Zusammenfassung at RWTH Aachen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Zusammenfassung an der RWTH Aachen

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TESTE DEIN WISSEN

Das menschliche Nervensystem

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TESTE DEIN WISSEN

Besteht aus einzelnen Nervenzellen, die miteinander verknüpft sind

  • Zentrales Nervensystem (ZNS): Kontrollzentrum
    • Gehirn
    • Rückenmark
  • Peripheres Nervensystem(PNS)
    • 12 Hirnnerven
    • 31 Spiralnerven 


Neurone, die Informationen von den Sinnesorganen, wie z. B dem Auge oder der Haut, erhalten und diesen Input an das zentrale Nervensystem weiterleiten, werden afferente Neurone genannt. Nervenzellen, die Impulse vom zentralen Nervensystem an die Gliedmaßen und Organe senden, heißen efferente Neurone.

 

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TESTE DEIN WISSEN

Akkomodation 

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TESTE DEIN WISSEN

Anpassung der Augenlinsen (Dehnung oder Krümmung der Linse mithilfe der Ziliarmuskeln) an die Entfernung des beachteten Objekts, d.h. „Scharfstellung“ auf das Objekt. Je stärker die Linse gekrümmt werden muss, desto näher befindet sich das Objekt.

 

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TESTE DEIN WISSEN

Wahrnehmung gleich 1:1 Abbild der Umwelt?

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TESTE DEIN WISSEN

Wahrnehmung ist kein 1:1 Abbild unserer Umwelt, sondern ein aktiver und höchst komplizierter Prozess; das Gehirn konstruiert ein möglichst wirklichkeitsgetreues Bild der Umwelt 


  •  Wir können nur einen kleinen Teil der physikalisch in unserer Umwelt vorhandenen Information wahrnehmen: 
    • Sehsinn: Menschen können nur Licht in einem bestimmten Wellenlängenbereich (ca. 400 nm bis 700 nm) wahrnehmen
      • Unsere dreidimensionale Umwelt wird auf der Netzhaut unserer Augen zweidimensional abgebildet
      • Objekte sind teilweise von anderen Objekten verdeckt; wir nehmen diese dennoch als „ganze“ Objekte wahr
    • Hörsinn: Menschen können nur Schallwellen in einem bestimmten Frequenzbereich wahrnehmen (ca. 20 Hz bis 20 kHz) 


-> Für Licht anderer Wellenlängen oder Schallwellen anderer Frequenzen haben Menschen keine Rezeptorzellen 

-> diese so genannten absoluten Wahrnehmungsschwellen variieren interindividuell und sind artspezifisch 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist wenn die beiden Funktionen dissoziieren? 

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Blindsight: Schädigung des primären visuellen Kortex 
    • Eine bewusste Repräsentation der visuellen Umwelt im kognitiven System ist nicht mehr möglich, zielgerichtete Handlungssteuerung ist jedoch noch möglich
    • Führt zu Gesichtsfeldausfällen, d.h. subjektive Blindheit in Teilen des Gesichtsfeldes
  2. Subliminales (unterschwelliges) Priming bei gesunden Probanden
    • Die Reaktionszeit auf einen Reiz verändert sich, wenn zuvor für sehr kurze Zeit ein anderer Reiz gezeigt wurde (inkongruent), selbst wenn die Darbietungszeit so kurz und der Reiz so schwach war, dass man diesen anderen Reiz nicht bewusst wahrnehmen konnte  Kongruenzeffekt 
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TESTE DEIN WISSEN

Proximaler Reiz

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TESTE DEIN WISSEN

Ist ein sensorisches Abbild der Realität. Es ist somit nicht mit der Realität gleich zu setzen, da eine Abbildung erstens subjektiv erfolgt (durch Prozesse der Aufmerksamkeitsfokussierung sowie heuristische Prozesse) und zweitens gehen in einem Abbildungsverfahren immer Daten verloren. Das Abbild des distalen Reizes erfolgt über einen Rezeptor wie z. B. der Netzhaut des Auges. Der physikalische Stimulus (z. B. Licht) wird in ein lokales Potential umgewandelt – in das so genannte Rezeptorpotential. Schließlich ist ein proximaler Reiz dann ein Stimulus im Nervensystem. So werden Informationen zum Gehirn transportiert. Dieser Prozess gilt für alle Wahrnehmungsbereiche.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Perzept?

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TESTE DEIN WISSEN

Das Perzept ist das erfahrene Ergebnis des gesamten Wahrnehmungsprozesses. Es umfasst die Gesamtheit von psychischen Prozessen – Bewerten, Erinnern, Vergleichen, Assoziieren, Verzerren, Verallgemeinern, Verdinglichen usw.

