Fallmanagement at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Fallmanagement an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Was besagt die humanistisch-pragmatische Grundhaltung?

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-Menschlichkeit und Menschenliebe als Motivation 

-systematische Bedarfserhebung als Voraussetzung 

-bedarfsgemäß abgestimmte Leistungsverteilung

-verantwortlicher Umgang mit beshränkten Ressourcen

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Entwicklung des Fallmanagements im 20. Jahrhundert

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2. WW USA: viele verwundete, traumatisierte, dauerhaft behinderte Soldaten mussten systematisch versorgt werden (Einzug in KH-Versorgung)

Aufschwung in 70ern (USA) nach Reorganisation des Gesundheitswesens --> viele psychische kranke, geistig behinderte aus stat. Unterbringung entlassen bedurfte koordinierte Errichtung/Umsetzung offener Einrichtungen zur Unterstützung der Menschen

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Wer (wann  und warum) gründete das Fallmanagement ?

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Samuel G. Howe, 1863, Board of Charities (Wohlfahrtsorganisation) gegründet wegen zunehmender Zahl von Einwanderern, die soziale, medizinische Unterstützung brauchten

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Allokationsprobleme:

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Platzierung/Umgang mit begrenzten Ressourcen

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Ausgangslage in der Altenpflege im Fallmanagement:

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in weiten Teilen analog zu genannten defiziten; 

junge Alte pflegen alte Alte, demografischer Wandel der pflegenden noch extremer, meist selber Multimorbide



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Moral Hazard:

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​verantwortungsloser, leichtsinniger, unökonomisch-desinteressierter Umgang mit eigener Gesundheit und begrenzten finanziellen Ressourcen


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welche Veränderungen im Gesundheitswesen gibt/gab es: 


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TESTE DEIN WISSEN

- demografischer Wandel (Überalterung der Bevölkerung)

- Implosion der Einnahmen der Krankenversicherungen durch andere Arbeitszeitmodelle

- Allokationsprobleme

- Sparzwänge


- medizinische Fehlanreize

- Intransparente Abrechnung

- Betrug/Korruption

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Welche Schnittstellenprobleme gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN

• verschiedenste, unübersichtliche Kontaktwege zum Krankenhaus und dort zu viele unterschiedliche Kontaktstellen (interne Ärzte, Pflegekräfte,
Sekretariat, Verwaltung, Ambulanz, Notaufnahme etc.);
• dezentrale stationäre Aufnahme auf Stationen ohne stationsübergreifende Koordination/ Kenntnis der Bettenkapazität führt bis Nichtaufnahme angemeldeter Patienten;
• langwierige Klärung der Aufnahmemodalitäten;
• mangelnde oder intransparente (oft nur telefonische) dezentrale Erfassung und Verfügbarkeit von Informationen wie Anamnese und geplante Therapie;
• überlange Wartezeiten als Ursache nachfolgender Verschiebungen;
• mangelnde Weiterleitung dezentral erteilter terminlicher Zusagen;
• organisatorische Schwächen und unökonomisches Verhalten insbesondere in der Bettenverwaltung, da Entlassungen oft erst gegen Mittag, sodass Betten oft nicht mehr am gleichen Tag belegbar sind und Patienten überdies auch schon in der Verpflegung eingeplant sind;
• unklare Definitionen interdisziplinärer Abläufe;
• unklare Zuständigkeiten und Schnittstellen;
• fehlende sektorenübergreifende Koordination und Zusammenarbeit;
• Planung (planbarer) Untersuchungen und Therapien erst während des stationären Aufenthalts;
• fehlendes, allenfalls rudimentäres Aufnahme- und Entlassmanagement, sodass Betroffene schlimmstenfalls erst am Entlassungstag über ihre Entlassung und nachstationäre Versorgung informiert werden;
• Verzögerungen bei der Entlassung z. B. durch fehlende Entlassungsbriefe;
• (hektische) Besprechung der nachstat. Versorgung oft erst am E-tag;
• mangelnde Einbeziehung von Angehörigen in die Entlassungsplanung.

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Wodurch entsteht Moral Hazard?

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ökonomische Fehlanreize, unübersichtliche Versorgungs-/ Behandlunsalternativen, mangelnde Transparenz der Abrechnungsmodalitäten ärztlicher und anderer Gesundheitsdienstleister, Betrug, Korruption, negative Verhaltensänderung bei Leistungsanbietern und Pat. in Kenntnis des versicherten Risikos (,,Die Versicherung zahlts ja")


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Folgen der ,,Herrschaft des Chaos"

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TESTE DEIN WISSEN

• mangelnde, verspätete, unvollständige oder sogar falsche Infos;
• uninformierte, inkompetente, schlimmstenfalls fehlende Ansprechpartner;

