KP I: Somatoforme Störungen at SRH Hochschule Heidelberg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für KP I: Somatoforme Störungen an der SRH Hochschule Heidelberg

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TESTE DEIN WISSEN
Zentrale Kennzeichen somatoformer Störungen nach Martin & Rief (2011)
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TESTE DEIN WISSEN
Zentrale Kennzeichen somatoformer Störungen nach Martin & Rief (2011)
- Vorliegen körperlicher Beschwerden, ohne, dass hinreichende pathophysiologische Ursache für die Beschwerden festgestellt werden kann.
- Die körperlichen Beschwerden führen in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen in wichtigen Funktionsbereichen.

Weitere typische Kennzeichen
1. Körperliches Schonverhalten (selbstverordnet)
2. Die (nicht verordnungsgemäße) Medikamenteneinnahme
3. Häufige Besuche bei Ärzten bzw. häufiger Arztwechsel („doctor shopping“)
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TESTE DEIN WISSEN
Symptome somatoforme Störungen 
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TESTE DEIN WISSEN
Alles möglich was von einem Arzt zugewiesen werden könnte

Gastro-intestinale Symptome:
1. Bauchschmerzen
2. Übelkeit
3. Gefühl von Überblähung 1g
4. schlechter Geschmack im Mund oder extrem belegte Zunge
5. Klagen über Erbrechen oder Regurgitation von Speisen
6. Klagen über häufigen Durchfall oder Austreten von Flüssigkeit aus dem Anus

Kardio-vaskuläre Symptome:
7. Atemlosigkeit ohne Anstrengung
8. Brustschmerzen

Urogenitale Symptome:
9. Dysurie oder Klagen über die Miktionshäufigkeit
10. unangenehme Empfindungen im oder um den Genitalbereich
11. Klagen über ungewöhnlichen oder verstärkten vaginalen Ausfluss

Haut- und Schmerzsymptome:
12. Klagen über Fleckigkeit oder Farbveränderungen der Haut
13. Schmerzen in den Gliedern, Extremitäten oder Gelenken
14. unangenehme Taubheit oder Kribbelgefühl
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TESTE DEIN WISSEN
Code: Somatisierungsstörung
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TESTE DEIN WISSEN
F45.0
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TESTE DEIN WISSEN
Code Somatoforme autonome Funktionsstörung
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TESTE DEIN WISSEN
F45.3
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TESTE DEIN WISSEN
Kriterien: Somatoforme autonome Funktionsstörung (F45.3)
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TESTE DEIN WISSEN
A) Vorliegen von Symptomen autonomer (vegetativer) Erregung des Herz- und kardiovaskulären Systems, oberen und unteren Gastrointestinaltraktes, respiratorischen Systems oder Urogenitalsystems

B) Mindestens zwei vegetative Symptome:

(1) Palpitationen,
(2) Schweißausbrüche,
(3) Mundtrockenheit,
(4) Hitzewallungen oder Erröten,
(5) Druckgefühl oder Kribbeln oder Unruhe im Bauch


C) Mindestens ein weiteres Symptom:

(6) Brustschmerzen oder Druckgefühl in der Herzgegend,
(7) Atembeschwerden oder Hyperventilation,
(8) Müdigkeit bei leichter Anstrengung,
(9) Luftschlucken oder brennendes Gefühl im Brustkorb oder im Epigastrium,
(10) häufiger Stuhldrang,
(11) Miktionsbeschwerden,
(12) Gefühl der Überblähung oder Völlegefühl

