Germanistik Sprachdidaktik at TU Braunschweig | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Germanistik Sprachdidaktik an der TU Braunschweig

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TESTE DEIN WISSEN

Schülerschreibungen/-fehler analysieren

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TESTE DEIN WISSEN

- morphologisches Prinzip: Hunt; er nam sie mit; Vorrad

- silbisches Prinzip: hüte (statt Hütte); Fusmate; imer; desshalb; hohlen (offene Silbe zeigt langen Vokal schon an)

-> Übergeneralisierungen -> Übertragung von Fehlern

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TESTE DEIN WISSEN

Warum ist das Prinzip "Schreibe wie du sprichst" für den Rechtschreibunterricht problematisch?

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TESTE DEIN WISSEN

-> vom Hören Buchstaben herleiten

-> Annahme, dass Wörter lautgetreu verschriftlicht werden können

Problem:

- Ideal einer Alphabetschrift, bei der Phoneme und Grapheme 1:1 abgeglichen werden -> SuS können jedoch nicht alles hören, was sie schreiben -> phonographisches Prinzip wird manchmal von anderen überlagert (silbisches, morphologisches Prinzip)

- Kind muss beim Erwerb der Rechtschreibung die schriftbasierte Lautvorstellung erwerben -> diese ist weiter von der Schriftlautung entfernt

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TESTE DEIN WISSEN

5 Schritte der Zugänge zu einer Text-Didaktik mit impliziten und expliziten Wissen

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TESTE DEIN WISSEN

1) Schnittstelle von Produktion und Rezeption

- gelungener Bericht (Vorbildtext) ist Ausgangspunkt/Grundlage der Einheit

- Sprachreflexion: Was fällt dir am Text auf? Wie unterscheidet sich Text von Erzählung? Welche Aufgaben erfüllt der Text?


2) Textfunktion erarbeiten

- Definition zu der Textsorte

- Textsortenorientierung: Wo begegnen uns solche Texte?

- Rezipientenorientierung: Wie wird der Rezipient mit einbezogen? Welche Wirkung hat der Text auf den Leser?


3) Sinnvolle Schreibanlässe wählen

- Warum sollen SuS Text verfassen? Wer ist der potentielle Leser?

- wen  gesamte Klasse gleichen Schreibauftrag erhält, wird niemand neu informiert -> unterschiedliche texte verfassen lassen


4) Textprozeduren einführen

- Formulierungen, die helfen Text passend darzustellen

- besonders temporale Konjunktionen, Präpositionen, Adverbien hilfreich für Struktur von Texten


5) Angemessener Ausdruck

- zwei Texte verfassen lassen, mit verschiedenen Szenarien

- dann vorlesen lassen und den Sprachgebrauch reflektieren -> Welche sprachlichen Mittel wurden verwendet (unterschied Freunde vs. Unbekannte)

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TESTE DEIN WISSEN

Prinzipien der Wortschreibung

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TESTE DEIN WISSEN

phonographisches Prinzip:

- Phonem-Graphem-Korrespondenz -> Grundprinzip

- Beziehungen zwischen Laut- und Schriftzeichen

silbisches Prinzip:

- Doppelkonsonanten, Dehnung-h, sp- und st-Schreibung

morphologisches Prinzip:

- alle Schreibungen die anzeigen, dass Wortverwandtschaft besteht -> Verben, Ableiten, Verlängern, Pluralbildung

syntaktisches Prinzip:

- Groß- und Klein-, Getrennt und Zusammenschreibung, Zeichensetzung

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Sprachbetrachtung + Beispiel

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TESTE DEIN WISSEN

- Sprache ist Gegenstand des Lernens -> Sprachbetrachtung bietet dazu Zugang

- Distanz zur eigenen Sprache soll entwickelt werden -> Sprache wird abstrakter Betrachtungsgegenstand -> aus eigenem Sprechen herauslösen, um über Sprache sprechen zu können

- formbasierter statt inhaltsbasierter Zugang zur Sprache

- 3 Teile der Sprachbetrachtung:

   -> Distanzierung (Abstand zwischen Betrachter und Sprache als Instrument -> darüber nachenken, wie man intuitives Sprechen tut & dies erklären)

   -> Deautomatisierung (automatische Sprechroutinen aufgeben, Aufbau neuer Strukturen der Schriftsprache), 

   -> Dekontextualisierung (betrachtete Phänomen aus ursprünglicher Umgebung/Kontext herauslösen und in Umgebung der Betrachtung einbetten -> Abwesenheit von Kommunikationspartner))


Beispiel:

Woran erkennt man, dass eine Reihe von Wörtern einen Satz darstellt?

-> Schüler nimmt Satz aus seinem Kontext -> lässt alle Punkte und Großschreibung am Anfang des Satzes weg

-> wendet dann sein metasprachliches Wissen zur Kategorie Satz an -> erkennt Reihenfolge, also Satzglieder und deren Merkmale (Verbzweitstellung)

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TESTE DEIN WISSEN

Metasprachliches Handeln + Beispiel

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TESTE DEIN WISSEN

- Unterricht soll metasprachliche Fähigkeiten fördern

- die lassen sich an metasprachlichen Handlungen beobachten:

   -> Gesagtes umformulieren & korrigieren (integriert/online)

   -> grammatische Proben durchführen (dekontextualisiert/offline)

   -> Bedeutungen erklären (integriert/online) 

   -> Kategorisieren & analysieren (dekontextualisiert/offline)

(integriert/online = in kommunikativen Prozess integriert, während Sprachproduktion noch läuft)

- metasprachliche Handlungen beruhen auf unterschiedlichen Arten metasprachlichen Wissens

   -> Prozesswissen:

       -> Testen ("Vor Nomen kann ich einen Artikel setzten -> die Sonne)

       -> Korrigieren ("Die Sonne scheinte.. äh schien!")

   -> Analysewissen:

       -> Klassifizieren ("Sonne ist ein Nomen")

       -> Klärung von Wortbedeutungen ("Sonneneruption - kenne ich ich nicht, schlage ich nach")

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschiedliche Arten sprachdidaktischer Literatur


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TESTE DEIN WISSEN

- zu jedem Thema gibt es unterschiedliche Literatur

-> Einführungsbücher (erster Zugang, Überblick zu Herangehensweisen & Herausforderungen)

-> empirische Studien (untersuchen wie SuS Fähigkeiten erwerben, detailliert & spezifisch auf Thema)

-> Zeitschriften (zu Schulstufen, richtiges Unterrichtsmaterial)

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TESTE DEIN WISSEN

prototypische Eigenschaften mündlicher Sprache 

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TESTE DEIN WISSEN

- Pausen

- Veränderung der Tonhöhe

- Lautstärke

- ins Wort fallen mit Partikeln -> z.B. "ey" als Eröffnungs- oder Aufmerksamkeitssignal oder "ne" um Hörer zu aktivieren

- veränderte Satzstrukturen, Satzabbrüche

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschied von Sprache als Medium des Lernens und Sprache als Gegenstand des Lernens 

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TESTE DEIN WISSEN

- Sprache begegnet SuS im Deutschunterricht als Medium und Gegenstand gleichzeitig

Sprache als Medium des Lernens:

- unterrichtliches Lernen geschieht oft sprachlich z.B. durch ...

  -> Lesen von Texten

   -> schriftlich formulierte Bearbeitung von Aufgaben

   -> Unterrichtsgespräche (Sachverhalte klären)

Sprache als Gegenstand des Lernens:

- im Deutschunterricht auch Sprache auch Gegenstand des Lernens

- Lernen über Sprache, z.B. indem ...