• Überforderung der Patienten durch Unübersichtlichkeit der Hilfe-/ Unterstützungsmöglichkeiten + Unverständlichkeit Fachsprache bei vielfältigem Bedarf;
• mangelnde Orientierung von Patienten und Angehörigen;
• Überlastung von Patienten, Mitarbeitern und (insbesondere pflegenden) Angehörigen;
• Verwirrung, Verärgerung, Frustration beim Personal, Spannungen im Team;
• Abteilungsdenken und Abschottung gegenüber anderen Abteilungen, zunehmende Kommunikationsdefizite;
• Fehlallokationen und Leerkosten;
• übermäßige Wartezeiten als Folge schlechter Koordination;
• (zunehmende) Verzögerungen, Zeit- und Reibungsverluste, dadurch fehlende Zeit für Patienten;
• mangelnde oder zumindest ungenügende Berücksichtigung individueller Interessen, Bedürfnisse und erfüllbarer Wünsche;
• erhöhter Dokumentations-, Verwaltungs- und Klärungsaufwand, dadurch Verschärfung des bestehenden Pflegekräftemangels;
• kostenintensiver Nachbesserungsbedarf;
• fehlende Anschlussversorgung;
• schlechte OP-Auslastung;
• Über- oder Unterversorgung, unnötige Multimedikation;
• ungeplante Wiederaufnahme sogenannter „Drehtürpatienten“ infolge von Versorgungseinbrüchen;
• intransparente bzw. fehlerhafte Abrechnungen;
• intransparente Prozessabläufe;
• Qualitätsverluste und mangelnde Qualitätsfähigkeit bis hin zu mangelnder Zertifizierungsfähigkeit;
• mangelnde Compliance;
• mangelnde Kommunikation und Koordination mit vorangegangenen oder nachfolgenden Versorgungsträgern;
• Haftung infolge mangelnder Abstimmung und Missachtung von Clinical Pathways.

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Verbreitung des Fallmanagment in Deutschland

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Zuerst ,,Unterstützungsmanagement" in Sozialarbeit, dann durch 80er (HIV) und zunahme chronisch-degenerierter Erkrankungen + steigende Lebenserwartungen stieß Individualversorgung an ihre Grenzen und Versorgung über Sektorengrenze wurde unerlässlich; suchten nach effektiver und effizienter Versorgungsmöglichkeit und stießen auf Case Management

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Definition des Einsatzes des Fallmanagements der DGCC

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TESTE DEIN WISSEN

Die Person(-engruppe), die gemäß des Handlungskonzeptes CM begleitet, untertsützt, beraten und versorgt wird, erhält in Absprache gemäß ihres Bedarfs aufeinander abgestimmte Leistungen


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Beispielhafte Karteikarten für deinen Fallmanagement Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was besagt die humanistisch-pragmatische Grundhaltung?

A:

-Menschlichkeit und Menschenliebe als Motivation 

-systematische Bedarfserhebung als Voraussetzung 

-bedarfsgemäß abgestimmte Leistungsverteilung

-verantwortlicher Umgang mit beshränkten Ressourcen

Q:

Entwicklung des Fallmanagements im 20. Jahrhundert

A:

2. WW USA: viele verwundete, traumatisierte, dauerhaft behinderte Soldaten mussten systematisch versorgt werden (Einzug in KH-Versorgung)

Aufschwung in 70ern (USA) nach Reorganisation des Gesundheitswesens --> viele psychische kranke, geistig behinderte aus stat. Unterbringung entlassen bedurfte koordinierte Errichtung/Umsetzung offener Einrichtungen zur Unterstützung der Menschen

Q:

Wer (wann  und warum) gründete das Fallmanagement ?

A:

Samuel G. Howe, 1863, Board of Charities (Wohlfahrtsorganisation) gegründet wegen zunehmender Zahl von Einwanderern, die soziale, medizinische Unterstützung brauchten

Q:

Allokationsprobleme:

A:

Platzierung/Umgang mit begrenzten Ressourcen

Q:

Ausgangslage in der Altenpflege im Fallmanagement:

A:

in weiten Teilen analog zu genannten defiziten; 

junge Alte pflegen alte Alte, demografischer Wandel der pflegenden noch extremer, meist selber Multimorbide



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Q:

Moral Hazard:

A:

​verantwortungsloser, leichtsinniger, unökonomisch-desinteressierter Umgang mit eigener Gesundheit und begrenzten finanziellen Ressourcen


Q:

welche Veränderungen im Gesundheitswesen gibt/gab es: 


A:

- demografischer Wandel (Überalterung der Bevölkerung)

- Implosion der Einnahmen der Krankenversicherungen durch andere Arbeitszeitmodelle

- Allokationsprobleme

- Sparzwänge


- medizinische Fehlanreize

- Intransparente Abrechnung

- Betrug/Korruption

Q:

Welche Schnittstellenprobleme gibt es?

