Pneumologie at LMU München | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Pneumologie an der LMU München

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TESTE DEIN WISSEN

Asthma bronchiale

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chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die mit einer reversiblen bronchialen Obstruktion und/oder mit einem hyperreagiblen Bronchialsystem einhergeht.

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Unterscheidung Atmung

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  1. äußere Atmung: Vorbereitung der Luft - Prüfen, Reinigen, Befeuchten und Erwärmen, Weiterleitung in Bronchialsystem
  2. Gewebeatmung: O2 Antransport und CO2 Abtransport in Mitochondrien der Zellen
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Welche Einteilung ist maßgeblich bei der Einteilung der Schwere der COPD
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Maßgeblich ist die klinische Einteilung in Patientengruppen nach GOLD • Der Schweregrad der Obstruktion soll aber weiterhin in einer kombinierten Einschätzung der COPD berücksichtigt werden, um ggf. Diskrepanzen zwischen objektiver Obstruktion und Symptomschwere zu berücksichtigen.

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Therapie der AECOPD Akute Exazerbation der COPD


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Sitzende Lagerung Inhalative Therapie • β2-Sympathikomimetika (z.B. Salbutamol) • Parasympathikolytika (z.B. Ipratropiumbromid) • Intravenöse Applikation • Ausreichende Flüssigkeitsgabe • Bei Herzinsuffizienz als Komorbidität kann jedoch im Rahmen einer begleitenden kardialen Dekompensation auch ein Flüssigkeitsentzug notwendig sein, z.B. durch Gabe des Schleifendiuretikums Furosemid • Glucocorticoide (in der Akutsituation für 5–14 Tage) • Morphin in individuell adaptierter Dosierung zur Beruhigung bei starker Dyspnoe • β2-Sympathikomimetika, wenn auf die inhalative Therapie kein gutes Ansprechen feststellbar ist: z.B. Reproterol i.v. oder alternativ bei fehlendem Venenzugang Terbutalin s.c. • Antibiotische Therapie der AECOPD • Indikation • Bei purulentem Sputum und Hinweisen auf eine bakterielle Infektion (z.B. Aminopenicillin +/- Betalaktamaseinhibitor) • Sauerstoffgabe • Über eine Nasenbrille → Aufgrund der drohenden schweren Hyperkapnie langfristig nicht mehr als 1–2 Liter pro Minute geben • Ggf. Beatmung

Indikation: Bei zunehmender respiratorischer Insuffizienz: Nichtinvasive Beatmung (NIV); als Ultima Ratio invasive Beatmung

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Fremdkörperaspiration Differentialdiagnose
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Asthma bronchiale, akute obstruktive Bronchitis • Epiglottitis, Pseudokrupp, Angioödem

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Medikamentöse Therapie des NSCLC

Therapieschemata

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Cisplatin in Kombination mit Vinorelbin, Docetaxel, Paclitaxel, Etoposid, Gemcitabine oder Pemetrexed

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Chronische respiratorische Insuffizienz

Kurzbeschreibung

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Durch zunehmenden emphysematischen Ausbau und fortschreitenden Verlust der effektiven Diffusionsfläche ergibt sich in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung häufig eine chronische respiratorische Insuffizienz. Diese kann je nach Ausmaß und führender Ursache durch eine Langzeit-Sauerstofftherapie, eine Heimbeatmung, lungenvolumenreduktive Verfahren und als Ultima ratio mit einer Lungentransplantation behandelt werden.

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Asthma bronchiale

Diagnostisch wegweisend

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Anamnese sowie die Befunde von Lungenfunktionsmessung und Allergiediagnostik

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Was ist der Bronchospasmolyse Test?

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Komplette Reversibilität der Obstruktion durch Bronchodilatatoren: Nachweis eines Asthma bronchiale • Teilreversibilität: Therapieversuch mit hochdosierten ICS ± weiteren Antiasthmatika für 4 Wochen und anschließender Reversibilitätsprüfung

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Asthma bronchiale

Symptome/Klinik Allgemeine Symptomatik


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• Chronischer Husten oder Räusperzwang, teilweise auch als primär einziges Symptom • Kurzatmigkeit/Dyspnoe

• Häufig atopische Komorbiditäten, bspw. atopisches Ekzem

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Auslöser eines akuten Asthmaanfalls

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Allergien Infektionen • Körperliche Anstrengung (sog. Anstrengungs- oder Belastungsasthma) • Kalte Luft • Medikamente: ASS, Betablocker • Chemisch-toxische Stoffe • Psychogene Auslösung durch Konditionierung

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Atemmechanik:

Was passiert bei der Inspiration?


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Inspiration - aktiv, Erweiterung des Thoraxvolumen durch Abflachung des Diaphragma und durch Anheben der Rippen = Rekrutierung der Atemhilfsmuskulatur (mm.intercostales externi und Schultergürtelmuskulatur) -> Adhäsionskräfte im Pleuraspalt - Lunge muss sich vergrößern und in den Alveolen = Unterdruck inspiratorisch (-2 bis -5 mmHg) -> Druckgefälle - Einstrom von Luft 

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Q:

Asthma bronchiale

A:

chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die mit einer reversiblen bronchialen Obstruktion und/oder mit einem hyperreagiblen Bronchialsystem einhergeht.

