Entwicklungspsy.+neurobiol. GL Der HP Kinder Und Jugend at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Wodurch wird das Oxytozin-System aktiviert?

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Oxytozin wird vor allem durch sensorische Reize, wie zum Beispiel durch Streicheln, Hautkontakt, beim Stillen, beim Sex und ebenso bei der Geburt freigesetzt. Es wird jedoch auch bei Blickkontakt mit einer vertrauensvollen Bezugsperson und ebenso durch den Geruch dieser Person das Oxytozin-System aktiviert. Auch Erinnerungen an die vertrauensvolle Bezugsperson können eine Oxytozin-Ausschüttung bewirken. 


Oxytozin wird nicht nur bei Interaktionen mit vertrauten Personen ausgeschüttet, sondern kann ebenso bei einer freundlichen Interaktion mit Unbekannten aktiviert werden. Die beidseitige Freiwilligkeit der Interaktionspartner ist eine wichtige Voraussetzung für die Aktivierung des Oxytozin-Systems. 

So erholen sich sozial lebende Tiere nach einem unangenehmen Erlebnis besser, wenn ein sozialer Partner anwesend war.

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Welche Bindungsmuster gibt es?

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Es wird zwischen der sicheren Bindung, unsicher-ambivalenten Bindung, unsicher-vermeidenden Bindung und desorganisierten Bindung unterschieden.

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Wie entsteht Bindung?

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Der Aufbau einer Bindung ist für das Überleben und die psychische Entwicklung eines Babys essenziell. Über das Bindungsverhaltenssystem wird das Bindungsverhalten des Kindes reguliert, welches darauf abzielt, den Schutz des Kindes zu gewährleisten. Jegliches Verhalten, durch welches Nähe zur Bindungsfigur hergestellt oder aufrechterhalten wird, gehört zum Bindungsverhalten. 


Durch die Nähe zur Bindungsfigur erlangt das Kind Schutz und ein Gefühl der Sicherheit. Auch Emotionen wie Angst und Trauer werden über die Bindungsfigur entsprechend co-reguliert, sodass Stress beim Kind reduziert wird. 


Unter Bindung wird aus psychologischer Perspektive ein starkes emotionales Band zwischen dem Kind und den Eltern verstanden. Die Bindung ist personenspezifisch, somit ist die Bindungsfigur nicht austauschbar.

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Was ist Bindung?

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Entwicklung vollzieht sich in weiten Bereichen im Kontext von Beziehungen“.


Die Beziehungsqualität zur ersten Bindungsfigur im Leben eines Kindes ist ein Haupteinflussfaktor für die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen. Die sozioemotionale Entwicklung und ebenso die kognitive Entwicklung finden im Rahmen von Beziehung statt. Kinder, deren Bindungsfigur feinfühlig und fürsorglich ist, zeigen eine bessere Emotionsregulation und eine höhere Intelligenz. Diese Effekte lassen sich durch die Bindungstheorie nach Bowlby (1969) erklären.


Das Bindungsverhaltenssystem:

Der Aufbau einer Bindung ist für das Überleben und die psychische Entwicklung eines Babys essenziell. Über das Bindungsverhaltenssystem wird das Bindungsverhalten des Kindes reguliert, welches darauf abzielt, den Schutz des Kindes zu gewährleisten. Jegliches Verhalten, durch welches Nähe zur Bindungsfigur hergestellt oder aufrechterhalten wird, gehört zum Bindungsverhalten. So zeigen Säuglinge bereits ab der Geburt Bindungsverhalten wie Weinen, Schreien, Augenkontakt-Herstellen oder Festklammern. Diese Verhaltensweisen zielen darauf ab, Nähe zur Bindungsfigur, welche als erfahrener und weiser erlebt wird, herzustellen und aufrechtzuerhalten (Bowlby 1969).

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Welche Funktion hat das Explorationsverhaltenssystem?

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Das Explorationsverhaltenssystem reguliert das Erkundungsverhalten des Kindes. Wenn das Kind entspannt ist, kann es die Umwelt erkunden.

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Was ist Stress?

