SV_Sozialversicherungen at NBW | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für SV_Sozialversicherungen an der NBW

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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre mit welchen zwei Faktoren die Rente grundsätzlich berechnet wird? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Beitragszeit (Männer nach 44 / Frauen nach 43 Jahren)
  • Massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen


Die Infos liefert das IK - Individuelle Konto

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Betreuungsgutschrift? 

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TESTE DEIN WISSEN

Betreuungsgutschriften sind Gutschriften auf Ihrem Konto bei der Sozialversicherung. Die AHV berücksichtigen sie bei der Berechnung der Alters- und Invalidenrente. 

Sie können zu einer höheren Rente führen. Gleiche Berechnung wie Erziehungsgutschriften. 

  • für die Betreuung von Familien- Angehörigen oder Lebenspartner*innen mit HILO
  • Weg zur betreuten Person max. 30 km oder 1h
  • muss jedes Jahr neu auf AHV-Zweigstelle gemeldet werden Erziehungsgutschriften gehen vor
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TESTE DEIN WISSEN

​Welche Personen sind nicht in der AHV versichert?

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TESTE DEIN WISSEN
  • ausländische Staatsangehörige mit diplomatischen Vorrechten 
  • unzumutbare Doppelbelastung: ggf. für Drittstaat-Angehörige doppelter Beitragspflicht
  • Aufenthalt / Erwerbstätigkeit in CH bis maximal 3 aufeinander folgende Monate pro Kalenderjahr (falls kein Lohn aus CH)
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TESTE DEIN WISSEN

Richtig oder falsch? 

Ein Ehemann, der seine Erwerbstätigkeit vor Erreichen des

Rentenalters aufgibt, kann über die Ehefrau beitragsfrei mitversichert

werden, wenn diese aus eigener Erwerbstätigkeit mindestens den

doppelten Minimalbeitrag entrichtet.

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TESTE DEIN WISSEN

Ehemann ist nicht erwerbstätig aber beitragspflichtig. 

Wenn alleinstehend, müsste er selber zahlen, jedoch ist er verheiratet und deshalb ist er befreit. 

--> Beitragsfrei mitversichert

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TESTE DEIN WISSEN

Wie bestimmt sich die Höhe der Rente?


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TESTE DEIN WISSEN

Die Höhe einer Rente ist abhängig von

  • den anrechenbaren Beitragsjahren
  • den Einkommen, auf denen Beiträge bezahlt worden sind sowie
  • den Erziehungs- und Betreuungsgutschriften
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TESTE DEIN WISSEN

Sozialversicherung 

  1. Rechtsgrundlage 
  2. Zielsetzung 
  3. Leistungen 
  4. Träger 
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TESTE DEIN WISSEN
  1. Öffentliches Recht
  2. - Obligatorium: Basisschutz für (fast) alle
    - Solidarität
  3. Gesetzlich festgelegt
  4. Je nach Bereich:
    - Öffentlich-rechtliche Institution (z.B. AHV Ausgleichskassen)
    - Öffentlich-rechtliche Anstalt (z.B. SUVA)
    - Privatberechtige Institutionen (z.B. BVG-Stiftungen, KK, UVG-Versicherer
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TESTE DEIN WISSEN

Sozialversicherung

5. Finanzierung

6. Rechtspflege

7. Aufsicht

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TESTE DEIN WISSEN

5. Beiträge der
- Versicherten, - Arbeitgeber, - öffentliche Hand

6. Nach ATSG:
- Einsprache gegen Verfügung

- Kant. Versicherungsgericht

- Bundesgericht (sozialversicherungsrechtliche Abteilung Luzern)

​7. Je nach Breich: 

​- Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV)

- Bundesamt für Gesundheit (BAG)

​- Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)

- Kantonale/regionale BVG-Aufsicht / Oberaufsichtskommission (OAK)

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TESTE DEIN WISSEN

Die Versicherungen funktionieren nach dem Solidaritätsprinzip, 

nenne deren 5

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TESTE DEIN WISSEN
  • Versicherungssolidarität

gesund <--> krank (95 % der Versicherungsleitungen erfolgen in den letzten 5 Lebensjahren)

  • Vertikale Solidarität

höhere <--> tiefere Einkommen

(z.B. maximal versichertes Gehalt bei ALV 2 od. hohe AHV Beiträge der Grossverdiener, welche im Alter ebenfalls eine normale Rente erhalten)

  • Horizontale Solidarität

verschiedene sozialen Gruppen

  • Generationen-Solidarität

Jüngere <--> ältere Versicherte

  • Regionale Solidarität
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TESTE DEIN WISSEN

Das 3-Säulen-System

Welche zwei Finanzierungstypen gibt es für welche Versicherung und wie funktionieren diese? 

