Grundlagen der Psychologie at Kunsthochschule für Medien Köln

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  • Welche Rolle spielte Wilhelm Wundt bei der Entwicklung der wissenschaftlichen Psychologie?

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  • Erläutern Sie kurz die verschiedenen Strömungen/Schulen der Psychologie (zentrale Annahmen und Fragestellung)

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▪ Erläutern Sie die 4 Effekte Rekonstruktion, Fehlinformation, Imagination und Quellenamnesie. Beschreiben Sie wenn möglich jeweils ein Experiment

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  • Nennen Sie die 4 Ziel der Psychologie als Wissenschaft.

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▪ Was versteht man unter explizites und implizites Gedächtnis?

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▪ Welche Kapazität haben UKZG, KZG und LZG?

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▪ Welche Kapazität hat das KZG? Erläutern Sie das Experiment von Peterson & Peterson

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 Auf welche 3 Arten lässt sich ein Gedächtnis nachweisen?

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▪ Welche 4 Techniken der bewussten Verarbeitungsstrategien kennen Sie?

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▪ Erläutern Sie das Experiment von Craik und Watkins zu den seriellen Positionseffekten.

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▪ Erläutern Sie anhand des Gedächtnismodells von Atkinson drei Gründe für das Vergessen

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  • Um was geht es bei der Anlage-Umwelt-Debatte? Wie könnte man Hinweise finden, dass ein Verhalten genetisch bzw. soziokulturell bedingt ist?

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Exemplary flashcards for Grundlagen der Psychologie at the Kunsthochschule für Medien Köln on StudySmarter:

Grundlagen der Psychologie

  • Welche Rolle spielte Wilhelm Wundt bei der Entwicklung der wissenschaftlichen Psychologie?
  • Entwicklung des ersten psychologischen Labors
  • Pionier der Psychologie als Laborwissenschaft
  • Experimente zur Neurophysiologie, Wahrnehmung und Apperzeptionspsychologie, Kulturpsychologie

Grundlagen der Psychologie

  • Erläutern Sie kurz die verschiedenen Strömungen/Schulen der Psychologie (zentrale Annahmen und Fragestellung)

Psychodynamische Perspektive

(Sigmund Freud)

Verhalten wird durch starke innere Kräfte (Instinkte, Triebe, Konflikte) angetrieben und motiviert

Motive von Handlungen sind dem Bewusstsein nicht zugänglich

Persönlichkeit bildet sich in der Kindheit aus

Methode: freie Assoziation, Psychoanalyse

Zentrale Fragestellung:

Wie entsteht Verhalten aus unbewussten Trieben und Konflikten heraus?

Behavioristische Perspektive

(John B. Watson und Burrhus F. Skinner)

Verhalten ist gelernt

Verhalten wird durch Reize der Umgebung (Umweltstimuli) beeinflusst (= Bedingungen für Verhalten)

Begründer der Reiz-Reaktionsbeziehung (SR-Modell)

Gehirn = „black box“ (innere Prozesse sind nicht von Bedeutung)

Beobachtungswissenschaft: nur Handlungen bzw. Reaktionen (in der Außenwelt ablaufende Ereignisse) können beobachtet und gemessen werden

Zentrale Fragestellung:

Wie erlernen wir beobachtbare Reaktionen (z.B.: Angst)?

Humanistische Perspektive

(Abraham Maslow und Carl Rogers)

Menschen als aktive Geschöpfe

Menschen bestimmen eigenes Schicksal durch freien Willen

Selbstverwirklichung (Self-actualization): Mensch wird von einem Antrieb motiviert, sein Potential zu verwirklichen

Untersuchung der Lebensgeschichte eines Menschen

Kognitive Perspektive

(Jean Piget)

Kognitive Prozesse: alle wissensbasierte Prozesse im Gehirn (Aufmerksamkeit, Denken, Erinnern, Verstehen)

Mensch handelt, weil er (nach)denkt

Kognitive Psychologie untersucht höhere geistige Prozesse: Wahrnehmung,

Gedächtnis, Sprache, Problemlösen, Entscheiden

Es werden Ursachen, Ergebnisse und der Organismus (subjektive Realität aus Gedanken und Bildern) betrachtet (SOR)