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Stress bezeichnet eine natürliche Reaktion eines Individuums auf Reize, Herausforderungen und Belastungen. Stress kann als eine wahre oder interpretierte Bedrohung bzw. Belastung der psychischen oder physischen Unversehrtheit definiert werden und führt zu einer physiologischen und/oder Verhaltensreaktion.


Übersteigt ein Stressor einen gewissen Schwellenwert, oder treten mehrere Stressoren gleichzeitig auf, kommt es zur Veränderung des Verhaltens (Schreien, Weglaufen, Kämpfen) und der Physiologie (erhöhte Herzfrequenz, Anstieg des Stresshormons Kortisol). Diese Stressreaktionen dienen dazu, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und eine Anpassung an Veränderungen in der Umwelt zu ermöglichen.


Stressmanagement beschreibt hierbei den Aufwand, der notwendig ist, um mit einer Herausforderung zurechtzukommen 

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Welche Stresssysteme gibt es?

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Die physiologische Stressreaktion wird durch zwei Stressachsen reguliert: die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HHN-Achse) und die sympathiko-adrenomeduläre Achse (SAM-Achse). Die SAM-Achse führt innerhalb von Sekunden zu einer Adrenalinausschüttung, wohingegen die HHN-Achse erst nach einigen Minuten zu einem Kortisolanstieg führt.

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Welche Bedeutung haben die Stresssysteme für die heilpädagogische Arbeit?

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Die Datenlage zu der frühkindlichen epigenetischen Programmierung und der Wichtigkeit von Bindung und sozialen Interaktionen für ein gesundheitsförderndes Stressmanagement zeigt, dass in der Arbeit mit Familien soziale Aspekte im Vordergrund stehen sollten. Soziale Interaktionen und der Aufbau einer sozialen Beziehung sind somit ausschlaggebend, um das Stressmanagement beim Gegenüber positiv zu beeinflussen.


Die Beziehung zwischen sozialen Interaktionen und Stressmanagement, sowohl im Verhalten als auch physiologisch, kann durch die polyvagale Theorie von Porges (1995) erklärt werden. In dieser Theorie wird die Evolution des autonomen Nervensystems (ANS) in Abhängigkeit von emotionalen Erfahrungen, emotionalen Empfindungen und der Regulation des Sozialverhaltens betrachtet.

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Wie kann ein gutes Stressmanagement bei Kindern und Jugendlichen gefördert werden?

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Zwei Strategien zur Förderung des Stressmanagments:

- Kurzfristige Stressbewältigung

- Langfristige Stressbewältigung


Ziele stressbezogener Interventionen können auf vier Ebenen betrachtet werden:

- Verhaltensebene

- Kognitiv-emotionale Ebene

- Physiologische Ebene

- Interpersonal-soziale Ebene

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Was ist Oxytozin?

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Oxytozin, das sogenannte Bindungshormon, wird im Hypothalamus gebildet und über die Hypophyse in den Blutkreislauf ausgeschüttet, um auf die entsprechenden Zielorgane zu wirken, wie zum Beispiel auf die Gebärmutter. 


Oxytozin wirkt ebenso als Neurotransmitter im Gehirn und wird durch ein komplexes Nervennetz im Gehirn freigesetzt. So erreichen Oxytozin enthaltende Nervenfasern die Amygdala, welche für Emotionen wie Angst zuständig ist, den Hippocampus (ein Hirnzentrum für Lernen und Gedächtnis), den Hypothalamus und die Hypophyse, welche für die Hormonregulation von großer Bedeutung sind. Weitere Hirnareale, welche für die Stimmung, Motivation, Wohlbefinden, Kontrolle von Schmerzen und Entzündungen zuständig sind, sind mit Oxytozin enthaltenden Nervenfasern verbunden. Auch der dorsale Vagusnerv, welcher ein wichtiger Teil des parasympathischen Nervensystems ist, ist mit Oxytozin enthaltenden Nervenfasern verbunden. 


Das zeigt, dass Oxytozin somit einen Einfluss auf nahezu alle wichtigen hormonellen Steuerprozesse im Körper hat und viele physiologische und psychologische Funktionen moduliert.

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Wie funktioniert das Oxytozin-System?

