Flüssige Arzneiformen at TU Braunschweig | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Flüssige Arzneiformen an der TU Braunschweig

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Flüssige Arzneiformen Kurs an der TU Braunschweig zu.

TESTE DEIN WISSEN
Was ist eine Perkolation?
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TESTE DEIN WISSEN
  • zerkleinerte Droge wird mit vorgeschriebener Flüssigkeit, die 30% der Drogenmasse entspricht, durchfeuchtet 
  • bleibt min. 2 Stunden lang bedeckt stehen
  • mit Siebnummer 2800 sieben
  • Droge unter schwachem Druck in den unten mit einer Watteschicht verschlossenen Perkolator bei geöffnetem Abflusshahn eingefüllt
  • Drogenoberfläche wird so abgedeckt, dass beim Nachgießen der Flüssigkeit keine Drogenteile aufgewirbelt werden
  • langsam so viel Extraktionsflüssigkeit zugegeben, bis Extraktlösung abtropft
  • bei geschlossenem Hahn so viel nachfüllen, das Oberfläche der Droge mit Flüssigkeit bedeckt
  • Perkolator bedecken und 24 h stehen lassen
  • Flüssigkeit so abtropfen, das für 100g Droge 4-6 Tropfen in der Minute abtropfen 
  • anschl. Drogenrückstand ausgepresst und Pressflüssigkeit mit dem Perkolat vereinigt
  • Gefäß muss mind. 5-fach so hoch sein wie der mittlere Durchmesser
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TESTE DEIN WISSEN
Welche generellen Regeln sind zu beachten bei dem verarbeiten von Lösungsmitteln?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Stoff in dem Lösungsmittel lösen, in dem er sich am besten löst
  • Zugabe konzentrierter Lösung vermeiden
  • Beschleunigung der Auflösung durch
    • Temperaturerhöhung
    • Teilchenzerkleinerung oder
    • Konvektion (Umrühren)
  • am Schluss mit dem Lösungsmittel bis zum Endgewicht auffüllen
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TESTE DEIN WISSEN
Wie werden Extrakte hergestellt?
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TESTE DEIN WISSEN
  • geeignete Lösungsmittel
  • ggf. Vorbehandlung des zu extrahierenden Materials (zerkleinern, entfetten, Inaktivierung von Enzymen, etc.)
  • konzentrieren zur vorgegebenen Konsistenz üblicherweise unter vermindertem Druck und bei einer Temperatur, die den Inhaltsstoffen möglichst wenig schadet
  • ggf. Rückzusatz ätherischer Öle
  • ggf. Zusatz geeigneter HS (zur Verbesserung der technologischen Eigenschaften), Antioxidantien, Stabilisatoren und Konservierungsmittel
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind Trockenextrakte?
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TESTE DEIN WISSEN
  • feste Zubereitungen
  • durch Verdampfen verwendeten-Lösungsmittel erhalten werden
  • normalerweise einen Trocknungsverlust von höchstens 5% (m/m)
  • in begründeten Fällen kann es einen anderen Grenzwert geben
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Anforderungen gibt es an pharmazeutisches Wasser?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Mikrobiologische Reinheit
  • Begrenzung organischer Abbauprodukte
  • Begrenzung organischer Abbauprodukte
  • Begrenzung ionischer Substanzen
  • Spezielle ionische Verunreinigungen
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Quantitative Löslichkeit?
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TESTE DEIN WISSEN
  • maximale Substanzmenge, die in einem bestimmten LM bei einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Druck löslich ist
  • Sättigungslöslichkeit 
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TESTE DEIN WISSEN
In welche Extrakttypen wird unterschieden?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Eingestellte Extrakte
    • werden auf einen definierten Gehalt mit einem oder mehrerer Inhaltsstoffen mit bekannter therapeutischer Wirksamkeit eingestellt
    • einstellen erfolgt durch HS oder mischen von Extraktchargen
  • Quantifizierte Extrakte
    • werden auf einen definierten Bereich einer oder mehrerer aktiver Leitsubstanzen eingestellt
    • Einstellung erfolgt durch mischen von Extrachargen
  • Andere Extrakte
    • werden nicht auf einen definierten Gehalt an Inhaltsstoffen eingestellt
    • zu Kontrollzwecken wird ein oder mehrere Inhaltsstoffe als analytische Leitsubstanz verwendet 
    • Mindestgehalt an diesen analytischen Leitsubstanzen ist in der betreffenden Extramonographie angegeben
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TESTE DEIN WISSEN
Was macht eine „Echte Lösung“ aus?
