Lernen Und Gedächtnis at TU Dresden | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Lernen und Gedächtnis an der TU Dresden

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TESTE DEIN WISSEN

sensorisches Gedächtnis 


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TESTE DEIN WISSEN

Synonyme: sensorisches Register, Ultrakurzzeitgedächtnis, ikonisches Gedächtnis 


→ Verbindung zwischen Wahrnehmung und Gedächtnis 

→ Filterung relevanter Sinneseindrücke 

→ Erreichen Eindrücke nicht innerhalb weniger Sekunden die Aufmerksamkeit, gehen sie wieder verloren 

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TESTE DEIN WISSEN

Kurzzeitgedächtnis 


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TESTE DEIN WISSEN

• Erster bewusster Teil des Gedächtnisses (Verarbeitung der Inhalte des sensorischen Gedächtnisses) 

• Zwischenspeicher 

• Inhalte gehen, sofern sie nicht wiederholt werden, innerhalb von ca. 20 Sekunden verloren 

→Modell nach Atkinson & Shiffrin (1968): Rehearsal (inneres Wiederholen) stoppt Zerfall Gedächtnisinhalt 

• Kapazität: Ca. 7 Informationseinheiten (eine Informationseinheit = eine Zahl/ein Wort etc.) 

• Eher aufrechterhaltende Funktion 

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TESTE DEIN WISSEN

Arbeitsgedächtnis 


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TESTE DEIN WISSEN

• Informationen, die in einem Moment gespeichert, verknüpft und weiterverarbeitet werden 

• Dauer: Ca. 20 Sekunden bzw. bis Inhalte nicht mehr bearbeitet werden 

• Kapazität begrenzt, aber bisher keine genauen Angaben (z.B. durch episodischen Puffer) 

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TESTE DEIN WISSEN

Langzeitgedächtnis 


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TESTE DEIN WISSEN

• Speicherkapazität und Behaltens Dauer unbegrenzt 

• besteht aus unterschiedlichen Teilsystemen 

• Inhalte des Kurzzeitgedächtnisses gelangen durch Wiederholung und das Erstellen von Verknüpfungen ins Langzeitgedächtnis 

• Viele verschiedene Modelle zum Langzeitgedächtnis 

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TESTE DEIN WISSEN

Deklaratives Gedächtnis 


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TESTE DEIN WISSEN

= Gedächtnis für Fakten und Ereignisse (explizit) 


Semantisch (Fakten) 

• Wissen über Begriffe, Objekte und Tatsachen 

• meist erlernt über mehrfaches Wiederholen 


Episodisch (Ereignisse) 

• autobiographische Ereignisse 

• hohes Detailwissen 

• durch einmalige Situation erlebt 

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TESTE DEIN WISSEN

Nicht-Deklaratives Gedächtnis


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TESTE DEIN WISSEN

= Fertigkeitengedächtnis (implizit), prozedurales Gedächtnis 


Fertigkeiten-Lernen (skill learning) 

= prozedurales Gedächtnis: wissen wie etwas geht; meist durch mehrfaches Wiederholen 


Konditionierung 

= Lernen von einfachen Assoziationen zwischen zwei oder mehr Stimuli 


Priming (Erwartung) 

= Änderung in der Verarbeitung eines Reizes, als Ergebnis einer vorherigen Exposition gegenüber dem gleichen/verwandten Reizen 

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TESTE DEIN WISSEN

Lokalisierung von Gedächtnisprozessen 


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TESTE DEIN WISSEN

→ Bezieht sich auf nur auf das deklarative Gedächtnis 


a) Enkodierung 

Enkodierung von Roh-Informationen von den sensorischen Kanälen ins Kurzzeitgedächtnis 


b) Konsolidierung 

Überführung der flüchtigen Kurzzeit-Erinnerungen in beständigere Langzeiterinnerungen 


c) Abruf (Retrieval) 

Bei Bedarf: Aufmerksamkeitslenkung auf gespeicherte Erinnerung 

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TESTE DEIN WISSEN

Konsolidierung: Modelle der Gedächtniskonsolidierung 


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TESTE DEIN WISSEN

1. Standardmodell der Gedächtniskonsolidierung (Squire & Alvarez, 1995) 


2. Multiple-Trace-Modell der Gedächtniskonsolidierung (Nadel & Moscovitch) 

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TESTE DEIN WISSEN

Neuronale Mechanismen: Neuronale Plastizität  

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TESTE DEIN WISSEN

Plastizität 


Synaptische Plastizität 


Langzeitpotenzierung 

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TESTE DEIN WISSEN

Neuronale Plastizität: Plastizität (allgemein) 


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TESTE DEIN WISSEN

= Formbarkeit/Änderungen neuronaler Strukturen in Abhängigkeit von deren Aktivität 

(z.B. intensives Üben → Volumenänderung von Hirnarealen) 

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TESTE DEIN WISSEN

Neuronale Plastizität: Synaptische Plastizität 

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TESTE DEIN WISSEN

 = Eigenschaft von Synapsen, sich in Abhängigkeit ihrer Verwendung zu ändern. (Veränderung der synaptischen Effizienz) 


→ Die wiederholte Benutzung von Synapsen führt zu einer beträchtlichen Vergrößerung der synaptischen Potentiale 

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Neuronale Plastizität: Langzeitpotenzierung 

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TESTE DEIN WISSEN

= Form synaptischer Plastizität: langandauernde Erhöhung synaptischer Effizienz/ Verstärkung der synaptischen Übertragung bei wiederholter, starker Stimulation 

