Leitfragen at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Leitfragen an der Medical School Hamburg

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet der Begriff Persönlichkeit? 

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TESTE DEIN WISSEN

• lat. persona: „Maske“, die einer Rolle Identität und Konstanz verlieh

• im weiteren Sinne: Gesamtheit aller Merkmale, die eine Person relativ stabil kennzeichnen und sie von anderen unterscheidet (Temperament, Fähigkeiten, Körperbau, Bedürfnisse, Einstellungen etc.)

• im engeren Sinne: Temperament

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Was bedeutet der Begriff Temperament? (Antike)  

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TESTE DEIN WISSEN

• lat. Temperamentum: „rechtes Maß“,

bezogen auf die antike Lehre der 4

Körpersäfte und der assoziierten Merkmale

• sanguinisch (Blut: heiter, lebhaft)

• phlegmatisch (Schleim: ruhig, schwerfällig)

• cholerisch (gelbe Galle: jähzornig)

• melancholisch (schwarze Galle: schwermütig, traurig)

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Was bedeutet der Begriff Temperament? (Heute)  


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TESTE DEIN WISSEN

• Verhaltensstil (wie tut jemand etwas?)

• Kern der Persönlichkeit (Persönlichkeit im engeren Sinne in Abgrenzung zu Fähigkeiten, Einstellungen, etc.)

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Beschreiben Sie den idiographischen Ansatz in der Persönlichkeitspsychologie!

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TESTE DEIN WISSEN
  • Griechisch: ideos (eigen) und graphein (beschreiben)
  • Betonung der Einmaligkeit der Persönlichkeit (Persönlichkeitspsychologie im engeren Sinn)
  • Persönlichkeit ist mehr als die Summe der einzelnen Teile
  •  lediglich qualitative Persönlichkeitsforschung sinnvoll (z.B. Fallstudien)
  • Probleme: Ökonomie, Anwendbarkeit
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Beschreiben Sie den nomothetischen Ansatz in der Persönlichkeitspsychologie!


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TESTE DEIN WISSEN
  • griechisch nomos (Gesetz) und thesis (aufbauen)
  • Ziel: Beschreibungssystem entwickeln & Regeln ableiten, die von allgemeiner Bedeutung sind
  • ermöglicht die Erfassung und Kategorisierung aller Personen
  • Persönlichkeit als einzigartiges Muster jeweiliger Ausprägungen in universellen Eigenschaftsdimensionen (Differentielle Psychologie im engeren Sinne)
  • Quantitative Forschung (u.a. Korrelationsanalyse)
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Was bedeutet es für die Erfassung von Persönlichkeit, wenn es sich um ein Konstrukt handelt?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Persönlichkeit ist ein Konstrukt, da wird dieses nicht direkt beobachten können und dieses daher aus dem Verhalten heraus Operationalisieren müssen, um dieses überhaupt erfassen zu können (NICHT 100% SICHER)


-> Persönlichkeitseigenschaftstheorien werden demnach anhand von Beobachtungen ähnlicher Verhaltensweisen, bzw. durch Reaktion in ähnlichen Situationen erschlossen. Das macht die Erschließung von Persönlichkeitseigenschaften sehr schwer (eventuell auch inkorrekt (schlechter Tag etc.)). 

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Erklären Sie den Unterschied zwischen State und Trait!

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Während Trait eine stabile, beständige Persönlichkeitseigenschaft ist, steht State für einen momentanen Zustand der eher situativer Natur ist. Wird man beispielsweise auf dem Weg nach Hause von einem Hund angebellt und man erschrickt sich, ist das State. Leidet man jedoch unter einer Hundephobie, ist das Trait

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Beschreiben Sie Vor- und Nachteile der Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften durch Fragebögen!

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Fragebögen

  • bezogen auf einzelne Merkmale oder als mehrdimensionales Inventar

Vorteile:

  • ökonomisch
  • mitunter die einzig sinnvolle Erhebungsquelle („man selbst kennt sich am besten“)

Nachteile

  • subjektiv, d.h. unter Umständen Antworttendenzen unterliegend
  • soziale Erwünschtheit (Maßnahme: „Lügenskala“)
  • JA-Sage-Tendenz (Maßnahme: „Items invertieren“)
  • Tendenz zur Mitte
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Erklären Sie die Haupt- und Nebengütekriterien am Beispiel eines Persönlichkeitsfragebogens zur Gewissenhaftigkeit!

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NEO FFI für Gewissenhaftigkeit:


• Objektivität 

→ in Durchführung, Auswertung, Interpretation durch NEO FFI gegeben

• Reliabilität (Retest, Paralleltest, Konsistenzkoeffizienten):

→ Gewissenhaftigkeit ist ein stabiles Merkmal!

