Sozialisation at RWTH Aachen

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Kapitalsorten nach Bourdieu: 

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Habitus 1:

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0. Sozialisation ist nicht:

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Ursachen (u.a.) der Individualisierung nach Beck

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2. nach Hurrelmann ist das Subjekt aktiv am Sozialisationsprozess beteiligt-eigenbeteiligung)

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3) Sozialisation ist der Prozess der dynamischen und ‚produktiven‘ Verarbeitung der

inneren und äußeren Realität  (wenn es Veränderungen gibt (egal ob innere oder äußere realität), hat der mensch die aufgabe diese veränderungen aufzunehmen und sein handeln darauf einzustellen)

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4) Eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung setzt eine den individuellen Anlagen angemessene soziale und materielle Umwelt voraus. Die wichtigsten Vermittler hierfür sind Familien, Kindergärten und Schulen als Sozialisationsinstanzen.

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5) Nicht nur die Sozialisationsinstanzen haben Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung, sondern

auch andere soziale Organisationen und Systeme:

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Eigenschaften der Individualisierung nach Beck:

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7) Ein reflektiertes Selbstbild und die Entwicklung einer Ich-Identität sind die Voraussetzung für ein autonom handlungsfähiges Subjekt und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. 

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2) Sozialisation ist der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in wechselseitiger Abhängigkeit von den körperlichen und psychischen Grundstrukturen (innere Realität) und  den sozialen und physikalischen Umweltbedingungen (äußere Realität). 

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4. Selbstsozialisation:

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Sozialisation

Kapitalsorten nach Bourdieu: 

  • kulturelles Kapital (Oper, Konzerte, Kino...)
  • ökonomisches Kapital (Geld)
  • soziales Kapital  (Freunde, Bekanntschaften, facebook)

Sozialisation

Habitus 1:

„Er [der Habitus; S.K.] bezeichnet im Grunde eine recht simple Sache: Wer den Habitus einer Person kennt, der spürt oder weiß,intuitiv, welches Verhalten dieser Person verwehrt ist. Mit anderen Worten: Der Habitus ist ein System von Grenzen. Wer z.B. über einen kleinbürgerlichen Habitus verfügt, der hat eben auch, wie Marx einmal sagt, Grenzen seines Hirns, die er nichtüberschreiten kann“

Sozialisation

0. Sozialisation ist nicht:

  • Lernen
  • Erziehung
  • Bildung 

Sozialisation

Ursachen (u.a.) der Individualisierung nach Beck

Ursachen (u.a.): 

  • Bildungsexpansion
  • Räumliche (und soziale) Mobilität
  • Wohlfahrtsstaatliche Absicherung
  • Freisetzung aus traditionellen Bindungen:
  • Entzauberung (individuelle Zuschreibung von Risiken etc.)
  • Reintegration (unter aktiver Beteiligung)


"Der Mensch wird (im radikalisierten Sinne Sartres) zur Wahl seiner Möglichkeiten, zum homo optionis. Leben, Tod, Geschlecht, Körperlichkeit, Identität, Religion, Ehe, Elternschaft, soziale Bindungen – alles wird sozusagen bis ins Kleingedruckte hinein entscheidbar, muss, einmal zu Optionen zerschellt, entschieden werden." (Beck/Beck-Gernsheim 1994: 16/17)

Sozialisation

2. nach Hurrelmann ist das Subjekt aktiv am Sozialisationsprozess beteiligt-eigenbeteiligung)

Das produktiv Realität verarbeitende Subjekt


  • selbsttätige und selbst organisierte Aneignung von kulturell und sozial vermittelten Umweltangeboten
  • der Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt

  • lebenslanger Prozess


Mensch mit biologischer Ausstattung + Umwelt -> sozial handlungsfähiges wesen


(es gibt keinen zwangsweisen Verlauf von sozialisation)

Sozialisation

3) Sozialisation ist der Prozess der dynamischen und ‚produktiven‘ Verarbeitung der

inneren und äußeren Realität  (wenn es Veränderungen gibt (egal ob innere oder äußere realität), hat der mensch die aufgabe diese veränderungen aufzunehmen und sein handeln darauf einzustellen)

→ sozialisation ist eine auseinandersetzung mit der inneren und äußeren realität


hier der o-ton:

„Sozialisation ist die ständige aktive Beobachtung und Diagnose der eigenen Anlagen und ihrer Veränderung im Laufe des Lebens. Durchgehend stellt sich einem Menschen die Aufgabe, die jeweilige Veränderung von körperlichen und psychischen Ausgangsgrößen sensibel aufzunehmen und das eigene Handeln hierauf abzustellen“ (Hurrelmann 2002, S.28)


„Analoges gilt für die Auseinandersetzung mit der sozialen und physikalischen Umwelt. Auch hier ist es für die Weiterentwicklung der Persönlichkeit unabdingbar, sensibel auf alle Veränderungen einzugehen und sie in das eigene Handeln einzubeziehen“


Hier geht es jetzt – unter kognitivistischen Vorzeichen – um den Prozess der Verarbeitung. Und die Betonung der Tatsache, dass es eben um mehr oder weniger individuelle ‚Verarbeitung‘ geht. Die Verarbeitung erfolgt ‚produktiv‘ im Sinne von prozesshaft.· 


  • Womit immer verschieden Entwicklungspfade möglich sind, es ist keineDetermination!·Und ist niemals abgeschlossen...
  • Zentral: Das (kognitivistische) Gehirn.
  • Mensch: Bewußtheit der Informationsverarbeitung
  • Auch: ‚Durchspielen von Lösungen‘
  • Wenig ‚instinktives‘ Handeln.

