Pädagogische Psychologie Basis at Private Hochschule Göttingen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Pädagogische Psychologie Basis an der Private Hochschule Göttingen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Pädagogische Psychologie Basis Kurs an der Private Hochschule Göttingen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Kennzeichen erfolgreicher Lehrer

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TESTE DEIN WISSEN

• Fachwissen
o Organisationsgrad wichtig (nicht nur Fakten und Jahreszahlen erzählen
sondern auch zusammenhänge etc. für Verständniserweiterung und
Interesse)
o sollten Lernende auch anregen können, sich mit den Themen
auseinanderzusetzen
o aufgrund von Lehrermangel Unterricht durch Fachfremde → schlechtere
Leistungen der Schüler
o bei hohem Wissen haben Lehrer oft Schwierigkeiten, die
Verständnisprobleme des Lernenden zu überwinden →weniger sensibel,
erwarten schnell ähnliches Verständnis
• Pädagogisches Fachwissen
o wichtig, um sein Fachwissen verständlich erklären zu können
o fördert Sensibilität des Lehrers → besseres Verständnis über
unterschiedlichen Wissensstand Lehrer/Schüler und über
Verständnisprobleme
o Wissen, welche Übungen und Beispiele sich besonders gut eignen
• Allgemeines Pädagogisches Wissen
o Lernen und Üben zu unterrichten und welche Strategien dafür sorgen, für
Interesse und auch Disziplin zu sorgen
o Steigert zudem die SWE


• Lehrer-Selbstwirksamkeit
o subjektive Überzeugung, etwas mit ihrer Arbeit bewirken zu können
o mit hoher SWE: arbeiten intensiver und ausdauernder (auch mit schwierigen
Schülern)
• Darstellung von Begeisterung
o durch Mimik und Gestik erkennbar
o kann ansteckend wirken→positiver Einfluss auf die Einstellung und das
Leistungsverhalten des Schülers
• Klarheit der Erklärungen
o einfache Erklärungen
o schreitet im Unterricht erst voran, wenn alle Schüler ein ausreichendes Verständnis
entwickelt haben
o Bemühungen, unzureichendes Verständnis zu entdecken
o Wiederholungen des Inhalts, bei Bedarf schrittweises Vorangehen
o Beschreibung der Ziele zu Beginn des Unterrichts
o vergewissert sich bei allen Schülern, ob sie die Arbeitsaufträge verstanden haben
o gibt Erklärungen und Beispiele
• Fürsorge und Anteilnahme
o emotionale Wärme
o caring(=Fürsorglichkeit) als Klebstoff, der Lehrer und Schüler zusammenhält und das
Leben im Klassenzimmer sinnvoll macht
o gute Atmosphäre, unter der die Schüler ein positives Selbstbild entwickeln können
o bessere Leistungen und mehr Interesse seitens der Schüler
o Lehrer kümmert sich um das Weiterkommen jedes Schülers
o zwei Merkmale: hohe Bereitschaft, sich für die Schüler Zeit zu nehmen und
persönliche Wertschätzung unabhängig von den Leistungen (respect)
o tough love= Strenge gepaart mit Liebe

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TESTE DEIN WISSEN

3 Gründe für schwachen Zusammenhang Schulischer und beruflicher Erfolg

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TESTE DEIN WISSEN

• Fremdbestimmung durch die Lernziele→Einsatz schulischer Zwangsmittel (Zeugnisse)
• Selbstkonzept einer abhängigen Persönlichkeit→Lernender hat sich dem Lehrer und seinen Anforderungen zu unterwerfen
• Geringbewertung vorliegender außerschulischen Erfahrungen des Lernenden
• Unterbewertung der Lernbereitschaft, Lernende haben als lernbereit zu gelten
• Betonung fächer-zentrierten Lernens statt Lernfelder (?)
• Lernmotivation meistens extrinsisch motiviert, Lernen nicht um des Lernens willen, neue
Erfahrung etc. sondern meist eher für gute Zensuren, Anerkennung von außen…
→Schule hat sich zunehmend von den Abläufen des Alltagslebens entfernt→neue Ziele und
Methoden notwendig, dessen Entfaltung einige Zeit bedarf (Übergangszeit)