Q:

Unterscheidung Atmung

A:
  1. äußere Atmung: Vorbereitung der Luft - Prüfen, Reinigen, Befeuchten und Erwärmen, Weiterleitung in Bronchialsystem
  2. Gewebeatmung: O2 Antransport und CO2 Abtransport in Mitochondrien der Zellen
Q:
Welche Einteilung ist maßgeblich bei der Einteilung der Schwere der COPD
A:

Maßgeblich ist die klinische Einteilung in Patientengruppen nach GOLD • Der Schweregrad der Obstruktion soll aber weiterhin in einer kombinierten Einschätzung der COPD berücksichtigt werden, um ggf. Diskrepanzen zwischen objektiver Obstruktion und Symptomschwere zu berücksichtigen.

Q:

Therapie der AECOPD Akute Exazerbation der COPD


A:

Sitzende Lagerung Inhalative Therapie • β2-Sympathikomimetika (z.B. Salbutamol) • Parasympathikolytika (z.B. Ipratropiumbromid) • Intravenöse Applikation • Ausreichende Flüssigkeitsgabe • Bei Herzinsuffizienz als Komorbidität kann jedoch im Rahmen einer begleitenden kardialen Dekompensation auch ein Flüssigkeitsentzug notwendig sein, z.B. durch Gabe des Schleifendiuretikums Furosemid • Glucocorticoide (in der Akutsituation für 5–14 Tage) • Morphin in individuell adaptierter Dosierung zur Beruhigung bei starker Dyspnoe • β2-Sympathikomimetika, wenn auf die inhalative Therapie kein gutes Ansprechen feststellbar ist: z.B. Reproterol i.v. oder alternativ bei fehlendem Venenzugang Terbutalin s.c. • Antibiotische Therapie der AECOPD • Indikation • Bei purulentem Sputum und Hinweisen auf eine bakterielle Infektion (z.B. Aminopenicillin +/- Betalaktamaseinhibitor) • Sauerstoffgabe • Über eine Nasenbrille → Aufgrund der drohenden schweren Hyperkapnie langfristig nicht mehr als 1–2 Liter pro Minute geben • Ggf. Beatmung

Indikation: Bei zunehmender respiratorischer Insuffizienz: Nichtinvasive Beatmung (NIV); als Ultima Ratio invasive Beatmung

Q:
Fremdkörperaspiration Differentialdiagnose
A:

Asthma bronchiale, akute obstruktive Bronchitis • Epiglottitis, Pseudokrupp, Angioödem

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Q:

Medikamentöse Therapie des NSCLC

Therapieschemata

A:

Cisplatin in Kombination mit Vinorelbin, Docetaxel, Paclitaxel, Etoposid, Gemcitabine oder Pemetrexed

Q:

Chronische respiratorische Insuffizienz

Kurzbeschreibung

A:

Durch zunehmenden emphysematischen Ausbau und fortschreitenden Verlust der effektiven Diffusionsfläche ergibt sich in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung häufig eine chronische respiratorische Insuffizienz. Diese kann je nach Ausmaß und führender Ursache durch eine Langzeit-Sauerstofftherapie, eine Heimbeatmung, lungenvolumenreduktive Verfahren und als Ultima ratio mit einer Lungentransplantation behandelt werden.

Q:

Asthma bronchiale

Diagnostisch wegweisend

A:

Anamnese sowie die Befunde von Lungenfunktionsmessung und Allergiediagnostik

Q:
Was ist der Bronchospasmolyse Test?

A:

Komplette Reversibilität der Obstruktion durch Bronchodilatatoren: Nachweis eines Asthma bronchiale • Teilreversibilität: Therapieversuch mit hochdosierten ICS ± weiteren Antiasthmatika für 4 Wochen und anschließender Reversibilitätsprüfung

Q:
Asthma bronchiale

Symptome/Klinik Allgemeine Symptomatik


A:

• Chronischer Husten oder Räusperzwang, teilweise auch als primär einziges Symptom • Kurzatmigkeit/Dyspnoe

• Häufig atopische Komorbiditäten, bspw. atopisches Ekzem

Q:

Auslöser eines akuten Asthmaanfalls

A:

Allergien Infektionen • Körperliche Anstrengung (sog. Anstrengungs- oder Belastungsasthma) • Kalte Luft • Medikamente: ASS, Betablocker • Chemisch-toxische Stoffe • Psychogene Auslösung durch Konditionierung

Q:

Atemmechanik:

Was passiert bei der Inspiration?


A:

Inspiration - aktiv, Erweiterung des Thoraxvolumen durch Abflachung des Diaphragma und durch Anheben der Rippen = Rekrutierung der Atemhilfsmuskulatur (mm.intercostales externi und Schultergürtelmuskulatur) -> Adhäsionskräfte im Pleuraspalt - Lunge muss sich vergrößern und in den Alveolen = Unterdruck inspiratorisch (-2 bis -5 mmHg) -> Druckgefälle - Einstrom von Luft 

Pneumologie

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