KP Gesundheitspsychologie at TU Dresden | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
Gesundheitsförderung beinhaltet

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TESTE DEIN WISSEN
die Veränderung aller veränderbaren Determinanten von Gesundheit (u.a. Arbeitsbedingungen, soz. Umfeld...)
  1. Verbesserung gesundheitsrelevanter Lebensbedingungen  (Verhältnisprävention, z.B. Gestaltung menschenwürdiger Lebensumwelten, Chancengleichheit fördern)
  2. & Lebensstile (Verhaltensprävention)
  3. Stärkung individueller protektiver Faktoren (z.B. Stresstoleranz, Selbstwert, interne Kontrollüberzeugung)

Cave: ökologische, ökonomische & soziokulturelle Bed. beachten! (z.B. soziale Schicht)
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Zentrale Punkte der Ottawa-Charta (WHO)
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TESTE DEIN WISSEN
Ziel: Alle Menschen zur selbstbestimmten Stärkung ihrer Gesundheit befähigen
Emanzipatorischer Ansatz: (1) Empowerment (selbstbestimmte Handlungen) + (2) aktive Partizipation

→ Gesundheitsförderung = eine politsches Aufgabe (z.B. Förderung von Chancengleichheit)

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Was ist Prävention? Was sind ihre Ziele?
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Maßnahmen zur Vorbeugung von Störungen 
Ziele: 
 1- Verminderung der Inzidenz (während Therapie die Prävalenz verringert)

 2. Stressreduktion & -immunisierung

 3. Krisenintervention (bevor sich Störung verfestigt)
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Probleme der Prävention
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1) Richtiger Zeitpunkt für welche Intervention? (z.B. Traumadebriefing ist kontraproduktiv)

2) Prävention ist abhg. von der medialen Aufmerksamkeit (z.B. Anstieg HIV-Neuinfektionen im jahr 2002, jedoch null mediale Berichterstattung)

3) Prävention kann zur Krankheit beitragen 
Bsp. Krebs-Screening:  ↑Sensitivität / ↓Spezifität  
 ⇨ Falsch-Positiv-Fälle (gesunden Patienten wird Krebs diagnostizier)
     ⇨ bessere Krebsdetektion, aber gleiche Inzidenz wie vor 30J.
     ⇨ unnötiger Stress durch Folgebehandlungen

4) Viele Präventionsmaßnahmen zahlen sich erst nach Jahren aus. Die Nachteile sind aber sofortig (z.B. Stress)
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Welcher Zusammenhang besteht zw. Gesundheitsverhalten & Mortalität?
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TESTE DEIN WISSEN
Gesundheitsverhalten = eines der wichtigsten Determinanten für Gesundheit, Wohlbefinden u. Mortalität
→ Je mehr Gesundheitsverhalten, desto geringer Mortalität (unabg. Alter, Geschlecht, BMI, Soz. Klasse)

Ungesundes Verhalten = Determinant für chronisch degenerative Krankheiten (z.B. Diabetes, Krebs)



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TESTE DEIN WISSEN
Wie können konsistente Triaden sensu Haider Veränderungsbereitschaft hemmen, wie können inkonsistente Triaden sie fördern?
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TESTE DEIN WISSEN
Triade ist harmonisch (konsistent), wenn zwei od. keine negative Beziehungen enthalten sind 

 = keine Spannung   nur transiente Motivation! (erklärt, warum Mahnung von Freunde/Fam für Verhaltensänderung wenig ausschlaggebend ist)


Triade ist nicht harmonisch, wenn eine neg. Beziehung vorhanden

= spannungsgeladen  hohe Änderungsmotivation

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Was bedingt grundsätzlich die Änderungsbereitschaft?
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Konflikt (Inkonsistenz) zw. Risikoverhalten u. anderen Ziele (=> Kognitive Dissonanz)
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Welche Ursachen und welche Folgen kann Krankheitsverleugnung haben?
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Krankheitsverleugung als dysfunktionale Coping-Strategie 

--> kurzfristig adaptiv (funktional), langfristig eher nicht

--> Bsp. Rabinowitz & Peirson, 2006: Verleugung kann pos. oder neg. Effekte auf Krebs haben, z.B. Rezidiv, Überlebenschance)