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TESTE DEIN WISSEN

3 Gründe für schwachen Zusammenhang Schulischer und beruflicher Erfolg

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TESTE DEIN WISSEN

• Fremdbestimmung durch die Lernziele→Einsatz schulischer Zwangsmittel (Zeugnisse)
• Selbstkonzept einer abhängigen Persönlichkeit→Lernender hat sich dem Lehrer und seinen Anforderungen zu unterwerfen
• Geringbewertung vorliegender außerschulischen Erfahrungen des Lernenden
• Unterbewertung der Lernbereitschaft, Lernende haben als lernbereit zu gelten
• Betonung fächer-zentrierten Lernens statt Lernfelder (?)
• Lernmotivation meistens extrinsisch motiviert, Lernen nicht um des Lernens willen, neue
Erfahrung etc. sondern meist eher für gute Zensuren, Anerkennung von außen…
→Schule hat sich zunehmend von den Abläufen des Alltagslebens entfernt→neue Ziele und
Methoden notwendig, dessen Entfaltung einige Zeit bedarf (Übergangszeit)

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TESTE DEIN WISSEN

Lernen aus verschiedenen Perspektiven


Lernen aus traditionell behavioristischer Sicht

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Lernen aus traditionell behavioristischer Sicht

Lernen aus kognitiver behavioristischer Sicht

Lernen aus konstruktivistischer Sicht

• Lernen = relativ dauerhafte Veränderung beobachtbarer Verhaltensweisen als Ergebnis von
Erfahrungen→Auslöser: Reiz/Stimulus→kann sich in der Form(Qualität) oder in der
Häufigkeit ändern
• gelernte Abfolge: Reiz (S) + Reaktion(R)+ Verbindung von S und R
• Entstehung der R-S-Verbindung→mechanischer Prozess(mit Drill) mit einer passiven Rolle
des Lernenden (steht unter Kontrolle der Umwelt)
• kann nicht den Erwerb komplexerer Erkenntnisse und tieferer Verständnisformenerklären

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TESTE DEIN WISSEN

Lernen aus verschiedenen Perspektiven

Lernen aus kognitiver behavioristischer Sicht

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TESTE DEIN WISSEN

• Erfahrungen mit Großrechnern→Annahme, dass auch beim Menschen zwischen Input und
Output Prozesse ablaufen→Informationsverarbeitung→Lernen als Wissenserwerb
• Aufgabe des Lehrers: Informationen darbieten
• Lernen = Veränderung des Wissens als Folge von Erfahrungen
• Rolle der Umwelt weiterhin wichtig, aber dem Lernenden wird eine aktivere Rolle
zugeschrieben→Lernende sollen z.B. durch Verwendung von Lernstrategien verändert
werden
• objektivistische Sichtweise: passives Menschenbild mit nur „einer wahren
“Wirklichkeit→Analogie zum Computer
• Aufgabe des Lernenden: das ihm übertragene Wissen behalten (bis zur nächsten
Prüfung→„Schwamm-Methode“)
• Annahme, dass sich komplexere Kenntnisse und Fertigkeiten aus einfacheren Teilen (einzelne
S-R-Verbindungen) zusammensetzenLernende sollen dann die Lernelemente zu einem
Ganzen zusammenfügen
• Annahme von einer optimalen Lernumgebung, von der alle Schüler profitieren
• je höher die Übereinstimmung von Input und Output, desto größer ist die bereits erfolgte
Annäherung an das LernzielUnterschiede aufgrund Lerngeschwindigkeit
• Kritik: aufgrund von Dekontextualisierungen ist ein Transfer unwahrscheinlich

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TESTE DEIN WISSEN

Lernen aus verschiedenen Perspektiven

Lernen aus konstruktivistischer Sicht

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TESTE DEIN WISSEN

• große InformationsvielfaltLernende müssen eine sinnvolle Auswahlvornehmen→dafür sind
Strategien notwendig
• Strategien und Fähigkeiten und die Motivation zur Anwendung gehören zu den „Basics“ im
Leben
• Wissen = Fähigkeit, Informationen zu speichern, wiederzugeben, selbstständig zu finden und
anzuwenden
• Lehrer können Schülern den Weg ebenen, der zu einem tieferen Verständnisführt
• müssen den Weg aber selber gehen
• Unterrichtsinhalte werden nicht passiv aufgenommen, sondern vor dem Hintergrund des
Vorwissens interpretiert→konstruieren ihr Wissen selber


