PR Biochemie (1./2. Semester) at Medizinische Universität Innsbruck | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für PR Biochemie (1./2. Semester) an der Medizinische Universität Innsbruck

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TESTE DEIN WISSEN

Warum ist der pH-Wert bedeutsam für den Organismus?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- zelluläre/biochemische Prozesse sind für relativ enge pH-Bereiche optimiert

- Protonen/Hydroxidionen können sich an Biomoleküle (z.B.: Proteine) anlagern und deren Struktur und Funktion beeinflussen


-> Folgen:

- Beschleunigung/Verlangsamung von Stoffwechselprozessen

- Änderung der Bindungskapazität von Proteinen

- Beinflussung der Funktion von Ionenkanälen

​- Beeinflussung physikalisch-chemischer Eigenschaften


-> Der pH-Wert muss zur Verhinderung pathologischer Zustände konstant gehalten werden!

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Hypoventilation?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- verringerte Abatmung von CO2

- Folgen: Anstieg des pCO2, der HCO3- Konzentration und der H+ Konzentration

- Kompensation: Nicht-Hydrogencarbonat-Anionen nehmen H+ auf

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TESTE DEIN WISSEN

​Pufferkapazität (Definition):

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Menge einer starken Säure/Base, die durch den Puffer aufgenommen werden kann. Sie ist abhängig von der Gesamtkonzentration des Puffers und der Entfernung des pKs-Wertes vom pH-Wert der Lösung.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Pufferbereich (Definition):


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Der pH-Bereich, bei dem sich der pH-Wert bei Zugabe von Säure/Base nur gering verändert.


optimaler Pufferbereich: pH = pKs ± 1

wenn pH = pKs -> Verhältnis Säure:Base = 1:1


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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die drei wichtigsten Puffersysteme im menschlichen Körper?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

offene Puffersysteme:

- Kohlensäure-Hydrogencarbonat-System


​geschlossene Puffersysteme:

- Phosphatpuffer-System

- Proteinatpuffer-System

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Puffer?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Pufferlösung besteht aus einer schwachen (oder mittelstarken) Säure und ihrer konjugierten Base

- pH-Wert der Pufferlösung verändert sich auch bei Zusatz von Säuren/ Basen nicht stark

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne den primären Vorgang, mögliche Ursachen und Kompensationsformen bei der metabolischen Acidose:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Metabolische Acidose: 

Hydrogencarbonat-Verlust, pH < 7.37


Ursachen:

- Diabetes mellitus

- Schock

- Niereninsuffizienz

- Diarrhoe


Kompensation:

- kurzfristig: Hyperventilation 

- langfristig: Erhöhung der renalen H+ Ausscheidung



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TESTE DEIN WISSEN

Nenne den primären Vorgang, mögliche Ursachen und Kompensationsformen bei der metabolischen Alkalose:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Metabolische Alkalose:

Hydrogencarbonat-Anstieg, pH > 7.44


Ursachen:

- Erbrechen


Kompensation:

- kurzfristig: Hypoventilation

- langfristig: Erhöhung der renalen Hydrogencarbonat-Ausscheidung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Nenne den primären Vorgang, mögliche Ursachen und Kompensationsformen bei der respiratorischen Acidose:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Respiratorische Acidose:

pCO2-Anstieg (Hypoventilation), pH < 7.37


Ursachen:

- Ateminsuffizienz

- Beeinträchtigungen des Atemzentrums


Kompensation:

- kurzfristig: begrenzt über Nicht-Hydrogencarbonatpuffer

- langfristig: Erhöhung der renalen H+ Ausscheidung und Hydrogencarbonat-Rückresorption


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TESTE DEIN WISSEN

Nenne den primären Vorgang, mögliche Ursachen und Kompensationsformen bei der respiratorischen Alkalose:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Respiratorische Alkalose:

pCO2-Abfall (Hyperventilation), pH > 7.44


Ursachen:

- Steigerung der Atemfrequenz

- reflektorische Stimulierung des Atemzentrums (aufgrund erniedrigten pO2)


Kompensation:

- kurzfristig: begrenz über Nicht-Hydrogencarbonatpuffer

- langfristig: Erhöhung der renalen H+ Rückresorption und Hydrogencarbonat-Ausscheidung

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Hyperventilation?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- vermehrte Abatmung von CO2

- Folgen: Abnahme des pCO2, der HCO3- Konzentration und der H+ Konzentration

- Kompensation: Nicht-Hydrogencarbonat-Puffer liefern H+ nach

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe den Aufbau neutraler Aminosäuren und nenne zwei Beispiele:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Neutrale Aminosäuren:

- zweiprotonige Säuren

- funktionelle Gruppen: eine basische (NH2) und eine saure (COOH)


Beispiele: Valin, Alanin, Glycin


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Beispielhafte Karteikarten für deinen PR Biochemie (1./2. Semester) Kurs an der Medizinische Universität Innsbruck - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Warum ist der pH-Wert bedeutsam für den Organismus?

