VWL II at Karlsruher Institut Für Technologie | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für VWL II an der Karlsruher Institut für Technologie

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TESTE DEIN WISSEN

Was kann man zusammenfassend zum Kapitel 'Gesamtwirschaftliches Angebot' sagen?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Drei Modelle des kurzfristigen aggregierten Angebots:

1. Das Preisstarrheiten-Modell

2. Das Modell unvollkommener Informationen

3. Das Lohnstarrheiten-Modell

Alle drei Modelle implizieren, dass der Output über sein natürliches Niveau steigt, wenn das Preisniveau die Erwartungen übertrifft.

2. Die Phillips-Kurve

  • stellt den kurzfristigen Trade-off zwischen Inflation und
    Arbeitslosigkeit dar.
  • besagt, dass die Inflation abhängt von
    • erwarteter Inflation
    • zyklischer Arbeitslosigkeit
    • Angebotsschocks
  • lässt sich aus der SRAS-Kurve herleiten.

3. Wie Erwartungen gebildet werden:

  • Adaptive Erwartungen
    • basieren auf vergangenen Beobachtungen.
    • implizieren „Trägheit“.
  • Rationale Erwartungen
    • basieren auf allen verfügbaren Informationen.
    • Implizieren, dass Disinflation leichter möglich ist.

4. Zusammenhang zwischen kurzer und langer Frist

  • Die Hypothese der natürlichen Rate …
    • besagt, dass Änderungen in der aggregierten Nachfrage den Output und die Beschäftigung nur kurzfristig beeinflussen.
  • Hysterese
    • besagt, dass die aggregierten Nachfrage auch dauerhafte Effekte auf den Output und die Beschäftigung haben kann.
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Definiere Erwerbspersonen.

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Menge an verfügbarer Arbeitskraft; alle beschäftigten und arbeitssuchenden Personen

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Definiere Erwerbsquote.

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Erwerbsquote:

Prozentualer Anteil an Erwerbspersonen in der Bevölkerung (im erwerbsfähigen Alter)

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Definiere Arbeitslosenquote.

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TESTE DEIN WISSEN

Arbeitslosenquote:

Prozentualer Anteil der Erwerbspersonen ohne Beschäftigung (Arbeitslose) an den Erwerbspersonen

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Wie entscheidend sind Faktorakkumulation und Produktivitätswachstum für das Wirtschaftswachstum?

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  • Die empirische Forschung zeigt, dass beide Aspekte von Bedeutung sind (z.B.
    Hall/Jones 1990, Klenow/Rodriguez Clare 1997).
  • Insbesondere zeigt sich jedoch, dass beide Aspekte stark miteinander korrelieren. Länder mit höherer Produktivität weisen also auch einen höheren per Capita Kapitalstock auf.


→ Produktivitätswachstum zu verstehen und zu fördern ist also von entscheidender Bedeutung
→ Die Entstehung von technologischem Fortschritt zu erklären ist Gegenstand der endogenen Wachstumstheorie

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Wie unterscheiden sich das Solow-Modell und die endogene Wachstumstheorie?

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Im Solow-Modell:

  • Langfristiges Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens entsteht durch technologischen Fortschritt.
  • Die Rate des technologischen Fortschritts ist exogen.


In der endogenen Wachstumstheorie:

  • Die Entstehung von technologischem Fortschritt wird modelliert.
  • Die Produktion technischen Wissens erfordert Ressourcen
  • Die Arbeit gemessen in Effizienzeinheiten kann durch Investitionen in Humankapital erweitert werden.
  • Die Wachstumsrate der Produktivität und des Pro-Kopf-Einkommens ist endogen.
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Was kann man zusammenfassend zum Wachstum sagen (Kapitelzusammenfassung)?

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1. Das Solow Modell modelliert eine Volkswirtschaft, in der sich der Kapitalstock und die Arbeitskraft mit der Zeit ändern.
2. Im Zeitverlauf bewegt sich bei gleichbleibender Sparquote jede Volkswirtschaft hin zu einem langfristigen Wachstumspfad.
3. Die Sparquote einer Volkswirtschaft…

kann sowohl zu hoch als auch zu niedrig sein

führt nicht automatisch zu dem Kapitalstock, der den langfristigen Pro- Kopf-Konsum einer Volkswirtschaft maximiert

4. Ein Anstieg in der Sparquote führt

- kurzfristig zu geringerem Konsum 

- langfristig zu höherem Output.