• Validität

Konstrukt: 

→ divergente V. sollte klein sein

→ konvergente V. hingegen groß

→ Faktor für Gewissenhaftigkeit sollte gegeben sein, dies ist beim NEO FFI der Fall


• Normierung: sollte aktuell und repräsentativ sein

• Vergleichbarkeit: durch Parallelform anzustreben

• Fragebogen sollte ökonomisch sein: (angemessener Zeitraum der Durchführung und Auswertung)

• Nützlichkeit und Zumutbarkeit: sollte gegeben sein

• Fairness: keiner sollte diskriminiert werden

• Unverfälschbarkeit: bei Gewissenhaftigkeit durch soziale Erwünschtheit etwas beeinflusst

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TESTE DEIN WISSEN

Wie lassen sich nach Freud Unterschiede in der Persönlichkeit zwischen Individuen erklären?

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TESTE DEIN WISSEN

Freunds Menschenbild gilt als Ergebnis Intrapsychischer Prozesse: nicht Bewusste Prozesse -> Triebe, Wünsche
=> Betont die Rolle des Unterbewussten 

  • Personen unterscheiden sich bezüglich der Stärke der Instanzen und bezüglich der Prozesse, die zwischen den Instanzen ablaufen (Ich, Es, Über-Ich) -Angeborene Unterschiede in der Triebstärke als Erklärung. 
  • Persönlichkeit wird zudem geformt durch Erfahrungen während der frühkindlichen Entwicklung
  • Unterschiede in der Persönlichkeit durch unterschiedliche Präferenzen für spezifische Abwehrmechanismen
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Erläutern Sie das dynamische Modell Freuds!


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Die menschliche Psyche als Energiesystem

  • alle psychischen Prozesse (Gedanken, Gefühle) erfordern und verbrauchen Energie
  • Energie wird durch biologisch verankerte Triebe bereitgestellt (angeborene Unterschiede in der Triebstärke als Erklärung für Persönlichkeitsunterschiede)
  • Triebspannung verlangt nach Entladung, bzw. sofortiger Befriedigung
  • Entladung von Triebspannung wird als lustvoll empfunden, Aufstauung als unangenehm
  • Jedes Verhalten ist motiviert (bzw. determiniert) durch das Streben nach Triebbefriedigung und dem damit verbundenen Lustgewinn
  • Aufstauung der Triebspannung wird als unangenehm empfunden
  • 2 Elementare Triebe: Sexualtrieb und Aggressionstrieb
  • Umwandlung von biologischer in psychische Energie → Triebspannung, die nach Entladung verlangt
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Welche Ziele verfolgt die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie?

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„Die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie beschäftigt sich mit der Beschreibung, Erklärung, Vorhersage und Modifikation individueller Einzigartigkeit und individueller Unterschiede zwischen Personen

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Leitfragen Kurs an der Medical School Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was bedeutet der Begriff Persönlichkeit? 

A:

• lat. persona: „Maske“, die einer Rolle Identität und Konstanz verlieh

• im weiteren Sinne: Gesamtheit aller Merkmale, die eine Person relativ stabil kennzeichnen und sie von anderen unterscheidet (Temperament, Fähigkeiten, Körperbau, Bedürfnisse, Einstellungen etc.)

• im engeren Sinne: Temperament

Q:

Was bedeutet der Begriff Temperament? (Antike)  

A:

• lat. Temperamentum: „rechtes Maß“,

bezogen auf die antike Lehre der 4

Körpersäfte und der assoziierten Merkmale

• sanguinisch (Blut: heiter, lebhaft)

• phlegmatisch (Schleim: ruhig, schwerfällig)

• cholerisch (gelbe Galle: jähzornig)

• melancholisch (schwarze Galle: schwermütig, traurig)

Q:

Was bedeutet der Begriff Temperament? (Heute)  


A:

• Verhaltensstil (wie tut jemand etwas?)

• Kern der Persönlichkeit (Persönlichkeit im engeren Sinne in Abgrenzung zu Fähigkeiten, Einstellungen, etc.)

Q:

Beschreiben Sie den idiographischen Ansatz in der Persönlichkeitspsychologie!

A:
  • Griechisch: ideos (eigen) und graphein (beschreiben)
  • Betonung der Einmaligkeit der Persönlichkeit (Persönlichkeitspsychologie im engeren Sinn)
  • Persönlichkeit ist mehr als die Summe der einzelnen Teile
  •  lediglich qualitative Persönlichkeitsforschung sinnvoll (z.B. Fallstudien)
  • Probleme: Ökonomie, Anwendbarkeit
Q:

Beschreiben Sie den nomothetischen Ansatz in der Persönlichkeitspsychologie!


A:
  • griechisch nomos (Gesetz) und thesis (aufbauen)
  • Ziel: Beschreibungssystem entwickeln & Regeln ableiten, die von allgemeiner Bedeutung sind
  • ermöglicht die Erfassung und Kategorisierung aller Personen
  • Persönlichkeit als einzigartiges Muster jeweiliger Ausprägungen in universellen Eigenschaftsdimensionen (Differentielle Psychologie im engeren Sinne)
  • Quantitative Forschung (u.a. Korrelationsanalyse)
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Q:

Was bedeutet es für die Erfassung von Persönlichkeit, wenn es sich um ein Konstrukt handelt?

