Sitzung 3 - Theorien at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
Welche 5 grundlegenden theoretischen Ausrichtungen gibt es in der Entwicklungspsychologie und worauf liegt jeweils ihr Fokus?
Nenne je einen bedeutsamen Vertreter dieser Denkrichtung
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TESTE DEIN WISSEN
1. psychoanalytisch
  • das Unbewusste
  • Sigmund Freud

2. lerntheoretisch
  • das Verhalten
  • Iwan Pawlow 

3. kognitiv
  • kognitive Prozesse
  • Jean Piaget

4. psychobiologisch
  • evolutionäre Angepasstheit des Verhaltens
  • Konrad Lorenz

5. ökologisch
  • der Kontext
  • Urie Bronfenbrenner

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Bewusstseinsarten unterscheidet Freud?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Bewusstes: alles, was in genau diesem Moment wahrgenommen wird
  • Vorbewusstes: Erinnerungen und Wissensinhalte, die durch Fokus auf sie wieder in das Bewusstsein gebracht werden können
  • Unbewusstes: verdrängte, meist unangenehme Erinnerungen oder nicht erlaubte Triebwünsche, die auch durch Fokus und Anstrengung nicht aktiv abrufbar sind, sondern nur durch spezielle therapeutische Technik erreichbar sind (Ort primitiver Emotionen und Triebe)
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Welche Instanzen der Persönlichkeit unterscheidet Freud?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Es: auf unmittelbare Triebbefriedigung ausgerichtet (Hunger, Sexualtrieb), auch unbewusste Vorgänge
  • Über-Ich: verinnerlichte Normen der Umgebung, die durch Erziehung und Sozialisation als Wahrheit angenommen werden (können der unmittelbaren Triebbefriedigung entgegenstehen)
  • Ich: „vermittelt“ zwischen Konflikten zwischen Es und Über-Ich, versucht Wege zur Triebbefriedigung zu finden, ohne gegen gesellschaftliche Normen zu verstoßen
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TESTE DEIN WISSEN
Welche neuen Aspekte führte Erikson in seinem Modell der psychosozialen Entwicklung ein?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Der Mensch durchläuft innerhalb seines Lebens verschiedene psychosoziale Krisen und seine individuelle Persönlichkeit wird durch die Art geprägt, wie er diese Krisen bewältigt
  • sieht Entwicklung als lebenslangen Prozess
  • Fokus auf psychosoziale Krisen (nicht psychosexuell)
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TESTE DEIN WISSEN
Woraus resultieren aus Freuds Perspektive Entwicklungsprobleme?
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TESTE DEIN WISSEN
Entwicklungsprobleme resultieren aus Konflikten zwischen dem Es (Triebe) und dem Über-Ich (Normen). Diese Konflikte beeinflussen die Entwicklung und führen zu gewissen Persönlichkeiten.
Dauerhaft nachwirkende Konflikte führen zu Entwicklungsproblemen
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TESTE DEIN WISSEN
Wie würden im Gegensatz zu Freud Lerntheoretiker Entwicklungsprobleme begründen?
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TESTE DEIN WISSEN
Entwicklungsprobleme entstehen, wenn Kinder eine unangemessene oder ausfallende Belohnung bzw. Bestrafung erfahren
->Konflikte entstehen nicht intern sondern durch äußere Einflüsse
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TESTE DEIN WISSEN
3 zentrale Lernformen mit jeweiligem Fokus
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TESTE DEIN WISSEN
1. Klassisches Konditionieren
  • eine bereits vorhandene Reiz-Reaktions-Verbindung wird mit einem neuen Auslöserreiz gekoppelt
  • Pawlow-Hund

2. Operantes Konditionieren
  • die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens wird durch die darauf folgende Konsequenz erhöht oder verringert

3. Modelllernen
  • Lernen durch Nachahmung von Vorbildern (Beobachtungslernen)
  • Bobo-Doll-Experiment, Bandura
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe den Vorgang der klassischen Konditionierung
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TESTE DEIN WISSEN
Einer natürlichen meist angeborenen, unbewussten Reaktion kann durch Lernen eine neue, bedingte Reaktion hinzugefügt werden
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TESTE DEIN WISSEN
Nach welchem Grundprinzip funktioniert operante Konditionierung?
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TESTE DEIN WISSEN
die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens wird durch die unmittelbar auf dieses Verhalten folgende Konsequenzen erhöht oder verringert
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreibe das Grundprinzip des Modelllernens
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TESTE DEIN WISSEN
Menschen beobachten das Verhalten anderer und machen es nach
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind laut Bandura Voraussetzungen für Modelllernen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Verhaltensaneingnunug
  • 1. Aufmerksamkeit: Verhalten muss genau beobachtet werden
  • 2. Behalten: Verhalten muss sich genau gemerkt werden

Verhaltensausführung
  • 3. Motorische Reproduktionskompetenz: Verhalten muss physisch und motorisch ausführbar sein
  • 4. Motivation: Eigenmotivation, das Beobachtete auch reproduzieren zu wollen
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TESTE DEIN WISSEN
Was erhöht die Motivation beim Modelllernen?
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TESTE DEIN WISSEN
  • 1. Identifikation: gefühlte Ähnlichkeit des Modells zu einem selbst
  • 2. Positiver emotionaler Bezug zum Modell (größere Motivation, wenn Modell gemocht wird)
  • 3. beobachtetes Modell wird als erfolgreich bewertet (motiviert, Verhalten selber umzusetzen, um selber Erfolg zu haben)
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Q:
Welche 5 grundlegenden theoretischen Ausrichtungen gibt es in der Entwicklungspsychologie und worauf liegt jeweils ihr Fokus?
Nenne je einen bedeutsamen Vertreter dieser Denkrichtung
A:
1. psychoanalytisch
  • das Unbewusste
  • Sigmund Freud

