Methodenkompetenzen D. Kindpäd. at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Methodenkompetenzen d. Kindpäd. an der IU Internationale Hochschule

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Was versteht man unter „Bindungsforschung“?
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Die Bindungsforschung untersucht Interaktionen zwischen Eltern und Kleinstkindern und die Auswirkungen von frühen Bindungserfahrungen auf die kindliche Entwicklung.
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Was versteht man unter “Elternrecht“?
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Das sogenannte Elternrecht - Grundgesetz Art. 6 Abs. 2 - bestimmt, dass die Pflege und Erziehung der Kinder das Recht und die Pflicht der Eltern sind.
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Welches Ziel verfolgt man bei der Frage nach den Erwartungen und Wünschen der Eltern?
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Ziel ist hierbei nicht, die Elternwünsche zu 100 % zu erfüllen, sondern in einen Austausch über das Mögliche und auch fachlich Sinnvolle zu kommen.Das verhindert Missverständnisse, Konflikte und Unzufriedenheit. Auf dieser Basis können gemeinsame Ziele, Aufgaben und gemeinsame Vorgehen entwickelt werden.
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Welche unterschiedlichen Gesprächsführung mit Kindern lassen sich unterscheiden?
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- gemeinsames Nachdenken bzw. Sustained Shared Thinking. Selbstbildung der Kinder wird durch Fachkräfte angeregt und unterstützend begleitet. Aushandlung eines gemeinsamen Themas, echtes Interesse für die Relevanzen der Kinder.
- Partizipative und dialogorientierte Gespräche berücksichtigen das Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern, streben einen gleichberechtigten Austausch zwischen ungleichen Partnern an. Auf Augenhöhe begeben, Kinder nicht belehren. So können Kinder ihre Meinung und Wünsche mit einbringen.
- Kinderinterviews sind bewusst geplante und initiierte Gespräche mit Kindern. Drücken Anerkennung aus, stärken Kinder (ressourcenorientiert), Bildungssituationen werden dargestellt. Grundlage: Portfolios oder Bildungs- und Lerngeschichten regen das Interesse an und sind ressourcenorientiert
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Ein weiteres wichtiges Merkmal der Early Excellence Centers:
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Niedrigschwelligkeit, aufgrund von örtlichem Zugang  zu familienunterstützenden Angeboten vor Ort.
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Ab wann gilt ein Übergang als abgeschlossen?
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Ein Übergang gilt als abgeschlossen wenn das Kind sich in der Kita wohl fühlt und die Bildungsangebote wahrnimmt.
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Neun Hinweise zum Vorgehen bei schwierigen Gesprächen nach Thiesmeier:
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1. Die Gesprächsbereitschaft der Eltern sollte gewürdigt werden.
2. Eine ruhige, ungestörte und angenehme Gesprächsatmosphäre sollte geschaffen werden.
3. Eltern fühlen sich schnell missverstanden, verletzt oder erleben das Gespräch als Einmischung in sehr private Aspekte. Beziehungsarbeit ist notwendig. Verständnis für die Situation und Gefühle der Eltern, aber auch in notwendige Deutlichkeit, welche das Thema und die Interessen in Bezug auf das Kind erfordern und auch Veränderungsnotwendigkeiten auf Seiten der Eltern ansprechen.
4. positiver Aspekt in Bezug auf das Kind einfließen lassen. Hilft Eltern problematische Aspekte anzunehmen, schafft positive Atmosphäre.
5. ziel im Gesprächsverlauf sollte sein, gegenseitiges Verständnis, sich letztlich an die Seite der Eltern stellen, gemeinsam Blick auf die Bedürfnisse des Kindes. Hier können gemeinsame Ziele und Handlungsstrategien erarbeitet werden.
6. fragen nach den Gefühlen der Eltern, nach ihrem Verständnis der Situation, nach ihren Erklärungen und Wünschen für ihr Kind können hilfreich für Einverständnis der Eltern sein.
7. Eigene Ziele und Wünsche für das Kind so wie die eigenen Ansichten sollten mittels Ich-Botschaften transparent angesprochen werden. Auch eigene Gefühle wie Ängste oder Grenzen können angesprochen werden.