   -> SuS über verschiedene Ausdrucksweisen nachdenken

   -> über Strukturen von Wörtern, Sätzen, Texten gesprochen wird

   -> Kategorien für bestimmte Arten von Wörtern, Sätzen, Texten gelernt werden

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet funktionaler Grammatikunterricht nach Wieland? -> verschiedene Positionen der Wissenschaft

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TESTE DEIN WISSEN

- nicht die Form von Wörtern wird isoliert betrachtet -> Funktion des Wortes im sprachlichen Kontext wird untersucht


Klotz:

-Verknüpfung von Grammatik- und Schreibunterricht - mit Grammatikunterricht die Schreibkompetenz ausbauen

-Textgestaltungskompetenz der SuS fördern durch Grammatikunterricht (z.B. Umstellprobe) unterschiedliche Satzanfänge 


Hoffmann:

- Einbeziehen der Interdependenz von Form und Funktion (gegenseitige Abhängigkeit) 

- Gegenstände für den Unterricht in Funktionskomplexe einteilen und so gebündelt thematisieren

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TESTE DEIN WISSEN

Warum sind Wortgruppen bedeutend für den Grammatikunterricht?

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TESTE DEIN WISSEN

- von großer Bedeutung für den Grammatikunterricht

- Teilen Satz aus bloßen Wörtern in Phrasen ein

- Wortgruppe = Phrasen, die im Satz die Funktion unterschiedlicher Satzglieder übernehmen können 

- wichtig, um unterschiedlichstes grammatisches Wissen verständlich zu vermitteln

- wichtig für das Verständnis der unterschiedlichen Wortarten (Schlüsse aus dem Kontext ziehen) 

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TESTE DEIN WISSEN

Teilbereiche des Kompetenzbereichs "Sprechen und Zuhören" 

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TESTE DEIN WISSEN

Unterteilung in:

- zuhören -> Rezeption 

   -> information wird auf genommen (Input)

   -> kommunikative Absicht wird verstanden

   -> Situation wird analysiert

- vor und zu anderen sprechen -> monologische Produktion

   -> vorlesen und vortragen: Lautstärke, Betonung, Tempo, Klangfarbe, Körpersprache

   -> Präsentieren: Infos beschaffen, selektieren, strukturieren, visualisieren

- mit anderen Sprechen -> dialogische Produktion

   -> dafür sprachliche Handlungsmuster des Gesprächführens lernen:

     -> Gespräche strukturieren: Sprecherwechsel, Fragen stellen, Gesprächseröffnung/-beendigung

     -> Sprachhandlungen ausführen: erklären, erzählen, beschreiben...

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Germanistik Sprachdidaktik Kurs an der TU Braunschweig - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Schülerschreibungen/-fehler analysieren

A:

- morphologisches Prinzip: Hunt; er nam sie mit; Vorrad

- silbisches Prinzip: hüte (statt Hütte); Fusmate; imer; desshalb; hohlen (offene Silbe zeigt langen Vokal schon an)

-> Übergeneralisierungen -> Übertragung von Fehlern

Q:

Warum ist das Prinzip "Schreibe wie du sprichst" für den Rechtschreibunterricht problematisch?

A:

-> vom Hören Buchstaben herleiten

-> Annahme, dass Wörter lautgetreu verschriftlicht werden können

Problem:

- Ideal einer Alphabetschrift, bei der Phoneme und Grapheme 1:1 abgeglichen werden -> SuS können jedoch nicht alles hören, was sie schreiben -> phonographisches Prinzip wird manchmal von anderen überlagert (silbisches, morphologisches Prinzip)

- Kind muss beim Erwerb der Rechtschreibung die schriftbasierte Lautvorstellung erwerben -> diese ist weiter von der Schriftlautung entfernt

Q:

5 Schritte der Zugänge zu einer Text-Didaktik mit impliziten und expliziten Wissen

A:

1) Schnittstelle von Produktion und Rezeption

- gelungener Bericht (Vorbildtext) ist Ausgangspunkt/Grundlage der Einheit

- Sprachreflexion: Was fällt dir am Text auf? Wie unterscheidet sich Text von Erzählung? Welche Aufgaben erfüllt der Text?


2) Textfunktion erarbeiten

- Definition zu der Textsorte

- Textsortenorientierung: Wo begegnen uns solche Texte?

