Allgemeine Psychologie I at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
Experiment 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Methode kognitiver Psychologie 
  • Mentale Prozesse nicht direkt beobachtbar -> deswegen Experimente (= experimentelle Wissenschaft) 
  • unabhängige Variablen (von Experiment manipuliert) = Effekte der Manipulation durch Messung von abhängigen Variablen festgestellt 
  • bsp abhängige Variablen = Reaktionszeiten, % korrekter Antworten/Fehler, Augenbewegungen, Gehirnaktivierung 

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TESTE DEIN WISSEN
Kognitive Revolution 
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TESTE DEIN WISSEN
2. Weltkrieg = Unterbrechung kognitiver Forschung

Computer-Mind-Analogie (Donald Broadbent, 1958): 
  • kognitives System ähnelt Computersystem 
  • Rezeptoren = Input, Effektors = Output 
  • Limitierte Kapazitäten (KZG vs REM) 
  • viel seriell ausgeführt 
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Sternbergparadigma (1969)
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TESTE DEIN WISSEN
  • Einfaches Modell (seriell, abbruchfähig), Suche nach Informationen im KZG (Kurzzeitgedächtnis) 
  • Ablauf vom Experiment = erst Einprägen von Lernliste, dann Reaktion auf Testreiz
  • Vorhersage des Modells = Reaktionszeit sollte mit Anzahl der Lernelemente ansteigen, Anstieg sollte in Negativ-Durchgängen doppelt so steil ausfallen wie in Positiv-Durchgängen 
  • empirische Ergebnisse = Reaktionszeit steigt linear mit Anzahl der zu lernenden Elemente (jedes hinzukommende Element verlängert Reaktion um konstanten Betrag) allerdings im selben Ausmaß für Positiv-/Negativ-Durchgänge 
        -> Auflösung des Modells da anderes Ergebnis als Vorhersage des Modells 
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TESTE DEIN WISSEN
Introspektion
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TESTE DEIN WISSEN
  • Vorgänger der kognitiven Psychologie
  • Methode = Proband berichtet eigene / subjektive Wahrnehmung aufgrund einfacher physischer Reize 
  • Annahme = Personen erfassen mentale Strukturen / Komponente + haben Zugang dazu 
  • Probleme = mentale Prozesse meist nicht zugänglich / sehr kurzzeitig, verschiedene Labore heißt verschiedene Komponente, Beeinflussung durch subjektive Verzerrung, aufwändige Instruktionen zur Vorbereitung, geringe Fallzahlen, Probleme bei Generalisierung


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TESTE DEIN WISSEN
Wahrnehmungsschwellen
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TESTE DEIN WISSEN
  • Absolutschwelle = Detektionsschwelle von Rezeptoren, eben merkliche Empfindung eines Reizes 
  • Unterschiedsschwelle = minimaler / spürbarer Empfindungsunterschied zwischen 2 Reizen (auch relative Schwelle) 
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Behaviourismus 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Vorgänger kognitiver Psychologie 
  • Hauptströmung in der Psychologie in 1.Hälfte des 20. Jahrhundert 
  • Reaktion auf Schwächen der Introspektion 
  • Behaviouristisches Manifest (John Watson, 1913) besagt… 
        -> es zählen nur objektive / von außen beobachtbare Daten 
        -> Ziel: Quantifizierung von beobachtbaren Stimulus-Reaktion (S-R) Beziehungen in formalisierten Gesetzen 
        -> damals gleiche Gesetze für Tiere und Menschen 
        -> kein Platz für schlecht definierte psychologische Konzepte (zb Sprache) -> Blackbox! (früher nicht weitererforscht) 
              
              INPUT                                   BLACKBOX                                     OUTPUT    
           (Reiz/Stimuli)         (Interner Zwischenschritt ignoriert)           (Reaktion/Verhalten) 
                   S                                                -                                                   R
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TESTE DEIN WISSEN
Theorie 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Kern kognitiver Psychologie 
  • Definition = Zusammenfassung / Erklärung von Daten, ermöglicht Vorhersagen für zukünftige Experimente, 
  • Theorien sind: empirisch testbar, konsistent, spezifisch, generalisierbar 
  • wichtig für Anwendung zb in theoretischer Psychologie um Einflussfaktoren zu bestimmen und um Bildung / Therapien usw zu optimieren 
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TESTE DEIN WISSEN
Kognitiver Winter 
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TESTE DEIN WISSEN
“cognitive Winter“ = keine Forschung zu kognitiven Prozessen (Blackbox) in Amerika, mehr Forschung in Europa (zb durch Piaget, Luria usw) 


