Sozialpsychologie at LMU München | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Die 5 Stufen im Darley/Latané-Modell


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TESTE DEIN WISSEN


1. Ereignis registrieren

2.  Ereignis als Notsituation interpretieren

(pluralistische Ignoranz)

3. Sich selbst für verantwortlich wahrnehmen

(Verantwortlichkeitsdiffusion)

4.  Art der Hilfe entscheiden

5.  Hilfe in die Tat umsetzen


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TESTE DEIN WISSEN

Mechanismus: erste Stufe - unterlasse Hilfeleistung

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TESTE DEIN WISSEN

- Ereignis wahrnehmen

- konkurrierende Stimuli lenken ab und erschweren das Wahrnehmen der Notsituation

- Stadt/Land-Unterschied (große vs. kleine Städte) --> Urban overload hypothesis Milgram

- situational

- Bei unruhiger Gruppe schwieriger, Probleme zu bemerken ->Disziplinschwierigkeiten können erster Schritt zu Mobbing sein (dafür auch empirische Evidenz, z.B. Roland & Galoway)



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TESTE DEIN WISSEN

Mechanismus: zweite Stufe - unterlasse Hilfeleistung

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TESTE DEIN WISSEN

-„Pluralistischen Ignoranz“ Experiment: „Qualm-Studie

- Einsicht

- Kommunikation

- Aussagen ernster nehmen



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TESTE DEIN WISSEN

Mechanismus: dritte Stufe - unterlasse Hilfeleistung

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TESTE DEIN WISSEN

- Verantwortlichkeitsdiffusion

- Experiment: Simulation des Epilepsieanfalls

- Verantwortlichkeiten explizit zuschreiben


Implikation: Stufe 2/3 ansprechen in der Schule

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TESTE DEIN WISSEN

Mechanismus: vierte und fünfte Stufe - unterlasse Hilfeleistung

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TESTE DEIN WISSEN

- Art/Mittel der Hilfe explizit benennen

- konkreter Maßnahme

- Überprüfen, ob zugesagte Hilfe tatsächlich in die Tat umgesetzt



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TESTE DEIN WISSEN

Macht der Situation - Rollenbedeutung

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TESTE DEIN WISSEN

- Das Stanford-Gefängnis-Experiment von Zimbardo

- Situationale Bedingungen:

  • -  fehlende Rechenschaftspflicht (accountability)/Kontrolle (secrecy)

  • -  ungenügende Ausbildung

  • -  Kultur des Stillschweigens

  • - Stress

  • - In jeder/m stecken Optionen für gegensätzliche Verhaltensweisen

    - hängt von situationalen Bedingungen ab


  • - Eigene Rolle als Lehrkraft reflektieren

    - Soziale Rollen auch unter/bei den SchülerInnen: z.B. bei Mobbing, vgl. z.B. Salmivalli

    - Vorsicht vor Überinterpretation







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TESTE DEIN WISSEN


Situationale Bedingungen für Mögen (liking) – interpersonale Attraktion


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TESTE DEIN WISSEN

- Nähe-Effekt: Festinger‘s Wohnheimstudie

- Vertautheitseffekt (Mere-Exposure): urspgl. Zajonc, u.a.: auch Studien von Dubowy & Schuster

Sitzordnung

- Sichtbarmachung: u.a Leistungsdemonsatration

- Ähnlichkeit -> Implikationen: "Wahrgenommen Ähnlichkeit"! (Einfluss als Lehrer nehmen)

- Aussehen: “morphed/composite/average” Durchschnitt besser als real











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TESTE DEIN WISSEN


Situationale Bedingungen für Mögen (liking) – interpersonale Attraktion


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TESTE DEIN WISSEN

Attraktivität:

- Walster- Studie: zugeordnete Paare

- Symmetrie

- DodgeSortierung von Fotos nach Attraktivität entspricht Sortierung nach sozialem Status

- “behavioral self-confirmation” Snyder,Berscheid

- halo-Effekt

- Sexual attribution bias Försterling

- Newcomb: Ähnlichkeit: Wohnheimstudie: Eher Freundschaft

Reziprozität - Rothermund









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TESTE DEIN WISSEN

Situationale Bedingungen für Mögen (liking) – interpersonale Attraktion --> Zusammenfassung

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TESTE DEIN WISSEN


-  Nähe

-  Vertrautheit/Salienz

-  Ähnlichkeit

-  Aussehen/Attraktivität

-  Reziprozität


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TESTE DEIN WISSEN

Vorurteile --> Stereotyp

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TESTE DEIN WISSEN


- Kategorisieren grundsätzlich (in Wahrnehmung allg.) bereits ab Geburt, und bereits ab 3 Mon. Präferenz für bekannte Rasse, wenn sie in mono-Rassen- Kulturen aufwachsen (Anzures et al., 2013) 

- Stereotypisierung erspart kognitiven Aufwand („law of least effort“, Allport)



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TESTE DEIN WISSEN

Vorurteile --> Affektive Reaktion

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TESTE DEIN WISSEN


Affektive Reaktion: Emotionale Komponente


Allport: „defeated intellectually, prejudice lingers emotionally“


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TESTE DEIN WISSEN

Unterschied: Hilfe und Altruismus?

