KP I: Angst at SRH Hochschule Heidelberg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für KP I: Angst an der SRH Hochschule Heidelberg

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TESTE DEIN WISSEN
Welchen evolutionären Vorteil hat die körperliche Angstreaktion?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Welchem Zweck dient Angst?
Anpassung → bereitet uns auf Handeln vor – auf „Flucht“ oder „Kampf“ – wenn Gefahr droht
— sichert Überleben!
— kann auch hilfreich sein, siehe z.B. Yerkes-Dodson-Gesetz
 — Eine der ursprünglichen Triebkräfte
 
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die verschiedenen Ebenen der Angst allgemein? Anhand von Beispielen aufzeigen sowie anhand eines Falles erkennen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Verhalten: Flucht, Vermeidung bestimmter Situationen, Sicherheitsverhaltensweise

Gedanken: Befürchtungen, Angst erzeugende Denkmuster („Ich bin der Situation ausgeliefert“), Gedanken der Hilflosigkeit

Körper: Herzrasen, Blutdrucksteigerung, Atembeschleunigung, Hautwiderstandsveränderungen, Erstarren, Zittern

Gefühle: Gefühl des Ausgeliefertseins, Hoffnungslosigkeit, Panik
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TESTE DEIN WISSEN
Verständnis und Systematik für die unterschiedlichen Angstsymptome
Kriterien: Angst (GAS)
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TESTE DEIN WISSEN
F41.1:

A: Mind. 6 Monate > Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse

B: Mindestens vier Symptome, davon eins von den Symptomen 1-4:
Vegetative Symptome:
1. Palpitationen, Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz
2. Schweißausbrüche
3. Fein- oder grobschlägiger Tremor
4. Mundtrockenheit
Symptome, die Thorax und Abdomen betreffen:
5. Atembeschweren
6. Beklemmungsgefühl
7. Thoraxschmerzen und –missempfindungen
8. Nausea oder abdominelle Missempfindungen
Psychische Symptome
9. Schwindel, Unsicherheit, Schwäche, Benommenheit 
10. Derealisation/Depersonalisation
11. Angst vor Kontrollverlust
12. Angst zu sterben
Allgemeine Symptome
13. Hitzewallungen
14. Kälteschauer
Symptome der Anspannung
15. Muskelverspannung, akute und chronische Schmerzen 16. Ruhelosigkeit und Unfähigkeit zum Entspannen
17. Gefühle von Aufgedrehtsein, Nervosität und psychischer Anspannung
18. Kloßgefühl im Hals oder Schluckbeschwerden
Unspezifische Symptome
19. Übertriebene Reaktionen auf kleine Überraschungen oder Erschrecktwerden
20. Konzentrationsschwierigkeiten, Leeregefühl im Kopf wegen Sorgen oder Angst
21. Anhaltende Reizbarkeit
22. Einschlafstörungen wegen Besorgnissen

C: Die Störung erfüllt nicht die Kriterien für eine Panikstörung, eine phobische Störung, eine Zwangsstörung oder eine hypochondrische Störung

D Ausschlussvorbehalt: Die Störung ist nicht zurückzuführen auf eine organische Krankheit (Hyperthyreose, organische psychische Störung, Störung bedingt durch psychotrope Substanzen)
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist der inhaltliche Unterschied zwischen phobischen und anderen Angststörungen?

Sorgen und Ängste sind Charakteristika für alle Angststörungen. Grenzen sie die Sorgen und Ängste, die im Rahmen einer GAS auftreten inhaltlich von anderen Angststörungen ab.
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
F40 Phobische Störungen
z.B. Agoraphobie, soziale Phobie, spezifische Phobie
— Wird durch eindeutig definierte, ungefährliche Situationen/Objekte hervorgerufen
— Situationen/Objekte werden gemieden oder voller Angst ertragen
— Häufig gleichzeitig mit Depression
— Sekundär: Angst vor dem Sterben, Kontrollverlust, Gefühl wahnsinnig zu werden


F41 andere Angststörungen
z.B. Panikstörung und Generalisierte Angststörung
— Hauptsymptom: nicht auf Umgebungssituationen begrenzt
— Sekundär: Depressive- und Zwangssymptome sowie einige Elemente phobischer Angst können vorhanden sein

Sorgen und Ängste sind Charakteristika für alle Angststörungen. Grenzen sie die Sorgen und Ängste, die im Rahmen einer GAS auftreten inhaltlich von anderen Angststörungen ab.
Zwang und Panik vom GAS abgrenzen
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TESTE DEIN WISSEN
Wie klassifiziert man Prüfungsangst und was ist Prüfungsangst?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Nach DSM: Soziale Angststörung
— Nach ICD-10 unter Spezifischer Phobie, > ist Angststörung ohne eigenen Code 

Definition:
> Anhaltende und deutlich spürbare Angst in Prüfungssituationen und/oder während Prüfungsvorbereitung, die den Bedingungen nicht angemessen ist
> Klinisch relevant wenn Ängste alltägliche Leben stark beeinträchtigen