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Positive soziale Interaktionen reduzieren die Stressreaktion durch die Aktivierung des Oxytozin-Systems. Eine Oxytozin-Ausschüttung steht im Zusammenhang mit positiven Beziehungen, verstärktem Vertrauen, verbesserter Zugehörigkeit und verringerter Angst und Aggression. Diese Effekte der sozialen Unterstützung können auch bei Tieren gefunden werden und ebenso zwischen Menschen und Tieren. Vor allem in herausfordernden Situationen wirkt soziale Unterstützung und die daraus resultierende Oxytozin-Ausschüttung besonders gut hinsichtlich der Reduktion der Stressachsenaktivität. Diese beruhigenden Effekte durch soziale Unterstützung sind wichtig, um soziale Beziehungen aufzubauen und zu festigen und um angemessene soziale Interaktionen während der verschiedenen Entwicklungsstufen zu fördern.

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Welche Bedeutung hat Oxytozin für die heilpädagogische Arbeit?

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Positive soziale Interaktionen reduzieren die Stressreaktion durch die Aktivierung des Oxytozin-Systems. Eine Oxytozin-Ausschüttung steht im Zusammenhang mit positiven Beziehungen, verstärktem Vertrauen, verbesserter Zugehörigkeit und verringerter Angst und Aggression. Diese Effekte der sozialen Unterstützung können auch bei Tieren gefunden werden und ebenso zwischen Menschen und Tieren. Vor allem in herausfordernden Situationen wirkt soziale Unterstützung und die daraus resultierende Oxytozin-Ausschüttung besonders gut hinsichtlich der Reduktion der Stressachsenaktivität. Diese beruhigenden Effekte durch soziale Unterstützung sind wichtig, um soziale Beziehungen aufzubauen und zu festigen und um angemessene soziale Interaktionen während der verschiedenen Entwicklungsstufen zu fördern.


Bsp.:

- Hund tröstet Kind nach Trennung der Eltern

- Trost durch Freundin nach Trennung von festem Freund

- Trost durch Mutter nach Streit mit Freund

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Entwicklungspsy.+neurobiol. GL der HP Kinder und Jugend Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wodurch wird das Oxytozin-System aktiviert?

A:

Oxytozin wird vor allem durch sensorische Reize, wie zum Beispiel durch Streicheln, Hautkontakt, beim Stillen, beim Sex und ebenso bei der Geburt freigesetzt. Es wird jedoch auch bei Blickkontakt mit einer vertrauensvollen Bezugsperson und ebenso durch den Geruch dieser Person das Oxytozin-System aktiviert. Auch Erinnerungen an die vertrauensvolle Bezugsperson können eine Oxytozin-Ausschüttung bewirken. 


Oxytozin wird nicht nur bei Interaktionen mit vertrauten Personen ausgeschüttet, sondern kann ebenso bei einer freundlichen Interaktion mit Unbekannten aktiviert werden. Die beidseitige Freiwilligkeit der Interaktionspartner ist eine wichtige Voraussetzung für die Aktivierung des Oxytozin-Systems. 

So erholen sich sozial lebende Tiere nach einem unangenehmen Erlebnis besser, wenn ein sozialer Partner anwesend war.

Q:

Welche Bindungsmuster gibt es?

A:

Es wird zwischen der sicheren Bindung, unsicher-ambivalenten Bindung, unsicher-vermeidenden Bindung und desorganisierten Bindung unterschieden.

Q:

Wie entsteht Bindung?

A:

Der Aufbau einer Bindung ist für das Überleben und die psychische Entwicklung eines Babys essenziell. Über das Bindungsverhaltenssystem wird das Bindungsverhalten des Kindes reguliert, welches darauf abzielt, den Schutz des Kindes zu gewährleisten. Jegliches Verhalten, durch welches Nähe zur Bindungsfigur hergestellt oder aufrechterhalten wird, gehört zum Bindungsverhalten. 


Durch die Nähe zur Bindungsfigur erlangt das Kind Schutz und ein Gefühl der Sicherheit. Auch Emotionen wie Angst und Trauer werden über die Bindungsfigur entsprechend co-reguliert, sodass Stress beim Kind reduziert wird. 


