Betriebswirtschaftslehre at IST-Hochschule Für Management | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Betriebswirtschaftslehre an der IST-Hochschule für Management

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Betriebswirtschaftslehre Kurs an der IST-Hochschule für Management zu.

TESTE DEIN WISSEN

Definiere folgende Begriffe:

  • Unternehmensphilosophie
  • Unternehmesnleitbild
  • Unternehmenskultur


Nenne zwei Beispiele, welche "Regeln" es innerhalb der Unternehmenskultur im Fitnessstudio geben könnte.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Unternehmensphilosophie:

"Weltanschauung" des Unternehmens, Positionierung im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld.

Unternehmensleitbild:

Dient dazu, die in der Unternehmensphilosophie verankerten Werte und Normvorstellungen in Form von Unternehmensgrundsätzen zu fixieren.

Unternehmenskultur:

Bildet sich aus den gemeinsamen Einstellungs- und Verhaltensmustern, die für die Aktivitäten und das Unternehmen maßgeblich sind; durch sie werden Mitarbeiter und Führungskräfte maßgeblich beeinflusst. Es handelt sich dabei um ungeschrieben Gesetze, die das Verhalten und die Rituale im Unternehmen prägen.


Beispiele:

  • die Art und Weise, wie Kunden begrüßt werden
  • der Umgang der Mitarbeiter untereinander
  • die Art und Weise der Betreuuung von Kunden nach einem halben Jahr nach Vertragsabschluss
  • der Umgang mit den Lieferanten ("Knebelverträge")
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind die fünf Hauptaufgaben der Unternehmensführung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Zielbildung
  • Planung
  • Entscheidung
  • Ausführung
  • Kontrolle (Informationsmanagement und Koordination als Ergänzungsaufgaben)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Überlege dir jeweils zwei Vor- und Nachteile für eine Top-down- und Bottom-up-Planung.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Top-down-Planung:

  • Vorteile
    • Unternehmensleitung kann ihre Ziele durchsetzen
    • Geht schnell, da keine Abstimmung notwendig ist.
  • Nachteile
    • Mitarbeiter sind demotiviert, da sie kein Mitspracherecht haben und alles "von oben" vorgeschrieben bekommen
    • Planzahlen können u.U. unrealistisch sein

Bottom-up-Planung:

  • Vorteile
    • Hohe Identifikation der Mitarbeiter mit der Planung (weil es ihre Planung ist)
    • Mitarbeiter sind dadurch motivierter
  • Nachteile
    • Dauert länger -> Koordination und Abstimmung erforderlich
    • Zielsetzung ist möglicherweise nicht so ambitioniert
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erkläre, was ein Organigramm ist.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Ein Organigramm verdeutlicht grafisch die Aufbauorganisation eines Unternehmens.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Nenne drei Zielbeziehungen, die im Rahmen der Unternehmensführung auftreten können.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • komplementäre Zielbeziehung
  • konkurrierende Zielbeziehung
  • indifferente Zielbeziehung
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Nenne Strategische, Taktische und Operative Ziele.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Strategische Ziele:

  • Marktführer in der Region werden
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement für 10 Firmen anbieten

Taktische Ziele:

  • Tag der offenen Tür zu Studioeröffnung umsetzen

Operative Ziele:

  • Einen Mitarbeiter im Bereich Marketing einsetzen
  • Einen Kursplan erstellen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche drei Phasen werden in der Dienstleistungsproduktion unterschieden? Erläutere diese stichpunktartig und nenn jeweils ein Beispiel.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Potenzialorientierte Phase: In der ersten (potenziealorientierten) Phase geht es um die Bereitstellung der benötigten Mittel wie Räume, Geräte, Personal etc.


Prozessorientierte Phase: In der zweiten (prozessorientierten) Phase findet die Dienstleistung als Prozess statt. Das bereitgestellte Potenzial des Anbieters wird mit dem Nachfrager oder einem Objekt des Nachfragers kombiniert. Charakteristisch für die Phase - und damit auch für die Dienstleistungserstellung - ist die Präsenz des Kunden oder seinens Objektes. Ohne ihn könnte die Leistung nicht erbracht werden.