8. sollte kein gemeinsamer Blick entstehen und die Eltern ausschließlich feindlich oder mit Rückzug reagieren, ist es hilfreich die eigene Position noch einmal klarzumachen und um weitere Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt zu bitten. Eltern bekommen Zeit die Situation zu überdenken.
9. Resümee des Gesprächsverlaufes. Handlungsvereinbarungen, Ziele, Konflikte schriftlich festhalten.
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Wer trägt die Verantwortung für die Pflege einer guten Bildungs- und Erziehungspartnerschaft?
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Kindheitspädagogen
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Was versteht man unter dem „handelnden Dialog“?
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Vor allem kleine Kinder sind noch nicht in der Lage, alle Bedeutungen zu verstehen, und sind besonders auf die Körpersprache der Erwachsenen angewiesen. Wichtig ist daher die Kongruenz zwischen verbalem und körpersprachlichem Ausdruck. Zum Beispiel kann Interesse an seiner Erzählung, von einem Kind nur wahrgenommen werden, wenn der Erwachsene dem Kind auch körperlich zugewandt ist.
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Was versteht man unter „Exploration“?
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Der Begriff der „Exploration“ bezeichnet die kindliche Aneignungstätigkeit, mittels derer Kinder ihre Umwelt erforschen.
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Was versteht man unter „Vielfalt“?
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Der Ausdruck „Vielfalt“ als pädagogischer Fachbegriff rekurriert auf die Unterschiedlichkeit von Menschen, etwa hinsichtlich ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung, und verweist zugleich auf die Reflexion und Gestaltung des gesellschaftlichen und pädagogischen Umgangs mit den Unterschieden.
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Was versteht man unter „Gesprächsbiografie“?
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Der Begriff der „Gesprächsbiografie“ fasst die unterschiedlich emotional konnotierten Erfahrungen eines Menschen mit verschiedenen Gesprächen, Gesprächskontexten und Gesprächssituationen zusammen.
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Q:
Was versteht man unter „Bindungsforschung“?
A:
Die Bindungsforschung untersucht Interaktionen zwischen Eltern und Kleinstkindern und die Auswirkungen von frühen Bindungserfahrungen auf die kindliche Entwicklung.
Q:
Was versteht man unter “Elternrecht“?
A:
Das sogenannte Elternrecht - Grundgesetz Art. 6 Abs. 2 - bestimmt, dass die Pflege und Erziehung der Kinder das Recht und die Pflicht der Eltern sind.
Q:
Welches Ziel verfolgt man bei der Frage nach den Erwartungen und Wünschen der Eltern?
A:
Ziel ist hierbei nicht, die Elternwünsche zu 100 % zu erfüllen, sondern in einen Austausch über das Mögliche und auch fachlich Sinnvolle zu kommen.Das verhindert Missverständnisse, Konflikte und Unzufriedenheit. Auf dieser Basis können gemeinsame Ziele, Aufgaben und gemeinsame Vorgehen entwickelt werden.
Q:
Welche unterschiedlichen Gesprächsführung mit Kindern lassen sich unterscheiden?
A:
- gemeinsames Nachdenken bzw. Sustained Shared Thinking. Selbstbildung der Kinder wird durch Fachkräfte angeregt und unterstützend begleitet. Aushandlung eines gemeinsamen Themas, echtes Interesse für die Relevanzen der Kinder.
- Partizipative und dialogorientierte Gespräche berücksichtigen das Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern, streben einen gleichberechtigten Austausch zwischen ungleichen Partnern an. Auf Augenhöhe begeben, Kinder nicht belehren. So können Kinder ihre Meinung und Wünsche mit einbringen.
- Kinderinterviews sind bewusst geplante und initiierte Gespräche mit Kindern. Drücken Anerkennung aus, stärken Kinder (ressourcenorientiert), Bildungssituationen werden dargestellt. Grundlage: Portfolios oder Bildungs- und Lerngeschichten regen das Interesse an und sind ressourcenorientiert
Q:
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Early Excellence Centers:
A:
Niedrigschwelligkeit, aufgrund von örtlichem Zugang  zu familienunterstützenden Angeboten vor Ort.