Kognitive Verzerrungen: Kontrollillusion, IKEA-Effekt


Biologische Perspektive

Verhalten wird anhand biochemischer Prozesse erklärt

Erfahrungen und Verhalten sind Ergebnis chemischer und elektrischer Aktivitäten, die zwischen Nervenzellen stattfinden

auch: „neurowissenschaftlicher Ansatz“

Beispiel: Lernen, Gedächtnis, Emotionen, Sprache


Kulturvergleichende Perspektive

(Geert Hofstede)

Interkulturelle Unterschiede sind die Ursache und Konsequenzen von Verhalten

Kulturelle Vergleiche können innerhalb gemeinsamer nationaler Grenzen sowie zwischen Nationalitäten erfolgen

Beispieldimension: Ich-Gefühl (Individualismus) vs. Wir-Gefühl (Kollektivismus), persönlicher Freiraum


Die evolutionäre Perspektive

(Charles Darwin)

Kognitive ebenso wie körperliche Fähigkeiten entwickelten sich um Anpassungserfordernissen gerecht zu werden

Evolutionspsychologen konzentrieren sich dabei auf die Umweltbedingungen während der Evolution→dienen als zentrales Erklärungsprinzip für Verhalten

Beispiel: Evolutionspsychologen erklären Partnerwahl (siehe nächte Seiten)

Organismen, die besser an ihre Umwelt angepasst sind, tendieren dazu mehr Nachkommen zu produzieren (Gene weiterzugeben) als Organismen mit schlechter Anpassung.

Grundlagen der Psychologie

▪ Erläutern Sie die 4 Effekte Rekonstruktion, Fehlinformation, Imagination und Quellenamnesie. Beschreiben Sie wenn möglich jeweils ein Experiment

Rekonstruktion: Experiment von Loftus & Palmer (1974)

– Versuchspersonen sahen einen Film über einen Autounfall.

– Wenn sie eine erinnerungslenkende Frage bekamen, erschien der Unfall in ihrer Erinnerung schwerwiegender als wenn die Frage neutral war.

– Die Probanden meinten dann auch, Glassplitter gesehen zu haben (die es aber nicht gab)

Fehlinformation: Werden wir irreleitenden Informationen ausgesetzt, neigen wir dazu, uns falsch zu erinnern.

Experiment: 5000 Leser des Slate Magazins wurden befragt, ob sie sich an verschiedene Weltereignisse erinnerten – davon drei reale und ein zufällig ausgewähltes falsches Ereignis. Z.B. erinnerten sich 26% an einen Handschlag zwischen Barack Obama und dem damaligen iranischen Präsidenten Ahmadinedschad – den es aber nie gegeben hatte (Fotomontage)

Imagination: Die wiederholte Vorstellung von Erlebnissen führt dazu, dass diese als wahr erinnert werden, obwohl sie nie eingetreten sind

Experiment:

▪ Forscher manipulierten Fotos aus

Familienalben (Familie fährt Ballon).

▪ Nachdem Kinder diese gesehen hatten konnten sie sich 10% der 10jährigen und 31% der 6jährigen daran erinnern

▪ Nach mehreren Tagen wurde die Erinnerung immer lebhafter und detaillierter ausgefüllt.

Quellenamnesie: Man ordnet ein Erlebnis (oder etwas, das man gehört, gelesen oder sich vorgestellt hat) einer falschen Quelle zu.

▪ Zusammen mit dem Fehlinformationseffekt ist sie der Ursprung vieler falscher Erinnerungen

– Beispiel: Wir begegnen einem Menschen und erkennen ihn wieder, wissen aber nicht woher wir ihn kennen

Grundlagen der Psychologie

  • Nennen Sie die 4 Ziel der Psychologie als Wissenschaft.
  • Beschreibung, Erklärung, Vorhersage, Kontrolle

Grundlagen der Psychologie

▪ Was versteht man unter explizites und implizites Gedächtnis?

Explizites Gedächtnis: deklaratives Gedächtnis, Bewusste Verarbeitung, Form der Enkodierung, die Aufmerksamkeit und bewusste Anstrengung erfordert (Fakten die wir bewusst wissen und deklarieren)

Implizites Gedächtnis: nondeklaratives Gedächtnis, Automatische Verarbeitung, Unbewusste Enkodierung von beiläufiger Information, wie Raum, Zeit und Häufigkeit sowie von erlernter, aber inzwischen wohlbekannten Information.


