Finanzierungs- Und Rechnungswesen at Pädagogische Hochschule Weingarten | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Finanzierungs- und Rechnungswesen an der Pädagogische Hochschule Weingarten

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TESTE DEIN WISSEN

Wer ist von der Buchführungspflicht ausgenommen?

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TESTE DEIN WISSEN

Ausgenommen sind Kleinbetriebe, also Einzelkaufleute, die nach §241 a HGB an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren keines der Größenmerkmale

  • Jahresüberschuss max. 60.000 € oder 
  • Umsatzerlöse max. 600.000 € überschreiten


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TESTE DEIN WISSEN

Woraus wird die Bilanz abgeleitet?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Bilanz selbst wird dann aus dem Inventar abgeleitet. 


Dabei werden in der Bilanz: 

  • keine mengenmäßigen Angaben gemacht 
  • verschiedene Vermögensgegenstände (Schulden) von gleicher Risikostruktur zu einem Bilanzposten zusammengefasst und 
  • Vermögen einerseits sowie Eigenkapital und Schulden andererseits einander in Kontenform gegenübergestellt! 


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TESTE DEIN WISSEN

Grundbegriff: Einzahlung

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Einzahlung: Zufluss liquider Mittel (Bargeld und Sichtguthaben) 


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Formkaufmann (§ 6 HGB): 


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Handelsgesellschaften (OHG, KG, AG, GmbH, KGaA, Genossenschaften) sind Kaufleute; ebenso wie Vereine


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Wie ermitteln Kleinbetriebe ihre steuerliche Periodengewinn?

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Kleinbetriebe ermitteln ihren steuerlichen Periodengewinn durch Gegenüberstellung von Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben nach der sog, Einnahmen-Überschussrechnung nach §4 Abs. 3 ESTG. Hierbei gilt das sog. Zuflussprinzip! 


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Wie lässt sich das Vorsichtsprinzip aufgliedern?

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1. Realisationsprinzip: Gewinne dürfen nur dann ergebniswirksam erfasst werden, wenn sie auch durch Umsätze entstanden sind (Ertragsantizipationsverbot) 

2. Imparitätsprinzip: nicht eingetretene Verluste und alle vorhersehbaren Risiken müssen ergebniswirksam erfasst werden (Aufwandsantizipationsgebot) 

3. Niederstwertprinzip: Vermögensgegenstände müssen mit dem niedrigeren Wert aus dem Tagespreis (Börsen- oder Marktpreis) und den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet werden - strenges NWZ gilt für Umlaufvermögen - gemildertes NWZ für Anlagevermögen (Sonderfall Finanzanlagen) 

4. Höchstwertprinzip: Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag anzusetzen. Übersteigt der Tageswert der Vbl. am Abschlussstichtag deren letzten Bilanzwert, so sind sie nach dem Tageswert zu bewerten


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Warum ist eine gesetzliche Regelung beim internen RW unnötig?

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Gesetzliche Regelungen sind hier auch überflüssig, da der Informationsempfänger (Unternehmensleitung) nicht vor bewussten Falschinformationen durch den Informationslieferanten (Unternehmensleitung) geschützt werden muss! 


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Was liefert das betriebswirtschaftliche Rechnungswesen?

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TESTE DEIN WISSEN

Das betriebswirtschaftliche Rechnungswesen liefert bedarfsgerechte Informationen und Daten über das Unternehmen, die notwendig sind, um ein Unternehmen führen, steuern und seine Lage beurteilen zu können  

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TESTE DEIN WISSEN

Grundbegriff: Einnahme

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Einnahme: Zunahme des Geldvermögens (Zahlungsmittelzufluss + Erhöhung. Ford. + Verminderung Vbl.) 


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TESTE DEIN WISSEN

Kannkaufmann (§§ 2und 3 HGB)/Fiktivkaufmann (§5 HGB): 


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TESTE DEIN WISSEN

Als Kaufmann gilt, wer im Handelsregister eingetragen ist 


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TESTE DEIN WISSEN

Wer sind die Adressaten des internen Rechnungswesens?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Adressaten des internen Rechnungswesens sind die Unternehmens-leitung und/oder andere wichtige Entscheidungsträger im Unternehmen (Bereichsleiter, Abteilungsleiter, Projektverantwortliche etc.) 

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TESTE DEIN WISSEN

Form und Gliederung einer Bilanz 


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TESTE DEIN WISSEN

Die handelsrechtlichen Vorschriften für alle Kaufleute enthalten keine verbindliche Bilanzgliederung. 


Nichtkapitalgesellschaften sind demnach gemäß §247 Abs. 1 HGB lediglich verpflichtet, „das Anlage- und das Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten gesondert auszuweisen und hinreichend aufzugliedern“. 