- Rezipientenorientierung: Wie wird der Rezipient mit einbezogen? Welche Wirkung hat der Text auf den Leser?


3) Sinnvolle Schreibanlässe wählen

- Warum sollen SuS Text verfassen? Wer ist der potentielle Leser?

- wen  gesamte Klasse gleichen Schreibauftrag erhält, wird niemand neu informiert -> unterschiedliche texte verfassen lassen


4) Textprozeduren einführen

- Formulierungen, die helfen Text passend darzustellen

- besonders temporale Konjunktionen, Präpositionen, Adverbien hilfreich für Struktur von Texten


5) Angemessener Ausdruck

- zwei Texte verfassen lassen, mit verschiedenen Szenarien

- dann vorlesen lassen und den Sprachgebrauch reflektieren -> Welche sprachlichen Mittel wurden verwendet (unterschied Freunde vs. Unbekannte)

Q:

Prinzipien der Wortschreibung

A:

phonographisches Prinzip:

- Phonem-Graphem-Korrespondenz -> Grundprinzip

- Beziehungen zwischen Laut- und Schriftzeichen

silbisches Prinzip:

- Doppelkonsonanten, Dehnung-h, sp- und st-Schreibung

morphologisches Prinzip:

- alle Schreibungen die anzeigen, dass Wortverwandtschaft besteht -> Verben, Ableiten, Verlängern, Pluralbildung

syntaktisches Prinzip:

- Groß- und Klein-, Getrennt und Zusammenschreibung, Zeichensetzung

Q:

Was bedeutet Sprachbetrachtung + Beispiel

A:

- Sprache ist Gegenstand des Lernens -> Sprachbetrachtung bietet dazu Zugang

- Distanz zur eigenen Sprache soll entwickelt werden -> Sprache wird abstrakter Betrachtungsgegenstand -> aus eigenem Sprechen herauslösen, um über Sprache sprechen zu können

- formbasierter statt inhaltsbasierter Zugang zur Sprache

- 3 Teile der Sprachbetrachtung:

   -> Distanzierung (Abstand zwischen Betrachter und Sprache als Instrument -> darüber nachenken, wie man intuitives Sprechen tut & dies erklären)

   -> Deautomatisierung (automatische Sprechroutinen aufgeben, Aufbau neuer Strukturen der Schriftsprache), 

   -> Dekontextualisierung (betrachtete Phänomen aus ursprünglicher Umgebung/Kontext herauslösen und in Umgebung der Betrachtung einbetten -> Abwesenheit von Kommunikationspartner))


Beispiel:

Woran erkennt man, dass eine Reihe von Wörtern einen Satz darstellt?

-> Schüler nimmt Satz aus seinem Kontext -> lässt alle Punkte und Großschreibung am Anfang des Satzes weg

-> wendet dann sein metasprachliches Wissen zur Kategorie Satz an -> erkennt Reihenfolge, also Satzglieder und deren Merkmale (Verbzweitstellung)

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Q:

Metasprachliches Handeln + Beispiel

A:

- Unterricht soll metasprachliche Fähigkeiten fördern

- die lassen sich an metasprachlichen Handlungen beobachten:

   -> Gesagtes umformulieren & korrigieren (integriert/online)

   -> grammatische Proben durchführen (dekontextualisiert/offline)

   -> Bedeutungen erklären (integriert/online) 

   -> Kategorisieren & analysieren (dekontextualisiert/offline)

(integriert/online = in kommunikativen Prozess integriert, während Sprachproduktion noch läuft)

- metasprachliche Handlungen beruhen auf unterschiedlichen Arten metasprachlichen Wissens

   -> Prozesswissen:

       -> Testen ("Vor Nomen kann ich einen Artikel setzten -> die Sonne)

       -> Korrigieren ("Die Sonne scheinte.. äh schien!")