Grundlagen der Psychologie

▪ Welche Kapazität haben UKZG, KZG und LZG?

UKZG: sensorisch (visuell → ikonisch, weniger als 1 Sekunde gespeichert)

KZG: Wenn Input nicht mit Bedeutung angereichert und enkodiert wird, oder wiederholt wird, verschwindet es wieder.

• Wir können nur eine sehr begrenzte Informationsmenge bewusst verarbeiten: 7 (+/- 2) Einheiten „magische 7“.

LZG: Speicherkapazität ist quasi unbegrenzt. (Zeitungsreporter Schereshewsky, Gedächtniskünstler)

Grundlagen der Psychologie

▪ Welche Kapazität hat das KZG? Erläutern Sie das Experiment von Peterson & Peterson

KZG kann 7 (+/- 2) Informationseinheiten behalten

Ohne Ablenkung können wir durchschnittlich behalten: 7 Ziffern, 6 Buchstaben und 5 Wörter

Experiment Peterson und Peterson: Verbale Informationen werden schnell vergessen, wenn sie nicht wiederholt oder geübt werden, VP sollen sich Gruppen aus 3 Konsonanten merken (z.B. CHJ)

▪ Direkt nach Hören der Buchstaben zählen die VP laut von 100 an in 3er Schritten rückwärts (hierdurch wird Verarbeitung z.B. Wiederholung im KZG verhindert)

▪ Nach 3 oder 6 oder 9 etc. Sek. werden die Probanden im Rückwärtsrechnen unterbrochen und sollen Buchstaben erinnern.

Grundlagen der Psychologie

 Auf welche 3 Arten lässt sich ein Gedächtnis nachweisen?

Abrufen oder aktive, freie Reproduktion: Maß für die Erinnerungsfähigkeit, bei dem die Versuchsperson vorher gelernte Informationen aktiv abrufen muss, etwa beim Ausfüllen eines Lückentexts.

Wiedererkennen: Maß für die Erinnerungsfähigkeit. Wie bei einem Multiple-Choice-Test muss die Versuchsperson lediglich Items identifizieren, die sie vorher erlernt hat.

Erneutes Lernen: Maß für die Erinnerungsfähigkeit, mit dem erfasst wird, wie viel schneller bereits erlerntes Material zum wiederholten Mal gelernt wird.


Grundlagen der Psychologie

▪ Welche 4 Techniken der bewussten Verarbeitungsstrategien kennen Sie?

Mnemotechniken, Chunking, Verteilte Übung (Spacing Effekt), Hierarchien

Grundlagen der Psychologie

▪ Erläutern Sie das Experiment von Craik und Watkins zu den seriellen Positionseffekten.

Experiment von Craik u. Watkins 1973

▪ Probanden hören eine Liste von Wörtern.

▪ Beim unmittelbaren Erinnern können die ersten und vor allem die letzten Wörter am besten erinnert werden (Recency Effekt)

▪ Beim späteren Erinnern werden die ersten Wörter am besten erinnert (Primacy Effekt

Grundlagen der Psychologie

▪ Erläutern Sie anhand des Gedächtnismodells von Atkinson drei Gründe für das Vergessen

Fehlende Enkodierung, keine Aufmerksamkeit, keine Wiederholungen

Grundlagen der Psychologie

  • Um was geht es bei der Anlage-Umwelt-Debatte? Wie könnte man Hinweise finden, dass ein Verhalten genetisch bzw. soziokulturell bedingt ist?
  • die Diskussion über Angeborenes–Erworbenes, Erbe–Umwelt, Natur– Kultur, ob menschliches Verhalten/ Merkmale/ Fähigkeiten biologisch oder umweltbedingt sind.
  • Anlage-Umwelt-Interaktion (anstatt Gegensatz): Die Auswirkung eines Faktors (Umwelt) hängt von einem anderen Faktor (ererbten Veranlagung) ab. Die Umwelt arbeitet mit dem, was die Anlage vorgegeben hat und die Anlage kann sich bei entsprechender Stimulation ausbilden.

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