Da der Jahresabschluss lt. § 243 Abs. 2 HGB klar und übersichtlich aufgebaut sein muss könnte die folgende Bilanzgliederung als Muster dienen, die sich am Schema der Bilanzgliederung für Kapitalgesellschaften orientiert, die in § 266 HGB kodifiziert ist

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Finanzierungs- und Rechnungswesen Kurs an der Pädagogische Hochschule Weingarten - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wer ist von der Buchführungspflicht ausgenommen?

A:

Ausgenommen sind Kleinbetriebe, also Einzelkaufleute, die nach §241 a HGB an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren keines der Größenmerkmale

  • Jahresüberschuss max. 60.000 € oder 
  • Umsatzerlöse max. 600.000 € überschreiten


Q:

Woraus wird die Bilanz abgeleitet?

A:

Die Bilanz selbst wird dann aus dem Inventar abgeleitet. 


Dabei werden in der Bilanz: 

  • keine mengenmäßigen Angaben gemacht 
  • verschiedene Vermögensgegenstände (Schulden) von gleicher Risikostruktur zu einem Bilanzposten zusammengefasst und 
  • Vermögen einerseits sowie Eigenkapital und Schulden andererseits einander in Kontenform gegenübergestellt! 


Q:

Grundbegriff: Einzahlung

A:

Einzahlung: Zufluss liquider Mittel (Bargeld und Sichtguthaben) 


Q:

Formkaufmann (§ 6 HGB): 


A:

Handelsgesellschaften (OHG, KG, AG, GmbH, KGaA, Genossenschaften) sind Kaufleute; ebenso wie Vereine


Q:

Wie ermitteln Kleinbetriebe ihre steuerliche Periodengewinn?

A:

Kleinbetriebe ermitteln ihren steuerlichen Periodengewinn durch Gegenüberstellung von Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben nach der sog, Einnahmen-Überschussrechnung nach §4 Abs. 3 ESTG. Hierbei gilt das sog. Zuflussprinzip! 


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Q:

Wie lässt sich das Vorsichtsprinzip aufgliedern?

A:

1. Realisationsprinzip: Gewinne dürfen nur dann ergebniswirksam erfasst werden, wenn sie auch durch Umsätze entstanden sind (Ertragsantizipationsverbot) 

2. Imparitätsprinzip: nicht eingetretene Verluste und alle vorhersehbaren Risiken müssen ergebniswirksam erfasst werden (Aufwandsantizipationsgebot) 

3. Niederstwertprinzip: Vermögensgegenstände müssen mit dem niedrigeren Wert aus dem Tagespreis (Börsen- oder Marktpreis) und den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet werden - strenges NWZ gilt für Umlaufvermögen - gemildertes NWZ für Anlagevermögen (Sonderfall Finanzanlagen) 

4. Höchstwertprinzip: Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag anzusetzen. Übersteigt der Tageswert der Vbl. am Abschlussstichtag deren letzten Bilanzwert, so sind sie nach dem Tageswert zu bewerten


Q:

Warum ist eine gesetzliche Regelung beim internen RW unnötig?

A:

Gesetzliche Regelungen sind hier auch überflüssig, da der Informationsempfänger (Unternehmensleitung) nicht vor bewussten Falschinformationen durch den Informationslieferanten (Unternehmensleitung) geschützt werden muss! 


Q:

Was liefert das betriebswirtschaftliche Rechnungswesen?

A:

Das betriebswirtschaftliche Rechnungswesen liefert bedarfsgerechte Informationen und Daten über das Unternehmen, die notwendig sind, um ein Unternehmen führen, steuern und seine Lage beurteilen zu können  

Q:

Grundbegriff: Einnahme

A:

Einnahme: Zunahme des Geldvermögens (Zahlungsmittelzufluss + Erhöhung. Ford. + Verminderung Vbl.) 


Q:

Kannkaufmann (§§ 2und 3 HGB)/Fiktivkaufmann (§5 HGB): 


A:

Als Kaufmann gilt, wer im Handelsregister eingetragen ist 


Q:

Wer sind die Adressaten des internen Rechnungswesens?

A:

Die Adressaten des internen Rechnungswesens sind die Unternehmens-leitung und/oder andere wichtige Entscheidungsträger im Unternehmen (Bereichsleiter, Abteilungsleiter, Projektverantwortliche etc.) 

Q:

Form und Gliederung einer Bilanz 


A:

Die handelsrechtlichen Vorschriften für alle Kaufleute enthalten keine verbindliche Bilanzgliederung. 


Nichtkapitalgesellschaften sind demnach gemäß §247 Abs. 1 HGB lediglich verpflichtet, „das Anlage- und das Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten gesondert auszuweisen und hinreichend aufzugliedern“. 


Da der Jahresabschluss lt. § 243 Abs. 2 HGB klar und übersichtlich aufgebaut sein muss könnte die folgende Bilanzgliederung als Muster dienen, die sich am Schema der Bilanzgliederung für Kapitalgesellschaften orientiert, die in § 266 HGB kodifiziert ist

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