Persönlichkeit 7 at Rheinische Fachhochschule

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Persönlichkeitsentwicklung

Genetische und Umwelteinflüsse

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Persönlichkeitsentwicklung

Genetische und Umwelteinflüsse 2

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Persönlichkeitsentwicklung

Genetische Einflüsse

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Persönlichkeitsentwicklung

Genetische Einflüsse – Erste Konsequenz der Heritabilität

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Geschlechtsunterschiede

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Geschlechtsunterschiede

Beispiel Geschlechtsstereotype

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Geschlechtsunterschiede

Entwicklung der Unterschiede

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Geschlechtsentwicklung

Genetisches Geschlecht

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Geschlechtsentwicklung 

Hormonelles Geschlecht

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Geschlechtsentwicklung 

Neuronales Geschlecht 

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Geschlechtsentwicklung 

Psychologisches Geschlecht 

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Geschlechtsunterschiede

Sexuelle Orientierung 

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Persönlichkeit 7

Persönlichkeitsentwicklung

Genetische und Umwelteinflüsse

  • Einflüsse auf Persönlichkeit sind genetische oder Umwelteinflüsse
  • Genetische Einflüsse beruhen auf Unterschieden in Allelen

- Jede Körperzelle abgesehen von Ei- und Samenzelle enthält das vollständige Genom

- Aus der Konstanz des Genoms darf nicht auf die Konstanz des genetischen Einflusses geschlossen werden

- Gene wirken nicht direkt auf die Persönlichkeit

- Sie sind Moleküle, deren Aktivität direkt auf die Proteinsynthese der Zelle wirkt

- Bestimmte Gene, Strukturgene, enthalten Informationen für Protein, die z.B. für Aufbau des Nervensystems oder Botenstoffe für Informationsübertragung zwischen Zellen darstellen (Hormone, Neurotransmitter)

- Wird Strukturgen aktiviert, wird Information abgelesen und zur Produktion des jeweilig zugehörigen Proteins verwendet 

  • Aktivierung der Strukturgene besorgen andere Gene, deren Aktivität wiederum untereinander auf höchst komplexe Weise vernetzt ist
  • Wechselwirkung der Aktivität jeweils vieler Gene bilden die Basis der Stoffwechsel- und Entwicklungsprozesse eines Menschen
  • Genaktivität ist also zeitlich variabel 

Persönlichkeit 7

Persönlichkeitsentwicklung

Genetische und Umwelteinflüsse 2

  • Gene stehe in Wechselwirkung miteinander ABER auch Gene und ihre Produkte, z.B Enzyme
  • Genetische Aktivität beeinflusst neuronale Aktivität

- Neuronale Aktivität ist Grundlage des Erlebens und Verhaltens

- Durch Verhalten kann Umwelt verändert werden

- Aber auch Umweltbedingungen können Verhalten verändern

- Moderne Molekulargenetik geht von dynamisch-Interaktionsistischen Konzept aus

- Es gibt keine Einbahnstraße von Genom zur Persönlichkeit

- Viele Aktivitätsebenen umspannendes Wirkungsnetz 

Persönlichkeit 7

Persönlichkeitsentwicklung

Genetische Einflüsse

  • Genetische Einflüsse sind altersabhängig, z.B. werden für Chorea Huntington verantwortliche Allele erst mit etwa 43 Jahren aktiv
  • Genetische Effekte können stabilisierend aber auch destabilisierend auf Persönlichkeitsentwicklung wirken
  • Derzeit nicht möglich genetischen Einfluss auf Persönlichkeitseigenschaft direkt zu bestimmen 
  • Es ist möglich, relativen Gesamteinfluss von Genom und Umwelt auf Persönlichkeitseigenschaften indirekt abzuschätzen 
  • Durch Populationsgenetik
  • Indirekte genetische Einflussschätzung beruht darauf, dass verwandte mit höherem genetischen Verwandtschaftsgrad in einer untersuchten Eigenschaft ähnlicher sind als Personen mit einem niedrigerem Verwandtschaftsgrad 

Persönlichkeit 7

Persönlichkeitsentwicklung

Genetische Einflüsse – Erste Konsequenz der Heritabilität

  • Die Heritabilität einer Eigenschaft ist von der vorhandenen Variabilität der Genome und Umwelten in der untersuchten Population abhängig 
  • Absolute Aussagen über den genetischen Einfluss auf Eigenschaften gibt es nicht, deswegen gilt:

- Die Heritabilität einer Eigenschaft kann von Kultur zu Kultur und auch zwischen verschiedenen historischen Zeitpunkten der Entwicklung ein und derselben Kultur variieren

- Die Heritabilität einer Eigenschaft ist unabhängig

- Die Heritabilität einer Eigenschaft ist eigenschaftsabhängig 

Persönlichkeit 7

Geschlechtsunterschiede

  • Das Geschlecht ist biologisch definiert
  • Zusätzlich im Geschlechtsstereotyp einer Kultur bzw. eines Individuums sozial verankert 
  • Darauf basieren kulturspezifische Erwartungen in Form von Geschlechtsrollen 
  • Diese sind in Form von Geschlechtsstereotypen kognitiv repräsentiert 