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TESTE DEIN WISSEN

1. Säule (AHV, IV, EL)
Umlageverfahren 

d.h. die in einer Periode eingenommenen Beiträge werden während derselben Periode wieder als Renten ausgerichtet.

Überschüssiges Geld fliesst in den Ausgleichsfonds (akt. Stand 103 %)


2. Säule / 3. Säule (BVG/UVG, 3a, 3b)

Kapitaldeckungsverfahren

d.h. in einem Sparprozess wird für jeden Versicherten das im

Leistungsfall benötigte Kapital gebildet.


EL/MV werden via Steuern finanziert

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TESTE DEIN WISSEN

Richtig oder falsch? 

Wer im Ausland lebt oder arbeitet, kann in der AHV allenfalls versichert bleiben.

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TESTE DEIN WISSEN

Richtig

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Unterschied zw. Privat- und Sozialversicherung?

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TESTE DEIN WISSEN

Privatversicherung

  • Versicherungen von Personen (Lebensversicherungen)
  • Sachen (Hausrat), Vermögen (Haftpflichtversicherung) aufgrund eines Vertrages

Sozialversicherung

  • Deckung der grossen Lebensrisiken mindestens für Arbeitgeber/Arbeitnehmer obligatorisch
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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet die Plafonierung?

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TESTE DEIN WISSEN

Begrenzung individuelle Renten von Ehepaaren auf 150% der Maximalrente
• nach Tod eines Ehepartners Aufheben der Plafonierung / eigene Rente mit 20% Verwitwetenzuschlag


Problematik: Wenn Ehepaar im Rentenalter nicht verheiratet sind, dann erhalten beide Ehepaare 100 % der Rente, jedoch erhält beim Tod des Ehepartners keiner der beiden einen Verwitwetenzuschlag. 

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  • 1428 Karteikarten
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Beispielhafte Karteikarten für deinen SV_Sozialversicherungen Kurs an der NBW - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Erkläre mit welchen zwei Faktoren die Rente grundsätzlich berechnet wird? 

A:
  • Beitragszeit (Männer nach 44 / Frauen nach 43 Jahren)
  • Massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen


Die Infos liefert das IK - Individuelle Konto

Q:

Was ist eine Betreuungsgutschrift? 

A:

Betreuungsgutschriften sind Gutschriften auf Ihrem Konto bei der Sozialversicherung. Die AHV berücksichtigen sie bei der Berechnung der Alters- und Invalidenrente. 

Sie können zu einer höheren Rente führen. Gleiche Berechnung wie Erziehungsgutschriften. 

  • für die Betreuung von Familien- Angehörigen oder Lebenspartner*innen mit HILO
  • Weg zur betreuten Person max. 30 km oder 1h
  • muss jedes Jahr neu auf AHV-Zweigstelle gemeldet werden Erziehungsgutschriften gehen vor
Q:

​Welche Personen sind nicht in der AHV versichert?

A:
  • ausländische Staatsangehörige mit diplomatischen Vorrechten 
  • unzumutbare Doppelbelastung: ggf. für Drittstaat-Angehörige doppelter Beitragspflicht
  • Aufenthalt / Erwerbstätigkeit in CH bis maximal 3 aufeinander folgende Monate pro Kalenderjahr (falls kein Lohn aus CH)
Q:

Richtig oder falsch? 

Ein Ehemann, der seine Erwerbstätigkeit vor Erreichen des

Rentenalters aufgibt, kann über die Ehefrau beitragsfrei mitversichert

werden, wenn diese aus eigener Erwerbstätigkeit mindestens den

doppelten Minimalbeitrag entrichtet.

A:

Ehemann ist nicht erwerbstätig aber beitragspflichtig. 