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TESTE DEIN WISSEN
Wahrnehmungspsychologie 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Wahrnehmung = Ausgangspunkt aller psychischen Aktivitäten 
  • Funktion = Aufbau von interner Repräsentation externer Umwelt + Interaktion von Wahrnehmung und Motorik
  • Arten der Wahrnehmung:
        -> Sinnesmodalität = Teilbereich des Nervensystems -> reagiert auf spezifische physische Informationen (zb visuelle Modalität, auditive Modalität usw) 
        -> Exterozeption = Wahrnehmungsperspektive auf Umwelt 
        -> Propriozeption = Perspektive auf Körperinneres (zb Schmerz) 
  • Bottom-Up vs Top-Down = stimulusgetriebene vs konzeptgetriebene Verarbeitungsanteile der Wahrnehmung (zb Wissen) 
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TESTE DEIN WISSEN
Klassische Psychophysik 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Gustav Theodor Fechner 
  • Grundfrage = Wie hängen (subjektive) Wahrnehmungseindrücke und objektiv messbare Reizereignisse zusammen? 
        -> spezifischer: “dimensionale Transformation” 
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TESTE DEIN WISSEN
Verbindung von kognitiver Psychologie mit anderen Disziplinen 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Ideen aus anderen Wissenschaften hat Einfluss auf Kognitionswissenschaft 
  • zb aus Computerwissenschaften, Philosophie, Linguistik, Neurowissenschaften, usw 
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TESTE DEIN WISSEN
Definition von Kognitiver Psychologie
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TESTE DEIN WISSEN
  • Kognition = „erfahren, kennen“ 
  • hauptsächliche Strömung in Psychologie, wissenschaftliche Untersuchung mentaler Prozesse+Informationsverarbeitung 
  • Themen von kognitiver Psychologie = Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis, Sprache, Problemlösen 
  • Kognitive Psychologie = lebendig (fast täglich neue Entdeckungen, hohe Anzahl wissenschaftlicher Publikationen), komplex (viele Themen, Erklärung von Daten + Themen) 

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Q:
Experiment 
A:
  • Methode kognitiver Psychologie 
  • Mentale Prozesse nicht direkt beobachtbar -> deswegen Experimente (= experimentelle Wissenschaft) 
  • unabhängige Variablen (von Experiment manipuliert) = Effekte der Manipulation durch Messung von abhängigen Variablen festgestellt 
  • bsp abhängige Variablen = Reaktionszeiten, % korrekter Antworten/Fehler, Augenbewegungen, Gehirnaktivierung 

Q:
Kognitive Revolution 
A:
2. Weltkrieg = Unterbrechung kognitiver Forschung

Computer-Mind-Analogie (Donald Broadbent, 1958): 
  • kognitives System ähnelt Computersystem 
  • Rezeptoren = Input, Effektors = Output 
  • Limitierte Kapazitäten (KZG vs REM) 
  • viel seriell ausgeführt 
Q:
Sternbergparadigma (1969)
A:
  • Einfaches Modell (seriell, abbruchfähig), Suche nach Informationen im KZG (Kurzzeitgedächtnis) 
  • Ablauf vom Experiment = erst Einprägen von Lernliste, dann Reaktion auf Testreiz
  • Vorhersage des Modells = Reaktionszeit sollte mit Anzahl der Lernelemente ansteigen, Anstieg sollte in Negativ-Durchgängen doppelt so steil ausfallen wie in Positiv-Durchgängen 
  • empirische Ergebnisse = Reaktionszeit steigt linear mit Anzahl der zu lernenden Elemente (jedes hinzukommende Element verlängert Reaktion um konstanten Betrag) allerdings im selben Ausmaß für Positiv-/Negativ-Durchgänge 
        -> Auflösung des Modells da anderes Ergebnis als Vorhersage des Modells 
Q:
Introspektion
A:
  • Vorgänger der kognitiven Psychologie
  • Methode = Proband berichtet eigene / subjektive Wahrnehmung aufgrund einfacher physischer Reize 
  • Annahme = Personen erfassen mentale Strukturen / Komponente + haben Zugang dazu 
  • Probleme = mentale Prozesse meist nicht zugänglich / sehr kurzzeitig, verschiedene Labore heißt verschiedene Komponente, Beeinflussung durch subjektive Verzerrung, aufwändige Instruktionen zur Vorbereitung, geringe Fallzahlen, Probleme bei Generalisierung