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Q:
Ab wann gilt ein Übergang als abgeschlossen?
A:
Ein Übergang gilt als abgeschlossen wenn das Kind sich in der Kita wohl fühlt und die Bildungsangebote wahrnimmt.
Q:
Neun Hinweise zum Vorgehen bei schwierigen Gesprächen nach Thiesmeier:
A:
1. Die Gesprächsbereitschaft der Eltern sollte gewürdigt werden.
2. Eine ruhige, ungestörte und angenehme Gesprächsatmosphäre sollte geschaffen werden.
3. Eltern fühlen sich schnell missverstanden, verletzt oder erleben das Gespräch als Einmischung in sehr private Aspekte. Beziehungsarbeit ist notwendig. Verständnis für die Situation und Gefühle der Eltern, aber auch in notwendige Deutlichkeit, welche das Thema und die Interessen in Bezug auf das Kind erfordern und auch Veränderungsnotwendigkeiten auf Seiten der Eltern ansprechen.
4. positiver Aspekt in Bezug auf das Kind einfließen lassen. Hilft Eltern problematische Aspekte anzunehmen, schafft positive Atmosphäre.
5. ziel im Gesprächsverlauf sollte sein, gegenseitiges Verständnis, sich letztlich an die Seite der Eltern stellen, gemeinsam Blick auf die Bedürfnisse des Kindes. Hier können gemeinsame Ziele und Handlungsstrategien erarbeitet werden.
6. fragen nach den Gefühlen der Eltern, nach ihrem Verständnis der Situation, nach ihren Erklärungen und Wünschen für ihr Kind können hilfreich für Einverständnis der Eltern sein.
7. Eigene Ziele und Wünsche für das Kind so wie die eigenen Ansichten sollten mittels Ich-Botschaften transparent angesprochen werden. Auch eigene Gefühle wie Ängste oder Grenzen können angesprochen werden.
8. sollte kein gemeinsamer Blick entstehen und die Eltern ausschließlich feindlich oder mit Rückzug reagieren, ist es hilfreich die eigene Position noch einmal klarzumachen und um weitere Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt zu bitten. Eltern bekommen Zeit die Situation zu überdenken.
9. Resümee des Gesprächsverlaufes. Handlungsvereinbarungen, Ziele, Konflikte schriftlich festhalten.
Q:
Wer trägt die Verantwortung für die Pflege einer guten Bildungs- und Erziehungspartnerschaft?
A:
Kindheitspädagogen
Q:
Was versteht man unter dem „handelnden Dialog“?
A:
Vor allem kleine Kinder sind noch nicht in der Lage, alle Bedeutungen zu verstehen, und sind besonders auf die Körpersprache der Erwachsenen angewiesen. Wichtig ist daher die Kongruenz zwischen verbalem und körpersprachlichem Ausdruck. Zum Beispiel kann Interesse an seiner Erzählung, von einem Kind nur wahrgenommen werden, wenn der Erwachsene dem Kind auch körperlich zugewandt ist.
Q:
Was versteht man unter „Exploration“?
A:
Der Begriff der „Exploration“ bezeichnet die kindliche Aneignungstätigkeit, mittels derer Kinder ihre Umwelt erforschen.
Q:
Was versteht man unter „Vielfalt“?
A:
Der Ausdruck „Vielfalt“ als pädagogischer Fachbegriff rekurriert auf die Unterschiedlichkeit von Menschen, etwa hinsichtlich ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung, und verweist zugleich auf die Reflexion und Gestaltung des gesellschaftlichen und pädagogischen Umgangs mit den Unterschieden.
Q:
Was versteht man unter „Gesprächsbiografie“?
A:
Der Begriff der „Gesprächsbiografie“ fasst die unterschiedlich emotional konnotierten Erfahrungen eines Menschen mit verschiedenen Gesprächen, Gesprächskontexten und Gesprächssituationen zusammen.
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