- Insekten
- Dämmerungsjäger

Fortpflanzung
- Bodenbrüter
- Horst im Schilf oder Gras
- im wesentlichen brütet Weibchen, selten Männchen

Wildbiologie

Kornweihe (Circus cyaneus)
Biotopansprüche
- Grasland, Schilf, trockene Gelände
- Bodenbrüter
- Zugvogel
- typischerweise in Norddeutschlands

Wildbiologie

Habicht (Accipiter gentilis)
Biotopansprüche
- Wälder mit Offenland
- gut an Kulturland angepasst
- Jahresvogel

Nahrung
- auch "Hühnervogel" genannt -> erbeutet gerne Hühner
- Hasen, Rebhuhn
- junger Habicht schlagen vor allem am Boden, ältere in der Luft
- Pirsch- und Startfluggreifer
- Grrifftöter mit Reisshakenschneideschnabel
- spezialisieren sich auch gerne

Fortpflanzung
- baut eigenen Horst
- 3-5 Eier
- ab zweiter Eiablage: Mauser der Handschwingen des Weibchens, daher an Horst gebunden (ca. 10 Tage)
- beide Eltern brüten

Altersschätzung
- Jugendkleid: dunkelbraune, langgezogene Tropfenzeichnung
- später dann graubraune Querbänderung
- junge Habichte gelbgraue Augen, ältere orange Augen

Managementkonzept
- unterschiedliche Ansichten über Notwendigkeit
- bei Überpopulation: fangen und weit weg bringen 

Wildbiologie

Wespenbussard (Pernis apivorus)
Biotopansprüche
- Zugvogel (im Winter gibt es eben keine Insekten)
- Wälder

Nahrungsspektrum
- nahezu reiner Insektenfresser
- Fang-Lauf- und Starrfuss
- gräbt Insekten teilweise aus, sieht ihn oft auf der Wiese laufend
- durch schuppenartige Federn an Beinen und Schnabelumfeld vor Insektenstichen geschützt

Fortpflanzung
- Gelege relativ spät: Juni
- wenige Eier
- beide Eltern brüten




Wildbiologie

Roter Milan (Milvus Milvus)
Biotopansprüche
- ursprünglich Auenwaldbewohner
- Zugvogel bzw. Teilzieher
- verläßt Brutgebiet September/Oktober und kehrt im März/April zurück
- wir beherbergen einen Großteil des weltweiten Vorkommens

Nahrungsspektrum
- Insekten- Reptilien- kleiner Wirbeltiere
- Aasfresser
- nutzt Fischsterben aus
- auch Abfälle
- jagt gelegentlich anderen Greifern die Beute ab

Fortpflanzung
- Horst auf Bäumen, mit viel Müll drinne
- brütet auch in Reiherkolonie

Managementkonzept
- Bestände sicher

Wildbiologie

Wanderfalke (Falco peregrinus)
Biotopansprüche
- große Lebensräume, offene und halboffene Landschaften, aber auch große Wälder
- Teilzieher oder Strichvogel, Standvogel
- früher extremer Kulturflüchter, heute Kulturfolger

Nahrungsökologie
- Griffhalter und Bisstöter mit Reisshakenbeissschnabel
- Falkenzahn im Oberschabel
- Späh- und Stossflugtöter
- Vögel
- unterschiedliche Techniken in Abhängigkeit der Beutegröße
- typische Rupfung am Boden

Fortpflanzung
- kein aktiver Horstbau
- nur rudimentäre Nestmulde
- daher auch im Kulturland gut möglich
- monogam
- Horstgebiet auf Lebenszeit
- wenige Eier
- Männchen beteiligt sich ein wenig am Brutgeschäft, beide Geschlechter bleiben flugfähig
- Übergabe von Beute durch Männchen an Weibchen oft im Flug

Managementkonzept
- Verbot DDT (war fast ausgerottet)
- seit einigen Jahren wieder Zunahme
- Schutz durch ruhe im Horstgebiet
- ggf. Anbieten von Nistmöglichkeiten
- Städte gut: Brutmöglichkeiten, Nahrung, Thermik
- gelegentlich Wiederansiedlung

Wildbiologie

Baumfalke (Falco subbuteo)
Biotopansprüche
- offene und halboffene Landschaften, aber auch Waldlandschaften
- Zugvogel (bei uns im Sommer)

Nahrungsökologie
- schnellste Greifvogel
- Griffhalter und Bisstöter mit Reisshakenbeissschnabel
- Falkenzahn
- Vögel
- gute Anpassung an Zivilisationsphänomene, nutzt z.B. landwirtschaftliche Maschinen zum aufspüren von Nahrung

Fortpflanzung
- kein Horstbau
- 2-4 Eier in Juni/Juli (spät, weil Zugvogel)
- Männchen beteiligt sich ein wenig am Brutgeschäft

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