Unter Bindung wird aus psychologischer Perspektive ein starkes emotionales Band zwischen dem Kind und den Eltern verstanden. Die Bindung ist personenspezifisch, somit ist die Bindungsfigur nicht austauschbar.

Q:

Was ist Bindung?

A:

Entwicklung vollzieht sich in weiten Bereichen im Kontext von Beziehungen“.


Die Beziehungsqualität zur ersten Bindungsfigur im Leben eines Kindes ist ein Haupteinflussfaktor für die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen. Die sozioemotionale Entwicklung und ebenso die kognitive Entwicklung finden im Rahmen von Beziehung statt. Kinder, deren Bindungsfigur feinfühlig und fürsorglich ist, zeigen eine bessere Emotionsregulation und eine höhere Intelligenz. Diese Effekte lassen sich durch die Bindungstheorie nach Bowlby (1969) erklären.


Das Bindungsverhaltenssystem:

Der Aufbau einer Bindung ist für das Überleben und die psychische Entwicklung eines Babys essenziell. Über das Bindungsverhaltenssystem wird das Bindungsverhalten des Kindes reguliert, welches darauf abzielt, den Schutz des Kindes zu gewährleisten. Jegliches Verhalten, durch welches Nähe zur Bindungsfigur hergestellt oder aufrechterhalten wird, gehört zum Bindungsverhalten. So zeigen Säuglinge bereits ab der Geburt Bindungsverhalten wie Weinen, Schreien, Augenkontakt-Herstellen oder Festklammern. Diese Verhaltensweisen zielen darauf ab, Nähe zur Bindungsfigur, welche als erfahrener und weiser erlebt wird, herzustellen und aufrechtzuerhalten (Bowlby 1969).

Q:

Welche Funktion hat das Explorationsverhaltenssystem?

A:

Das Explorationsverhaltenssystem reguliert das Erkundungsverhalten des Kindes. Wenn das Kind entspannt ist, kann es die Umwelt erkunden.

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Q:

Was ist Stress?

A:

Stress bezeichnet eine natürliche Reaktion eines Individuums auf Reize, Herausforderungen und Belastungen. Stress kann als eine wahre oder interpretierte Bedrohung bzw. Belastung der psychischen oder physischen Unversehrtheit definiert werden und führt zu einer physiologischen und/oder Verhaltensreaktion.


Übersteigt ein Stressor einen gewissen Schwellenwert, oder treten mehrere Stressoren gleichzeitig auf, kommt es zur Veränderung des Verhaltens (Schreien, Weglaufen, Kämpfen) und der Physiologie (erhöhte Herzfrequenz, Anstieg des Stresshormons Kortisol). Diese Stressreaktionen dienen dazu, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und eine Anpassung an Veränderungen in der Umwelt zu ermöglichen.


Stressmanagement beschreibt hierbei den Aufwand, der notwendig ist, um mit einer Herausforderung zurechtzukommen 

Q:

Welche Stresssysteme gibt es?

A:

Die physiologische Stressreaktion wird durch zwei Stressachsen reguliert: die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HHN-Achse) und die sympathiko-adrenomeduläre Achse (SAM-Achse). Die SAM-Achse führt innerhalb von Sekunden zu einer Adrenalinausschüttung, wohingegen die HHN-Achse erst nach einigen Minuten zu einem Kortisolanstieg führt.

Q:

Welche Bedeutung haben die Stresssysteme für die heilpädagogische Arbeit?

A:

Die Datenlage zu der frühkindlichen epigenetischen Programmierung und der Wichtigkeit von Bindung und sozialen Interaktionen für ein gesundheitsförderndes Stressmanagement zeigt, dass in der Arbeit mit Familien soziale Aspekte im Vordergrund stehen sollten. Soziale Interaktionen und der Aufbau einer sozialen Beziehung sind somit ausschlaggebend, um das Stressmanagement beim Gegenüber positiv zu beeinflussen.


Die Beziehung zwischen sozialen Interaktionen und Stressmanagement, sowohl im Verhalten als auch physiologisch, kann durch die polyvagale Theorie von Porges (1995) erklärt werden. In dieser Theorie wird die Evolution des autonomen Nervensystems (ANS) in Abhängigkeit von emotionalen Erfahrungen, emotionalen Empfindungen und der Regulation des Sozialverhaltens betrachtet.

