S4 Psychotherapieverfahren II at Medical School Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für S4 Psychotherapieverfahren II an der Medical School Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind 3 verschiedene Stufen in der Entwicklung der psychoanalytischen Behandlungstheorie?

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TESTE DEIN WISSEN

• Hypnose (Charcot)
• „Druck-Prozedur“
• kathartische Methode

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind wirksame neurotische Konflikte?

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TESTE DEIN WISSEN

= innere Konflikte wie z.B. ein Schuldkonflikte

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TESTE DEIN WISSEN

Welche weiteren Merkmale und Zusammenhänge bestehen zum Thema Konflikte?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• Konflikt als zentrale Achse der Psychodynamik (Mentzos, 2015, S.29)
• Zusammenhang von drängenden und verdrängen psychischen Kräften bzw. von
“gegensätzlichen inneren Forderungen“ 
(Laplanche & Pontalis, 1967, S. 256)
• Der “Widerstreit von Motiven, Wünschen, Bedürfnissen, Werten und Vorstellungen“
(Schüßler, 2014, S. 489) ist verantwortlich für was und dass wir psychisch erleben
• Konflikte sind i.d.R. psychisch
(nicht interpersonell) und unbewusst (nicht interpersonell: haben Konflikt in uns, aber nicht nach außen mit anderen Menschen)
• sind (zunächst) unerkannt und „nur“ in ihren Wirkungen bemerkbar, dabei aber umso
wirkmächtiger

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Grundannahmen der Psychodynamik?

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TESTE DEIN WISSEN

• Symptome haben eine unbewusste psychische Bedeutung, vor dem Hintergrund biografischer Erfahrungen
 Freud (Begründer der Psychoanalyse): (infantile!) Sexualität in der Ätiologie der Neurosen
• dynamisch Unbewusstes (drängt ins Bewusste)
• Aktualisierung eines (infantilen) Konflikts durch auslösende Bedingungen in realer aktuellen Umwelt, Regression auf eine Fixierung der psychosexuellen Entwicklung 

>> führt zur Bildung der Symptomatik

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TESTE DEIN WISSEN

Welche 4 Sonderformen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie können als Psychotherapiemethoden angewendet werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Kurztherapie 

2. Fokaltherapie 

3. Dynamische Psychotherapie 

4. Niederfrequente Therapie in einer längerfristigen, Halt gewährenden therapeutischen Beziehung

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TESTE DEIN WISSEN

Wie entsteht ein Konflikt?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• psychodynamischer Ausgangspunkt:

>> psychische Entwicklung und psychisches Erleben kann als mehr oder minder gelingende Konfliktbewältigung verstanden werden

unbewusste psychische Konflikte in jedem Menschen vorhanden

• (Trieb-) Wünsche stehen einem (psychischen) Verbot entgegen, weil sie oder ihre Folgen ängstigend, beschämend, verboten etc. sind: Wunsch-Verbot-Konflikte 

• Wünsche kollidieren miteinander (den Vater aus dem Weg räumen und seine Liebe gewinnen wollen = ödipaler Konflikt)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die unbewusste Psychodynamik (bzgl. TfP)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

= innere Prozesse, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Abwehr?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

= unbewusstes Schutzsystem

= unbewusstes inneres Regulationssystem (liefert psychische Balance) 

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TESTE DEIN WISSEN

Was wird bei der Abwehr als unbewusstes Schutzsystem abgewehrt?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• Unbewusste Wünsche und Impulse 

• Gefühle (Angst, bedrohliche Affektzustände) 

• Teile des Selbstbildes 


>> wird Gegenstand der Psychotherapie, wenn (ursprünglich adaptive) Funktion zu maladaptiv wird

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TESTE DEIN WISSEN

Was geschieht beim Abwehrmechanismus?

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TESTE DEIN WISSEN

• „Verpöntes“ wird aus dem Bewusstsein
ferngehalten 
(wird täglich genutzt, um innerlich reguliert zu bleiben)


unbewusste Abwehrmechanismen
• Verdrängung und Ersatzbildung
• z.B. Rationalisierung, Affektisolierung, Wendung gegen das Selbst, Verleugnung, Projektion, Spaltung…
>> „Verpöntes“ drängt nach: dynamisch
unbewusst
>> Bewusstwerden in „entstellter“ Form:
psychische Kompromissbildung

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Ätiologie (bzgl. TfP)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Beschäftigung mit der Entstehung der Störung 

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TESTE DEIN WISSEN

Was bewirkt ein Widerstand?

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TESTE DEIN WISSEN

Bedeutungshaftigkeit der Symptome meint auch: sie erfüllen einen Zweck der Kompromissbildung (z.B. Angst, Depression = „kleineres Übel“ als das, was dem zugrundeliegt) 

>> werden also nicht so leicht aufgegeben 


• Sekundärer Krankheitsgewinn; bei Freud auch: „Klebrigkeit der Libido“ (kann z.B. gewisse Vorteile haben ängstlich/depressiv zu sein >> sich versorgen lassen/sich schonen)


• Widerstand meint = Widerstand gegen die Bewusstwerdung des Unbewussten (und damit gegen die Veränderung) 

>> Behandlungswiderstand (vgl. später: Behandlungsmotivation) 

• Nicht das „Ja“ oder das „Nein“ des Analysanden zur Deutung sind von besonderem Interesse, sondern die im Anschluss an die Deutung neuen Einfälle (Themen in neuen Sinnzusammenhang stellen >> liefert Verständnis)

>> Idee ist: indem man Sinnzusammenhang von Symptomen & Widerständen Bedeutung gibt, können Widerstände aufgegeben werden

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Q:

Was sind 3 verschiedene Stufen in der Entwicklung der psychoanalytischen Behandlungstheorie?