Persönlichkeit 7

Geschlechtsunterschiede

Beispiel Geschlechtsstereotype

  • Eltern schätzen ihr Neugeborenes größer ein wenn es ein Junge ist als wenn es ein Mädchen ist
  • Enthaltene Meinung von Geschlechtsunterschieden in Geschlechtsstereotypen ist meisten nicht völlig falsch, sondern oftmals im Kern wahr
  • ABER: sie werden oftmals unzulässig verallgemeinert oder übertrieben dargestellt 

Persönlichkeit 7

Geschlechtsunterschiede

Entwicklung der Unterschiede

  • Biologisches Geschlecht
  • Genetische, neuronale, hormonelle Ebene
  • Psychologisches Geschlecht
  • Verhaltensebene

Persönlichkeit 7

Geschlechtsentwicklung

Genetisches Geschlecht

  • Wird durch SRY-Gen bestimmt
  • Das chromosomale Geschlecht ist durch Vorhandensein des Y-Chromosoms definiert 

Persönlichkeit 7

Geschlechtsentwicklung 

Hormonelles Geschlecht

  • Ist ein quantitatives kein qualitatives Merkmal 
  • Weiblich: überwiegend Produktion von Östrogenen
  • Männlich: überwiegende Produktion von Androgenen 
  • Das Pränatale hormonelle Geschlecht beeinflusst die Entwicklung des späteren psychologischen Geschlechts 
  • Die Wirkung von hormonellen Wehenhemmern belegt einen Einfluss auf das psychologische Geschlecht 
  • Nach jahrelanger Anwendung wurde festgestellt, dass weibliche Feten, die Östrogen auf Basis männlicher Geschlechtshormone ausgesetzt waren, später auch „vermännlichtes“ Spielverhalten zeigten und später vermehrt homo- oder bisexuell wurden

Persönlichkeit 7

Geschlechtsentwicklung 

Neuronales Geschlecht 

  • Hormone beeinflussen die Gehirnentwicklung (neuronales Geschlecht)
  • Und damit verbundenes Verhalten- auch noch in der Pubertät, Schwangerschaft und Menopause
  • Tierexperiment: Testosterongabe im frühen Alter können neuronale Strukturen beim Weibchen vermännlichen
  • Aus neuronalen Geschlechtsunterschieden kann nicht auf hormonelle Verursachung geschlossen werden
  • Können auch durch Geschlechtsunterschiede in Verhalten oder Umwelt bedingt sein

Persönlichkeit 7

Geschlechtsentwicklung 

Psychologisches Geschlecht 

  • Wird durch Kultur beeinflusst
  • Biologisches Geschlecht, psychologisches Geschlecht und Geschlechtsstereotyp stehen in Wechselwirkung miteinander 
  • Bis zum Ende der Vorschulzeit erwerben Kinder ein rigides Geschlechtsstereotyp (Bügeln tun nur Frauen), das im Verlauf der Grundschulzeit flexibler wird (als meine Mutter im Krankenhaus war, hat auch mal mein Vater gebügelt) 
  • Geschlechtstypische Einstellungen entwickeln sich meist unabhängig vom Erwerb von Geschlechtsstereotypen 
  • Beispiel: Experiment im Kindergarten
  • Jungs bekamen Kochlöffel zum Spielen und Mädchen Rennwagen
  • Jungs benutzen Kochlöffel als „Waffe“ und Mädchen den Rennwagen als Puppe

Persönlichkeit 7

Geschlechtsunterschiede

Sexuelle Orientierung 

  • Es werden drei Persönlichkeitstypen unterschieden

1. Heterosexuelle, Homosexuelle und Bisexuelle

2. Sexuelle Orientierung bezieht sich primär auf Motivation NICHT auf Verhalten

  • D.h. eine Person kann bisexuell disponiert sein und trotzdem ausschließlich hetero- oder homosexuelle Partner im Verlauf seines Lebens haben
  • Die sexuelle Orientierung ist ausreichend stabil, um von einer Persönlichkeitseigenschaft zu sprechen
  • Im Einzelfall kann sie sich trotzdem im Verlauf des Erwachsenenalters ändern
  • Wichtig: in westlichen Kulturen sind über 90% der Erwachsenen heterosexuell
  • Bei Männern sind Homosexualität und Bisexualität in etwa gleich stark verbreitet 
  • Bei Frauen überwiegt die Bisexualität deutlich die Homosexualität
  • Ähnlich wie bei vielen anderen Persönlichkeitseigenschaften deuten Zwillingsstudien zu Homosexualität auf einen genetischen Einfluss hin
  • Homosexuelle Männer und Frauen zeigen bereits in der Kindheit geschlechtsuntypisches Verhalten
  • Versuche die Homo- oder Bisexualität auf Erziehungsstile der Väter oder Mütter zurückzuführen, lieferten keine Ergebnisse

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