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Lernmaterialien für LB2 an der Private Hochschule Göttingen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen LB2 Kurs an der Private Hochschule Göttingen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Quantitative und qualitative Veränderungen sozialer Netzwerke über die Lebensspanne

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TESTE DEIN WISSEN

- Zahl der sozialen Beziehungen, die Menschen unterhalten, mit steigendem Alter abnimmt 

  -> Gründe: altersbedingte Einschränkungen wie etwa Krankheit oder Tod aber auch von Menschen recht häufig aktiv gewünscht und so gestaltet (4-Jahres-Längsschnittstudie zwischen 70 und 103 Jahren: Hälfte aller abgebrochenen Beziehungen freiwillig beendet worden)

 -> soziale Kontakte wurden deutlich reduziert, wenn man sich eigenen Lebensende nahe fühlte, während Familienbeziehungen beibehalten oder sogar intensiviert werden 

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TESTE DEIN WISSEN

Modell des sozialen Konvois von Antonucci und Kahn

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TESTE DEIN WISSEN

- bietet Erklärung für den Wandel und die Kontinuität von Beziehungen 

- geht davon aus, dass Menschen ihr Leben lang von einem dynamischen sozialen Umfeld begleitet sind, welches Schutz und Unterstützung bietet

- "Konvois" sind durch Stabilität und Wandel gekennzeichnet: einige Mitglieder gehen, andere bleiben, neue kommen dazu  

  -> Aufgaben und Funktionen des Einzelnen können je nach Kontext, Bedürfnissen und Zielen des Einzelnen variieren   

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TESTE DEIN WISSEN

Sozioemotionale Selektivitätstheorie 

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TESTE DEIN WISSEN

- Laut ihr hängt die Beziehungsgestaltung von den sozialen Präferenzen ab, welche sich verändern, wenn sich die Zeit- und Zukunftsperspektive des Individuums im Laufe des Lebens wandelt 

- zwei Arten von Ziele:

 1. die dem Erwerb von Informationen dienen 

 2. die auf die Regulation von Emotionen gerichtet sind 

- Solange Menschen ihre Zukunft als unbegrenzt erleben, so die Annahme, suchen sie bevorzugt Information in ihrem Sozialkontakten, zum Beispiel um sich für die weitere Zukunft zu rüsten

- wird Zukunft als begrenzt erlebt, dann stehen Ziele im Vordergrund, die sich auf die Gegenwart beziehen und diese haben oftmals mit emotionalen Wünschen und Präferenzen zu tun 

- zeigt sich, dass Menschen gut daran tun, mit zunehmendem Alter ihre Zielprioritäten auf bedeutungsvolle Inhalte zu verschieben und die eigenen Beziehungen entsprechend sorgfältiger zu gestalten 

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TESTE DEIN WISSEN

Hinweise auf eine verbesserte Emotionsregulation im Alter 

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TESTE DEIN WISSEN

- ältere Ehepaare weisen im Vergleich zu jüngeren eine bessere Streitkultur auf 

- ältere Menschen zeigen verbesserte Erinnerungsleistungen, wenn es darum geht emotional bedeutsame statt neutrale Inhalte zu erinnern 

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TESTE DEIN WISSEN

Streitkultur jüngerer und älterer Ehepaare

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TESTE DEIN WISSEN

- ältere Paare neigten weniger zu konflikteskalierendem Verhalten, zum Beispiel auf Vorwurf nicht mit Gegenvorwurf reagierten und zeigten während Diskussion mehr Zuneigung und waren weniger erregt und aufgebracht 

- ältere Paare teilten weniger Konfliktquellen und mehr positive Bereiche 

- jüngere Paare stärker uneins, wenn es um Themen wie Geld, Kinder oder Erholung ging 

- bei älteren Paaren verloren die Kinder als Grund möglicher Auseinandersetzungen am stärksten an Relevanz und wurden neben geteilten Aktivitäten, Träumen und Reisen eher zur Quelle geteilter Freude


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TESTE DEIN WISSEN

Wie wirken sich soziale Beziehungen auf die Gesundheit aus?