Prüfungsangst als Synonym für Leistungsangst oder Testangst
— Subtypen:
— Durch Angst Blockierte
— Misserfolgsvermeider
— Boykotteure
— Dysfunktionale Perfektionisten
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TESTE DEIN WISSEN
(Angst-/Zwangs-) Neurose
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TESTE DEIN WISSEN
Neurose: veralteter Begriffe
Neu: Angst und Zwangsstörung 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist Platzangst? Was sind die Gemeinsamkeiten aller phobischen Störungen?
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TESTE DEIN WISSEN
> Agoraphobie

Fürchten oder vermeiden bestimmte Situationen
- Bezieht sich auf weitläufige Orte oder Orte, wo viele Menschen zusammenkommen (vgl. A-Kriterium ICD-10)

Gemeinsamkeit aller agoraphobischen Situationen:
beim Auftreten der Angst oder Panik sei die Situation nur schwer zu verlassen, stehe keine Hilfe zur Verfügung, wäre es peinlich, die Situation zu verlassen
— Mit Begleitung wird gefürchtete Situation meist besser ertragen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist Trennungsangst?
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TESTE DEIN WISSEN
> Störung mit Trennungsangst: Angstanfälle als Reaktion darauf, von der Bezugsperson getrennt zu sein
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist Klaustrophobie?
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TESTE DEIN WISSEN
Angst vor abgeschlossenen und engen Räumen

Bei Angst vor einem engen Raum: F40.2 (Spezifische Phobie, im speziellen: situationale Phobie) diagnostizieren, da hier die „klassischen“ agoraphobischen Situationen gemäß Kriterium A im ICD-10 fehlen. 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist Kontaminationsangst?
 
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TESTE DEIN WISSEN
> Art der Zwangsstörung
Die Angst vor einer möglichen Kontamination ist eine der Hauptängste vieler Zwangsstörungen und einer der häufigsten Mitverursacher von Waschzwängen.
Kontaminationsangst kann auch in Hypochondrie auftreten 
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die Risikofaktoren für die generalisierte Angststörung?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Genetische Faktoren:
— Erblichkeitsschätzungen von 31,6%, genetische Anfälligkeit für Angst im allgemein

Biologische Faktoren:
— Abweichende Kortisolregulation bei GAS-Patienten

Psychologische Faktoren:
Überbehütung
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TESTE DEIN WISSEN
F41.0 
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TESTE DEIN WISSEN
F41 Andere Angststörungen
F41.0 Panikstörung
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Beispielhafte Karteikarten für deinen KP I: Angst Kurs an der SRH Hochschule Heidelberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Welchen evolutionären Vorteil hat die körperliche Angstreaktion?
A:
Welchem Zweck dient Angst?
Anpassung → bereitet uns auf Handeln vor – auf „Flucht“ oder „Kampf“ – wenn Gefahr droht
— sichert Überleben!
— kann auch hilfreich sein, siehe z.B. Yerkes-Dodson-Gesetz
 — Eine der ursprünglichen Triebkräfte
 
Q:
Was sind die verschiedenen Ebenen der Angst allgemein? Anhand von Beispielen aufzeigen sowie anhand eines Falles erkennen
A:
Verhalten: Flucht, Vermeidung bestimmter Situationen, Sicherheitsverhaltensweise

Gedanken: Befürchtungen, Angst erzeugende Denkmuster („Ich bin der Situation ausgeliefert“), Gedanken der Hilflosigkeit

Körper: Herzrasen, Blutdrucksteigerung, Atembeschleunigung, Hautwiderstandsveränderungen, Erstarren, Zittern

Gefühle: Gefühl des Ausgeliefertseins, Hoffnungslosigkeit, Panik
Q:
Verständnis und Systematik für die unterschiedlichen Angstsymptome
Kriterien: Angst (GAS)
A:
F41.1:

A: Mind. 6 Monate > Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse

B: Mindestens vier Symptome, davon eins von den Symptomen 1-4:
Vegetative Symptome:
1. Palpitationen, Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz
2. Schweißausbrüche
3. Fein- oder grobschlägiger Tremor
4. Mundtrockenheit
Symptome, die Thorax und Abdomen betreffen:
5. Atembeschweren
6. Beklemmungsgefühl
7. Thoraxschmerzen und –missempfindungen
8. Nausea oder abdominelle Missempfindungen
Psychische Symptome
9. Schwindel, Unsicherheit, Schwäche, Benommenheit 
10. Derealisation/Depersonalisation
11. Angst vor Kontrollverlust
12. Angst zu sterben
Allgemeine Symptome
13. Hitzewallungen
14. Kälteschauer
Symptome der Anspannung
15. Muskelverspannung, akute und chronische Schmerzen 16. Ruhelosigkeit und Unfähigkeit zum Entspannen
17. Gefühle von Aufgedrehtsein, Nervosität und psychischer Anspannung
18. Kloßgefühl im Hals oder Schluckbeschwerden
Unspezifische Symptome
19. Übertriebene Reaktionen auf kleine Überraschungen oder Erschrecktwerden
20. Konzentrationsschwierigkeiten, Leeregefühl im Kopf wegen Sorgen oder Angst
21. Anhaltende Reizbarkeit
22. Einschlafstörungen wegen Besorgnissen