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TESTE DEIN WISSEN

Hilfe: 

Handlungen, die das Ziel haben, das Wohlergehen anderer Person(en) verbessern


Altruismus:

nicht im eigenen Interesse bzw. sogar gegen die eigenen Interessen/verbunden mit eigenen Nachteilen oder Kosten


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Q:

Die 5 Stufen im Darley/Latané-Modell


A:


1. Ereignis registrieren

2.  Ereignis als Notsituation interpretieren

(pluralistische Ignoranz)

3. Sich selbst für verantwortlich wahrnehmen

(Verantwortlichkeitsdiffusion)

4.  Art der Hilfe entscheiden

5.  Hilfe in die Tat umsetzen


Q:

Mechanismus: erste Stufe - unterlasse Hilfeleistung

A:

- Ereignis wahrnehmen

- konkurrierende Stimuli lenken ab und erschweren das Wahrnehmen der Notsituation

- Stadt/Land-Unterschied (große vs. kleine Städte) --> Urban overload hypothesis Milgram

- situational

- Bei unruhiger Gruppe schwieriger, Probleme zu bemerken ->Disziplinschwierigkeiten können erster Schritt zu Mobbing sein (dafür auch empirische Evidenz, z.B. Roland & Galoway)



Q:

Mechanismus: zweite Stufe - unterlasse Hilfeleistung

A:

-„Pluralistischen Ignoranz“ Experiment: „Qualm-Studie

- Einsicht

- Kommunikation

- Aussagen ernster nehmen



Q:

Mechanismus: dritte Stufe - unterlasse Hilfeleistung

A:

- Verantwortlichkeitsdiffusion

- Experiment: Simulation des Epilepsieanfalls

- Verantwortlichkeiten explizit zuschreiben


Implikation: Stufe 2/3 ansprechen in der Schule

Q:

Mechanismus: vierte und fünfte Stufe - unterlasse Hilfeleistung

A:

- Art/Mittel der Hilfe explizit benennen

- konkreter Maßnahme

- Überprüfen, ob zugesagte Hilfe tatsächlich in die Tat umgesetzt



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Q:

Macht der Situation - Rollenbedeutung

A:

- Das Stanford-Gefängnis-Experiment von Zimbardo

- Situationale Bedingungen:

  • -  fehlende Rechenschaftspflicht (accountability)/Kontrolle (secrecy)

  • -  ungenügende Ausbildung

  • -  Kultur des Stillschweigens

  • - Stress

  • - In jeder/m stecken Optionen für gegensätzliche Verhaltensweisen

    - hängt von situationalen Bedingungen ab


  • - Eigene Rolle als Lehrkraft reflektieren

    - Soziale Rollen auch unter/bei den SchülerInnen: z.B. bei Mobbing, vgl. z.B. Salmivalli

    - Vorsicht vor Überinterpretation







Q:


Situationale Bedingungen für Mögen (liking) – interpersonale Attraktion


A:

- Nähe-Effekt: Festinger‘s Wohnheimstudie

- Vertautheitseffekt (Mere-Exposure): urspgl. Zajonc, u.a.: auch Studien von Dubowy & Schuster

Sitzordnung

- Sichtbarmachung: u.a Leistungsdemonsatration

- Ähnlichkeit -> Implikationen: "Wahrgenommen Ähnlichkeit"! (Einfluss als Lehrer nehmen)

- Aussehen: “morphed/composite/average” Durchschnitt besser als real











Q:


Situationale Bedingungen für Mögen (liking) – interpersonale Attraktion


A:

Attraktivität:

- Walster- Studie: zugeordnete Paare

- Symmetrie

- DodgeSortierung von Fotos nach Attraktivität entspricht Sortierung nach sozialem Status

- “behavioral self-confirmation” Snyder,Berscheid

- halo-Effekt

- Sexual attribution bias Försterling

- Newcomb: Ähnlichkeit: Wohnheimstudie: Eher Freundschaft

Reziprozität - Rothermund









Q:

Situationale Bedingungen für Mögen (liking) – interpersonale Attraktion --> Zusammenfassung

A:


-  Nähe

-  Vertrautheit/Salienz

-  Ähnlichkeit

-  Aussehen/Attraktivität

-  Reziprozität


Q:

Vorurteile --> Stereotyp

A:


- Kategorisieren grundsätzlich (in Wahrnehmung allg.) bereits ab Geburt, und bereits ab 3 Mon. Präferenz für bekannte Rasse, wenn sie in mono-Rassen- Kulturen aufwachsen (Anzures et al., 2013) 

- Stereotypisierung erspart kognitiven Aufwand („law of least effort“, Allport)



Q:

Vorurteile --> Affektive Reaktion

A:


Affektive Reaktion: Emotionale Komponente


Allport: „defeated intellectually, prejudice lingers emotionally“


Q:

Unterschied: Hilfe und Altruismus?

A:

Hilfe: 

Handlungen, die das Ziel haben, das Wohlergehen anderer Person(en) verbessern


Altruismus:

nicht im eigenen Interesse bzw. sogar gegen die eigenen Interessen/verbunden mit eigenen Nachteilen oder Kosten


Sozialpsychologie

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