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TESTE DEIN WISSEN

- positive Wirkung sozialer Beziehungen auf Gesundheit und Lebenserwartung, auf kognitive Leistungspotenziale sowie auf den Erhalt von Selbstständigkeit und Autonomie 

- aktives Leben und gute, zuträgliche Beziehungen verringern Risiko einer Demenzerkrankung um bis zu 60%

- Erleben negativer Beziehungsaspekte (z.B. unerwünschte Ratschläge) geht mit Zunahme von gesundheitlichen Einschränkungen und Beschwerden nach zwei Jahren einher 


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Geschlechterunterschiede bei dem Einfluss des Ehestands auf die Gesundheit

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TESTE DEIN WISSEN

- ältere Ehemänner haben im Vergleich zu ledigen, verwitweten oder geschiedenen Männern eine um 250% reduzierte Mortalität

- bei verheirateten Frauen sinkt die Mortalität nur etwa um 50%


- man vermutet, dass Frauen generell besser auf ihre Gesundheit achten, sich bewusster ernähren und aktiver im Aufbau und in der Pflege von sozialen Beziehungen sind. Davon profitieren dann auch die Männer, andererseits leiden Frauen stärker unter Ehekonflikten und deren Auswirkungen als ihre Ehemänner 

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Die Pittsburgh Common Cold Study: Schützen gute Beziehungen vor Schnupfen? 

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In einer Laborstudie untersuchte Cohen die Rolle sozialer Beziehungen auf das Immunsystem. Dazu wurden Freiwilligen geringe Dosen von Erkältungsviren nasal verabreicht und danach in Quarantäne gesetzt. Zusätzlich erfassten die Forscher eine Reihe von Variablen wie z.B. soziale Netzwerkdaten, Persönlichkeit, individuelles Gesundheitsverhalten, den Body Mass Index und verschiedene soziodemografische Informationen. Bei den sozialen Interaktionen zwischen den Teilnehmern war ein Mindestabstand von drei Fuß (ca. 90cm) vorgesehen. 

Die Ergebnisse, welche neben Selbstaussage der Probanden auch objektive Marker umfassten, zeigten, dass Teilnehmer, die im Vorfeld von Konflikten in ihrem sozialen Umfeld berichteten, eine erhöhte Anfälligkeit für den Virus aufwiesen. Teilnehmer, die verschiedene soziale Beziehungen pflegten, waren dagegen weniger anfällig für die Erkrankung. Dabei war nach Aussagen des Autors des Autors die Vielfalt der Beziehungen und nicht deren Gesamtanzahl ausschlaggebend. 

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Befunde zur Entwicklung der Ehezufriedenheit über die Lebensspanne? 

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TESTE DEIN WISSEN

- widersprüchliche Befunde 

- einige Untersuchungen berichten u-förmigen Verlauf der Ehezufriedenheit über die Lebensspanne, wobei Geburt des Kindes zu einem Absinken, der Auszug der Kinder und die Rückbesinnung auf die Paarbeziehung zu einem erneuten Anstieg der ehelichen Zufriedenheit führt 

- andere Studien: kontinuierliche Abnahme der Zufriedenheit mit fortschreitender Ehedauer 

​- andere Befunde: Stabilität auf dem jeweiligen Ausgangsniveau 

-> viele Befunde beruhen auf Querschnittstudien, zu vermuten, dass die an solchen Studien teilnehmenden Paare eine positive Selektion darstellen 

- ältere Paare scheinen generell besser mit den Belastungen von Beziehungen umgehen zu können 

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TESTE DEIN WISSEN

Gründe für Scheidung 

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TESTE DEIN WISSEN

- mittlere Erwachsenenalter stellt eine Phase der Neu- und Umorientierung dar, in der sich die Ziele und Wertvorstellungen der beiden Partner in einer Paarbeziehung in unterschiedliche Richtungen entwickeln können 

- Gründe für Scheidung langjähriger Ehen: Am häufigsten wurde Mangel an Kommunikation oder Kommunikationsschwierigkeiten angeführt, oft auch unterschiedliche (Geschlechts-)Rollenvorstellungen oder belastende Ereignisse wie außereheliche Affäre 