• Unterscheidung zwischen:
o radikaler Konstruktivismus= nur Gott kenne die wirklich Welt und Mensch hat nur
Zugang zu dem was er wahrnimmt →Menschen können nicht danach unterschieden,
ob ihr Verständnis richtig sein (es gibt nicht das eine richtige)
o gemäßigter Konstruktivismus= Mitglieder einer Lerngemeinschaft können sich beim
Aufbau ihres Wissens gegenseitig beeinflussen→Schüler sollten selbst gesteuert
lernen, aber der Lehrer kann dies extern initiieren und motivieren
• Konstruktion von Verständnis durch sinnvoll erscheinende Interpretationen→ Vorwissen
• Verarbeitung neuer Informationen in Abhängigkeit vom aktuell bestehenden Verständnis
• gleiche Vorlage kann unterschiedlich interpretiert werden
• Lehrer müssen falsche Überzeugungen entdecken und richten (indem Schüler ihr Verständnis
in Worte fassen) soziale Abstimmung über subjektive Konstruktionen durch
Kommunikation
• Wissen wird gemeinsam konstruiert satt Übermittlung voll entwickelter Wahrheiten
• Lehrer soll Situationen schaffen, die einen Austauschermöglichen

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TESTE DEIN WISSEN

Lernen aus verschiedenen Perspektiven

Lernen aus konstruktivistischer Sicht

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TESTE DEIN WISSEN

• große InformationsvielfaltLernende müssen eine sinnvolle Auswahlvornehmen→dafür sind
Strategien notwendig
• Strategien und Fähigkeiten und die Motivation zur Anwendung gehören zu den „Basics“ im
Leben
• Wissen = Fähigkeit, Informationen zu speichern, wiederzugeben, selbstständig zu finden und
anzuwenden
• Lehrer können Schülern den Weg ebenen, der zu einem tieferen Verständnisführt
• müssen den Weg aber selber gehen
• Unterrichtsinhalte werden nicht passiv aufgenommen, sondern vor dem Hintergrund des
Vorwissens interpretiert→konstruieren ihr Wissen selber


• Unterscheidung zwischen:
o radikaler Konstruktivismus= nur Gott kenne die wirklich Welt und Mensch hat nur
Zugang zu dem was er wahrnimmt →Menschen können nicht danach unterschieden,
ob ihr Verständnis richtig sein (es gibt nicht das eine richtige)
o gemäßigter Konstruktivismus= Mitglieder einer Lerngemeinschaft können sich beim
Aufbau ihres Wissens gegenseitig beeinflussen→Schüler sollten selbst gesteuert
lernen, aber der Lehrer kann dies extern initiieren und motivieren
• Konstruktion von Verständnis durch sinnvoll erscheinende Interpretationen→ Vorwissen
• Verarbeitung neuer Informationen in Abhängigkeit vom aktuell bestehenden Verständnis
• gleiche Vorlage kann unterschiedlich interpretiert werden
• Lehrer müssen falsche Überzeugungen entdecken und richten (indem Schüler ihr Verständnis
in Worte fassen) soziale Abstimmung über subjektive Konstruktionen durch
Kommunikation
• Wissen wird gemeinsam konstruiert satt Übermittlung voll entwickelter Wahrheiten
• Lehrer soll Situationen schaffen, die einen Austauschermöglichen

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TESTE DEIN WISSEN

Arten des Konstruktivismus

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TESTE DEIN WISSEN

• Unterscheidung zwischen:
o radikaler Konstruktivismus= nur Gott kenne die wirklich Welt und Mensch hat nur
Zugang zu dem was er wahrnimmt →Menschen können nicht danach unterschieden,
ob ihr Verständnis richtig sein (es gibt nicht das eine richtige)
o gemäßigter Konstruktivismus= Mitglieder einer Lerngemeinschaft können sich beim
Aufbau ihres Wissens gegenseitig beeinflussen→Schüler sollten selbst gesteuert
lernen, aber der Lehrer kann dies extern initiieren und motivieren

