Modul 2 - Buchführung Und Bilanzierung (Vertiefung) at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Modul 2 - Buchführung und Bilanzierung (Vertiefung) an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere den Begriff Vermögensgegenstand.

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= wirtschaftlicher Wert

= selbstständig bewertbar

= selbstständige verkehrsfähig

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Was ist maßgeblich für die Erfassung von Vermögensgegenständen?

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wirtschaftliches Eigentum (§246 Abs.1 S.2 HGB: Vermögensgegenstände sind in der Bilanz des Eigentümers aufzunehmen. ist ein Vermögensgegenstand nicht dem Eigentümer, sondern einem anderen wirtschaftlich zuzurechnen, hat dieser sie in seiner Bilanz auszuweisen)

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Beschreibe die Vorgehensweise bei der Bilanzierung von Vermögensgegenständen.

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  1. Vermögensgegenstand oder Schuld?
  2. Vermögensgegenstand/Schuld in Betriebs- oder Privatvermögen?
  3. Liegt Bilanzierungswahlrecht oder -verbot vor?
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Erkläre, warum es in der Praxis oft zu Abgrenzungsproblemen kommt. Gehe in diesem Zusammenhang auch darauf ein, wie man Erhaltungsaufwand und Herstellungskosten unterscheidet.

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- Abgrenzung Mehrung Vermögensgegenstand (Erfassung als VG) von Erhaltungsmaßnahmen (Erfassung als Aufwand) schwierig

- z.B.: Baumaßnahmen: schwer zu unterscheiden, ob Erhaltungsaufwand oder Herstellungskosten Aktivierung auslösen

--> zentrale Kriterien:

  • Erhaltungsaufwand: Aufwandsbuchung
    • Vermögensgegenstand wird in ordnungsgemäßem Zustand erhalten
    • Wesensart VG nicht verbessert
    • z.B.: reine Reparaturmaßnahmen
  • Herstellungskosten: Aktivierung in Bilanz (vgl. §255 Abs.2 HGB)
    • Substanzmehrung bzw. Erweiterung (z.B.: Anbau)
    • Gebrauchs- und Verwertungsmöglichkeit wird verbessert (über ursprünglichen Zustand hinaus)
    • Lebensdauer des Vermögensgegenstandes wird nicht nur geringfügig verlängert
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Definiere den Begriff Schulden.

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TESTE DEIN WISSEN

= bestehende/hinreichend sichere Belastung des Vermögens

= rechtliche/wirtschaftliche Leistungsverpflichtung

= selbstständige Bewertbarkeit

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Nenne und erläutere die Arten von Schulden.

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TESTE DEIN WISSEN

- Schulden im engeren Sinne:

- wird in Passivseite der Bilanz aufgenommen

  • Verbindlichkeiten
    • sichere Schulden
    • Höhe und Existenz sicher
    • z.B.: Verbindlichkeiten LL, Bankschulden
  • Rückstellungen
    • unsichere, aber nicht unwahrscheinliche Schulden
    • Höhe und Existenz unsicher
    • z.B.: Schadenersatzklage, Gewährleistungen

- Eventualschulden:

- nicht passiviert, aber unter Bilanz vermerkt und in Anhang erläutert

  • unsichere und unwahrscheinliche Schulden
  • nicht bilanzierungsfähig
  • z.B.: Wechselübertragungen, Bürgschaften


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Definiere den Begriff gewillkürtes Betriebsvermögen.

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= Vermögensgegenstände, die weder zu notwendigem Betriebsvermögen (Maschinen) noch zum notwendigen Privatvermögen (Schmuck) gehören

- z.B.: Mietshäuser, Wertpapiere

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TESTE DEIN WISSEN

Werden Vermögensgegenstände gemischt genutzt, kann man diese in bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter unterscheiden. Erläutere diese.

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- bewegliche Wirtschaftsgüter:

  • >50% betriebliche Nutzung: notwendiges Betriebsvermögen
  • <10% betriebliche Nutzung: notwendiges Privatvermögen
  • 10%<x<50% betriebliche Nutzung: gewillkürtes Betriebsvermögen --> Zuordnungswahlrecht

- unbewegliche Güter:

  • grundsätzliche Aufteilung: je nach Nutzungsanteilen Privat-/Betriebsvermögen zurechnen
  • z.B.: Immobilien

- Problem besteht bei Kapitalgesellschaften nicht, da keine Verfügung über Privatvermögen

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​Was gehört zum Bilanzierungswahlrecht?

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- Disagio (§250 Abs.3 HGB)

- selbst erstelltes immaterielles Anlagevermögen (§248 Abs.2 HGB)

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Was kann dem Bilanzierungsverbot zugeordnet werden?

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- Gründungsaufwand

- Aufwand für Eigenkapitalbeschaffung

- Aufwand für Abschluss von Versicherungsverträgen

- Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare immaterielle VG des AV, die nicht entgeltlich erworben

- andere Rückstellungen, als in §249 HGB erwähnt --> unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung; Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht

- Forschungsaufwand

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Was passiert, wenn ein Vermögensgegenstand weder dem Bilanzierungswahlrecht noch -verbot zugeordnet werden kann?

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Bilanzierung als Vermögensgegenstand oder Schuld (§246 Abs.1 HGB)

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Definiere den Begriff Ansatz.

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= Bilanzierung dem Grunde nach

= Frage nach Bilanzinhalt (Welche Positionen in Bilanz aufnehmen?)