A:

- zelluläre/biochemische Prozesse sind für relativ enge pH-Bereiche optimiert

- Protonen/Hydroxidionen können sich an Biomoleküle (z.B.: Proteine) anlagern und deren Struktur und Funktion beeinflussen


-> Folgen:

- Beschleunigung/Verlangsamung von Stoffwechselprozessen

- Änderung der Bindungskapazität von Proteinen

- Beinflussung der Funktion von Ionenkanälen

​- Beeinflussung physikalisch-chemischer Eigenschaften


-> Der pH-Wert muss zur Verhinderung pathologischer Zustände konstant gehalten werden!

Q:

Was versteht man unter Hypoventilation?

A:

- verringerte Abatmung von CO2

- Folgen: Anstieg des pCO2, der HCO3- Konzentration und der H+ Konzentration

- Kompensation: Nicht-Hydrogencarbonat-Anionen nehmen H+ auf

Q:

​Pufferkapazität (Definition):

A:

Die Menge einer starken Säure/Base, die durch den Puffer aufgenommen werden kann. Sie ist abhängig von der Gesamtkonzentration des Puffers und der Entfernung des pKs-Wertes vom pH-Wert der Lösung.

Q:

Pufferbereich (Definition):


A:

Der pH-Bereich, bei dem sich der pH-Wert bei Zugabe von Säure/Base nur gering verändert.


optimaler Pufferbereich: pH = pKs ± 1

wenn pH = pKs -> Verhältnis Säure:Base = 1:1


Q:

Was sind die drei wichtigsten Puffersysteme im menschlichen Körper?


A:

offene Puffersysteme:

- Kohlensäure-Hydrogencarbonat-System


​geschlossene Puffersysteme:

- Phosphatpuffer-System

- Proteinatpuffer-System

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Q:

Was ist ein Puffer?


A:

- Pufferlösung besteht aus einer schwachen (oder mittelstarken) Säure und ihrer konjugierten Base

- pH-Wert der Pufferlösung verändert sich auch bei Zusatz von Säuren/ Basen nicht stark

Q:

Nenne den primären Vorgang, mögliche Ursachen und Kompensationsformen bei der metabolischen Acidose:

A:

Metabolische Acidose: 

Hydrogencarbonat-Verlust, pH < 7.37


Ursachen:

- Diabetes mellitus

- Schock

- Niereninsuffizienz

- Diarrhoe


Kompensation:

- kurzfristig: Hyperventilation 

- langfristig: Erhöhung der renalen H+ Ausscheidung



Q:

Nenne den primären Vorgang, mögliche Ursachen und Kompensationsformen bei der metabolischen Alkalose:

A:

Metabolische Alkalose:

Hydrogencarbonat-Anstieg, pH > 7.44


Ursachen:

- Erbrechen


Kompensation:

- kurzfristig: Hypoventilation

- langfristig: Erhöhung der renalen Hydrogencarbonat-Ausscheidung

Q:

Nenne den primären Vorgang, mögliche Ursachen und Kompensationsformen bei der respiratorischen Acidose:

A:

Respiratorische Acidose:

pCO2-Anstieg (Hypoventilation), pH < 7.37


Ursachen:

- Ateminsuffizienz

- Beeinträchtigungen des Atemzentrums


Kompensation:

- kurzfristig: begrenzt über Nicht-Hydrogencarbonatpuffer

- langfristig: Erhöhung der renalen H+ Ausscheidung und Hydrogencarbonat-Rückresorption


Q:

Nenne den primären Vorgang, mögliche Ursachen und Kompensationsformen bei der respiratorischen Alkalose:

A:

Respiratorische Alkalose:

pCO2-Abfall (Hyperventilation), pH > 7.44


Ursachen:

- Steigerung der Atemfrequenz

- reflektorische Stimulierung des Atemzentrums (aufgrund erniedrigten pO2)


Kompensation:

- kurzfristig: begrenz über Nicht-Hydrogencarbonatpuffer

- langfristig: Erhöhung der renalen H+ Rückresorption und Hydrogencarbonat-Ausscheidung

Q:

Was versteht man unter Hyperventilation?

A:

- vermehrte Abatmung von CO2

- Folgen: Abnahme des pCO2, der HCO3- Konzentration und der H+ Konzentration

- Kompensation: Nicht-Hydrogencarbonat-Puffer liefern H+ nach

Q:

Beschreibe den Aufbau neutraler Aminosäuren und nenne zwei Beispiele:

A:

Neutrale Aminosäuren:

- zweiprotonige Säuren

- funktionelle Gruppen: eine basische (NH2) und eine saure (COOH)


Beispiele: Valin, Alanin, Glycin


PR Biochemie (1./2. Semester)

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Eine der PR Biochemie (1./2. Semester) Zusammenfassungen auf StudySmarter | Medizinische Universität Innsbruck

Karteikarten für das Praktikum Biochemie

- zur Vorbereitung auf die Eingangstests zu Beginn des jeweiligen Praktikumstages

- basierend auf dem Skript für das Biochemie-Praktikum 2022


Inhalt:

PR 1: Aminosäuren

PR 2: Proteine

PR 3: Enzyme


Viel Erfolg!

PR Biochemie (1./2. Semester)

Diese Zusammenfassung wurde von Kommilitonen erstellt

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