Ergebnisorientierte Phase: In der dritten (ergebnisorientierten) Phase untersucht der Kunde das Ergebnis der Dienstleistung. Der Kunde fragt sich, welchen Nutzen ihm die Dienstleistung gebracht hat. Das Ergebnis der Dienstleistung ist für den Kunden wiederum immaterieller Natur.


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Zeige auf, welche internen Produktionsfaktoren ein Dienstleister einsetzen kann.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Reale immaterielle Produtkonsfaktoren
    1. menschliche Arbeitsleistung
    2. (externe) Dienstleistung
    3. Informationen
    4. Rechte auf materielle und immaterielle Güter
  2. Reale materielle Produktionsfaktoren
    1. Betriebsmittel
    2. Werkstoffe
  3. Nominale Produktionsfaktoren
    1. Darlehens- und Beteiligungswerte
    2. Geld
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe ...

  • die Zentralverwaltungswirtschaft
  • die freie Marktwirtschaft
  • die soziale Marktwirtschaft
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Zentralverwaltungswirtschaft:
    • wird auch Planwirtschaft genannt.
    • Regelt die einzelwirtschaftlichen Pläne zentral, es wird durch den Staat exakt vorgegeben, was, wie viel und mit welchen Faktoren produziert wird.
    • Gleichfalls wird die Verteilung des Produktionsergebnisses zentral geplant und bestimmt. Es gibt kein Privateigentum an den Produktionsfaktoren. Diese sind verstaatlicht.
    • Des Weiteren besteht ein staatlich geregelter Arbeitsmarkt ohne Vertragsfreiheit.
    • In der Zentralverwaltungswirtschaft liegt ein Schwerpunkt im Bereich der Kontrolle. In der Regel wird sie durch Behörden vorgenommen, die über die Planvorgaben und deren Erfüllung wachen, bei Einhalten der Planvorgaben Belohnungen vornehmen (z. B. Titel, Orden), andererseits Planabweichungen sanktionieren.
  • Freie Marktwirtschaft:
    • Es erfolgen keinerlei Eingriffe des Staates in das wirtschaftliche Geschehen.
    • Die Planungen hinsichtlich der Art und Menge der Produktion und des Konsums liegen bei den Wirtschaftssubjekten selbst.
    • Die Produktionsfaktoren befinden sich im Privateigentum.
    • Ein Ordnungsmechanismus findet auf allen Märkten über Angebot und Nachfrage und die Bildung von Gleichgewichtspreisen statt. Den Märkten kommt somit auch die Kontrollfunktion zu.
    • Gute wirtschaftliche Leistungen werden durch Gewinn belohnt. Zudem existiert ein freier Arbeitsmarkt.
  • Soziale Marktwirtschaft:
    • Baut auf dem Idealtyp der reinen freien Marktwirtschaft auf
    • Dualistisch, d.h., sie berücksichtigt sowohl individuelle als auch soziale Prinzipien.
    • Staatliche Eingriffe sind erlaubt, um die Freiheit des Einzelnen mit der sozialen Sicherheit und Gerechtigkeit in Einklang zu bringen.
    • Im Sinne der sozialen Gerechtigkeit wird das Individualprinzip in einigen Bereichen, die dem Wohle der Allgemeinheit dienen, eingeschränkt.
    • Die Marktmechanismen z.B. können nur durch Wettbewerb funktionieren. Der Wettbewerb führt auch zu einer optimalen Versorgung der Märkte. Ebenso hat er Einfluss auf die Preisniveaustabilität, die Beschäftigung und das Wirtschaftswachstum. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat im Sinne der Allgemeinheit für die Sicherung des Wettbewerbs sorgt.
    • Durch die Marktgeschehnisse alleine können soziale Probleme und Erfordernisse nicht gelöst werden. Deshalb sieht der Staat Gesetze und Maßnahmen zur Versorgung von Wirtschaftssubjekten vor, die nicht unmittelbar am Produktionsprozess teilnehmen (können), z.B. Sozialversicherungen, Kindergeld, Arbeitslosengeld, BAföG.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Nenne zwei Vor- und Nachteile des Stabliniensystems.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Vorteile

  • Eindeutige Regelung der Unterstellungsverhältnisse und klare Kompetenzabgrenzung in der Linie (wie beim Einliniensystem)
  • Spürbare Entlastung übergeordneter Instanzen
  • Verbesserte Entscheidungsqualität aufgrund der qualifizierten Vorbereitung durch spezialisierte Stäbe