- bei Vergleich der Scheidungsgründe dominieren bei langjährigen Ehen häufiger emotionale Gründe (z.B. Untreue, Uneinigkeit) 

- Ehen die nach kurzer Zeit geschieden werden, überwiegen eher instrumentelle Gründe (z.B. Karriere, Berufswechsel) 

- bei Scheidung im höheren Alter gibt es in der Regel weniger Hilfe vom sozialen Umfeld und im Gegensatz zur Verwitwung auch keine gesellschaftliche Regeln und Verhaltensnormen existieren 

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TESTE DEIN WISSEN

​Zusammenhang zwischen Verwitwung und Geschlecht 

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TESTE DEIN WISSEN

- Frauen weniger erscheinen weniger stark belastet als Männer, da sie stärker soziale Unterstützung aktivieren können 

- entscheidend scheint günstige Person-Umwelt-Passung sein: ob Zeitpunkt, die Art und der Umfang der sozialen Unterstützung mit den Bedürfnissen und Erwartungen der Witwe bzw. des Witwers übereinstimmen 

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TESTE DEIN WISSEN

Das Abhängigkeitsunterstützungsskript 

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TESTE DEIN WISSEN

- von Arbeitsgruppe um Margret M. Baltes

- Während das Personal auf abhängiges Verhalten von Bewohnern und Bewohnerinnen in Altenheimen mit Hilfestellungen und verbaler Zuwendung reagierte, wurden unabhängige und selbstständige Verhaltensweisen nicht bzw. nicht mit derselben Kontingenz verstärkt

- Bewohner stellten sich zum Teil als hilfloser und inkompetenter dar, um so Zuwendung und Aufmerksamkeit zu erhalten 

- Baltes grenzt Skript deutlich von Konzepten der erlernten Hilflosigkeit ab und verweist auf die Rolle von Altersstereotypen und Erwartungen 

- wird Pflegepersonal trainiert, selbstständiges Verhalten stärker durch Aufmerksamkeit und Zuwendung zu fördern, führt dies zu einer Reduktion abhängiger Verhaltensweisen 

- Ergebnisse dieser Interventionsstudien verweisen auf die Bedeutung der Balance zwischen Autonomie und Unterstützung 

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  • 41457 Karteikarten
  • 614 Studierende
  • 5 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen LB2 Kurs an der Private Hochschule Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Quantitative und qualitative Veränderungen sozialer Netzwerke über die Lebensspanne

A:

- Zahl der sozialen Beziehungen, die Menschen unterhalten, mit steigendem Alter abnimmt 

  -> Gründe: altersbedingte Einschränkungen wie etwa Krankheit oder Tod aber auch von Menschen recht häufig aktiv gewünscht und so gestaltet (4-Jahres-Längsschnittstudie zwischen 70 und 103 Jahren: Hälfte aller abgebrochenen Beziehungen freiwillig beendet worden)

 -> soziale Kontakte wurden deutlich reduziert, wenn man sich eigenen Lebensende nahe fühlte, während Familienbeziehungen beibehalten oder sogar intensiviert werden 

Q:

Modell des sozialen Konvois von Antonucci und Kahn

A:

- bietet Erklärung für den Wandel und die Kontinuität von Beziehungen 

- geht davon aus, dass Menschen ihr Leben lang von einem dynamischen sozialen Umfeld begleitet sind, welches Schutz und Unterstützung bietet

- "Konvois" sind durch Stabilität und Wandel gekennzeichnet: einige Mitglieder gehen, andere bleiben, neue kommen dazu  

  -> Aufgaben und Funktionen des Einzelnen können je nach Kontext, Bedürfnissen und Zielen des Einzelnen variieren   

Q:

Sozioemotionale Selektivitätstheorie 

A:

- Laut ihr hängt die Beziehungsgestaltung von den sozialen Präferenzen ab, welche sich verändern, wenn sich die Zeit- und Zukunftsperspektive des Individuums im Laufe des Lebens wandelt 

- zwei Arten von Ziele:

 1. die dem Erwerb von Informationen dienen 

 2. die auf die Regulation von Emotionen gerichtet sind 

- Solange Menschen ihre Zukunft als unbegrenzt erleben, so die Annahme, suchen sie bevorzugt Information in ihrem Sozialkontakten, zum Beispiel um sich für die weitere Zukunft zu rüsten

- wird Zukunft als begrenzt erlebt, dann stehen Ziele im Vordergrund, die sich auf die Gegenwart beziehen und diese haben oftmals mit emotionalen Wünschen und Präferenzen zu tun 

- zeigt sich, dass Menschen gut daran tun, mit zunehmendem Alter ihre Zielprioritäten auf bedeutungsvolle Inhalte zu verschieben und die eigenen Beziehungen entsprechend sorgfältiger zu gestalten 

Q:

Hinweise auf eine verbesserte Emotionsregulation im Alter 

A:

- ältere Ehepaare weisen im Vergleich zu jüngeren eine bessere Streitkultur auf 

- ältere Menschen zeigen verbesserte Erinnerungsleistungen, wenn es darum geht emotional bedeutsame statt neutrale Inhalte zu erinnern 

Q:

Streitkultur jüngerer und älterer Ehepaare

A:

- ältere Paare neigten weniger zu konflikteskalierendem Verhalten, zum Beispiel auf Vorwurf nicht mit Gegenvorwurf reagierten und zeigten während Diskussion mehr Zuneigung und waren weniger erregt und aufgebracht 

- ältere Paare teilten weniger Konfliktquellen und mehr positive Bereiche 

- jüngere Paare stärker uneins, wenn es um Themen wie Geld, Kinder oder Erholung ging 

- bei älteren Paaren verloren die Kinder als Grund möglicher Auseinandersetzungen am stärksten an Relevanz und wurden neben geteilten Aktivitäten, Träumen und Reisen eher zur Quelle geteilter Freude


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Q:

Wie wirken sich soziale Beziehungen auf die Gesundheit aus?

A:

- positive Wirkung sozialer Beziehungen auf Gesundheit und Lebenserwartung, auf kognitive Leistungspotenziale sowie auf den Erhalt von Selbstständigkeit und Autonomie 

- aktives Leben und gute, zuträgliche Beziehungen verringern Risiko einer Demenzerkrankung um bis zu 60%

- Erleben negativer Beziehungsaspekte (z.B. unerwünschte Ratschläge) geht mit Zunahme von gesundheitlichen Einschränkungen und Beschwerden nach zwei Jahren einher 


Q:

Geschlechterunterschiede bei dem Einfluss des Ehestands auf die Gesundheit

A:

- ältere Ehemänner haben im Vergleich zu ledigen, verwitweten oder geschiedenen Männern eine um 250% reduzierte Mortalität

- bei verheirateten Frauen sinkt die Mortalität nur etwa um 50%


- man vermutet, dass Frauen generell besser auf ihre Gesundheit achten, sich bewusster ernähren und aktiver im Aufbau und in der Pflege von sozialen Beziehungen sind. Davon profitieren dann auch die Männer, andererseits leiden Frauen stärker unter Ehekonflikten und deren Auswirkungen als ihre Ehemänner 

Q:

Die Pittsburgh Common Cold Study: Schützen gute Beziehungen vor Schnupfen? 

A:

In einer Laborstudie untersuchte Cohen die Rolle sozialer Beziehungen auf das Immunsystem. Dazu wurden Freiwilligen geringe Dosen von Erkältungsviren nasal verabreicht und danach in Quarantäne gesetzt. Zusätzlich erfassten die Forscher eine Reihe von Variablen wie z.B. soziale Netzwerkdaten, Persönlichkeit, individuelles Gesundheitsverhalten, den Body Mass Index und verschiedene soziodemografische Informationen. Bei den sozialen Interaktionen zwischen den Teilnehmern war ein Mindestabstand von drei Fuß (ca. 90cm) vorgesehen. 

