Soziologie der Behinderung at TU Dortmund

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Was ist ein sozialer Wandel?

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Worin liegt der Unterschied in der Rationalisierung im "weiteren" & im "engeren" Sinn?

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Wie wird Behinderung laut der ICIDH definiert?

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Welche Bereiche der Rehabilitation gibt es?

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Was macht die Modernisierung aus?

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Welche Analyseebenen von Behinderung gibt es?

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Was sind Paradigmata (Vorverständnisse) von Behinderung?

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Was sind soziologische Konzepte von Behinderung?

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Was ist die UN-BRK?

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Was versteht man unter der sozialen Klasse?

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Wie lautet die Behinderungsdefinition nach Cloerkes?

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Exemplary flashcards for Soziologie der Behinderung at the TU Dortmund on StudySmarter:

Soziologie der Behinderung

Was ist ein sozialer Wandel?

-Oberbegriff für soziale Prozesse

-Veränderung von bislang typischen Elementen eines Sozialsystems

-Ergebnis durch viele soziale Prozesse

-erst indirekt/in der Retroperspektive wahrnehmbar

Soziologie der Behinderung

Worin liegt der Unterschied in der Rationalisierung im "weiteren" & im "engeren" Sinn?

Rationalisierung im engeren (technologischen) Sinn:

-rationale Planung von Produktions- & Verwaltungsprozessen

-Betonung von Effizienz

-Streben nach höchstmöglichen Arbeit- & Geldbetrag bei niedrigstmöglichem Mitteleinsatz

-Folgen: (geschlechtsspezifische) Arbeitsteilung, Trennung von Arbeit- & Familienleben, Trennung von "Sachlichkeit" & "Emotionalität"

Rationalität im weiteren (philosophischen & politischen) Sinn:

-ist eng verbunden mit dem Gedanken der Aufklärung

-geht von der Gleichheit, Freiheit & Vernunftbegabtheit der Menschen aus

Soziologie der Behinderung

Wie wird Behinderung laut der ICIDH definiert?

ICIDH= International Classification of Impairments, Disabilities and Handicaps

(Behinderungsdefinition der WHO von 1980)


3 Dimensionen:

-impairment= Beeinträchtigung (was an medizinisch erfassen kann)

-disability= Behinderung (Einschränkungen der Kognition, Psyche & Physis)

-handicap= Behinderung/Nachteil (soziale Strukturen, Fähigkeiten am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen)

Kritik:

-nur individuumszentrierte & defizitorientierte Perspektive

-wechselseitig beeinflussende Aspekte werden nicht berücksichtigt




Soziologie der Behinderung

Welche Bereiche der Rehabilitation gibt es?

Schulische Rehabilitation (System der Förderschulen):

-Qualifizierungsfunktion (Basisqualifikation für Beruf)

-Sozialisierungs-/Sozialisationsfunktion (Vermittlung von Normen & Werten)

-Selektionsfunktion (Ermöglichung/Verhinderung zum Zugang zu Berufen)

-Entlastungsfunktion (Förderschule entlastet Regelschule)

Medizinische Rehabilitation:

-Akutversorgung in (Fach-)kliniken (Phase 1)

-ambulante, medizinische, physio- & psychotherapeutische Versorgung (Phase 2)

-Rehabilitationssport

Berufliche Rehabilitation:

-Erstausbildung Jugendlicher/junger Erwachsener

-Weiterbildung/Umschulung von behinderten Erwachsenen

-Lernorte: Berufsbildungswerke (BBW), Berufsförderungswerke (BFW), Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM)

-Problem: Menschen werden vom Arbeitsmarkt absorbiert & schaffen es nicht in den normalen Arbeitsmarkt

soziale Rehabilitation/soziale Teilhabe:

-umfasst die Lebensbereiche...

   ...Bauen & Wohnen

   ...barrierefreier Verkehr/Mobilität

   ...Freizeit

   ...Kommunikation


Soziologie der Behinderung

Was macht die Modernisierung aus?

-technologische Rationalisierungsschübe & Veränderungen von Arbeit & Organisation

-Erkennbar in der Rationalisierung des Denkens & Handelns & der Individualisierung der Lebensformen & -möglichkeiten

Soziologie der Behinderung

Welche Analyseebenen von Behinderung gibt es?

Begrifflich/Konzeptionelle Ebene:

-Fokus:

   ->Definition von Behinderung aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven/Disziplinen (z.B. Medizin, Soziologie, Pädagogik)

-Interpretation unterscheidet sich somit

Institutionelle Ebene:

-An-/Verwendung des Behindertenbegriffs durch verschiedene Definitionsinstanzen

(wer definiert? Bei wem? Welche Beeinträchtigung? ...)