Nachteile:

  • Lange Kommunikationswege (wie beim Einliniensystem)
  • Starke Belastung der Zwischeninstanzen
  • Auftreten von Konflikten zwischen Stab und Linie, verbunden mit neuen Koordinationsproblemen
  • Fehlende Weisungsbefugnis der Stabstelle
  • Teilweise nur noch formale Funktion der Führungsstelle, da der Stab inhaltlich Bescheid weiß und die Informationen so gefiltert weitergeben kann.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erkläre, was unter einer Stabstelle verstanden wird und worin der Unterschied zu Ausführungs- und Leistungsstellen liegt.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Stabstellen: Stellen, die Informationen verarbeiten, fachlich beraten und Entscheidungen vorbereiten.


Ausführungs- und Leistungstellen werden auch als Linienstellen bezeichnet. Sie besitzen Entscheidungs-, Weisungs-, Informtions- und Verfügungsbefugnisse. Dagegen besitzen Stabstellen keine Weisungs- und Entscheidungsbefugnisse.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Definiere folgenden Begriffe:

  1. Bedürfnis
  2. Bedarf
  3. Nachfrage
  4. Wirtschaftssubjekte
  5. freie Güter
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Bedürfnis: Empfinden eines Mangels, verbunden mit dem Bestreben, den Mangel zu beheben
  2. Bedarf: Bedürfnisse, die aufgrund vorhandener Kaufkraft befriedigt werden können
  3. Nachfrage: Bedarf, der am Markt wirksam wird.
  4. Wirtschaftssubjekte: Alle natürlichen Personen (Menschen) und juristischen Personen (z.B. Unternehmen), die am Wirtschaftsleben teilnehmen.
  5. Freie Güter: Sind nahezu unbegrenzt vorhanden, ihre Nutzung ist mühelos möglich, daher muss für sie auch kein Preis bezahlt werden.
Lösung ausblenden
  • 20548 Karteikarten
  • 537 Studierende
  • 11 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Betriebswirtschaftslehre Kurs an der IST-Hochschule für Management - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definiere folgende Begriffe:

  • Unternehmensphilosophie
  • Unternehmesnleitbild
  • Unternehmenskultur


Nenne zwei Beispiele, welche "Regeln" es innerhalb der Unternehmenskultur im Fitnessstudio geben könnte.

A:

Unternehmensphilosophie:

"Weltanschauung" des Unternehmens, Positionierung im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld.

Unternehmensleitbild:

Dient dazu, die in der Unternehmensphilosophie verankerten Werte und Normvorstellungen in Form von Unternehmensgrundsätzen zu fixieren.

Unternehmenskultur:

Bildet sich aus den gemeinsamen Einstellungs- und Verhaltensmustern, die für die Aktivitäten und das Unternehmen maßgeblich sind; durch sie werden Mitarbeiter und Führungskräfte maßgeblich beeinflusst. Es handelt sich dabei um ungeschrieben Gesetze, die das Verhalten und die Rituale im Unternehmen prägen.


Beispiele:

  • die Art und Weise, wie Kunden begrüßt werden
  • der Umgang der Mitarbeiter untereinander
  • die Art und Weise der Betreuuung von Kunden nach einem halben Jahr nach Vertragsabschluss
  • der Umgang mit den Lieferanten ("Knebelverträge")
Q:

Was sind die fünf Hauptaufgaben der Unternehmensführung?

A:
  • Zielbildung
  • Planung
  • Entscheidung
  • Ausführung
  • Kontrolle (Informationsmanagement und Koordination als Ergänzungsaufgaben)
Q:

Überlege dir jeweils zwei Vor- und Nachteile für eine Top-down- und Bottom-up-Planung.

A:

Top-down-Planung:

  • Vorteile
    • Unternehmensleitung kann ihre Ziele durchsetzen
    • Geht schnell, da keine Abstimmung notwendig ist.
  • Nachteile
    • Mitarbeiter sind demotiviert, da sie kein Mitspracherecht haben und alles "von oben" vorgeschrieben bekommen
    • Planzahlen können u.U. unrealistisch sein

Bottom-up-Planung:

  • Vorteile
    • Hohe Identifikation der Mitarbeiter mit der Planung (weil es ihre Planung ist)
    • Mitarbeiter sind dadurch motivierter
  • Nachteile
    • Dauert länger -> Koordination und Abstimmung erforderlich
    • Zielsetzung ist möglicherweise nicht so ambitioniert
Q:

Erkläre, was ein Organigramm ist.