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Q:

Definiere den Begriff Vermögensgegenstand.

A:

= wirtschaftlicher Wert

= selbstständig bewertbar

= selbstständige verkehrsfähig

Q:

Was ist maßgeblich für die Erfassung von Vermögensgegenständen?

A:

wirtschaftliches Eigentum (§246 Abs.1 S.2 HGB: Vermögensgegenstände sind in der Bilanz des Eigentümers aufzunehmen. ist ein Vermögensgegenstand nicht dem Eigentümer, sondern einem anderen wirtschaftlich zuzurechnen, hat dieser sie in seiner Bilanz auszuweisen)

Q:

Beschreibe die Vorgehensweise bei der Bilanzierung von Vermögensgegenständen.

A:
  1. Vermögensgegenstand oder Schuld?
  2. Vermögensgegenstand/Schuld in Betriebs- oder Privatvermögen?
  3. Liegt Bilanzierungswahlrecht oder -verbot vor?
Q:

Erkläre, warum es in der Praxis oft zu Abgrenzungsproblemen kommt. Gehe in diesem Zusammenhang auch darauf ein, wie man Erhaltungsaufwand und Herstellungskosten unterscheidet.

A:

- Abgrenzung Mehrung Vermögensgegenstand (Erfassung als VG) von Erhaltungsmaßnahmen (Erfassung als Aufwand) schwierig

- z.B.: Baumaßnahmen: schwer zu unterscheiden, ob Erhaltungsaufwand oder Herstellungskosten Aktivierung auslösen

--> zentrale Kriterien:

  • Erhaltungsaufwand: Aufwandsbuchung
    • Vermögensgegenstand wird in ordnungsgemäßem Zustand erhalten
    • Wesensart VG nicht verbessert
    • z.B.: reine Reparaturmaßnahmen
  • Herstellungskosten: Aktivierung in Bilanz (vgl. §255 Abs.2 HGB)
    • Substanzmehrung bzw. Erweiterung (z.B.: Anbau)
    • Gebrauchs- und Verwertungsmöglichkeit wird verbessert (über ursprünglichen Zustand hinaus)
    • Lebensdauer des Vermögensgegenstandes wird nicht nur geringfügig verlängert
Q:

Definiere den Begriff Schulden.

A:

= bestehende/hinreichend sichere Belastung des Vermögens

= rechtliche/wirtschaftliche Leistungsverpflichtung

= selbstständige Bewertbarkeit

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Q:

Nenne und erläutere die Arten von Schulden.

A:

- Schulden im engeren Sinne:

- wird in Passivseite der Bilanz aufgenommen

  • Verbindlichkeiten
    • sichere Schulden
    • Höhe und Existenz sicher
    • z.B.: Verbindlichkeiten LL, Bankschulden
  • Rückstellungen
    • unsichere, aber nicht unwahrscheinliche Schulden
    • Höhe und Existenz unsicher
    • z.B.: Schadenersatzklage, Gewährleistungen

- Eventualschulden:

- nicht passiviert, aber unter Bilanz vermerkt und in Anhang erläutert

  • unsichere und unwahrscheinliche Schulden
  • nicht bilanzierungsfähig
  • z.B.: Wechselübertragungen, Bürgschaften


Q:

Definiere den Begriff gewillkürtes Betriebsvermögen.

A:

= Vermögensgegenstände, die weder zu notwendigem Betriebsvermögen (Maschinen) noch zum notwendigen Privatvermögen (Schmuck) gehören

- z.B.: Mietshäuser, Wertpapiere

Q:

Werden Vermögensgegenstände gemischt genutzt, kann man diese in bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter unterscheiden. Erläutere diese.

A:

- bewegliche Wirtschaftsgüter:

  • >50% betriebliche Nutzung: notwendiges Betriebsvermögen
  • <10% betriebliche Nutzung: notwendiges Privatvermögen
  • 10%<x<50% betriebliche Nutzung: gewillkürtes Betriebsvermögen --> Zuordnungswahlrecht

- unbewegliche Güter:

  • grundsätzliche Aufteilung: je nach Nutzungsanteilen Privat-/Betriebsvermögen zurechnen
  • z.B.: Immobilien

- Problem besteht bei Kapitalgesellschaften nicht, da keine Verfügung über Privatvermögen

Q:

​Was gehört zum Bilanzierungswahlrecht?

A:

- Disagio (§250 Abs.3 HGB)

- selbst erstelltes immaterielles Anlagevermögen (§248 Abs.2 HGB)

Q:

Was kann dem Bilanzierungsverbot zugeordnet werden?

A:

- Gründungsaufwand

- Aufwand für Eigenkapitalbeschaffung

- Aufwand für Abschluss von Versicherungsverträgen

- Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare immaterielle VG des AV, die nicht entgeltlich erworben

- andere Rückstellungen, als in §249 HGB erwähnt --> unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung; Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht

- Forschungsaufwand

Q:

Was passiert, wenn ein Vermögensgegenstand weder dem Bilanzierungswahlrecht noch -verbot zugeordnet werden kann?

A:

Bilanzierung als Vermögensgegenstand oder Schuld (§246 Abs.1 HGB)

Q:

Definiere den Begriff Ansatz.

A:

= Bilanzierung dem Grunde nach

= Frage nach Bilanzinhalt (Welche Positionen in Bilanz aufnehmen?)

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