A:

Die Persönlichkeit ist ein Konstrukt, da wird dieses nicht direkt beobachten können und dieses daher aus dem Verhalten heraus Operationalisieren müssen, um dieses überhaupt erfassen zu können (NICHT 100% SICHER)


-> Persönlichkeitseigenschaftstheorien werden demnach anhand von Beobachtungen ähnlicher Verhaltensweisen, bzw. durch Reaktion in ähnlichen Situationen erschlossen. Das macht die Erschließung von Persönlichkeitseigenschaften sehr schwer (eventuell auch inkorrekt (schlechter Tag etc.)). 

Q:

Erklären Sie den Unterschied zwischen State und Trait!

A:

Während Trait eine stabile, beständige Persönlichkeitseigenschaft ist, steht State für einen momentanen Zustand der eher situativer Natur ist. Wird man beispielsweise auf dem Weg nach Hause von einem Hund angebellt und man erschrickt sich, ist das State. Leidet man jedoch unter einer Hundephobie, ist das Trait

Q:

Beschreiben Sie Vor- und Nachteile der Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften durch Fragebögen!

A:

Fragebögen

  • bezogen auf einzelne Merkmale oder als mehrdimensionales Inventar

Vorteile:

  • ökonomisch
  • mitunter die einzig sinnvolle Erhebungsquelle („man selbst kennt sich am besten“)

Nachteile

  • subjektiv, d.h. unter Umständen Antworttendenzen unterliegend
  • soziale Erwünschtheit (Maßnahme: „Lügenskala“)
  • JA-Sage-Tendenz (Maßnahme: „Items invertieren“)
  • Tendenz zur Mitte
Q:

Erklären Sie die Haupt- und Nebengütekriterien am Beispiel eines Persönlichkeitsfragebogens zur Gewissenhaftigkeit!

A:

NEO FFI für Gewissenhaftigkeit:


• Objektivität 

→ in Durchführung, Auswertung, Interpretation durch NEO FFI gegeben

• Reliabilität (Retest, Paralleltest, Konsistenzkoeffizienten):

→ Gewissenhaftigkeit ist ein stabiles Merkmal!

• Validität

Konstrukt: 

→ divergente V. sollte klein sein

→ konvergente V. hingegen groß

→ Faktor für Gewissenhaftigkeit sollte gegeben sein, dies ist beim NEO FFI der Fall


• Normierung: sollte aktuell und repräsentativ sein

• Vergleichbarkeit: durch Parallelform anzustreben

• Fragebogen sollte ökonomisch sein: (angemessener Zeitraum der Durchführung und Auswertung)

• Nützlichkeit und Zumutbarkeit: sollte gegeben sein

• Fairness: keiner sollte diskriminiert werden

• Unverfälschbarkeit: bei Gewissenhaftigkeit durch soziale Erwünschtheit etwas beeinflusst

Q:

Wie lassen sich nach Freud Unterschiede in der Persönlichkeit zwischen Individuen erklären?

A:

Freunds Menschenbild gilt als Ergebnis Intrapsychischer Prozesse: nicht Bewusste Prozesse -> Triebe, Wünsche
=> Betont die Rolle des Unterbewussten 

  • Personen unterscheiden sich bezüglich der Stärke der Instanzen und bezüglich der Prozesse, die zwischen den Instanzen ablaufen (Ich, Es, Über-Ich) -Angeborene Unterschiede in der Triebstärke als Erklärung. 
  • Persönlichkeit wird zudem geformt durch Erfahrungen während der frühkindlichen Entwicklung
  • Unterschiede in der Persönlichkeit durch unterschiedliche Präferenzen für spezifische Abwehrmechanismen
Q:

Erläutern Sie das dynamische Modell Freuds!


A:

Die menschliche Psyche als Energiesystem

  • alle psychischen Prozesse (Gedanken, Gefühle) erfordern und verbrauchen Energie
  • Energie wird durch biologisch verankerte Triebe bereitgestellt (angeborene Unterschiede in der Triebstärke als Erklärung für Persönlichkeitsunterschiede)
  • Triebspannung verlangt nach Entladung, bzw. sofortiger Befriedigung
  • Entladung von Triebspannung wird als lustvoll empfunden, Aufstauung als unangenehm
  • Jedes Verhalten ist motiviert (bzw. determiniert) durch das Streben nach Triebbefriedigung und dem damit verbundenen Lustgewinn
  • Aufstauung der Triebspannung wird als unangenehm empfunden
  • 2 Elementare Triebe: Sexualtrieb und Aggressionstrieb
  • Umwandlung von biologischer in psychische Energie → Triebspannung, die nach Entladung verlangt
Q:

Welche Ziele verfolgt die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie?

A:

„Die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie beschäftigt sich mit der Beschreibung, Erklärung, Vorhersage und Modifikation individueller Einzigartigkeit und individueller Unterschiede zwischen Personen

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