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TESTE DEIN WISSEN

Empfehlungen der Unterrichtsgestaltung aus konstruktivistischer Sicht

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TESTE DEIN WISSEN

• 1.„Wisdom cannot be told“ (Bransford, 1993)→Konstruktion von Wissen durch
Auseinandersetzung mit der Umwelt→Aktivität und Motivation der Schüler erforderlich
• 2.eigene Erfahrungen (Wahrnehmungen und Handlungen) sollen sinnvoll interpretiert
und erklärt werden→bei falschen Erklärungen: kognitiver Konflikte→Motivation, diesen
zu beseitigen→Lehrer muss aufpassen, dass Schüler nicht einfach Ereignisse
uminterpretieren, sondern Konfliktlösen
• 3.Konstruktion von Wissen unter hohem Energie- und Zeitaufwand→Bedingung:
Umgebung, in der sie soziale Unterstützung erhalten4.kontextuale Gebundenheit des
Lernens und Wissens→sollten bei Abrufähnlich sein
• 5.authentische Lernaktivitäten→das erforderliche Denken muss mit den kognitiven
Anforderungen derjenigen Umgebung übereinstimmen, auf die die Lernenden
vorbereitet werden→alltägliche und realitätsnahe Probleme sollten behandelt werden
• 6.niemals vorhandener Endgültigkeitscharakter von Wissen→Antworten müssen nicht
komplett richtig/falsch sein, sondern nur mehr oder weniger nützlich oder haltbar
• 7.Entwicklung von metakognitiven Wissens→der Lernende trägt die
Hauptverantwortung für das Lernen

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TESTE DEIN WISSEN

Empfehlungen der Unterrichtsgestaltung aus konstruktivistischer Sicht

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TESTE DEIN WISSEN

• 1.„Wisdom cannot be told“ (Bransford, 1993)→Konstruktion von Wissen durch
Auseinandersetzung mit der Umwelt→Aktivität und Motivation der Schüler erforderlich
• 2.eigene Erfahrungen (Wahrnehmungen und Handlungen) sollen sinnvoll interpretiert
und erklärt werden→bei falschen Erklärungen: kognitiver Konflikte→Motivation, diesen
zu beseitigen→Lehrer muss aufpassen, dass Schüler nicht einfach Ereignisse
uminterpretieren, sondern Konfliktlösen
• 3.Konstruktion von Wissen unter hohem Energie- und Zeitaufwand→Bedingung:
Umgebung, in der sie soziale Unterstützung erhalten4.kontextuale Gebundenheit des
Lernens und Wissens→sollten bei Abrufähnlich sein
• 5.authentische Lernaktivitäten→das erforderliche Denken muss mit den kognitiven
Anforderungen derjenigen Umgebung übereinstimmen, auf die die Lernenden
vorbereitet werden→alltägliche und realitätsnahe Probleme sollten behandelt werden
• 6.niemals vorhandener Endgültigkeitscharakter von Wissen→Antworten müssen nicht
komplett richtig/falsch sein, sondern nur mehr oder weniger nützlich oder haltbar
• 7.Entwicklung von metakognitiven Wissens→der Lernende trägt die
Hauptverantwortung für das Lernen

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TESTE DEIN WISSEN

Problembasiertes Lernen, Vorangehensweise, Eigenschaften

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TESTE DEIN WISSEN

• Erkenntnisse der pädagogisch-psychologischen Forschung sollten verarbeitet werden→es muss aufgezeigt werden, welche praktisch auftretende Probleme sich damit lösen lassen
• enge Verknüpfung von Theorie und Praxis
problembasiertes Lernen= Analyse von komplexen authentischen Problemen innerhalb einer Kleingruppe unter tutorieller Betreuung→lernzentrierte Unterrichtsform→Übertragung der
Verantwortung auf den Lernenden→Förderung des selbstgesteuerten Lernens→Probleme
sollten in möglichst vielen Kontexten dargestellt werden→Ziele: Konstruktion von
relevantem alltäglichen Wissen, Entwicklung des selbstgesteuerten Lernens, Förderung der
Zusammenarbeit in sozialen Situation zur Erreichung von Zielen und Förderung des

Bemühens um Verständnisgewinnam Ende: soziale Abstimmung→im besten Fall danach direkt eine praktische Anwendung→regt tieferes Verständnis an

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TESTE DEIN WISSEN

Lebenslanges Lernen ist weshalb notwendig? 4 Gründe

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TESTE DEIN WISSEN

• Globalisierung der Weltwirtschaft und dadurch entstehender Wettbewerbsdruck,
den man durch bspw. Fortbildungen und Wissenserweiterung standhalten will
• Technische Entwicklung: menschliches Wissen verhaltet durch bspw. auch technische
Entwicklung sehr schnell und muss aufgefrischt werden. Zudem sind auch
Fortbildungen in Umgang mit neuen Technischen Geräten im Beruf erforderlich
• Verbesserter Ausbildungsstand , erhöhte Teilnahme an Fortbildungskursen und
erhöhter Bildungsstand der Menschen
• Verlängerung der Lebensdauer bei relativ guter Gesundheit und dem Nachgehen
weiterer bildender Interessen in Rente
→ es besteht ein nennenswertes Interesse in der Bevölkerung, sich beruflich und
außerberuflich weiterzubilden