5. Die Goldene Regel…

- beschreibt die Sparquote, die den langfristigen Pro-Kopf-Konsum einer Volkswirtschaft maximiert.

- wird erfüllt, wenn das Grenzprodukt des Kapitals abzüglich der Abschreibungsrate der Bevölkerungswachstumsrate (plus der Rate des
technischen Fortschritts in der Modellerweiterung) entspricht

6. Nach dem Solow-Modell hängt das langfristige Pro-Kopf-Produktionsniveau eines Landes…

- positiv von der Sparquote

- und negativ von der Bevölkerungswachstumsrate ab.

7. Nach dem Solow-Wachstumsmodell mit technologischem Fortschritt:

- Hängt die langfristige Wachstumsrate des Pro-Kopf-Einkommens ausschließlich von der exogenen Wachstumsrate des technologischen Fortschritts ab.

8. Die Sparquote kann (in einer geschlossenen Volkswirtschaft) erhöht werden, indem …

- staatliche Ersparnisse steigen.

- Anreize für privates Sparen geschaffen werden.

9. Empirische Studien zeigen:

- Solow-Modell erklärt ausgeglichenes Wachstum sowie bedingte Konvergenz.

- Unterschiedlicher Wohlstand zwischen Ländern ist bedingt durch Unterschiede in der Faktorakkumulation und der Produktionseffizienz.

10. Endogene Wachstumstheorie umfasst Modelle, die …

- Forschung und Entwicklung modellieren und so …

- die Rate des technologischen Fortschritts endogen bestimmen, welche im Solow-Modell exogen gegeben ist.

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Was ist eine Rezession?

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  • Rezession ist eine Periode negativen Wachstums; die Periodenlänge istdefinitionsabhänig. 
  • Definition in den USA:
    • in den USA wird Anfang und Ende einer Rezession durch das National Bureau of Economic Research (NBER) festgelegt.
    • Faustregel: Rezession liegt vor, wenn das BIP mindestens in zwei
      aufeinanderfolgenden Quartalen sinkt.
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Was passiert mit dem realen BIP, wenn die Arbeitslosenquote steigt?

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  • Da Arbeitslose nicht dazu beitragen, Waren und Dienstleistungen zu erzeugen, impliziert der Anstieg der Arbeitslosenquote eine Abnahme des realen BIP.
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Was kann man zusammenfassend zu Konjunktur 1 sagen?

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  1. Langfristig: Preise sind flexibel, Output und Beschäftigung sind immer auf ihren natürlichen Niveaus, die klassische Theorie ist anwendbar.
    Kurzfristig: Preise sind starr, Schocks können Output und Beschäftigung vom natürlichen Niveau wegbewegen.
  2. Aggregierte Nachfrage und aggregiertes Angebot:
    Ein Gerüst, um Konjunkturschwankungen zu analysieren.
  3. Die AD-Kurve ist fallend.
  4. Die langfristige AS-Kurve verläuft vertikal, da der Output von den Produktionsfaktoren und der Technologie abhängt, jedoch nicht vom Preis.
  5. Die kurzfristige AS-Kurve ist horizontal, da Preise auf vorbestimmten Niveaus starr sind.
  6. Schocks der aggregierten Nachfrage oder des aggregierten Angebots erzeugen Schwankungen im BIP und in der Beschäftigung auf kurze Sicht.
  7. Durch Geldpolitik kann die Wirtschaft stabilisiert werden.
  8. Keynesianisches Kreuz   
  • Basismodell der Einkommensbestimmung.
  • nimmt Fiskalpolitik und Investitionen als exogen an.
  • Fiskalpolitik hat einen multiplikativen Effekt auf das Einkommen.

9. IS-Kurve

  • hergeleitet aus dem keynesianischen Kreuz, wenn Investitionen endogen, dh. negativ vom Zinssatz abhängen.
  • zeigt alle Kombinationen von r und Y, bei denen die geplanten Ausgaben den tatsächlichen Ausgaben für Güter und Dienstleistungen entsprechen.