C: Die Störung erfüllt nicht die Kriterien für eine Panikstörung, eine phobische Störung, eine Zwangsstörung oder eine hypochondrische Störung

D Ausschlussvorbehalt: Die Störung ist nicht zurückzuführen auf eine organische Krankheit (Hyperthyreose, organische psychische Störung, Störung bedingt durch psychotrope Substanzen)
Q:
Was ist der inhaltliche Unterschied zwischen phobischen und anderen Angststörungen?

Sorgen und Ängste sind Charakteristika für alle Angststörungen. Grenzen sie die Sorgen und Ängste, die im Rahmen einer GAS auftreten inhaltlich von anderen Angststörungen ab.
A:
F40 Phobische Störungen
z.B. Agoraphobie, soziale Phobie, spezifische Phobie
— Wird durch eindeutig definierte, ungefährliche Situationen/Objekte hervorgerufen
— Situationen/Objekte werden gemieden oder voller Angst ertragen
— Häufig gleichzeitig mit Depression
— Sekundär: Angst vor dem Sterben, Kontrollverlust, Gefühl wahnsinnig zu werden


F41 andere Angststörungen
z.B. Panikstörung und Generalisierte Angststörung
— Hauptsymptom: nicht auf Umgebungssituationen begrenzt
— Sekundär: Depressive- und Zwangssymptome sowie einige Elemente phobischer Angst können vorhanden sein

Sorgen und Ängste sind Charakteristika für alle Angststörungen. Grenzen sie die Sorgen und Ängste, die im Rahmen einer GAS auftreten inhaltlich von anderen Angststörungen ab.
Zwang und Panik vom GAS abgrenzen
Q:
Wie klassifiziert man Prüfungsangst und was ist Prüfungsangst?
A:
- Nach DSM: Soziale Angststörung
— Nach ICD-10 unter Spezifischer Phobie, > ist Angststörung ohne eigenen Code 

Definition:
> Anhaltende und deutlich spürbare Angst in Prüfungssituationen und/oder während Prüfungsvorbereitung, die den Bedingungen nicht angemessen ist
> Klinisch relevant wenn Ängste alltägliche Leben stark beeinträchtigen

Prüfungsangst als Synonym für Leistungsangst oder Testangst
— Subtypen:
— Durch Angst Blockierte
— Misserfolgsvermeider
— Boykotteure
— Dysfunktionale Perfektionisten
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Q:
(Angst-/Zwangs-) Neurose
A:
Neurose: veralteter Begriffe
Neu: Angst und Zwangsstörung 
Q:
Was ist Platzangst? Was sind die Gemeinsamkeiten aller phobischen Störungen?
A:
> Agoraphobie

Fürchten oder vermeiden bestimmte Situationen
- Bezieht sich auf weitläufige Orte oder Orte, wo viele Menschen zusammenkommen (vgl. A-Kriterium ICD-10)

Gemeinsamkeit aller agoraphobischen Situationen:
beim Auftreten der Angst oder Panik sei die Situation nur schwer zu verlassen, stehe keine Hilfe zur Verfügung, wäre es peinlich, die Situation zu verlassen
— Mit Begleitung wird gefürchtete Situation meist besser ertragen
Q:
Was ist Trennungsangst?
A:
> Störung mit Trennungsangst: Angstanfälle als Reaktion darauf, von der Bezugsperson getrennt zu sein
Q:
Was ist Klaustrophobie?
A:
Angst vor abgeschlossenen und engen Räumen

Bei Angst vor einem engen Raum: F40.2 (Spezifische Phobie, im speziellen: situationale Phobie) diagnostizieren, da hier die „klassischen“ agoraphobischen Situationen gemäß Kriterium A im ICD-10 fehlen. 
Q:
Was ist Kontaminationsangst?
 
A:
> Art der Zwangsstörung
Die Angst vor einer möglichen Kontamination ist eine der Hauptängste vieler Zwangsstörungen und einer der häufigsten Mitverursacher von Waschzwängen.
Kontaminationsangst kann auch in Hypochondrie auftreten 
Q:
Was sind die Risikofaktoren für die generalisierte Angststörung?
A:

Genetische Faktoren:
— Erblichkeitsschätzungen von 31,6%, genetische Anfälligkeit für Angst im allgemein

Biologische Faktoren:
— Abweichende Kortisolregulation bei GAS-Patienten

Psychologische Faktoren:
Überbehütung
Q:
F41.0 
A:
F41 Andere Angststörungen
F41.0 Panikstörung
KP I: Angst

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