Sozialisation

4) Eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung setzt eine den individuellen Anlagen angemessene soziale und materielle Umwelt voraus. Die wichtigsten Vermittler hierfür sind Familien, Kindergärten und Schulen als Sozialisationsinstanzen.

  • (radikales beispiel: kind in afrika vs. Kind in europa)(weniger drastisch: unterschiede in unserer gesellschaft: sinus-millieus)
  • Hier wird vor allem nach den Umweltbedingungen gefragt. Damit kommen die Sozialisationsinstanzen ins Spiel.
  • Aber auch der wichtige Hinweis, dass sich Dinge nur entwickeln können, wenn ihnen eine Chance dazu gegeben wird.
  • ‚Passung‘ innerhalb gesellschaftlicher Milieus, aber auch: Schule 
  • Partielle Auslagerung in gesellschaftliche Teilsysteme (Moderne Gesellschaft)

Sozialisation

5) Nicht nur die Sozialisationsinstanzen haben Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung, sondern

auch andere soziale Organisationen und Systeme:

  • primäre sozialisationsinstanzen: Familie , Verwandte , Freunde
  • Sekundäre Sozialisationsinstanzen: Kindergärten, Schule, Bildungseinrichtungen
  • Tertiäre Sozialisationsinstanzen: Freizeitorganisationen, Medien, Gleichaltrige (peers)


Schule hat massiv an Umfang und Einfluss gewonnen!

Sozialisation

Eigenschaften der Individualisierung nach Beck:

  • Mensch wird zum Gestalter der eigenen Biografie
Fahrstuhleffekt (Verbesserung der Lebensbedingungen, aber Aufrechterhaltung der Ungleichheitsrelationen

Sozialisation

7) Ein reflektiertes Selbstbild und die Entwicklung einer Ich-Identität sind die Voraussetzung für ein autonom handlungsfähiges Subjekt und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. 

Läßt sich Identität nicht herstellen, kommt es zu Störungen der Entwicklung im körperlichen, psychischen und sozialen Bereich.


Dazu begriffliche Erklärungen:

Ein reflektiertes Selbstbild ist Voraussetzung für die Fähigkeit zur ständigen Abstimmung der Verarbeitungsfähigkeiten. Das Selbstbild ist eine innere Konzeption der Gesamtheit der Einstellungen, Bewertungen und Einschätzungen, die ein Mensch im Blick auf die eigenen Handlungsmöglichkeiten in der äußeren Realität besitzt. Voraussetzung hierfür ist eine realistische, sensible Wahrnehmung der Grundbedingungen der inneren Realität, also der genetischen, körperlichen und psychischen Potenziale“


„Je entscheidungsfähiger und handlungssicherer ein Mensch ist, je mehr Fertigkeiten zur Bewältigung psychischer und sozialer Probleme er besitzt, je mehr er in sichere soziale Beziehungsstrukturen und Netzwerke einbezogen und in wichtigen gesellschaftlichen Rollenzusammenhängen anerkannt ist, desto besser sind die Voraussetzungen für die Identität und damit die selbständige und autonome Handlungsfähigkeit “


„Von ‚Identität‘ kann gesprochen werden, wenn ein Mensch über verschiedene Entwicklungsund Lebensphasen hinweg eine Kontinuität des Selbsterlebens auf der Grundlage des positiv gefärbten Selbstbildes wahrt. Das Erleben des Sich-gleich-Seins bezieht sich auf die verschiedenen Stadien der eigenen Lebensgeschichte, es zieht sich also durch den gesamten Lebenslauf. Obwohl sich die körperliche und psychische Struktur der Persönlichkeit – innerhalb des Rahmens einer angelegten Disposition – verändert, obwohl soziale und physikalische Umweltbedingungen in jedem Lebensabschnitt eine andere Ausprägung haben, steht ein Mensch vor der Aufgabe, sich selbst als Persönlichkeit, als ‚sich selbst gleich‘ wahrzunehmen. Das gilt auch für die unterschiedlichen Situationen und Kontexte, in denen er in jedem Lebensabschnitt steht “

Sozialisation

2) Sozialisation ist der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in wechselseitiger Abhängigkeit von den körperlichen und psychischen Grundstrukturen (innere Realität) und  den sozialen und physikalischen Umweltbedingungen (äußere Realität). 

  • Anmerkung: äußere Realität ist subjektiv, keine objektive abbildung der welt


·Form der Auseinandersetzung: Individuell und einmalig Und: Ein permanent weiterlaufender Prozess, es bedarf eigentlich bis zum Tod einer permanenten Neujustierung der Verhältnisse.

Sozialisation

4. Selbstsozialisation:

„Mit der an dem Konzept Selbstsozialisation (Scherr 2004; Mansel et al. 1999) orientierten Betrachtungsweise ist eine Perspektive gewonnen, die nicht nur die (immer unabgeschlossen bleibende) Prozesshaftigkeit der Sozialisation ebenso in den Blick nimmt wie das komplexe Gefüge struktureller Koppelungen operational geschlossener Systeme auf der Basis rekursiver Interaktionen. Damit lässt sich – wie im Folgenden zu zeigen sein wird – auch die Rolle der Medien im Sozialisationsprozess als ‚Perturbationen’, die strukturdeterminierte Systeme irritieren, bestimmen.“ (Kommer 2008)


Das „Selbst“ im Wort Selbstsozialisation meint nicht, dass das Subjekt (die Person) jetzt ‚selbst‘ – also nach freiem Entscheiden und nach freier Wahl und unabhängig von der Gesellschaft sozialisiert. Jedoch nehmen Personen in mehrerer Hinsicht Einfluss auf ihren Werdegang.

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