D) Keine Störung der Struktur oder Funktion der betreffenden Organe oder Systeme

E) Nicht nur während einer phobischen oder Panikstörung.
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind anhaltende somatoforme Schmerzstörungen (F45.4) (kurz)?
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TESTE DEIN WISSEN
- Klinischrelevante Schmerzen in mind. einem anatomischen Bereichen
- Psychische Faktoren sind bedeutsam für Beginn, Schweregrad, Exazerbation oder Aufrechterhaltung
— mind. 6 Monate
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TESTE DEIN WISSEN
Undifferenzierte Somatisierungsstörung (F45.1)
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TESTE DEIN WISSEN
- Weniger somatoforme Symptome als F45.0 und/oder weniger krankhafte Beschäftigung bzw. Selbstmedikation
— Mindestdauer 6 Monate
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TESTE DEIN WISSEN
Kriterien: F45.0
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TESTE DEIN WISSEN
A. Mindestens zwei Jahre anhaltenden Klagen über viele verschiedene und wechselnde körperliche Symptome, die durch keine diagnostizierbare körperliche Krankheit erklärt werden können.
Falls bekannte körperliche Krankheiten, erklären diese nicht Ausmaß oder die damit verbundene soziale Behinderung.
Wenn vegetative Symptome vorliegen, bilden sie nicht das Hauptmerkmal der Störung, d.h. sie sind nicht besonders anhaltend oder belastend.

B. Die ständige Beschäftigung führt zu andauerndem Leiden
Patienten suchen mind drei mal Zusatzuntersuchungen auf.
Wenn aus finanziellen oder geographischen Gründen medizinische Einrich- tungen nicht erreichbar sind, kommt es zu andauernder Selbstmedikation oder mehrfachen Besuch bei örtlichen Laienheilern.

C. Weigerung, zu akzeptieren, dass keine ausreichende körperliche Ursache für die körperlichen Symptome vorliegt.
Vorübergehende Akzeptanz der ärztlichen Mitteilung allenfalls für kurze Zeiträume bis zu einigen Wochen oder unmittelbar nach einer medizinischen Untersuchung  spricht nicht gegen diese Diagnose.

D. Sechs oder mehr Symptome aus der Liste, mit mindestens zwei verschiedener Gruppen:

Gastro-intestinale Symptome:
1. Bauchschmerzen
2. Übelkeit
3. Gefühl von Überblähung 1g
4. schlechter Geschmack im Mund oder extrem belegte Zunge
5. Klagen über Erbrechen oder Regurgitation von Speisen
6. Klagen über häufigen Durchfall oder Austreten von Flüssigkeit aus dem Anus

Kardio-vaskuläre Symptome:
7. Atemlosigkeit ohne Anstrengung
8. Brustschmerzen

Urogenitale Symptome:
9. Dysurie oder Klagen über die Miktionshäufigkeit
10. unangenehme Empfindungen im oder um den Genitalbereich
11. Klagen über ungewöhnlichen oder verstärkten vaginalen Ausfluss

Haut- und Schmerzsymptome:
12. Klagen über Fleckigkeit oder Farbveränderungen der Haut
13. Schmerzen in den Gliedern, Extremitäten oder Gelenken
14. unangenehme Taubheit oder Kribbelgefühl

E. Ausschlussvorbehalt:
Die Störung tritt nicht ausschließlich während einer Schizophrenie oder einer verwandten Störung (F2), einer affektiven Störung (F3) oder einer Panikstörung (F41.0) auf.
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TESTE DEIN WISSEN
Diagnostische Verfahren: somatoforme Störungen
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TESTE DEIN WISSEN
- DIPS(Schneideretal,2006), SKID (Wittchenetal.,1997)
— Befindlichkeits- und Schmerztagebücher (Dauer, Konsequenzen, Beeinträchtigungen, Stimmungsveränderungen, Kantrollerleben etc.)

Fragebögen
— Screening für Somatoforme Störungen (SOMS,Rief&Hiller,2008)
— Schmerzempfindungsskala (SES,Geissner,1996)
 — Pain Disability Index (PDI,Dillmannetal,1994)
  
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TESTE DEIN WISSEN
Hypochondrie (F45.2)
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TESTE DEIN WISSEN
- Übermäßige Angst, eine schwere Krankheit zu haben, die auf Fehlinterpretation körperlicher Beschwerden beruhen
— Bleibt bestehen trotz angemessener medizinischer Abklärung und Rückversicherung
— Mindestdauer: 6 Monate
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TESTE DEIN WISSEN
Körperdysmorphe Störung (F45.21) in kurz
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TESTE DEIN WISSEN
- Übermäßige Beschäftigung mit einem eingebildeten oder geringfügigen Mangel in der äußeren Erscheinung
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TESTE DEIN WISSEN
Phänomenologie der „funktionalen Störungen“
 