Ursachen:
  1. Gestörte Infoverarbeitung (unfähig Krankheit an sich wahrzunehmen [als psych. Schutzfunktion]), weil
    • begrenzte Einsicht (schlimmster Fall: psychotisches Denken)
    • verengtes Bewusstsein (z.B. Dissoziation während Selbstverletzung bei Borderline-Patient*innen)
    • Unrealistischer Optimismus (Unterschätzung eigener Gefährdung)
    • Dissonanzreduktion
    • Selbstwertschutz
    • Sonderfall: Anosognosia = neurologische Störung, bei der die Person ihre Krankheit kognitiv nicht wahrnehmen kann (z.B. Neglect), häufig bei BP u. Schizo
  2. Verweigerte Selbsoffenbarung, um
    1. Vermeidung befürchteter Konsequenzen: Behandlung (Operation, Schmerz) od. soziale Folgen (z.B. Stigmatisierung)
    2. Bedürfnis nach Selbstbestimmung: Selbstwertschutz (z.B. Stolz, Egozentrismus), Kontrollbedürfnis (rebellisches Verhalten), soziale Isolation


Bsp.

  - Substanzbezogene Störungen, altersbezogene Störungen, AN


Folgen der Krankheitsverleugung

  - mangelnde Krankheitsakzeptanz

  - Bagatellisierung der Krankheitsfolgen

  - verzögerte Inanspruchnahme von Behandlung

  - mangelnde Compliance

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Was ist ein "Korrelat"?

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1. Faktor assoz. mit Outcome

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Was ist ein Risikofaktor?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Faktor assoz. mit dem Outcome

2. Faktor geht Outcome zeitlich voraus

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Was ist ein "variabler Risikofaktor"?

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1. Faktor assoz. mit dem Outcome

2. Faktor geht Outcome zeitlich voraus

3. Faktor prinzipiell veränderbar? --> JA, z.B. Rotweinkonsum

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Was ist Gesundheitspsychologie
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Menschliches Erleben u. Verhalten bzgl. Gesundheit und Krankheit
  • Gesundheitsförderung bzw. Krankheitsprävention 
  • Gesundheitsmodelle
  • Diagnostik von Risiko- u. Gesundheitsverhalten
  • Wechselwirkungen zw. psychischen Faktoren u. körperlichen Erkrankungen
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  • 3599 Studierende
  • 150 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen KP Gesundheitspsychologie Kurs an der TU Dresden - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Gesundheitsförderung beinhaltet

A:
die Veränderung aller veränderbaren Determinanten von Gesundheit (u.a. Arbeitsbedingungen, soz. Umfeld...)
  1. Verbesserung gesundheitsrelevanter Lebensbedingungen  (Verhältnisprävention, z.B. Gestaltung menschenwürdiger Lebensumwelten, Chancengleichheit fördern)
  2. & Lebensstile (Verhaltensprävention)
  3. Stärkung individueller protektiver Faktoren (z.B. Stresstoleranz, Selbstwert, interne Kontrollüberzeugung)

Cave: ökologische, ökonomische & soziokulturelle Bed. beachten! (z.B. soziale Schicht)
Q:
Zentrale Punkte der Ottawa-Charta (WHO)
A:
Ziel: Alle Menschen zur selbstbestimmten Stärkung ihrer Gesundheit befähigen
Emanzipatorischer Ansatz: (1) Empowerment (selbstbestimmte Handlungen) + (2) aktive Partizipation

→ Gesundheitsförderung = eine politsches Aufgabe (z.B. Förderung von Chancengleichheit)

Q:
Was ist Prävention? Was sind ihre Ziele?
A:
Maßnahmen zur Vorbeugung von Störungen 
Ziele: 
 1- Verminderung der Inzidenz (während Therapie die Prävalenz verringert)

 2. Stressreduktion & -immunisierung

 3. Krisenintervention (bevor sich Störung verfestigt)
Q:
Probleme der Prävention
A:
1) Richtiger Zeitpunkt für welche Intervention? (z.B. Traumadebriefing ist kontraproduktiv)

2) Prävention ist abhg. von der medialen Aufmerksamkeit (z.B. Anstieg HIV-Neuinfektionen im jahr 2002, jedoch null mediale Berichterstattung)

3) Prävention kann zur Krankheit beitragen 
Bsp. Krebs-Screening:  ↑Sensitivität / ↓Spezifität  
 ⇨ Falsch-Positiv-Fälle (gesunden Patienten wird Krebs diagnostizier)
     ⇨ bessere Krebsdetektion, aber gleiche Inzidenz wie vor 30J.
     ⇨ unnötiger Stress durch Folgebehandlungen