10. Liquiditätspräferenztheorie

  • Basismodell der Zinssatzbestimmung.
  • nimmt Geldangebot und Preisniveau als exogen an.
  • ein Anstieg im Geldangebot senkt den Zinssatz.
  • 11. LM-Kurve
  • hergeleitet aus der Liquiditätspräferenztheorie, wenn die
    Geldnachfrage positiv vom Einkommen abhängt.
  • zeigt alle Kombinationen von r und Ybei denen die Geldnachfrage dem Geldangebot entspricht.
  • 12. IS/LM-Modell
  • Schnittpunkt der IS- und LM-Kurve zeigt die Kombination von r und Y bei der Geld- als und Gütermarkt simultan im GG sind.
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Was besagt der reale effektive Wechselkurs?

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Der reale effektive Wechselkurs (engl. Real Effective Exchange Rate, REER):


Durchschnitt der bilateralen realen Wechselkurse eines Landes mit verschiedenen Handelspartnern (gewichtet mit der relativen Bedeutung der jeweiligen Handelsbeziehung).

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Wofür dienen Konjunkturprognosen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Konjunkturprognosen dienen zur Prognose von Konjunkturschwankungen
    • Interessant für Unternehmen, um sich frühzeitig auf verändernde ökonomische Rahmenbedingungen einzustellen
    • Interessant für den Staat, um sich auf Veränderungen im Steuereinkommen einzustellen und um die Wirtschaft mit Geld- und Fiskalpolitik zu beeinflussen
  • Für Konjunkturprognosen sind drei Arten von Informationen notwendig:
    • 1. Erkenntnisse über die derzeitige Situation inkl. Prognose zur weiteren Entwicklung ohne staatlichen Eingriff („Status-quo-Prognose“)
    • 2. Erkenntnisse über die Auswirkungen von ergriffenen Maßnahmen („Wirkungsprognose von konjunkturpolitischen Maßnahmen“)
    • 3. Erkenntnisse über die zeitliche Verzögerung bis zum Wirken der Maßnahme („Timelag-Problematik“)
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  • 161011 Karteikarten
  • 2743 Studierende
  • 204 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen VWL II Kurs an der Karlsruher Institut für Technologie - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was kann man zusammenfassend zum Kapitel 'Gesamtwirschaftliches Angebot' sagen?

A:

1. Drei Modelle des kurzfristigen aggregierten Angebots:

1. Das Preisstarrheiten-Modell

2. Das Modell unvollkommener Informationen

3. Das Lohnstarrheiten-Modell

Alle drei Modelle implizieren, dass der Output über sein natürliches Niveau steigt, wenn das Preisniveau die Erwartungen übertrifft.

2. Die Phillips-Kurve

  • stellt den kurzfristigen Trade-off zwischen Inflation und
    Arbeitslosigkeit dar.
  • besagt, dass die Inflation abhängt von
    • erwarteter Inflation
    • zyklischer Arbeitslosigkeit
    • Angebotsschocks
  • lässt sich aus der SRAS-Kurve herleiten.

3. Wie Erwartungen gebildet werden:

  • Adaptive Erwartungen
    • basieren auf vergangenen Beobachtungen.
    • implizieren „Trägheit“.
  • Rationale Erwartungen
    • basieren auf allen verfügbaren Informationen.
    • Implizieren, dass Disinflation leichter möglich ist.

4. Zusammenhang zwischen kurzer und langer Frist

  • Die Hypothese der natürlichen Rate …
    • besagt, dass Änderungen in der aggregierten Nachfrage den Output und die Beschäftigung nur kurzfristig beeinflussen.
  • Hysterese
    • besagt, dass die aggregierten Nachfrage auch dauerhafte Effekte auf den Output und die Beschäftigung haben kann.
Q:

Definiere Erwerbspersonen.

A:

Menge an verfügbarer Arbeitskraft; alle beschäftigten und arbeitssuchenden Personen

Q:

Definiere Erwerbsquote.

A:

Erwerbsquote:

Prozentualer Anteil an Erwerbspersonen in der Bevölkerung (im erwerbsfähigen Alter)

Q:

Definiere Arbeitslosenquote.