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TESTE DEIN WISSEN
  • keine Trübung, klar
  • Eigenschaften von Anzahl der Moleküle, Temperatur und Druck abhängig
  • osmotisch aktiv
  • durch Ultrazentrifugation nicht trennbar
  • Elektronenmikroskopisch nicht sichtbar
  • z.B. NaCl, ASS 
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TESTE DEIN WISSEN
Was machen Zähflüssige Extrakte, Dickextrakte aus?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • halbfeste Zubereitungen
  • durch Eindampfen oder teilweises Eindampfen hergestellt
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Worin kann man disperse Systeme einteilen? 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Dispersität bzw. Zerteilungsgrad (= Teilchengröße der inneren Phase)
  • Aggregatzustand 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Löslichkeitsgeschwindigkeit und was macht sie aus?
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TESTE DEIN WISSEN
  • ≠ Konzentrationszunahme pro Zeit
  • sehr wichtig für die Arzneistoffaufnahme
  • steigt bei
    • abnahme der Partikelgröße (Oberfläche nimmt zu)
    • steigende Rührgeschwindigkeit (Max. Konzentrationsgradient)
    • steigende Temperatur
    • kristallin oder amorph (amorphe Substanzen haben keine Gitterenergie, daher schnelleres lösen)
    • Kristallform bzw. Modifikation (aus welchem Lösungsmittel wurde kirstallisiert)
    • Einsatz gefriergetrockneten Produkte (große Oberfläche, schnelles lösen)
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist eine „kolloidale Lösung“?
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TESTE DEIN WISSEN
  • „bläuliche“ Trübung (Tyndall-Effekt)
  • Eigenschaften auch von Form der Teilchen abhängig (Sol/Gel-Zustand)
  • kaum osmotisch aktiv
  • durch Ultrazentrifugation (theoretisch) trennbar
  • Elektronenmikroskopisch sichtbar
  • z.B. Stärkelösung, andere makromolemulare Lösung
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Flüssige Arzneiformen Kurs an der TU Braunschweig - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was ist eine Perkolation?
A:
  • zerkleinerte Droge wird mit vorgeschriebener Flüssigkeit, die 30% der Drogenmasse entspricht, durchfeuchtet 
  • bleibt min. 2 Stunden lang bedeckt stehen
  • mit Siebnummer 2800 sieben
  • Droge unter schwachem Druck in den unten mit einer Watteschicht verschlossenen Perkolator bei geöffnetem Abflusshahn eingefüllt
  • Drogenoberfläche wird so abgedeckt, dass beim Nachgießen der Flüssigkeit keine Drogenteile aufgewirbelt werden
  • langsam so viel Extraktionsflüssigkeit zugegeben, bis Extraktlösung abtropft
  • bei geschlossenem Hahn so viel nachfüllen, das Oberfläche der Droge mit Flüssigkeit bedeckt
  • Perkolator bedecken und 24 h stehen lassen
  • Flüssigkeit so abtropfen, das für 100g Droge 4-6 Tropfen in der Minute abtropfen 
  • anschl. Drogenrückstand ausgepresst und Pressflüssigkeit mit dem Perkolat vereinigt
  • Gefäß muss mind. 5-fach so hoch sein wie der mittlere Durchmesser
Q:
Welche generellen Regeln sind zu beachten bei dem verarbeiten von Lösungsmitteln?
A:
  • Stoff in dem Lösungsmittel lösen, in dem er sich am besten löst
  • Zugabe konzentrierter Lösung vermeiden
  • Beschleunigung der Auflösung durch
    • Temperaturerhöhung
    • Teilchenzerkleinerung oder
    • Konvektion (Umrühren)
  • am Schluss mit dem Lösungsmittel bis zum Endgewicht auffüllen
Q:
Wie werden Extrakte hergestellt?