Q:

Wie kann ein gutes Stressmanagement bei Kindern und Jugendlichen gefördert werden?

A:

Zwei Strategien zur Förderung des Stressmanagments:

- Kurzfristige Stressbewältigung

- Langfristige Stressbewältigung


Ziele stressbezogener Interventionen können auf vier Ebenen betrachtet werden:

- Verhaltensebene

- Kognitiv-emotionale Ebene

- Physiologische Ebene

- Interpersonal-soziale Ebene

Q:

Was ist Oxytozin?

A:

Oxytozin, das sogenannte Bindungshormon, wird im Hypothalamus gebildet und über die Hypophyse in den Blutkreislauf ausgeschüttet, um auf die entsprechenden Zielorgane zu wirken, wie zum Beispiel auf die Gebärmutter. 


Oxytozin wirkt ebenso als Neurotransmitter im Gehirn und wird durch ein komplexes Nervennetz im Gehirn freigesetzt. So erreichen Oxytozin enthaltende Nervenfasern die Amygdala, welche für Emotionen wie Angst zuständig ist, den Hippocampus (ein Hirnzentrum für Lernen und Gedächtnis), den Hypothalamus und die Hypophyse, welche für die Hormonregulation von großer Bedeutung sind. Weitere Hirnareale, welche für die Stimmung, Motivation, Wohlbefinden, Kontrolle von Schmerzen und Entzündungen zuständig sind, sind mit Oxytozin enthaltenden Nervenfasern verbunden. Auch der dorsale Vagusnerv, welcher ein wichtiger Teil des parasympathischen Nervensystems ist, ist mit Oxytozin enthaltenden Nervenfasern verbunden. 


Das zeigt, dass Oxytozin somit einen Einfluss auf nahezu alle wichtigen hormonellen Steuerprozesse im Körper hat und viele physiologische und psychologische Funktionen moduliert.

Q:

Wie funktioniert das Oxytozin-System?

A:

Positive soziale Interaktionen reduzieren die Stressreaktion durch die Aktivierung des Oxytozin-Systems. Eine Oxytozin-Ausschüttung steht im Zusammenhang mit positiven Beziehungen, verstärktem Vertrauen, verbesserter Zugehörigkeit und verringerter Angst und Aggression. Diese Effekte der sozialen Unterstützung können auch bei Tieren gefunden werden und ebenso zwischen Menschen und Tieren. Vor allem in herausfordernden Situationen wirkt soziale Unterstützung und die daraus resultierende Oxytozin-Ausschüttung besonders gut hinsichtlich der Reduktion der Stressachsenaktivität. Diese beruhigenden Effekte durch soziale Unterstützung sind wichtig, um soziale Beziehungen aufzubauen und zu festigen und um angemessene soziale Interaktionen während der verschiedenen Entwicklungsstufen zu fördern.

Q:

Welche Bedeutung hat Oxytozin für die heilpädagogische Arbeit?

A:

Positive soziale Interaktionen reduzieren die Stressreaktion durch die Aktivierung des Oxytozin-Systems. Eine Oxytozin-Ausschüttung steht im Zusammenhang mit positiven Beziehungen, verstärktem Vertrauen, verbesserter Zugehörigkeit und verringerter Angst und Aggression. Diese Effekte der sozialen Unterstützung können auch bei Tieren gefunden werden und ebenso zwischen Menschen und Tieren. Vor allem in herausfordernden Situationen wirkt soziale Unterstützung und die daraus resultierende Oxytozin-Ausschüttung besonders gut hinsichtlich der Reduktion der Stressachsenaktivität. Diese beruhigenden Effekte durch soziale Unterstützung sind wichtig, um soziale Beziehungen aufzubauen und zu festigen und um angemessene soziale Interaktionen während der verschiedenen Entwicklungsstufen zu fördern.


Bsp.:

- Hund tröstet Kind nach Trennung der Eltern

- Trost durch Freundin nach Trennung von festem Freund

- Trost durch Mutter nach Streit mit Freund

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