4) Viele Präventionsmaßnahmen zahlen sich erst nach Jahren aus. Die Nachteile sind aber sofortig (z.B. Stress)
Q:
Welcher Zusammenhang besteht zw. Gesundheitsverhalten & Mortalität?
A:
Gesundheitsverhalten = eines der wichtigsten Determinanten für Gesundheit, Wohlbefinden u. Mortalität
→ Je mehr Gesundheitsverhalten, desto geringer Mortalität (unabg. Alter, Geschlecht, BMI, Soz. Klasse)

Ungesundes Verhalten = Determinant für chronisch degenerative Krankheiten (z.B. Diabetes, Krebs)



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Q:
Wie können konsistente Triaden sensu Haider Veränderungsbereitschaft hemmen, wie können inkonsistente Triaden sie fördern?
A:
Triade ist harmonisch (konsistent), wenn zwei od. keine negative Beziehungen enthalten sind 

 = keine Spannung   nur transiente Motivation! (erklärt, warum Mahnung von Freunde/Fam für Verhaltensänderung wenig ausschlaggebend ist)


Triade ist nicht harmonisch, wenn eine neg. Beziehung vorhanden

= spannungsgeladen  hohe Änderungsmotivation

Q:
Was bedingt grundsätzlich die Änderungsbereitschaft?
A:
Konflikt (Inkonsistenz) zw. Risikoverhalten u. anderen Ziele (=> Kognitive Dissonanz)
Q:
Welche Ursachen und welche Folgen kann Krankheitsverleugnung haben?
A:

Krankheitsverleugung als dysfunktionale Coping-Strategie 

--> kurzfristig adaptiv (funktional), langfristig eher nicht

--> Bsp. Rabinowitz & Peirson, 2006: Verleugung kann pos. oder neg. Effekte auf Krebs haben, z.B. Rezidiv, Überlebenschance)


Ursachen:
  1. Gestörte Infoverarbeitung (unfähig Krankheit an sich wahrzunehmen [als psych. Schutzfunktion]), weil
    • begrenzte Einsicht (schlimmster Fall: psychotisches Denken)
    • verengtes Bewusstsein (z.B. Dissoziation während Selbstverletzung bei Borderline-Patient*innen)
    • Unrealistischer Optimismus (Unterschätzung eigener Gefährdung)
    • Dissonanzreduktion
    • Selbstwertschutz
    • Sonderfall: Anosognosia = neurologische Störung, bei der die Person ihre Krankheit kognitiv nicht wahrnehmen kann (z.B. Neglect), häufig bei BP u. Schizo
  2. Verweigerte Selbsoffenbarung, um
    1. Vermeidung befürchteter Konsequenzen: Behandlung (Operation, Schmerz) od. soziale Folgen (z.B. Stigmatisierung)
    2. Bedürfnis nach Selbstbestimmung: Selbstwertschutz (z.B. Stolz, Egozentrismus), Kontrollbedürfnis (rebellisches Verhalten), soziale Isolation


Bsp.

  - Substanzbezogene Störungen, altersbezogene Störungen, AN


Folgen der Krankheitsverleugung

  - mangelnde Krankheitsakzeptanz

  - Bagatellisierung der Krankheitsfolgen

  - verzögerte Inanspruchnahme von Behandlung

  - mangelnde Compliance

Q:

Was ist ein "Korrelat"?

A:

1. Faktor assoz. mit Outcome

Q:

Was ist ein Risikofaktor?

A:

1. Faktor assoz. mit dem Outcome

2. Faktor geht Outcome zeitlich voraus

Q:

Was ist ein "variabler Risikofaktor"?

A:

1. Faktor assoz. mit dem Outcome

2. Faktor geht Outcome zeitlich voraus

3. Faktor prinzipiell veränderbar? --> JA, z.B. Rotweinkonsum

Q:
Was ist Gesundheitspsychologie
A:
Menschliches Erleben u. Verhalten bzgl. Gesundheit und Krankheit
  • Gesundheitsförderung bzw. Krankheitsprävention 
  • Gesundheitsmodelle
  • Diagnostik von Risiko- u. Gesundheitsverhalten
  • Wechselwirkungen zw. psychischen Faktoren u. körperlichen Erkrankungen
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