   -> Analysewissen:

       -> Klassifizieren ("Sonne ist ein Nomen")

       -> Klärung von Wortbedeutungen ("Sonneneruption - kenne ich ich nicht, schlage ich nach")

Q:

Unterschiedliche Arten sprachdidaktischer Literatur


A:

- zu jedem Thema gibt es unterschiedliche Literatur

-> Einführungsbücher (erster Zugang, Überblick zu Herangehensweisen & Herausforderungen)

-> empirische Studien (untersuchen wie SuS Fähigkeiten erwerben, detailliert & spezifisch auf Thema)

-> Zeitschriften (zu Schulstufen, richtiges Unterrichtsmaterial)

Q:

prototypische Eigenschaften mündlicher Sprache 

A:

- Pausen

- Veränderung der Tonhöhe

- Lautstärke

- ins Wort fallen mit Partikeln -> z.B. "ey" als Eröffnungs- oder Aufmerksamkeitssignal oder "ne" um Hörer zu aktivieren

- veränderte Satzstrukturen, Satzabbrüche

Q:

Unterschied von Sprache als Medium des Lernens und Sprache als Gegenstand des Lernens 

A:

- Sprache begegnet SuS im Deutschunterricht als Medium und Gegenstand gleichzeitig

Sprache als Medium des Lernens:

- unterrichtliches Lernen geschieht oft sprachlich z.B. durch ...

  -> Lesen von Texten

   -> schriftlich formulierte Bearbeitung von Aufgaben

   -> Unterrichtsgespräche (Sachverhalte klären)

Sprache als Gegenstand des Lernens:

- im Deutschunterricht auch Sprache auch Gegenstand des Lernens

- Lernen über Sprache, z.B. indem ...

   -> SuS über verschiedene Ausdrucksweisen nachdenken

   -> über Strukturen von Wörtern, Sätzen, Texten gesprochen wird

   -> Kategorien für bestimmte Arten von Wörtern, Sätzen, Texten gelernt werden

Q:

Was bedeutet funktionaler Grammatikunterricht nach Wieland? -> verschiedene Positionen der Wissenschaft

A:

- nicht die Form von Wörtern wird isoliert betrachtet -> Funktion des Wortes im sprachlichen Kontext wird untersucht


Klotz:

-Verknüpfung von Grammatik- und Schreibunterricht - mit Grammatikunterricht die Schreibkompetenz ausbauen

-Textgestaltungskompetenz der SuS fördern durch Grammatikunterricht (z.B. Umstellprobe) unterschiedliche Satzanfänge 


Hoffmann:

- Einbeziehen der Interdependenz von Form und Funktion (gegenseitige Abhängigkeit) 

- Gegenstände für den Unterricht in Funktionskomplexe einteilen und so gebündelt thematisieren

Q:

Warum sind Wortgruppen bedeutend für den Grammatikunterricht?

A:

- von großer Bedeutung für den Grammatikunterricht

- Teilen Satz aus bloßen Wörtern in Phrasen ein

- Wortgruppe = Phrasen, die im Satz die Funktion unterschiedlicher Satzglieder übernehmen können 

- wichtig, um unterschiedlichstes grammatisches Wissen verständlich zu vermitteln

- wichtig für das Verständnis der unterschiedlichen Wortarten (Schlüsse aus dem Kontext ziehen) 

Q:

Teilbereiche des Kompetenzbereichs "Sprechen und Zuhören" 

A:

Unterteilung in:

- zuhören -> Rezeption 

   -> information wird auf genommen (Input)

   -> kommunikative Absicht wird verstanden

   -> Situation wird analysiert

- vor und zu anderen sprechen -> monologische Produktion

   -> vorlesen und vortragen: Lautstärke, Betonung, Tempo, Klangfarbe, Körpersprache

   -> Präsentieren: Infos beschaffen, selektieren, strukturieren, visualisieren

- mit anderen Sprechen -> dialogische Produktion

   -> dafür sprachliche Handlungsmuster des Gesprächführens lernen:

     -> Gespräche strukturieren: Sprecherwechsel, Fragen stellen, Gesprächseröffnung/-beendigung

     -> Sprachhandlungen ausführen: erklären, erzählen, beschreiben...

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