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TESTE DEIN WISSEN
Innere Medizin
Rheumatologie
Gynäkologie, Urologie
Neurologie
Orthopädie 
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Q:
Zentrale Kennzeichen somatoformer Störungen nach Martin & Rief (2011)
A:
Zentrale Kennzeichen somatoformer Störungen nach Martin & Rief (2011)
- Vorliegen körperlicher Beschwerden, ohne, dass hinreichende pathophysiologische Ursache für die Beschwerden festgestellt werden kann.
- Die körperlichen Beschwerden führen in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen in wichtigen Funktionsbereichen.

Weitere typische Kennzeichen
1. Körperliches Schonverhalten (selbstverordnet)
2. Die (nicht verordnungsgemäße) Medikamenteneinnahme
3. Häufige Besuche bei Ärzten bzw. häufiger Arztwechsel („doctor shopping“)
Q:
Symptome somatoforme Störungen 
A:
Alles möglich was von einem Arzt zugewiesen werden könnte

Gastro-intestinale Symptome:
1. Bauchschmerzen
2. Übelkeit
3. Gefühl von Überblähung 1g
4. schlechter Geschmack im Mund oder extrem belegte Zunge
5. Klagen über Erbrechen oder Regurgitation von Speisen
6. Klagen über häufigen Durchfall oder Austreten von Flüssigkeit aus dem Anus

Kardio-vaskuläre Symptome:
7. Atemlosigkeit ohne Anstrengung
8. Brustschmerzen

Urogenitale Symptome:
9. Dysurie oder Klagen über die Miktionshäufigkeit
10. unangenehme Empfindungen im oder um den Genitalbereich
11. Klagen über ungewöhnlichen oder verstärkten vaginalen Ausfluss

Haut- und Schmerzsymptome:
12. Klagen über Fleckigkeit oder Farbveränderungen der Haut
13. Schmerzen in den Gliedern, Extremitäten oder Gelenken
14. unangenehme Taubheit oder Kribbelgefühl
Q:
Code: Somatisierungsstörung
A:
F45.0
Q:
Code Somatoforme autonome Funktionsstörung
A:
F45.3
Q:
Kriterien: Somatoforme autonome Funktionsstörung (F45.3)
A:
A) Vorliegen von Symptomen autonomer (vegetativer) Erregung des Herz- und kardiovaskulären Systems, oberen und unteren Gastrointestinaltraktes, respiratorischen Systems oder Urogenitalsystems

B) Mindestens zwei vegetative Symptome:

(1) Palpitationen,
(2) Schweißausbrüche,
(3) Mundtrockenheit,
(4) Hitzewallungen oder Erröten,
(5) Druckgefühl oder Kribbeln oder Unruhe im Bauch


C) Mindestens ein weiteres Symptom:

(6) Brustschmerzen oder Druckgefühl in der Herzgegend,
(7) Atembeschwerden oder Hyperventilation,
(8) Müdigkeit bei leichter Anstrengung,
(9) Luftschlucken oder brennendes Gefühl im Brustkorb oder im Epigastrium,
(10) häufiger Stuhldrang,
(11) Miktionsbeschwerden,
(12) Gefühl der Überblähung oder Völlegefühl