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  • 41457 Karteikarten
  • 614 Studierende
  • 5 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Pädagogische Psychologie Basis Kurs an der Private Hochschule Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Kennzeichen erfolgreicher Lehrer

A:

• Fachwissen
o Organisationsgrad wichtig (nicht nur Fakten und Jahreszahlen erzählen
sondern auch zusammenhänge etc. für Verständniserweiterung und
Interesse)
o sollten Lernende auch anregen können, sich mit den Themen
auseinanderzusetzen
o aufgrund von Lehrermangel Unterricht durch Fachfremde → schlechtere
Leistungen der Schüler
o bei hohem Wissen haben Lehrer oft Schwierigkeiten, die
Verständnisprobleme des Lernenden zu überwinden →weniger sensibel,
erwarten schnell ähnliches Verständnis
• Pädagogisches Fachwissen
o wichtig, um sein Fachwissen verständlich erklären zu können
o fördert Sensibilität des Lehrers → besseres Verständnis über
unterschiedlichen Wissensstand Lehrer/Schüler und über
Verständnisprobleme
o Wissen, welche Übungen und Beispiele sich besonders gut eignen
• Allgemeines Pädagogisches Wissen
o Lernen und Üben zu unterrichten und welche Strategien dafür sorgen, für
Interesse und auch Disziplin zu sorgen
o Steigert zudem die SWE


• Lehrer-Selbstwirksamkeit
o subjektive Überzeugung, etwas mit ihrer Arbeit bewirken zu können
o mit hoher SWE: arbeiten intensiver und ausdauernder (auch mit schwierigen
Schülern)
• Darstellung von Begeisterung
o durch Mimik und Gestik erkennbar
o kann ansteckend wirken→positiver Einfluss auf die Einstellung und das
Leistungsverhalten des Schülers
• Klarheit der Erklärungen
o einfache Erklärungen
o schreitet im Unterricht erst voran, wenn alle Schüler ein ausreichendes Verständnis
entwickelt haben
o Bemühungen, unzureichendes Verständnis zu entdecken
o Wiederholungen des Inhalts, bei Bedarf schrittweises Vorangehen
o Beschreibung der Ziele zu Beginn des Unterrichts
o vergewissert sich bei allen Schülern, ob sie die Arbeitsaufträge verstanden haben
o gibt Erklärungen und Beispiele
• Fürsorge und Anteilnahme
o emotionale Wärme
o caring(=Fürsorglichkeit) als Klebstoff, der Lehrer und Schüler zusammenhält und das
Leben im Klassenzimmer sinnvoll macht
o gute Atmosphäre, unter der die Schüler ein positives Selbstbild entwickeln können
o bessere Leistungen und mehr Interesse seitens der Schüler
o Lehrer kümmert sich um das Weiterkommen jedes Schülers
o zwei Merkmale: hohe Bereitschaft, sich für die Schüler Zeit zu nehmen und
persönliche Wertschätzung unabhängig von den Leistungen (respect)
o tough love= Strenge gepaart mit Liebe

Q:

3 Gründe für schwachen Zusammenhang Schulischer und beruflicher Erfolg

A:

• Fremdbestimmung durch die Lernziele→Einsatz schulischer Zwangsmittel (Zeugnisse)
• Selbstkonzept einer abhängigen Persönlichkeit→Lernender hat sich dem Lehrer und seinen Anforderungen zu unterwerfen
• Geringbewertung vorliegender außerschulischen Erfahrungen des Lernenden
• Unterbewertung der Lernbereitschaft, Lernende haben als lernbereit zu gelten
• Betonung fächer-zentrierten Lernens statt Lernfelder (?)
• Lernmotivation meistens extrinsisch motiviert, Lernen nicht um des Lernens willen, neue
Erfahrung etc. sondern meist eher für gute Zensuren, Anerkennung von außen…
→Schule hat sich zunehmend von den Abläufen des Alltagslebens entfernt→neue Ziele und
Methoden notwendig, dessen Entfaltung einige Zeit bedarf (Übergangszeit)

Q:

3 Gründe für schwachen Zusammenhang Schulischer und beruflicher Erfolg

A:

• Fremdbestimmung durch die Lernziele→Einsatz schulischer Zwangsmittel (Zeugnisse)
• Selbstkonzept einer abhängigen Persönlichkeit→Lernender hat sich dem Lehrer und seinen Anforderungen zu unterwerfen
• Geringbewertung vorliegender außerschulischen Erfahrungen des Lernenden
• Unterbewertung der Lernbereitschaft, Lernende haben als lernbereit zu gelten
• Betonung fächer-zentrierten Lernens statt Lernfelder (?)
• Lernmotivation meistens extrinsisch motiviert, Lernen nicht um des Lernens willen, neue
Erfahrung etc. sondern meist eher für gute Zensuren, Anerkennung von außen…
→Schule hat sich zunehmend von den Abläufen des Alltagslebens entfernt→neue Ziele und
Methoden notwendig, dessen Entfaltung einige Zeit bedarf (Übergangszeit)

Q:

Lernen aus verschiedenen Perspektiven


Lernen aus traditionell behavioristischer Sicht

A:

Lernen aus traditionell behavioristischer Sicht

Lernen aus kognitiver behavioristischer Sicht

Lernen aus konstruktivistischer Sicht

• Lernen = relativ dauerhafte Veränderung beobachtbarer Verhaltensweisen als Ergebnis von
Erfahrungen→Auslöser: Reiz/Stimulus→kann sich in der Form(Qualität) oder in der
Häufigkeit ändern
• gelernte Abfolge: Reiz (S) + Reaktion(R)+ Verbindung von S und R
• Entstehung der R-S-Verbindung→mechanischer Prozess(mit Drill) mit einer passiven Rolle
des Lernenden (steht unter Kontrolle der Umwelt)
• kann nicht den Erwerb komplexerer Erkenntnisse und tieferer Verständnisformenerklären

Q:

Lernen aus verschiedenen Perspektiven

Lernen aus kognitiver behavioristischer Sicht

A:

• Erfahrungen mit Großrechnern→Annahme, dass auch beim Menschen zwischen Input und
Output Prozesse ablaufen→Informationsverarbeitung→Lernen als Wissenserwerb
• Aufgabe des Lehrers: Informationen darbieten
• Lernen = Veränderung des Wissens als Folge von Erfahrungen
• Rolle der Umwelt weiterhin wichtig, aber dem Lernenden wird eine aktivere Rolle
zugeschrieben→Lernende sollen z.B. durch Verwendung von Lernstrategien verändert
werden
• objektivistische Sichtweise: passives Menschenbild mit nur „einer wahren
“Wirklichkeit→Analogie zum Computer
• Aufgabe des Lernenden: das ihm übertragene Wissen behalten (bis zur nächsten
Prüfung→„Schwamm-Methode“)
• Annahme, dass sich komplexere Kenntnisse und Fertigkeiten aus einfacheren Teilen (einzelne
S-R-Verbindungen) zusammensetzenLernende sollen dann die Lernelemente zu einem
Ganzen zusammenfügen
• Annahme von einer optimalen Lernumgebung, von der alle Schüler profitieren
• je höher die Übereinstimmung von Input und Output, desto größer ist die bereits erfolgte
Annäherung an das LernzielUnterschiede aufgrund Lerngeschwindigkeit
• Kritik: aufgrund von Dekontextualisierungen ist ein Transfer unwahrscheinlich

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Q:

Lernen aus verschiedenen Perspektiven

Lernen aus konstruktivistischer Sicht

A:

• große InformationsvielfaltLernende müssen eine sinnvolle Auswahlvornehmen→dafür sind
Strategien notwendig
• Strategien und Fähigkeiten und die Motivation zur Anwendung gehören zu den „Basics“ im
Leben
• Wissen = Fähigkeit, Informationen zu speichern, wiederzugeben, selbstständig zu finden und
anzuwenden
• Lehrer können Schülern den Weg ebenen, der zu einem tieferen Verständnisführt
• müssen den Weg aber selber gehen
• Unterrichtsinhalte werden nicht passiv aufgenommen, sondern vor dem Hintergrund des
Vorwissens interpretiert→konstruieren ihr Wissen selber