A:
  • geeignete Lösungsmittel
  • ggf. Vorbehandlung des zu extrahierenden Materials (zerkleinern, entfetten, Inaktivierung von Enzymen, etc.)
  • konzentrieren zur vorgegebenen Konsistenz üblicherweise unter vermindertem Druck und bei einer Temperatur, die den Inhaltsstoffen möglichst wenig schadet
  • ggf. Rückzusatz ätherischer Öle
  • ggf. Zusatz geeigneter HS (zur Verbesserung der technologischen Eigenschaften), Antioxidantien, Stabilisatoren und Konservierungsmittel
Q:
Was sind Trockenextrakte?
A:
  • feste Zubereitungen
  • durch Verdampfen verwendeten-Lösungsmittel erhalten werden
  • normalerweise einen Trocknungsverlust von höchstens 5% (m/m)
  • in begründeten Fällen kann es einen anderen Grenzwert geben
Q:
Welche Anforderungen gibt es an pharmazeutisches Wasser?
A:
  • Mikrobiologische Reinheit
  • Begrenzung organischer Abbauprodukte
  • Begrenzung organischer Abbauprodukte
  • Begrenzung ionischer Substanzen
  • Spezielle ionische Verunreinigungen
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Q:
Was ist die Quantitative Löslichkeit?
A:
  • maximale Substanzmenge, die in einem bestimmten LM bei einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Druck löslich ist
  • Sättigungslöslichkeit 
Q:
In welche Extrakttypen wird unterschieden?
A:
  • Eingestellte Extrakte
    • werden auf einen definierten Gehalt mit einem oder mehrerer Inhaltsstoffen mit bekannter therapeutischer Wirksamkeit eingestellt
    • einstellen erfolgt durch HS oder mischen von Extraktchargen
  • Quantifizierte Extrakte
    • werden auf einen definierten Bereich einer oder mehrerer aktiver Leitsubstanzen eingestellt
    • Einstellung erfolgt durch mischen von Extrachargen
  • Andere Extrakte
    • werden nicht auf einen definierten Gehalt an Inhaltsstoffen eingestellt
    • zu Kontrollzwecken wird ein oder mehrere Inhaltsstoffe als analytische Leitsubstanz verwendet 
    • Mindestgehalt an diesen analytischen Leitsubstanzen ist in der betreffenden Extramonographie angegeben
Q:
Was macht eine „Echte Lösung“ aus?
A:
  • keine Trübung, klar
  • Eigenschaften von Anzahl der Moleküle, Temperatur und Druck abhängig
  • osmotisch aktiv
  • durch Ultrazentrifugation nicht trennbar
  • Elektronenmikroskopisch nicht sichtbar
  • z.B. NaCl, ASS 
Q:
Was machen Zähflüssige Extrakte, Dickextrakte aus?
A:
  • halbfeste Zubereitungen
  • durch Eindampfen oder teilweises Eindampfen hergestellt
Q:
Worin kann man disperse Systeme einteilen? 
A:
  • Dispersität bzw. Zerteilungsgrad (= Teilchengröße der inneren Phase)
  • Aggregatzustand 
Q:
Was ist die Löslichkeitsgeschwindigkeit und was macht sie aus?
A:
  • ≠ Konzentrationszunahme pro Zeit
  • sehr wichtig für die Arzneistoffaufnahme
  • steigt bei
    • abnahme der Partikelgröße (Oberfläche nimmt zu)
    • steigende Rührgeschwindigkeit (Max. Konzentrationsgradient)
    • steigende Temperatur
    • kristallin oder amorph (amorphe Substanzen haben keine Gitterenergie, daher schnelleres lösen)
    • Kristallform bzw. Modifikation (aus welchem Lösungsmittel wurde kirstallisiert)
    • Einsatz gefriergetrockneten Produkte (große Oberfläche, schnelles lösen)
Q:
Was ist eine „kolloidale Lösung“?
A:
  • „bläuliche“ Trübung (Tyndall-Effekt)
  • Eigenschaften auch von Form der Teilchen abhängig (Sol/Gel-Zustand)
  • kaum osmotisch aktiv
  • durch Ultrazentrifugation (theoretisch) trennbar
  • Elektronenmikroskopisch sichtbar
  • z.B. Stärkelösung, andere makromolemulare Lösung
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