Ätiologische Ebene:

-Ätiologie=Lehre von Krankheit-/Behinderungsursachen

-Fokus: 

   ->Einflüsse auf die Entstehung von Krankheiten/Behinderungen

(Ökonomische- & ökologischeStrukturen, Sozialisationsbedingungen)

Empirische Ebene:

-Quantitativ: 

   ->kann man ermessen/zählen

   ->epidemiologische & sozio-demografische Aspekte

   (Bsp.: bei zunehmendem Alter steigt das Risiko zu erkranken)

-Qualitativ:

   ->Erfassung der Lebenslagen & Herkunft

   ->man kann mehr auf die Individuen eingehen

   ->Sozialisationsbedingungen/erfahrungen

   ->psychosoziale Auswirkungen der Zuschreibung des Behindertenstatus

Systemische Ebene:

-Fokus:

   ->Analyse der Hilfe- & Unterstützungssysteme für Menschen m. B.

   (z.B.: Frühförderung, berufliche & soziale Rehabilitation, Bildung, ...)

   


Soziologie der Behinderung

Was sind Paradigmata (Vorverständnisse) von Behinderung?

Personenorientiertes Paradigmata:

(auch medizinisch/ätiologisches P.)

-Behinderung ist individuell

-Ursache in Person

-Abweichungen sind "objektivierbar"

-meist verwendet & umstritten

-Wechselwirkungen nicht beachtet

Interaktionistisches Paradigma:

-Behinderung als Resultat sozialer Reaktionen auf eine unerwünschte Abweichung

Systemtheoretisches Paradigma:

-Leistungdifferenzierung über das Bildungssystem befördern Entstehung von Behinderung (Selektionsfunktion von Schulen)

Gesellschaftstheoretisches Paradigma:

(auch politökonomisches/materialistisches P.)

-Behinderung als Produkt kapitalistischer Gesellschaften

-b. Menschen als Arbeitskräfte "minderer Güte"

-Behinderung kann nur über Produktions- & Klassenverhältnisse gedeutet werden




Soziologie der Behinderung

Was sind soziologische Konzepte von Behinderung?

Krankheit als "Abweichung" (Talcott Parsons)

-erkrankte Person ...

   ->ist nicht verantwortlich für Unfähigkeit

   ->kann nicht Rollenerwartungen entsprechen

    ->von Erfüllung sozialer Erwartungen temporär entpflichtet

   ->sich ihrer Abweichung bewusst

   ->fühlt sich verpflichtet, alles zu tun was geht, damit sie gesund wird

   ->bereit Hilfe aufzusuchen

Behinderung als "deviantes (=abweichendes) Verhalten" (Freidson):

-öffentlich festgestellte Abweichung

-soziale/gesellschaftliche Reaktionen beeinflussen Entwicklung der Abweichung

-Reaktionen orientieren sich am Stereotyp (Vorstellungen/Erwartungen) der b. Person 

-durch Erwartungen wird Verhalten der b. Person beeinflusst

-"Etikettierungen" führen zur "Verinnerlichung" der Rolle

Behinderung als Stigma (Ervin Goffman):

-Weiterentwicklung des devianztheoretischen Ansatzes (Freidson)

-soziale Interaktion:

   ->idealtypische Vorstellungen (Balance zwischen soziale Erwartungen & Ich-Leistungen)

   ->Stigmatisierungen beeinträchtigen Balance

   ->Identität passt sich Erwartungen an (="Behindertenkarriere")


Stigmata=diskredierendes Merkmal das eine Person/Gruppe in einer negativen Art zeichnet

Master Status=Generalisierung macht Merkmal zu einem Kennzeichen der Person



Soziologie der Behinderung

Was ist die UN-BRK?

UN-BRK= United Nations Behindertenrechtskonvention


-in der UNO seit 2006

-in Deutschland seit 2009

-Stärkung der Rechte von Menschen m. B.

-Behinderung= Teil der menschlichen Vielfalt

-Wechsel des Leitbildes von "Integration" zu "Inklusion"

Soziologie der Behinderung

Was versteht man unter der sozialen Klasse?

-ökonomische Zuordnungskriterien (marxistische Theorie)

-Zuordnung ergibt sich aus dem (nicht-)Besitz von Produktionsmitteln

Soziologie der Behinderung

Wie lautet die Behinderungsdefinition nach Cloerkes?

-Dauerhafte & sichtbare Abweichung (körperlich, geistig oder seelisch)

-Behinderung wird ein negativer Wert zugeschrieben

-Dauerhaftigkeit (Unterscheidung von Krankheit)

-Unterscheidung zwischen "Behindert-sein" & "Behinderung":

   ->"Behindert-sein" nicht notwendige Folge von Behinderung

   ->notwendige Bedingung: körperliche, geistige oder seelische unerwünschte Abweichung von der Normalität

   ->hinreichende Bedingung: die Reaktion darauf ist negativ (= "Behindert-sein")

-Zuschreibung einer Behinderung:

   ->1. Vergleichsmöglichkeit

   ->2. Festsetzung einer Norm

   ->3Negative Bewertung

Soziologie der Behinderung

Was versteht man unter der "doppelten" Ambivalenz von Individualisierung?

Zugewinn individueller Entfaltungsmöglichkeiten

aber auch

Verlust von traditioneller Sicherheit


=>Verlust muss durch neue Sicherungssysteme kompensiert werden -> führt wieder zu Abhängigkeit

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