• Unterscheidung zwischen:
o radikaler Konstruktivismus= nur Gott kenne die wirklich Welt und Mensch hat nur
Zugang zu dem was er wahrnimmt →Menschen können nicht danach unterschieden,
ob ihr Verständnis richtig sein (es gibt nicht das eine richtige)
o gemäßigter Konstruktivismus= Mitglieder einer Lerngemeinschaft können sich beim
Aufbau ihres Wissens gegenseitig beeinflussen→Schüler sollten selbst gesteuert
lernen, aber der Lehrer kann dies extern initiieren und motivieren
• Konstruktion von Verständnis durch sinnvoll erscheinende Interpretationen→ Vorwissen
• Verarbeitung neuer Informationen in Abhängigkeit vom aktuell bestehenden Verständnis
• gleiche Vorlage kann unterschiedlich interpretiert werden
• Lehrer müssen falsche Überzeugungen entdecken und richten (indem Schüler ihr Verständnis
in Worte fassen) soziale Abstimmung über subjektive Konstruktionen durch
Kommunikation
• Wissen wird gemeinsam konstruiert satt Übermittlung voll entwickelter Wahrheiten
• Lehrer soll Situationen schaffen, die einen Austauschermöglichen

Q:

Lernen aus verschiedenen Perspektiven

Lernen aus konstruktivistischer Sicht

A:

• große InformationsvielfaltLernende müssen eine sinnvolle Auswahlvornehmen→dafür sind
Strategien notwendig
• Strategien und Fähigkeiten und die Motivation zur Anwendung gehören zu den „Basics“ im
Leben
• Wissen = Fähigkeit, Informationen zu speichern, wiederzugeben, selbstständig zu finden und
anzuwenden
• Lehrer können Schülern den Weg ebenen, der zu einem tieferen Verständnisführt
• müssen den Weg aber selber gehen
• Unterrichtsinhalte werden nicht passiv aufgenommen, sondern vor dem Hintergrund des
Vorwissens interpretiert→konstruieren ihr Wissen selber


• Unterscheidung zwischen:
o radikaler Konstruktivismus= nur Gott kenne die wirklich Welt und Mensch hat nur
Zugang zu dem was er wahrnimmt →Menschen können nicht danach unterschieden,
ob ihr Verständnis richtig sein (es gibt nicht das eine richtige)
o gemäßigter Konstruktivismus= Mitglieder einer Lerngemeinschaft können sich beim
Aufbau ihres Wissens gegenseitig beeinflussen→Schüler sollten selbst gesteuert
lernen, aber der Lehrer kann dies extern initiieren und motivieren
• Konstruktion von Verständnis durch sinnvoll erscheinende Interpretationen→ Vorwissen
• Verarbeitung neuer Informationen in Abhängigkeit vom aktuell bestehenden Verständnis
• gleiche Vorlage kann unterschiedlich interpretiert werden
• Lehrer müssen falsche Überzeugungen entdecken und richten (indem Schüler ihr Verständnis
in Worte fassen) soziale Abstimmung über subjektive Konstruktionen durch
Kommunikation
• Wissen wird gemeinsam konstruiert satt Übermittlung voll entwickelter Wahrheiten
• Lehrer soll Situationen schaffen, die einen Austauschermöglichen

Q:

Arten des Konstruktivismus

A:

• Unterscheidung zwischen:
o radikaler Konstruktivismus= nur Gott kenne die wirklich Welt und Mensch hat nur
Zugang zu dem was er wahrnimmt →Menschen können nicht danach unterschieden,
ob ihr Verständnis richtig sein (es gibt nicht das eine richtige)
o gemäßigter Konstruktivismus= Mitglieder einer Lerngemeinschaft können sich beim
Aufbau ihres Wissens gegenseitig beeinflussen→Schüler sollten selbst gesteuert
lernen, aber der Lehrer kann dies extern initiieren und motivieren

Q:

Empfehlungen der Unterrichtsgestaltung aus konstruktivistischer Sicht

A:

• 1.„Wisdom cannot be told“ (Bransford, 1993)→Konstruktion von Wissen durch
Auseinandersetzung mit der Umwelt→Aktivität und Motivation der Schüler erforderlich
• 2.eigene Erfahrungen (Wahrnehmungen und Handlungen) sollen sinnvoll interpretiert
und erklärt werden→bei falschen Erklärungen: kognitiver Konflikte→Motivation, diesen
zu beseitigen→Lehrer muss aufpassen, dass Schüler nicht einfach Ereignisse
uminterpretieren, sondern Konfliktlösen
• 3.Konstruktion von Wissen unter hohem Energie- und Zeitaufwand→Bedingung:
Umgebung, in der sie soziale Unterstützung erhalten4.kontextuale Gebundenheit des
Lernens und Wissens→sollten bei Abrufähnlich sein
• 5.authentische Lernaktivitäten→das erforderliche Denken muss mit den kognitiven
Anforderungen derjenigen Umgebung übereinstimmen, auf die die Lernenden
vorbereitet werden→alltägliche und realitätsnahe Probleme sollten behandelt werden
• 6.niemals vorhandener Endgültigkeitscharakter von Wissen→Antworten müssen nicht
komplett richtig/falsch sein, sondern nur mehr oder weniger nützlich oder haltbar
• 7.Entwicklung von metakognitiven Wissens→der Lernende trägt die
Hauptverantwortung für das Lernen

Q:

Empfehlungen der Unterrichtsgestaltung aus konstruktivistischer Sicht

A:

• 1.„Wisdom cannot be told“ (Bransford, 1993)→Konstruktion von Wissen durch
Auseinandersetzung mit der Umwelt→Aktivität und Motivation der Schüler erforderlich
• 2.eigene Erfahrungen (Wahrnehmungen und Handlungen) sollen sinnvoll interpretiert
und erklärt werden→bei falschen Erklärungen: kognitiver Konflikte→Motivation, diesen
zu beseitigen→Lehrer muss aufpassen, dass Schüler nicht einfach Ereignisse
uminterpretieren, sondern Konfliktlösen
• 3.Konstruktion von Wissen unter hohem Energie- und Zeitaufwand→Bedingung:
Umgebung, in der sie soziale Unterstützung erhalten4.kontextuale Gebundenheit des
Lernens und Wissens→sollten bei Abrufähnlich sein
• 5.authentische Lernaktivitäten→das erforderliche Denken muss mit den kognitiven
Anforderungen derjenigen Umgebung übereinstimmen, auf die die Lernenden
vorbereitet werden→alltägliche und realitätsnahe Probleme sollten behandelt werden
• 6.niemals vorhandener Endgültigkeitscharakter von Wissen→Antworten müssen nicht
komplett richtig/falsch sein, sondern nur mehr oder weniger nützlich oder haltbar
• 7.Entwicklung von metakognitiven Wissens→der Lernende trägt die
Hauptverantwortung für das Lernen

Q:

Problembasiertes Lernen, Vorangehensweise, Eigenschaften

A:

• Erkenntnisse der pädagogisch-psychologischen Forschung sollten verarbeitet werden→es muss aufgezeigt werden, welche praktisch auftretende Probleme sich damit lösen lassen
• enge Verknüpfung von Theorie und Praxis
problembasiertes Lernen= Analyse von komplexen authentischen Problemen innerhalb einer Kleingruppe unter tutorieller Betreuung→lernzentrierte Unterrichtsform→Übertragung der
Verantwortung auf den Lernenden→Förderung des selbstgesteuerten Lernens→Probleme
sollten in möglichst vielen Kontexten dargestellt werden→Ziele: Konstruktion von
relevantem alltäglichen Wissen, Entwicklung des selbstgesteuerten Lernens, Förderung der
Zusammenarbeit in sozialen Situation zur Erreichung von Zielen und Förderung des

Bemühens um Verständnisgewinnam Ende: soziale Abstimmung→im besten Fall danach direkt eine praktische Anwendung→regt tieferes Verständnis an

Q:

Lebenslanges Lernen ist weshalb notwendig? 4 Gründe

A:

• Globalisierung der Weltwirtschaft und dadurch entstehender Wettbewerbsdruck,
den man durch bspw. Fortbildungen und Wissenserweiterung standhalten will
• Technische Entwicklung: menschliches Wissen verhaltet durch bspw. auch technische
Entwicklung sehr schnell und muss aufgefrischt werden. Zudem sind auch
Fortbildungen in Umgang mit neuen Technischen Geräten im Beruf erforderlich
• Verbesserter Ausbildungsstand , erhöhte Teilnahme an Fortbildungskursen und
erhöhter Bildungsstand der Menschen
• Verlängerung der Lebensdauer bei relativ guter Gesundheit und dem Nachgehen
weiterer bildender Interessen in Rente
→ es besteht ein nennenswertes Interesse in der Bevölkerung, sich beruflich und
außerberuflich weiterzubilden

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