D) Keine Störung der Struktur oder Funktion der betreffenden Organe oder Systeme

E) Nicht nur während einer phobischen oder Panikstörung.
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Q:
Was sind anhaltende somatoforme Schmerzstörungen (F45.4) (kurz)?
A:
- Klinischrelevante Schmerzen in mind. einem anatomischen Bereichen
- Psychische Faktoren sind bedeutsam für Beginn, Schweregrad, Exazerbation oder Aufrechterhaltung
— mind. 6 Monate
Q:
Undifferenzierte Somatisierungsstörung (F45.1)
A:
- Weniger somatoforme Symptome als F45.0 und/oder weniger krankhafte Beschäftigung bzw. Selbstmedikation
— Mindestdauer 6 Monate
Q:
Kriterien: F45.0
A:
A. Mindestens zwei Jahre anhaltenden Klagen über viele verschiedene und wechselnde körperliche Symptome, die durch keine diagnostizierbare körperliche Krankheit erklärt werden können.
Falls bekannte körperliche Krankheiten, erklären diese nicht Ausmaß oder die damit verbundene soziale Behinderung.
Wenn vegetative Symptome vorliegen, bilden sie nicht das Hauptmerkmal der Störung, d.h. sie sind nicht besonders anhaltend oder belastend.

B. Die ständige Beschäftigung führt zu andauerndem Leiden
Patienten suchen mind drei mal Zusatzuntersuchungen auf.
Wenn aus finanziellen oder geographischen Gründen medizinische Einrich- tungen nicht erreichbar sind, kommt es zu andauernder Selbstmedikation oder mehrfachen Besuch bei örtlichen Laienheilern.

C. Weigerung, zu akzeptieren, dass keine ausreichende körperliche Ursache für die körperlichen Symptome vorliegt.
Vorübergehende Akzeptanz der ärztlichen Mitteilung allenfalls für kurze Zeiträume bis zu einigen Wochen oder unmittelbar nach einer medizinischen Untersuchung  spricht nicht gegen diese Diagnose.

D. Sechs oder mehr Symptome aus der Liste, mit mindestens zwei verschiedener Gruppen:

Gastro-intestinale Symptome:
1. Bauchschmerzen
2. Übelkeit
3. Gefühl von Überblähung 1g
4. schlechter Geschmack im Mund oder extrem belegte Zunge
5. Klagen über Erbrechen oder Regurgitation von Speisen
6. Klagen über häufigen Durchfall oder Austreten von Flüssigkeit aus dem Anus

Kardio-vaskuläre Symptome:
7. Atemlosigkeit ohne Anstrengung
8. Brustschmerzen

Urogenitale Symptome:
9. Dysurie oder Klagen über die Miktionshäufigkeit
10. unangenehme Empfindungen im oder um den Genitalbereich
11. Klagen über ungewöhnlichen oder verstärkten vaginalen Ausfluss

Haut- und Schmerzsymptome:
12. Klagen über Fleckigkeit oder Farbveränderungen der Haut
13. Schmerzen in den Gliedern, Extremitäten oder Gelenken
14. unangenehme Taubheit oder Kribbelgefühl

E. Ausschlussvorbehalt:
Die Störung tritt nicht ausschließlich während einer Schizophrenie oder einer verwandten Störung (F2), einer affektiven Störung (F3) oder einer Panikstörung (F41.0) auf.
Q:
Diagnostische Verfahren: somatoforme Störungen
A:
- DIPS(Schneideretal,2006), SKID (Wittchenetal.,1997)
— Befindlichkeits- und Schmerztagebücher (Dauer, Konsequenzen, Beeinträchtigungen, Stimmungsveränderungen, Kantrollerleben etc.)

Fragebögen
— Screening für Somatoforme Störungen (SOMS,Rief&Hiller,2008)
— Schmerzempfindungsskala (SES,Geissner,1996)
 — Pain Disability Index (PDI,Dillmannetal,1994)
  
Q:
Hypochondrie (F45.2)
A:
- Übermäßige Angst, eine schwere Krankheit zu haben, die auf Fehlinterpretation körperlicher Beschwerden beruhen
— Bleibt bestehen trotz angemessener medizinischer Abklärung und Rückversicherung
— Mindestdauer: 6 Monate
Q:
Körperdysmorphe Störung (F45.21) in kurz
A:
- Übermäßige Beschäftigung mit einem eingebildeten oder geringfügigen Mangel in der äußeren Erscheinung
Q:
Phänomenologie der „funktionalen Störungen“
 
A:
Innere Medizin
Rheumatologie
Gynäkologie, Urologie
Neurologie
Orthopädie 
KP I: Somatoforme Störungen

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