 

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TESTE DEIN WISSEN

Blinder Fleck

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TESTE DEIN WISSEN
  • Stelle auf der Retina, an welcher der Sehnerv aus der Retina austritt
  • Gar keine lichtempfindlichen Rezeptoren
  • Mithilfe des Sehnervs wird gebündelte Information aus der Retina an das Gehirn weitergeleitet
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TESTE DEIN WISSEN

Sinnessysteme 

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TESTE DEIN WISSEN

Physikalische Reize werden durch Rezeptorzellen (Sinneszellen) in neuronale Aktivität umgewandelt und dann weiterverarbeitet. Menschen verfügen über unterschiedliche Sinnessysteme, die jeweils mittels unterschiedlicher Rezeptorzellen spezifische Infos der Umwelt und des eigenen Körpers registrieren.

  • Visuell (Sehen)
  • Auditiv (Hören)
  • Olfaktorisch (Riechen und Schmecken)
  • Fühlen 
    • Haptisch (Tasten), Thermorezeption (Temperaturwahrnehmung), Nozizeption (Schmerzwahrnehmung), Gleichgewichtssinn, Propriozeption (Wahrnehmung der Stellung und Bewegung des Körpers, z.B. Hunger), Viszerozeption (Empfindung der eigenen Organe)
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TESTE DEIN WISSEN

Fovea 

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TESTE DEIN WISSEN

= gelber Fleck

  • Stelle in der Mitte der Retina (Netzhaut)
  • Stelle des schärfsten Sehens: größte Dichte an lichtempfindlichen Rezeptoren
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TESTE DEIN WISSEN

Wahrnehmungstäuschung

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TESTE DEIN WISSEN

=Sinnestäuschung

Da Wahrnehmung ein aktiver Prozess ist und das Gehirn ein möglichst wirklichkeitsgetreues Bild der Umwelt konstruiert, kommt es mitunter zu Wahrnehmungstäuschungen 

 

Was man daraus lernen kann:

  • Wahrnehmungstäuschungen offenbaren die Funktionsweisen der Wahrnehmung und können uns so helfen, den Wahrnehmungsprozess zu erforschen 

 

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TESTE DEIN WISSEN

Wichtige Aspekte der Wahrnehmung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Alle Sinneswahrnehmungen beruhen auf der Aktivierung von Rezeptoren, die physikalische Umgebungsreize in neuronale Aktivität (elektrische Signale) übersetzen – wir können nur Reize wahrnehmen, für die wir Rezeptoren besitzen 
  • Diese Erregungsmuster werden im Gehirn zu subjektiven Eindrücken verarbeitet
  • Wahrnehmung ist ein aktiver und höchst komplizierter Prozess 
  • Das Gehirn konstruiert ein möglichst wirklichkeitsgetreues Bild der Umwelt
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Distaler Reiz

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TESTE DEIN WISSEN

Ein Stimulus aus der realen Welt, der eine physikalisch messbare Größe hat. Rezeptoren bzw. Sinnesorgane kommen zum Einsatz, um distale Reize aufzunehmen. Die gewonnenen Daten werden zum Gehirn transportiert, wo sie ausgewertet und interpretiert werden.

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Q:

Das menschliche Nervensystem

A:

Besteht aus einzelnen Nervenzellen, die miteinander verknüpft sind

  • Zentrales Nervensystem (ZNS): Kontrollzentrum
    • Gehirn
    • Rückenmark
  • Peripheres Nervensystem(PNS)
    • 12 Hirnnerven
    • 31 Spiralnerven 


Neurone, die Informationen von den Sinnesorganen, wie z. B dem Auge oder der Haut, erhalten und diesen Input an das zentrale Nervensystem weiterleiten, werden afferente Neurone genannt. Nervenzellen, die Impulse vom zentralen Nervensystem an die Gliedmaßen und Organe senden, heißen efferente Neurone.

 

Q:

Akkomodation 

A:

Anpassung der Augenlinsen (Dehnung oder Krümmung der Linse mithilfe der Ziliarmuskeln) an die Entfernung des beachteten Objekts, d.h. „Scharfstellung“ auf das Objekt. Je stärker die Linse gekrümmt werden muss, desto näher befindet sich das Objekt.

 

Q:

Wahrnehmung gleich 1:1 Abbild der Umwelt?

A:

Wahrnehmung ist kein 1:1 Abbild unserer Umwelt, sondern ein aktiver und höchst komplizierter Prozess; das Gehirn konstruiert ein möglichst wirklichkeitsgetreues Bild der Umwelt 


  •  Wir können nur einen kleinen Teil der physikalisch in unserer Umwelt vorhandenen Information wahrnehmen: 
    • Sehsinn: Menschen können nur Licht in einem bestimmten Wellenlängenbereich (ca. 400 nm bis 700 nm) wahrnehmen
      • Unsere dreidimensionale Umwelt wird auf der Netzhaut unserer Augen zweidimensional abgebildet
      • Objekte sind teilweise von anderen Objekten verdeckt; wir nehmen diese dennoch als „ganze“ Objekte wahr
    • Hörsinn: Menschen können nur Schallwellen in einem bestimmten Frequenzbereich wahrnehmen (ca. 20 Hz bis 20 kHz) 


-> Für Licht anderer Wellenlängen oder Schallwellen anderer Frequenzen haben Menschen keine Rezeptorzellen 

-> diese so genannten absoluten Wahrnehmungsschwellen variieren interindividuell und sind artspezifisch 

Q:

Was ist wenn die beiden Funktionen dissoziieren? 