Wenn alleinstehend, müsste er selber zahlen, jedoch ist er verheiratet und deshalb ist er befreit. 

--> Beitragsfrei mitversichert

Q:

Wie bestimmt sich die Höhe der Rente?


A:

Die Höhe einer Rente ist abhängig von

  • den anrechenbaren Beitragsjahren
  • den Einkommen, auf denen Beiträge bezahlt worden sind sowie
  • den Erziehungs- und Betreuungsgutschriften
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Q:

Sozialversicherung 

  1. Rechtsgrundlage 
  2. Zielsetzung 
  3. Leistungen 
  4. Träger 
A:
  1. Öffentliches Recht
  2. - Obligatorium: Basisschutz für (fast) alle
    - Solidarität
  3. Gesetzlich festgelegt
  4. Je nach Bereich:
    - Öffentlich-rechtliche Institution (z.B. AHV Ausgleichskassen)
    - Öffentlich-rechtliche Anstalt (z.B. SUVA)
    - Privatberechtige Institutionen (z.B. BVG-Stiftungen, KK, UVG-Versicherer
Q:

Sozialversicherung

5. Finanzierung

6. Rechtspflege

7. Aufsicht

A:

5. Beiträge der
- Versicherten, - Arbeitgeber, - öffentliche Hand

6. Nach ATSG:
- Einsprache gegen Verfügung

- Kant. Versicherungsgericht

- Bundesgericht (sozialversicherungsrechtliche Abteilung Luzern)

​7. Je nach Breich: 

​- Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV)

- Bundesamt für Gesundheit (BAG)

​- Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)

- Kantonale/regionale BVG-Aufsicht / Oberaufsichtskommission (OAK)

Q:

Die Versicherungen funktionieren nach dem Solidaritätsprinzip, 

nenne deren 5

A:
  • Versicherungssolidarität

gesund <--> krank (95 % der Versicherungsleitungen erfolgen in den letzten 5 Lebensjahren)

  • Vertikale Solidarität

höhere <--> tiefere Einkommen

(z.B. maximal versichertes Gehalt bei ALV 2 od. hohe AHV Beiträge der Grossverdiener, welche im Alter ebenfalls eine normale Rente erhalten)

  • Horizontale Solidarität

verschiedene sozialen Gruppen

  • Generationen-Solidarität

Jüngere <--> ältere Versicherte

  • Regionale Solidarität
Q:

Das 3-Säulen-System

Welche zwei Finanzierungstypen gibt es für welche Versicherung und wie funktionieren diese? 

A:

1. Säule (AHV, IV, EL)
Umlageverfahren 

d.h. die in einer Periode eingenommenen Beiträge werden während derselben Periode wieder als Renten ausgerichtet.

Überschüssiges Geld fliesst in den Ausgleichsfonds (akt. Stand 103 %)


2. Säule / 3. Säule (BVG/UVG, 3a, 3b)

Kapitaldeckungsverfahren

d.h. in einem Sparprozess wird für jeden Versicherten das im

Leistungsfall benötigte Kapital gebildet.


EL/MV werden via Steuern finanziert

Q:

Richtig oder falsch? 

Wer im Ausland lebt oder arbeitet, kann in der AHV allenfalls versichert bleiben.

A:

Richtig

Q:

Was ist der Unterschied zw. Privat- und Sozialversicherung?

A:

Privatversicherung

  • Versicherungen von Personen (Lebensversicherungen)
  • Sachen (Hausrat), Vermögen (Haftpflichtversicherung) aufgrund eines Vertrages

Sozialversicherung

  • Deckung der grossen Lebensrisiken mindestens für Arbeitgeber/Arbeitnehmer obligatorisch
Q:

Was bedeutet die Plafonierung?

A:

Begrenzung individuelle Renten von Ehepaaren auf 150% der Maximalrente
• nach Tod eines Ehepartners Aufheben der Plafonierung / eigene Rente mit 20% Verwitwetenzuschlag


Problematik: Wenn Ehepaar im Rentenalter nicht verheiratet sind, dann erhalten beide Ehepaare 100 % der Rente, jedoch erhält beim Tod des Ehepartners keiner der beiden einen Verwitwetenzuschlag. 

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