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Lernmaterialien für wahrnehmung I-III an der Private Hochschule Göttingen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen wahrnehmung I-III Kurs an der Private Hochschule Göttingen zu.

TESTE DEIN WISSEN
helligkeitskonstanz Erklärungsansätze 
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TESTE DEIN WISSEN
•Theorie unbewusster Schlussfolgerungen (helmholtz): das visuelle System kann bei Bestimmung der Helligkeit von Objekten die Beleuchtungsstärke erkennen und Auswirkungen berücksichtigen 
-Menschen sind durch Adaption kaum in der Lage Angaben über absolute Beleuchtungsintensität zu machen 
•Annahme einer Beleuchtungskorrektur: helligkeitswahrnehmung einer Fläche hängt davon ab, in welchem Verhältnis ihre reflektierte Lichtmenge zur reflektierten Lichtmenge der Fläche in Umgebung steht (relativ)

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TESTE DEIN WISSEN
Studie von Holway & Boring 1941 (Sehwinkel und Tiefenreize bei der Größenwahrnehmung)

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TESTE DEIN WISSEN
Objekte werden unter Bedingung fehlender Tiefenhinweise als gleichgroß wahrgenommen, wenn sie ein gleich großes netzhautbild hervorrufen
-VPN blickten Flur mit Leuchtkreisstäben entlang, deren Größe und Entfernung so gewählt wurde, dass sie selben Sehwinkel einnahmen 
->je mehr tiefencues desto besser Abschätzung, bei kompletter Abwesenheit (Flur dunkel und Blick durch Lochblende) 
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Laterale Inhibition
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TESTE DEIN WISSEN
Aktivität einer Nervenzelle bewirkt mit einer hemmenden Verbindung die Verminderung der Aktivität ihrer nachbarzellen
->entlang der Grenzlinie zwischen Bereichen unterschiedlicher reizintensität kann der Kontrast dadurch verstärkt werden 
->verzerrte Repräsentantion: Fläche wirkt an Grenze zur dunkleren Fläche heller (kontrastverstärkung)
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Lichtempfindlichkeit, dunkeladaption
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Stäbchen: stark konvergente Verschaltung, sehfarbstoff reagiert bereits bei geringem Lichteinfall ->hohe Lichtempfindlichkeit 
Zapfen: adaptieren rascher, aber in begrenztem Ausmaß
Dunkeladaption: bei betreten eines dunklen Raumes bessert sich Sehvermögen innerhalb weniger Minuten deutlich (Schnelle Zapfen), Adaptionsfähigkeit jedoch schnell ausgeschöpft (einige Minuten keine Verbesserung -Kohlrausch-Knick), dann wird Adaption der Stäbchen merklich 
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Perzept
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Der bewusste Wahrnehmungsinhalt
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drei-Farben-Theorie (Young-helmholtz-Theorie)
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TESTE DEIN WISSEN
Drei verschiedene lichtrezeptoren in Netzhaut, von denen jeder besondere Empfindlichkeit für kurzwelliges, mittelwelliges und langwelliges Licht aufweist (S-, M- und L-Zapfentyp), da der enthaltene sehfarbstoff unterschiedliche Absorptionsmaxima beim wellenlängenspektrum aufweist
Wahrgenommen Farbe wird durch das spezifische verteilungsmuster der Aktivität der drei Rezeptor Arten bestimmt (zb rot hohe Aktivität bei langwelligem Licht)
Jeder durch Reiz gewonnene farbeindruck kann aus drei monochromatischen Lichtern hergestellt werden
-> Metamere: zwei Lichtquellen/Oberflächen rufen trotz unterschiedlicher Wellenlängenzusammensetzung den gleichen farbeindruck hervor 