A:

• Hypnose (Charcot)
• „Druck-Prozedur“
• kathartische Methode

Q:

Was sind wirksame neurotische Konflikte?

A:

= innere Konflikte wie z.B. ein Schuldkonflikte

Q:

Welche weiteren Merkmale und Zusammenhänge bestehen zum Thema Konflikte?

A:

• Konflikt als zentrale Achse der Psychodynamik (Mentzos, 2015, S.29)
• Zusammenhang von drängenden und verdrängen psychischen Kräften bzw. von
“gegensätzlichen inneren Forderungen“ 
(Laplanche & Pontalis, 1967, S. 256)
• Der “Widerstreit von Motiven, Wünschen, Bedürfnissen, Werten und Vorstellungen“
(Schüßler, 2014, S. 489) ist verantwortlich für was und dass wir psychisch erleben
• Konflikte sind i.d.R. psychisch
(nicht interpersonell) und unbewusst (nicht interpersonell: haben Konflikt in uns, aber nicht nach außen mit anderen Menschen)
• sind (zunächst) unerkannt und „nur“ in ihren Wirkungen bemerkbar, dabei aber umso
wirkmächtiger

Q:

Was sind Grundannahmen der Psychodynamik?

A:

• Symptome haben eine unbewusste psychische Bedeutung, vor dem Hintergrund biografischer Erfahrungen
 Freud (Begründer der Psychoanalyse): (infantile!) Sexualität in der Ätiologie der Neurosen
• dynamisch Unbewusstes (drängt ins Bewusste)
• Aktualisierung eines (infantilen) Konflikts durch auslösende Bedingungen in realer aktuellen Umwelt, Regression auf eine Fixierung der psychosexuellen Entwicklung 

>> führt zur Bildung der Symptomatik

Q:

Welche 4 Sonderformen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie können als Psychotherapiemethoden angewendet werden?

A:

1. Kurztherapie 

2. Fokaltherapie 

3. Dynamische Psychotherapie 

4. Niederfrequente Therapie in einer längerfristigen, Halt gewährenden therapeutischen Beziehung

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Q:

Wie entsteht ein Konflikt?

A:

• psychodynamischer Ausgangspunkt:

>> psychische Entwicklung und psychisches Erleben kann als mehr oder minder gelingende Konfliktbewältigung verstanden werden

unbewusste psychische Konflikte in jedem Menschen vorhanden

• (Trieb-) Wünsche stehen einem (psychischen) Verbot entgegen, weil sie oder ihre Folgen ängstigend, beschämend, verboten etc. sind: Wunsch-Verbot-Konflikte 

• Wünsche kollidieren miteinander (den Vater aus dem Weg räumen und seine Liebe gewinnen wollen = ödipaler Konflikt)

Q:

Was ist die unbewusste Psychodynamik (bzgl. TfP)?

A:

= innere Prozesse, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind

Q:

Was ist die Abwehr?

A:

= unbewusstes Schutzsystem

= unbewusstes inneres Regulationssystem (liefert psychische Balance) 

Q:

Was wird bei der Abwehr als unbewusstes Schutzsystem abgewehrt?

A:

• Unbewusste Wünsche und Impulse 

• Gefühle (Angst, bedrohliche Affektzustände) 

• Teile des Selbstbildes 


>> wird Gegenstand der Psychotherapie, wenn (ursprünglich adaptive) Funktion zu maladaptiv wird

Q:

Was geschieht beim Abwehrmechanismus?

A:

• „Verpöntes“ wird aus dem Bewusstsein
ferngehalten 
(wird täglich genutzt, um innerlich reguliert zu bleiben)


unbewusste Abwehrmechanismen
• Verdrängung und Ersatzbildung
• z.B. Rationalisierung, Affektisolierung, Wendung gegen das Selbst, Verleugnung, Projektion, Spaltung…
>> „Verpöntes“ drängt nach: dynamisch
unbewusst
>> Bewusstwerden in „entstellter“ Form:
psychische Kompromissbildung

Q:

Was ist die Ätiologie (bzgl. TfP)?

A:

Beschäftigung mit der Entstehung der Störung 

Q:

Was bewirkt ein Widerstand?

A:

Bedeutungshaftigkeit der Symptome meint auch: sie erfüllen einen Zweck der Kompromissbildung (z.B. Angst, Depression = „kleineres Übel“ als das, was dem zugrundeliegt) 

>> werden also nicht so leicht aufgegeben 


• Sekundärer Krankheitsgewinn; bei Freud auch: „Klebrigkeit der Libido“ (kann z.B. gewisse Vorteile haben ängstlich/depressiv zu sein >> sich versorgen lassen/sich schonen)


• Widerstand meint = Widerstand gegen die Bewusstwerdung des Unbewussten (und damit gegen die Veränderung) 

>> Behandlungswiderstand (vgl. später: Behandlungsmotivation) 

• Nicht das „Ja“ oder das „Nein“ des Analysanden zur Deutung sind von besonderem Interesse, sondern die im Anschluss an die Deutung neuen Einfälle (Themen in neuen Sinnzusammenhang stellen >> liefert Verständnis)

>> Idee ist: indem man Sinnzusammenhang von Symptomen & Widerständen Bedeutung gibt, können Widerstände aufgegeben werden

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