• Grundlage der Gedächtniskonsolidierung (KZG → LZG) 

• postsynaptische Zelle ist stärker erregbar durch die gleiche präsynaptische Reizung (Verbesserte Kommunikation zwischen zwei Neuronen) 


→ Beschreibt also Lernmechanismus aus zellulärer Ebene 

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Q:

sensorisches Gedächtnis 


A:

Synonyme: sensorisches Register, Ultrakurzzeitgedächtnis, ikonisches Gedächtnis 


→ Verbindung zwischen Wahrnehmung und Gedächtnis 

→ Filterung relevanter Sinneseindrücke 

→ Erreichen Eindrücke nicht innerhalb weniger Sekunden die Aufmerksamkeit, gehen sie wieder verloren 

Q:

Kurzzeitgedächtnis 


A:

• Erster bewusster Teil des Gedächtnisses (Verarbeitung der Inhalte des sensorischen Gedächtnisses) 

• Zwischenspeicher 

• Inhalte gehen, sofern sie nicht wiederholt werden, innerhalb von ca. 20 Sekunden verloren 

→Modell nach Atkinson & Shiffrin (1968): Rehearsal (inneres Wiederholen) stoppt Zerfall Gedächtnisinhalt 

• Kapazität: Ca. 7 Informationseinheiten (eine Informationseinheit = eine Zahl/ein Wort etc.) 

• Eher aufrechterhaltende Funktion 

Q:

Arbeitsgedächtnis 


A:

• Informationen, die in einem Moment gespeichert, verknüpft und weiterverarbeitet werden 

• Dauer: Ca. 20 Sekunden bzw. bis Inhalte nicht mehr bearbeitet werden 

• Kapazität begrenzt, aber bisher keine genauen Angaben (z.B. durch episodischen Puffer) 

Q:

Langzeitgedächtnis 


A:

• Speicherkapazität und Behaltens Dauer unbegrenzt 

• besteht aus unterschiedlichen Teilsystemen 

• Inhalte des Kurzzeitgedächtnisses gelangen durch Wiederholung und das Erstellen von Verknüpfungen ins Langzeitgedächtnis 

• Viele verschiedene Modelle zum Langzeitgedächtnis 

Q:

Deklaratives Gedächtnis 


A:

= Gedächtnis für Fakten und Ereignisse (explizit) 


Semantisch (Fakten) 

• Wissen über Begriffe, Objekte und Tatsachen 

• meist erlernt über mehrfaches Wiederholen 


Episodisch (Ereignisse) 

• autobiographische Ereignisse 

• hohes Detailwissen 

• durch einmalige Situation erlebt 

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Q:

Nicht-Deklaratives Gedächtnis


A:

= Fertigkeitengedächtnis (implizit), prozedurales Gedächtnis 


Fertigkeiten-Lernen (skill learning) 

= prozedurales Gedächtnis: wissen wie etwas geht; meist durch mehrfaches Wiederholen 


Konditionierung 

= Lernen von einfachen Assoziationen zwischen zwei oder mehr Stimuli 


Priming (Erwartung) 

= Änderung in der Verarbeitung eines Reizes, als Ergebnis einer vorherigen Exposition gegenüber dem gleichen/verwandten Reizen 

Q:

Lokalisierung von Gedächtnisprozessen 


A:

→ Bezieht sich auf nur auf das deklarative Gedächtnis 


a) Enkodierung 

Enkodierung von Roh-Informationen von den sensorischen Kanälen ins Kurzzeitgedächtnis 


b) Konsolidierung 

Überführung der flüchtigen Kurzzeit-Erinnerungen in beständigere Langzeiterinnerungen 


c) Abruf (Retrieval) 

Bei Bedarf: Aufmerksamkeitslenkung auf gespeicherte Erinnerung 

Q:

Konsolidierung: Modelle der Gedächtniskonsolidierung 


A:

1. Standardmodell der Gedächtniskonsolidierung (Squire & Alvarez, 1995) 


2. Multiple-Trace-Modell der Gedächtniskonsolidierung (Nadel & Moscovitch) 

Q:

Neuronale Mechanismen: Neuronale Plastizität  

A:

Plastizität 


Synaptische Plastizität 


Langzeitpotenzierung 

Q:

Neuronale Plastizität: Plastizität (allgemein) 


A:

= Formbarkeit/Änderungen neuronaler Strukturen in Abhängigkeit von deren Aktivität 

(z.B. intensives Üben → Volumenänderung von Hirnarealen) 

Q:

Neuronale Plastizität: Synaptische Plastizität 

A:

 = Eigenschaft von Synapsen, sich in Abhängigkeit ihrer Verwendung zu ändern. (Veränderung der synaptischen Effizienz) 


→ Die wiederholte Benutzung von Synapsen führt zu einer beträchtlichen Vergrößerung der synaptischen Potentiale 

Q:

Neuronale Plastizität: Langzeitpotenzierung 

A:

= Form synaptischer Plastizität: langandauernde Erhöhung synaptischer Effizienz/ Verstärkung der synaptischen Übertragung bei wiederholter, starker Stimulation 

• Grundlage der Gedächtniskonsolidierung (KZG → LZG) 

• postsynaptische Zelle ist stärker erregbar durch die gleiche präsynaptische Reizung (Verbesserte Kommunikation zwischen zwei Neuronen) 


→ Beschreibt also Lernmechanismus aus zellulärer Ebene 

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