A:

Arbeitslosenquote:

Prozentualer Anteil der Erwerbspersonen ohne Beschäftigung (Arbeitslose) an den Erwerbspersonen

Q:

Wie entscheidend sind Faktorakkumulation und Produktivitätswachstum für das Wirtschaftswachstum?

A:
  • Die empirische Forschung zeigt, dass beide Aspekte von Bedeutung sind (z.B.
    Hall/Jones 1990, Klenow/Rodriguez Clare 1997).
  • Insbesondere zeigt sich jedoch, dass beide Aspekte stark miteinander korrelieren. Länder mit höherer Produktivität weisen also auch einen höheren per Capita Kapitalstock auf.


→ Produktivitätswachstum zu verstehen und zu fördern ist also von entscheidender Bedeutung
→ Die Entstehung von technologischem Fortschritt zu erklären ist Gegenstand der endogenen Wachstumstheorie

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Q:

Wie unterscheiden sich das Solow-Modell und die endogene Wachstumstheorie?

A:

Im Solow-Modell:

  • Langfristiges Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens entsteht durch technologischen Fortschritt.
  • Die Rate des technologischen Fortschritts ist exogen.


In der endogenen Wachstumstheorie:

  • Die Entstehung von technologischem Fortschritt wird modelliert.
  • Die Produktion technischen Wissens erfordert Ressourcen
  • Die Arbeit gemessen in Effizienzeinheiten kann durch Investitionen in Humankapital erweitert werden.
  • Die Wachstumsrate der Produktivität und des Pro-Kopf-Einkommens ist endogen.
Q:

Was kann man zusammenfassend zum Wachstum sagen (Kapitelzusammenfassung)?

A:

1. Das Solow Modell modelliert eine Volkswirtschaft, in der sich der Kapitalstock und die Arbeitskraft mit der Zeit ändern.
2. Im Zeitverlauf bewegt sich bei gleichbleibender Sparquote jede Volkswirtschaft hin zu einem langfristigen Wachstumspfad.
3. Die Sparquote einer Volkswirtschaft…

kann sowohl zu hoch als auch zu niedrig sein

führt nicht automatisch zu dem Kapitalstock, der den langfristigen Pro- Kopf-Konsum einer Volkswirtschaft maximiert

4. Ein Anstieg in der Sparquote führt

- kurzfristig zu geringerem Konsum 

- langfristig zu höherem Output.

5. Die Goldene Regel…

- beschreibt die Sparquote, die den langfristigen Pro-Kopf-Konsum einer Volkswirtschaft maximiert.

- wird erfüllt, wenn das Grenzprodukt des Kapitals abzüglich der Abschreibungsrate der Bevölkerungswachstumsrate (plus der Rate des
technischen Fortschritts in der Modellerweiterung) entspricht

6. Nach dem Solow-Modell hängt das langfristige Pro-Kopf-Produktionsniveau eines Landes…

- positiv von der Sparquote

- und negativ von der Bevölkerungswachstumsrate ab.

7. Nach dem Solow-Wachstumsmodell mit technologischem Fortschritt:

- Hängt die langfristige Wachstumsrate des Pro-Kopf-Einkommens ausschließlich von der exogenen Wachstumsrate des technologischen Fortschritts ab.

8. Die Sparquote kann (in einer geschlossenen Volkswirtschaft) erhöht werden, indem …

- staatliche Ersparnisse steigen.

- Anreize für privates Sparen geschaffen werden.

9. Empirische Studien zeigen:

- Solow-Modell erklärt ausgeglichenes Wachstum sowie bedingte Konvergenz.

- Unterschiedlicher Wohlstand zwischen Ländern ist bedingt durch Unterschiede in der Faktorakkumulation und der Produktionseffizienz.

10. Endogene Wachstumstheorie umfasst Modelle, die …

- Forschung und Entwicklung modellieren und so …

- die Rate des technologischen Fortschritts endogen bestimmen, welche im Solow-Modell exogen gegeben ist.

Q:

Was ist eine Rezession?

A:
  • Rezession ist eine Periode negativen Wachstums; die Periodenlänge istdefinitionsabhänig. 
  • Definition in den USA:
    • in den USA wird Anfang und Ende einer Rezession durch das National Bureau of Economic Research (NBER) festgelegt.
    • Faustregel: Rezession liegt vor, wenn das BIP mindestens in zwei
      aufeinanderfolgenden Quartalen sinkt.
Q:

Was passiert mit dem realen BIP, wenn die Arbeitslosenquote steigt?