A:

• verschiedenste, unübersichtliche Kontaktwege zum Krankenhaus und dort zu viele unterschiedliche Kontaktstellen (interne Ärzte, Pflegekräfte,
Sekretariat, Verwaltung, Ambulanz, Notaufnahme etc.);
• dezentrale stationäre Aufnahme auf Stationen ohne stationsübergreifende Koordination/ Kenntnis der Bettenkapazität führt bis Nichtaufnahme angemeldeter Patienten;
• langwierige Klärung der Aufnahmemodalitäten;
• mangelnde oder intransparente (oft nur telefonische) dezentrale Erfassung und Verfügbarkeit von Informationen wie Anamnese und geplante Therapie;
• überlange Wartezeiten als Ursache nachfolgender Verschiebungen;
• mangelnde Weiterleitung dezentral erteilter terminlicher Zusagen;
• organisatorische Schwächen und unökonomisches Verhalten insbesondere in der Bettenverwaltung, da Entlassungen oft erst gegen Mittag, sodass Betten oft nicht mehr am gleichen Tag belegbar sind und Patienten überdies auch schon in der Verpflegung eingeplant sind;
• unklare Definitionen interdisziplinärer Abläufe;
• unklare Zuständigkeiten und Schnittstellen;
• fehlende sektorenübergreifende Koordination und Zusammenarbeit;
• Planung (planbarer) Untersuchungen und Therapien erst während des stationären Aufenthalts;
• fehlendes, allenfalls rudimentäres Aufnahme- und Entlassmanagement, sodass Betroffene schlimmstenfalls erst am Entlassungstag über ihre Entlassung und nachstationäre Versorgung informiert werden;
• Verzögerungen bei der Entlassung z. B. durch fehlende Entlassungsbriefe;
• (hektische) Besprechung der nachstat. Versorgung oft erst am E-tag;
• mangelnde Einbeziehung von Angehörigen in die Entlassungsplanung.

Q:

Wodurch entsteht Moral Hazard?

A:

ökonomische Fehlanreize, unübersichtliche Versorgungs-/ Behandlunsalternativen, mangelnde Transparenz der Abrechnungsmodalitäten ärztlicher und anderer Gesundheitsdienstleister, Betrug, Korruption, negative Verhaltensänderung bei Leistungsanbietern und Pat. in Kenntnis des versicherten Risikos (,,Die Versicherung zahlts ja")


Q:

Folgen der ,,Herrschaft des Chaos"

A:

• mangelnde, verspätete, unvollständige oder sogar falsche Infos;
• uninformierte, inkompetente, schlimmstenfalls fehlende Ansprechpartner;

• Überforderung der Patienten durch Unübersichtlichkeit der Hilfe-/ Unterstützungsmöglichkeiten + Unverständlichkeit Fachsprache bei vielfältigem Bedarf;
• mangelnde Orientierung von Patienten und Angehörigen;
• Überlastung von Patienten, Mitarbeitern und (insbesondere pflegenden) Angehörigen;
• Verwirrung, Verärgerung, Frustration beim Personal, Spannungen im Team;
• Abteilungsdenken und Abschottung gegenüber anderen Abteilungen, zunehmende Kommunikationsdefizite;
• Fehlallokationen und Leerkosten;
• übermäßige Wartezeiten als Folge schlechter Koordination;
• (zunehmende) Verzögerungen, Zeit- und Reibungsverluste, dadurch fehlende Zeit für Patienten;
• mangelnde oder zumindest ungenügende Berücksichtigung individueller Interessen, Bedürfnisse und erfüllbarer Wünsche;
• erhöhter Dokumentations-, Verwaltungs- und Klärungsaufwand, dadurch Verschärfung des bestehenden Pflegekräftemangels;
• kostenintensiver Nachbesserungsbedarf;
• fehlende Anschlussversorgung;
• schlechte OP-Auslastung;
• Über- oder Unterversorgung, unnötige Multimedikation;
• ungeplante Wiederaufnahme sogenannter „Drehtürpatienten“ infolge von Versorgungseinbrüchen;
• intransparente bzw. fehlerhafte Abrechnungen;
• intransparente Prozessabläufe;
• Qualitätsverluste und mangelnde Qualitätsfähigkeit bis hin zu mangelnder Zertifizierungsfähigkeit;
• mangelnde Compliance;
• mangelnde Kommunikation und Koordination mit vorangegangenen oder nachfolgenden Versorgungsträgern;
• Haftung infolge mangelnder Abstimmung und Missachtung von Clinical Pathways.

Q:

Verbreitung des Fallmanagment in Deutschland

A:

Zuerst ,,Unterstützungsmanagement" in Sozialarbeit, dann durch 80er (HIV) und zunahme chronisch-degenerierter Erkrankungen + steigende Lebenserwartungen stieß Individualversorgung an ihre Grenzen und Versorgung über Sektorengrenze wurde unerlässlich; suchten nach effektiver und effizienter Versorgungsmöglichkeit und stießen auf Case Management

Q:

Definition des Einsatzes des Fallmanagements der DGCC

A:

Die Person(-engruppe), die gemäß des Handlungskonzeptes CM begleitet, untertsützt, beraten und versorgt wird, erhält in Absprache gemäß ihres Bedarfs aufeinander abgestimmte Leistungen


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