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TESTE DEIN WISSEN
Methoden zur Bestimmung der Wahrnehmungsschwellen (Fechner) 
HERSTELLUNGSMETHODE
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TESTE DEIN WISSEN
Intensität eines Reizes wird stufenlos (zb durch Drehregler) in auf und absteigender weise variiert (oft auch durch VP selbst)
->gibt an wann wahrnimmt bzw. wann nicht mehr 
->ungenaueste Methode 
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TESTE DEIN WISSEN
inneres Rauschen 
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TESTE DEIN WISSEN
Physiologische Verarbeitung kann auch bei identischen Verhältnissen eines Reizes unterschiedlich ausfallen 
->es entsteht eine Gauß‘sche normalverteilung um den erwartungswert des Reizes 
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TESTE DEIN WISSEN
Weber‘sches Gesetz
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TESTE DEIN WISSEN
(Sofern mittlerer Intensitätsbereich und nicht extreme Intensitätsausprägung gilt:)
Der Betrag der Intensität in dem sich der Vergleichsreiz vom ausgangsreiz unterscheiden muss, um als von dem verschieden wahrgenommen zu werden, steigt proportional zur Intensität des ausgangsreizes
ΔS/S=k=konstant
100-103->200-206
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Blinder Fleck
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TESTE DEIN WISSEN
An der Stelle, wo Sehnerv Auge verlässt gibt es keine Rezeptoren (weder Stäbchen noch Zäpfchen) damit Axone der Ganglienzellen in Sehnerv münden können
->erzeugt blinden Fleck, trotzdem kein Eindruck von Unvollständigkeit weil visuelles System reizinformationen aus umliegenden Bereichen heranzieht 
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TESTE DEIN WISSEN
Signalentdeckungstheorie
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TESTE DEIN WISSEN
Urteilsprozesse (zb ob Reiz mich wahrgenommen wird) unterliegen nicht nur sensorischer Empfindlichkeit sondern werden auch von Faktoren wie erwartete Konsequenzen, Motivation, Unsicherheit oder Antworttendenzen/-Strategien beeinflusst
Experiment: Durchgänge werden ohne Reiz durchgeführt, Häufigkeit der falschen Ja antworten soll als Schätzung der Antworttendenz dienen 
Es entsteht eine Kombination aus vier Möglichkeiten (Treffer, verpasser, falscher Alarm, korrekte Zurückweisung)
->nach der Signalentdeckungstheorie bringt das Zusammenspiel der beiden Faktoren (antworttendenz und Empfindungsstärke) spezifisches Muster hervor 
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Wortüberlegenheitseffekt
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TESTE DEIN WISSEN
Buchstabe im Kontext eines Wortes wird besser erkannt als alleine und als in sinnloser buchstabenkette
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Beispielhafte Karteikarten für deinen wahrnehmung I-III Kurs an der Private Hochschule Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
helligkeitskonstanz Erklärungsansätze 
A:
•Theorie unbewusster Schlussfolgerungen (helmholtz): das visuelle System kann bei Bestimmung der Helligkeit von Objekten die Beleuchtungsstärke erkennen und Auswirkungen berücksichtigen 
-Menschen sind durch Adaption kaum in der Lage Angaben über absolute Beleuchtungsintensität zu machen 
•Annahme einer Beleuchtungskorrektur: helligkeitswahrnehmung einer Fläche hängt davon ab, in welchem Verhältnis ihre reflektierte Lichtmenge zur reflektierten Lichtmenge der Fläche in Umgebung steht (relativ)