A:
  1. Blindsight: Schädigung des primären visuellen Kortex 
    • Eine bewusste Repräsentation der visuellen Umwelt im kognitiven System ist nicht mehr möglich, zielgerichtete Handlungssteuerung ist jedoch noch möglich
    • Führt zu Gesichtsfeldausfällen, d.h. subjektive Blindheit in Teilen des Gesichtsfeldes
  2. Subliminales (unterschwelliges) Priming bei gesunden Probanden
    • Die Reaktionszeit auf einen Reiz verändert sich, wenn zuvor für sehr kurze Zeit ein anderer Reiz gezeigt wurde (inkongruent), selbst wenn die Darbietungszeit so kurz und der Reiz so schwach war, dass man diesen anderen Reiz nicht bewusst wahrnehmen konnte  Kongruenzeffekt 
Q:

Proximaler Reiz

A:

Ist ein sensorisches Abbild der Realität. Es ist somit nicht mit der Realität gleich zu setzen, da eine Abbildung erstens subjektiv erfolgt (durch Prozesse der Aufmerksamkeitsfokussierung sowie heuristische Prozesse) und zweitens gehen in einem Abbildungsverfahren immer Daten verloren. Das Abbild des distalen Reizes erfolgt über einen Rezeptor wie z. B. der Netzhaut des Auges. Der physikalische Stimulus (z. B. Licht) wird in ein lokales Potential umgewandelt – in das so genannte Rezeptorpotential. Schließlich ist ein proximaler Reiz dann ein Stimulus im Nervensystem. So werden Informationen zum Gehirn transportiert. Dieser Prozess gilt für alle Wahrnehmungsbereiche.

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Q:

Was ist das Perzept?

A:

Das Perzept ist das erfahrene Ergebnis des gesamten Wahrnehmungsprozesses. Es umfasst die Gesamtheit von psychischen Prozessen – Bewerten, Erinnern, Vergleichen, Assoziieren, Verzerren, Verallgemeinern, Verdinglichen usw.

 

Q:

Blinder Fleck

A:
  • Stelle auf der Retina, an welcher der Sehnerv aus der Retina austritt
  • Gar keine lichtempfindlichen Rezeptoren
  • Mithilfe des Sehnervs wird gebündelte Information aus der Retina an das Gehirn weitergeleitet
Q:

Sinnessysteme 

A:

Physikalische Reize werden durch Rezeptorzellen (Sinneszellen) in neuronale Aktivität umgewandelt und dann weiterverarbeitet. Menschen verfügen über unterschiedliche Sinnessysteme, die jeweils mittels unterschiedlicher Rezeptorzellen spezifische Infos der Umwelt und des eigenen Körpers registrieren.

  • Visuell (Sehen)
  • Auditiv (Hören)
  • Olfaktorisch (Riechen und Schmecken)
  • Fühlen 
    • Haptisch (Tasten), Thermorezeption (Temperaturwahrnehmung), Nozizeption (Schmerzwahrnehmung), Gleichgewichtssinn, Propriozeption (Wahrnehmung der Stellung und Bewegung des Körpers, z.B. Hunger), Viszerozeption (Empfindung der eigenen Organe)
Q:

Fovea 

A:

= gelber Fleck

  • Stelle in der Mitte der Retina (Netzhaut)
  • Stelle des schärfsten Sehens: größte Dichte an lichtempfindlichen Rezeptoren
Q:

Wahrnehmungstäuschung

A:

=Sinnestäuschung

Da Wahrnehmung ein aktiver Prozess ist und das Gehirn ein möglichst wirklichkeitsgetreues Bild der Umwelt konstruiert, kommt es mitunter zu Wahrnehmungstäuschungen 

 

Was man daraus lernen kann:

  • Wahrnehmungstäuschungen offenbaren die Funktionsweisen der Wahrnehmung und können uns so helfen, den Wahrnehmungsprozess zu erforschen 

 

Q:

Wichtige Aspekte der Wahrnehmung

A:
  • Alle Sinneswahrnehmungen beruhen auf der Aktivierung von Rezeptoren, die physikalische Umgebungsreize in neuronale Aktivität (elektrische Signale) übersetzen – wir können nur Reize wahrnehmen, für die wir Rezeptoren besitzen 
  • Diese Erregungsmuster werden im Gehirn zu subjektiven Eindrücken verarbeitet
  • Wahrnehmung ist ein aktiver und höchst komplizierter Prozess 
  • Das Gehirn konstruiert ein möglichst wirklichkeitsgetreues Bild der Umwelt
Q:

Distaler Reiz

A:

Ein Stimulus aus der realen Welt, der eine physikalisch messbare Größe hat. Rezeptoren bzw. Sinnesorgane kommen zum Einsatz, um distale Reize aufzunehmen. Die gewonnenen Daten werden zum Gehirn transportiert, wo sie ausgewertet und interpretiert werden.

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