A:
  • Da Arbeitslose nicht dazu beitragen, Waren und Dienstleistungen zu erzeugen, impliziert der Anstieg der Arbeitslosenquote eine Abnahme des realen BIP.
Q:

Was kann man zusammenfassend zu Konjunktur 1 sagen?

A:
  1. Langfristig: Preise sind flexibel, Output und Beschäftigung sind immer auf ihren natürlichen Niveaus, die klassische Theorie ist anwendbar.
    Kurzfristig: Preise sind starr, Schocks können Output und Beschäftigung vom natürlichen Niveau wegbewegen.
  2. Aggregierte Nachfrage und aggregiertes Angebot:
    Ein Gerüst, um Konjunkturschwankungen zu analysieren.
  3. Die AD-Kurve ist fallend.
  4. Die langfristige AS-Kurve verläuft vertikal, da der Output von den Produktionsfaktoren und der Technologie abhängt, jedoch nicht vom Preis.
  5. Die kurzfristige AS-Kurve ist horizontal, da Preise auf vorbestimmten Niveaus starr sind.
  6. Schocks der aggregierten Nachfrage oder des aggregierten Angebots erzeugen Schwankungen im BIP und in der Beschäftigung auf kurze Sicht.
  7. Durch Geldpolitik kann die Wirtschaft stabilisiert werden.
  8. Keynesianisches Kreuz   
  • Basismodell der Einkommensbestimmung.
  • nimmt Fiskalpolitik und Investitionen als exogen an.
  • Fiskalpolitik hat einen multiplikativen Effekt auf das Einkommen.

9. IS-Kurve

  • hergeleitet aus dem keynesianischen Kreuz, wenn Investitionen endogen, dh. negativ vom Zinssatz abhängen.
  • zeigt alle Kombinationen von r und Y, bei denen die geplanten Ausgaben den tatsächlichen Ausgaben für Güter und Dienstleistungen entsprechen.

10. Liquiditätspräferenztheorie

  • Basismodell der Zinssatzbestimmung.
  • nimmt Geldangebot und Preisniveau als exogen an.
  • ein Anstieg im Geldangebot senkt den Zinssatz.
  • 11. LM-Kurve
  • hergeleitet aus der Liquiditätspräferenztheorie, wenn die
    Geldnachfrage positiv vom Einkommen abhängt.
  • zeigt alle Kombinationen von r und Ybei denen die Geldnachfrage dem Geldangebot entspricht.
  • 12. IS/LM-Modell
  • Schnittpunkt der IS- und LM-Kurve zeigt die Kombination von r und Y bei der Geld- als und Gütermarkt simultan im GG sind.
Q:

Was besagt der reale effektive Wechselkurs?

A:

Der reale effektive Wechselkurs (engl. Real Effective Exchange Rate, REER):


Durchschnitt der bilateralen realen Wechselkurse eines Landes mit verschiedenen Handelspartnern (gewichtet mit der relativen Bedeutung der jeweiligen Handelsbeziehung).

Q:

Wofür dienen Konjunkturprognosen?

A:
  • Konjunkturprognosen dienen zur Prognose von Konjunkturschwankungen
    • Interessant für Unternehmen, um sich frühzeitig auf verändernde ökonomische Rahmenbedingungen einzustellen
    • Interessant für den Staat, um sich auf Veränderungen im Steuereinkommen einzustellen und um die Wirtschaft mit Geld- und Fiskalpolitik zu beeinflussen
  • Für Konjunkturprognosen sind drei Arten von Informationen notwendig:
    • 1. Erkenntnisse über die derzeitige Situation inkl. Prognose zur weiteren Entwicklung ohne staatlichen Eingriff („Status-quo-Prognose“)
    • 2. Erkenntnisse über die Auswirkungen von ergriffenen Maßnahmen („Wirkungsprognose von konjunkturpolitischen Maßnahmen“)
    • 3. Erkenntnisse über die zeitliche Verzögerung bis zum Wirken der Maßnahme („Timelag-Problematik“)
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