A:

Ein Organigramm verdeutlicht grafisch die Aufbauorganisation eines Unternehmens.

Q:

Nenne drei Zielbeziehungen, die im Rahmen der Unternehmensführung auftreten können.

A:
  • komplementäre Zielbeziehung
  • konkurrierende Zielbeziehung
  • indifferente Zielbeziehung
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Nenne Strategische, Taktische und Operative Ziele.

A:

Strategische Ziele:

  • Marktführer in der Region werden
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement für 10 Firmen anbieten

Taktische Ziele:

  • Tag der offenen Tür zu Studioeröffnung umsetzen

Operative Ziele:

  • Einen Mitarbeiter im Bereich Marketing einsetzen
  • Einen Kursplan erstellen
Q:

Welche drei Phasen werden in der Dienstleistungsproduktion unterschieden? Erläutere diese stichpunktartig und nenn jeweils ein Beispiel.

A:

Potenzialorientierte Phase: In der ersten (potenziealorientierten) Phase geht es um die Bereitstellung der benötigten Mittel wie Räume, Geräte, Personal etc.


Prozessorientierte Phase: In der zweiten (prozessorientierten) Phase findet die Dienstleistung als Prozess statt. Das bereitgestellte Potenzial des Anbieters wird mit dem Nachfrager oder einem Objekt des Nachfragers kombiniert. Charakteristisch für die Phase - und damit auch für die Dienstleistungserstellung - ist die Präsenz des Kunden oder seinens Objektes. Ohne ihn könnte die Leistung nicht erbracht werden.


Ergebnisorientierte Phase: In der dritten (ergebnisorientierten) Phase untersucht der Kunde das Ergebnis der Dienstleistung. Der Kunde fragt sich, welchen Nutzen ihm die Dienstleistung gebracht hat. Das Ergebnis der Dienstleistung ist für den Kunden wiederum immaterieller Natur.


Q:

Zeige auf, welche internen Produktionsfaktoren ein Dienstleister einsetzen kann.

A:
  1. Reale immaterielle Produtkonsfaktoren
    1. menschliche Arbeitsleistung
    2. (externe) Dienstleistung
    3. Informationen
    4. Rechte auf materielle und immaterielle Güter
  2. Reale materielle Produktionsfaktoren
    1. Betriebsmittel
    2. Werkstoffe
  3. Nominale Produktionsfaktoren
    1. Darlehens- und Beteiligungswerte
    2. Geld
Q:

Beschreibe ...