Q:
Studie von Holway & Boring 1941 (Sehwinkel und Tiefenreize bei der Größenwahrnehmung)

A:
Objekte werden unter Bedingung fehlender Tiefenhinweise als gleichgroß wahrgenommen, wenn sie ein gleich großes netzhautbild hervorrufen
-VPN blickten Flur mit Leuchtkreisstäben entlang, deren Größe und Entfernung so gewählt wurde, dass sie selben Sehwinkel einnahmen 
->je mehr tiefencues desto besser Abschätzung, bei kompletter Abwesenheit (Flur dunkel und Blick durch Lochblende) 
Q:
Laterale Inhibition
A:
Aktivität einer Nervenzelle bewirkt mit einer hemmenden Verbindung die Verminderung der Aktivität ihrer nachbarzellen
->entlang der Grenzlinie zwischen Bereichen unterschiedlicher reizintensität kann der Kontrast dadurch verstärkt werden 
->verzerrte Repräsentantion: Fläche wirkt an Grenze zur dunkleren Fläche heller (kontrastverstärkung)
Q:
Lichtempfindlichkeit, dunkeladaption
A:
Stäbchen: stark konvergente Verschaltung, sehfarbstoff reagiert bereits bei geringem Lichteinfall ->hohe Lichtempfindlichkeit 
Zapfen: adaptieren rascher, aber in begrenztem Ausmaß
Dunkeladaption: bei betreten eines dunklen Raumes bessert sich Sehvermögen innerhalb weniger Minuten deutlich (Schnelle Zapfen), Adaptionsfähigkeit jedoch schnell ausgeschöpft (einige Minuten keine Verbesserung -Kohlrausch-Knick), dann wird Adaption der Stäbchen merklich 
Q:
Perzept
A:
Der bewusste Wahrnehmungsinhalt
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Q:
drei-Farben-Theorie (Young-helmholtz-Theorie)
A:
Drei verschiedene lichtrezeptoren in Netzhaut, von denen jeder besondere Empfindlichkeit für kurzwelliges, mittelwelliges und langwelliges Licht aufweist (S-, M- und L-Zapfentyp), da der enthaltene sehfarbstoff unterschiedliche Absorptionsmaxima beim wellenlängenspektrum aufweist
Wahrgenommen Farbe wird durch das spezifische verteilungsmuster der Aktivität der drei Rezeptor Arten bestimmt (zb rot hohe Aktivität bei langwelligem Licht)
Jeder durch Reiz gewonnene farbeindruck kann aus drei monochromatischen Lichtern hergestellt werden
-> Metamere: zwei Lichtquellen/Oberflächen rufen trotz unterschiedlicher Wellenlängenzusammensetzung den gleichen farbeindruck hervor 
Q:
Methoden zur Bestimmung der Wahrnehmungsschwellen (Fechner) 
HERSTELLUNGSMETHODE
A:
Intensität eines Reizes wird stufenlos (zb durch Drehregler) in auf und absteigender weise variiert (oft auch durch VP selbst)
->gibt an wann wahrnimmt bzw. wann nicht mehr 
->ungenaueste Methode 
Q:
inneres Rauschen 
A:
Physiologische Verarbeitung kann auch bei identischen Verhältnissen eines Reizes unterschiedlich ausfallen 
->es entsteht eine Gauß‘sche normalverteilung um den erwartungswert des Reizes 
Q:
Weber‘sches Gesetz
A:
(Sofern mittlerer Intensitätsbereich und nicht extreme Intensitätsausprägung gilt:)
Der Betrag der Intensität in dem sich der Vergleichsreiz vom ausgangsreiz unterscheiden muss, um als von dem verschieden wahrgenommen zu werden, steigt proportional zur Intensität des ausgangsreizes
ΔS/S=k=konstant
100-103->200-206
Q:
Blinder Fleck
A:
An der Stelle, wo Sehnerv Auge verlässt gibt es keine Rezeptoren (weder Stäbchen noch Zäpfchen) damit Axone der Ganglienzellen in Sehnerv münden können
->erzeugt blinden Fleck, trotzdem kein Eindruck von Unvollständigkeit weil visuelles System reizinformationen aus umliegenden Bereichen heranzieht 
Q:
Signalentdeckungstheorie
A:
Urteilsprozesse (zb ob Reiz mich wahrgenommen wird) unterliegen nicht nur sensorischer Empfindlichkeit sondern werden auch von Faktoren wie erwartete Konsequenzen, Motivation, Unsicherheit oder Antworttendenzen/-Strategien beeinflusst
Experiment: Durchgänge werden ohne Reiz durchgeführt, Häufigkeit der falschen Ja antworten soll als Schätzung der Antworttendenz dienen 
Es entsteht eine Kombination aus vier Möglichkeiten (Treffer, verpasser, falscher Alarm, korrekte Zurückweisung)
->nach der Signalentdeckungstheorie bringt das Zusammenspiel der beiden Faktoren (antworttendenz und Empfindungsstärke) spezifisches Muster hervor 
Q:
Wortüberlegenheitseffekt
A:
Buchstabe im Kontext eines Wortes wird besser erkannt als alleine und als in sinnloser buchstabenkette
wahrnehmung I-III

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