2. lerntheoretisch
  • das Verhalten
  • Iwan Pawlow 

3. kognitiv
  • kognitive Prozesse
  • Jean Piaget

4. psychobiologisch
  • evolutionäre Angepasstheit des Verhaltens
  • Konrad Lorenz

5. ökologisch
  • der Kontext
  • Urie Bronfenbrenner

Q:
Welche Bewusstseinsarten unterscheidet Freud?
A:
  • Bewusstes: alles, was in genau diesem Moment wahrgenommen wird
  • Vorbewusstes: Erinnerungen und Wissensinhalte, die durch Fokus auf sie wieder in das Bewusstsein gebracht werden können
  • Unbewusstes: verdrängte, meist unangenehme Erinnerungen oder nicht erlaubte Triebwünsche, die auch durch Fokus und Anstrengung nicht aktiv abrufbar sind, sondern nur durch spezielle therapeutische Technik erreichbar sind (Ort primitiver Emotionen und Triebe)
Q:
Welche Instanzen der Persönlichkeit unterscheidet Freud?
A:
  • Es: auf unmittelbare Triebbefriedigung ausgerichtet (Hunger, Sexualtrieb), auch unbewusste Vorgänge
  • Über-Ich: verinnerlichte Normen der Umgebung, die durch Erziehung und Sozialisation als Wahrheit angenommen werden (können der unmittelbaren Triebbefriedigung entgegenstehen)
  • Ich: „vermittelt“ zwischen Konflikten zwischen Es und Über-Ich, versucht Wege zur Triebbefriedigung zu finden, ohne gegen gesellschaftliche Normen zu verstoßen
Q:
Welche neuen Aspekte führte Erikson in seinem Modell der psychosozialen Entwicklung ein?
A:
  • Der Mensch durchläuft innerhalb seines Lebens verschiedene psychosoziale Krisen und seine individuelle Persönlichkeit wird durch die Art geprägt, wie er diese Krisen bewältigt
  • sieht Entwicklung als lebenslangen Prozess
  • Fokus auf psychosoziale Krisen (nicht psychosexuell)
Q:
Woraus resultieren aus Freuds Perspektive Entwicklungsprobleme?
A:
Entwicklungsprobleme resultieren aus Konflikten zwischen dem Es (Triebe) und dem Über-Ich (Normen). Diese Konflikte beeinflussen die Entwicklung und führen zu gewissen Persönlichkeiten.
Dauerhaft nachwirkende Konflikte führen zu Entwicklungsproblemen
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Q:
Wie würden im Gegensatz zu Freud Lerntheoretiker Entwicklungsprobleme begründen?
A:
Entwicklungsprobleme entstehen, wenn Kinder eine unangemessene oder ausfallende Belohnung bzw. Bestrafung erfahren
->Konflikte entstehen nicht intern sondern durch äußere Einflüsse
Q:
3 zentrale Lernformen mit jeweiligem Fokus
A:
1. Klassisches Konditionieren
  • eine bereits vorhandene Reiz-Reaktions-Verbindung wird mit einem neuen Auslöserreiz gekoppelt
  • Pawlow-Hund

2. Operantes Konditionieren
  • die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens wird durch die darauf folgende Konsequenz erhöht oder verringert

3. Modelllernen
  • Lernen durch Nachahmung von Vorbildern (Beobachtungslernen)
  • Bobo-Doll-Experiment, Bandura
Q:
Beschreibe den Vorgang der klassischen Konditionierung
A:
Einer natürlichen meist angeborenen, unbewussten Reaktion kann durch Lernen eine neue, bedingte Reaktion hinzugefügt werden
Q:
Nach welchem Grundprinzip funktioniert operante Konditionierung?
A:
die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens wird durch die unmittelbar auf dieses Verhalten folgende Konsequenzen erhöht oder verringert
Q:
Beschreibe das Grundprinzip des Modelllernens
A:
Menschen beobachten das Verhalten anderer und machen es nach
Q:
Was sind laut Bandura Voraussetzungen für Modelllernen?

A:
Verhaltensaneingnunug
  • 1. Aufmerksamkeit: Verhalten muss genau beobachtet werden
  • 2. Behalten: Verhalten muss sich genau gemerkt werden

Verhaltensausführung
  • 3. Motorische Reproduktionskompetenz: Verhalten muss physisch und motorisch ausführbar sein
  • 4. Motivation: Eigenmotivation, das Beobachtete auch reproduzieren zu wollen
Q:
Was erhöht die Motivation beim Modelllernen?
A:
  • 1. Identifikation: gefühlte Ähnlichkeit des Modells zu einem selbst
  • 2. Positiver emotionaler Bezug zum Modell (größere Motivation, wenn Modell gemocht wird)
  • 3. beobachtetes Modell wird als erfolgreich bewertet (motiviert, Verhalten selber umzusetzen, um selber Erfolg zu haben)
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