  • die Zentralverwaltungswirtschaft
  • die freie Marktwirtschaft
  • die soziale Marktwirtschaft
A:
  • Zentralverwaltungswirtschaft:
    • wird auch Planwirtschaft genannt.
    • Regelt die einzelwirtschaftlichen Pläne zentral, es wird durch den Staat exakt vorgegeben, was, wie viel und mit welchen Faktoren produziert wird.
    • Gleichfalls wird die Verteilung des Produktionsergebnisses zentral geplant und bestimmt. Es gibt kein Privateigentum an den Produktionsfaktoren. Diese sind verstaatlicht.
    • Des Weiteren besteht ein staatlich geregelter Arbeitsmarkt ohne Vertragsfreiheit.
    • In der Zentralverwaltungswirtschaft liegt ein Schwerpunkt im Bereich der Kontrolle. In der Regel wird sie durch Behörden vorgenommen, die über die Planvorgaben und deren Erfüllung wachen, bei Einhalten der Planvorgaben Belohnungen vornehmen (z. B. Titel, Orden), andererseits Planabweichungen sanktionieren.
  • Freie Marktwirtschaft:
    • Es erfolgen keinerlei Eingriffe des Staates in das wirtschaftliche Geschehen.
    • Die Planungen hinsichtlich der Art und Menge der Produktion und des Konsums liegen bei den Wirtschaftssubjekten selbst.
    • Die Produktionsfaktoren befinden sich im Privateigentum.
    • Ein Ordnungsmechanismus findet auf allen Märkten über Angebot und Nachfrage und die Bildung von Gleichgewichtspreisen statt. Den Märkten kommt somit auch die Kontrollfunktion zu.
    • Gute wirtschaftliche Leistungen werden durch Gewinn belohnt. Zudem existiert ein freier Arbeitsmarkt.
  • Soziale Marktwirtschaft:
    • Baut auf dem Idealtyp der reinen freien Marktwirtschaft auf
    • Dualistisch, d.h., sie berücksichtigt sowohl individuelle als auch soziale Prinzipien.
    • Staatliche Eingriffe sind erlaubt, um die Freiheit des Einzelnen mit der sozialen Sicherheit und Gerechtigkeit in Einklang zu bringen.
    • Im Sinne der sozialen Gerechtigkeit wird das Individualprinzip in einigen Bereichen, die dem Wohle der Allgemeinheit dienen, eingeschränkt.
    • Die Marktmechanismen z.B. können nur durch Wettbewerb funktionieren. Der Wettbewerb führt auch zu einer optimalen Versorgung der Märkte. Ebenso hat er Einfluss auf die Preisniveaustabilität, die Beschäftigung und das Wirtschaftswachstum. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat im Sinne der Allgemeinheit für die Sicherung des Wettbewerbs sorgt.
    • Durch die Marktgeschehnisse alleine können soziale Probleme und Erfordernisse nicht gelöst werden. Deshalb sieht der Staat Gesetze und Maßnahmen zur Versorgung von Wirtschaftssubjekten vor, die nicht unmittelbar am Produktionsprozess teilnehmen (können), z.B. Sozialversicherungen, Kindergeld, Arbeitslosengeld, BAföG.
Q:

Nenne zwei Vor- und Nachteile des Stabliniensystems.

A:

Vorteile

  • Eindeutige Regelung der Unterstellungsverhältnisse und klare Kompetenzabgrenzung in der Linie (wie beim Einliniensystem)
  • Spürbare Entlastung übergeordneter Instanzen
  • Verbesserte Entscheidungsqualität aufgrund der qualifizierten Vorbereitung durch spezialisierte Stäbe

Nachteile:

  • Lange Kommunikationswege (wie beim Einliniensystem)
  • Starke Belastung der Zwischeninstanzen
  • Auftreten von Konflikten zwischen Stab und Linie, verbunden mit neuen Koordinationsproblemen
  • Fehlende Weisungsbefugnis der Stabstelle
  • Teilweise nur noch formale Funktion der Führungsstelle, da der Stab inhaltlich Bescheid weiß und die Informationen so gefiltert weitergeben kann.
Q:

Erkläre, was unter einer Stabstelle verstanden wird und worin der Unterschied zu Ausführungs- und Leistungsstellen liegt.

A:

Stabstellen: Stellen, die Informationen verarbeiten, fachlich beraten und Entscheidungen vorbereiten.


Ausführungs- und Leistungstellen werden auch als Linienstellen bezeichnet. Sie besitzen Entscheidungs-, Weisungs-, Informtions- und Verfügungsbefugnisse. Dagegen besitzen Stabstellen keine Weisungs- und Entscheidungsbefugnisse.

Q:

Definiere folgenden Begriffe:

  1. Bedürfnis
  2. Bedarf
  3. Nachfrage
  4. Wirtschaftssubjekte
  5. freie Güter
A:
  1. Bedürfnis: Empfinden eines Mangels, verbunden mit dem Bestreben, den Mangel zu beheben
  2. Bedarf: Bedürfnisse, die aufgrund vorhandener Kaufkraft befriedigt werden können
  3. Nachfrage: Bedarf, der am Markt wirksam wird.
  4. Wirtschaftssubjekte: Alle natürlichen Personen (Menschen) und juristischen Personen (z.B. Unternehmen), die am Wirtschaftsleben teilnehmen.
  5. Freie Güter: Sind nahezu unbegrenzt vorhanden, ihre Nutzung ist mühelos möglich, daher muss für sie auch kein Preis bezahlt werden.
Betriebswirtschaftslehre

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Betriebswirtschaftslehre
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Betriebswirtschaftslehre