Die Ergebnisse, welche neben Selbstaussage der Probanden auch objektive Marker umfassten, zeigten, dass Teilnehmer, die im Vorfeld von Konflikten in ihrem sozialen Umfeld berichteten, eine erhöhte Anfälligkeit für den Virus aufwiesen. Teilnehmer, die verschiedene soziale Beziehungen pflegten, waren dagegen weniger anfällig für die Erkrankung. Dabei war nach Aussagen des Autors des Autors die Vielfalt der Beziehungen und nicht deren Gesamtanzahl ausschlaggebend. 

Q:

Was sind die Befunde zur Entwicklung der Ehezufriedenheit über die Lebensspanne? 

A:

- widersprüchliche Befunde 

- einige Untersuchungen berichten u-förmigen Verlauf der Ehezufriedenheit über die Lebensspanne, wobei Geburt des Kindes zu einem Absinken, der Auszug der Kinder und die Rückbesinnung auf die Paarbeziehung zu einem erneuten Anstieg der ehelichen Zufriedenheit führt 

- andere Studien: kontinuierliche Abnahme der Zufriedenheit mit fortschreitender Ehedauer 

​- andere Befunde: Stabilität auf dem jeweiligen Ausgangsniveau 

-> viele Befunde beruhen auf Querschnittstudien, zu vermuten, dass die an solchen Studien teilnehmenden Paare eine positive Selektion darstellen 

- ältere Paare scheinen generell besser mit den Belastungen von Beziehungen umgehen zu können 

Q:

Gründe für Scheidung 

A:

- mittlere Erwachsenenalter stellt eine Phase der Neu- und Umorientierung dar, in der sich die Ziele und Wertvorstellungen der beiden Partner in einer Paarbeziehung in unterschiedliche Richtungen entwickeln können 

- Gründe für Scheidung langjähriger Ehen: Am häufigsten wurde Mangel an Kommunikation oder Kommunikationsschwierigkeiten angeführt, oft auch unterschiedliche (Geschlechts-)Rollenvorstellungen oder belastende Ereignisse wie außereheliche Affäre 

- bei Vergleich der Scheidungsgründe dominieren bei langjährigen Ehen häufiger emotionale Gründe (z.B. Untreue, Uneinigkeit) 

- Ehen die nach kurzer Zeit geschieden werden, überwiegen eher instrumentelle Gründe (z.B. Karriere, Berufswechsel) 

- bei Scheidung im höheren Alter gibt es in der Regel weniger Hilfe vom sozialen Umfeld und im Gegensatz zur Verwitwung auch keine gesellschaftliche Regeln und Verhaltensnormen existieren 

Q:

​Zusammenhang zwischen Verwitwung und Geschlecht 

A:

- Frauen weniger erscheinen weniger stark belastet als Männer, da sie stärker soziale Unterstützung aktivieren können 

- entscheidend scheint günstige Person-Umwelt-Passung sein: ob Zeitpunkt, die Art und der Umfang der sozialen Unterstützung mit den Bedürfnissen und Erwartungen der Witwe bzw. des Witwers übereinstimmen 

Q:

Das Abhängigkeitsunterstützungsskript 

A:

- von Arbeitsgruppe um Margret M. Baltes

- Während das Personal auf abhängiges Verhalten von Bewohnern und Bewohnerinnen in Altenheimen mit Hilfestellungen und verbaler Zuwendung reagierte, wurden unabhängige und selbstständige Verhaltensweisen nicht bzw. nicht mit derselben Kontingenz verstärkt

- Bewohner stellten sich zum Teil als hilfloser und inkompetenter dar, um so Zuwendung und Aufmerksamkeit zu erhalten 

- Baltes grenzt Skript deutlich von Konzepten der erlernten Hilflosigkeit ab und verweist auf die Rolle von Altersstereotypen und Erwartungen 

- wird Pflegepersonal trainiert, selbstständiges Verhalten stärker durch Aufmerksamkeit und Zuwendung zu fördern, führt dies zu einer Reduktion abhängiger Verhaltensweisen 

- Ergebnisse dieser Interventionsstudien verweisen auf die Bedeutung der Balance zwischen Autonomie und Unterstützung 

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