Q:
Wahrnehmungsschwellen
A:
  • Absolutschwelle = Detektionsschwelle von Rezeptoren, eben merkliche Empfindung eines Reizes 
  • Unterschiedsschwelle = minimaler / spürbarer Empfindungsunterschied zwischen 2 Reizen (auch relative Schwelle) 
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Q:
Behaviourismus 
A:
  • Vorgänger kognitiver Psychologie 
  • Hauptströmung in der Psychologie in 1.Hälfte des 20. Jahrhundert 
  • Reaktion auf Schwächen der Introspektion 
  • Behaviouristisches Manifest (John Watson, 1913) besagt… 
        -> es zählen nur objektive / von außen beobachtbare Daten 
        -> Ziel: Quantifizierung von beobachtbaren Stimulus-Reaktion (S-R) Beziehungen in formalisierten Gesetzen 
        -> damals gleiche Gesetze für Tiere und Menschen 
        -> kein Platz für schlecht definierte psychologische Konzepte (zb Sprache) -> Blackbox! (früher nicht weitererforscht) 
              
              INPUT                                   BLACKBOX                                     OUTPUT    
           (Reiz/Stimuli)         (Interner Zwischenschritt ignoriert)           (Reaktion/Verhalten) 
                   S                                                -                                                   R
Q:
Theorie 
A:
  • Kern kognitiver Psychologie 
  • Definition = Zusammenfassung / Erklärung von Daten, ermöglicht Vorhersagen für zukünftige Experimente, 
  • Theorien sind: empirisch testbar, konsistent, spezifisch, generalisierbar 
  • wichtig für Anwendung zb in theoretischer Psychologie um Einflussfaktoren zu bestimmen und um Bildung / Therapien usw zu optimieren 
Q:
Kognitiver Winter 
A:
“cognitive Winter“ = keine Forschung zu kognitiven Prozessen (Blackbox) in Amerika, mehr Forschung in Europa (zb durch Piaget, Luria usw) 


Q:
Wahrnehmungspsychologie 
A:
  • Wahrnehmung = Ausgangspunkt aller psychischen Aktivitäten 
  • Funktion = Aufbau von interner Repräsentation externer Umwelt + Interaktion von Wahrnehmung und Motorik
  • Arten der Wahrnehmung:
        -> Sinnesmodalität = Teilbereich des Nervensystems -> reagiert auf spezifische physische Informationen (zb visuelle Modalität, auditive Modalität usw) 
        -> Exterozeption = Wahrnehmungsperspektive auf Umwelt 
        -> Propriozeption = Perspektive auf Körperinneres (zb Schmerz) 
  • Bottom-Up vs Top-Down = stimulusgetriebene vs konzeptgetriebene Verarbeitungsanteile der Wahrnehmung (zb Wissen) 
Q:
Klassische Psychophysik 
A:
  • Gustav Theodor Fechner 
  • Grundfrage = Wie hängen (subjektive) Wahrnehmungseindrücke und objektiv messbare Reizereignisse zusammen? 
        -> spezifischer: “dimensionale Transformation” 
Q:
Verbindung von kognitiver Psychologie mit anderen Disziplinen 
A:
  • Ideen aus anderen Wissenschaften hat Einfluss auf Kognitionswissenschaft 
  • zb aus Computerwissenschaften, Philosophie, Linguistik, Neurowissenschaften, usw 
Q:
Definition von Kognitiver Psychologie
A:
  • Kognition = „erfahren, kennen“ 
  • hauptsächliche Strömung in Psychologie, wissenschaftliche Untersuchung mentaler Prozesse+Informationsverarbeitung 
  • Themen von kognitiver Psychologie = Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis, Sprache, Problemlösen 
  • Kognitive Psychologie = lebendig (fast täglich neue Entdeckungen, hohe Anzahl wissenschaftlicher Publikationen), komplex (viele Themen, Erklärung von Daten + Themen) 

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