Unternehmenssteuerung at International School Of Management | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Unternehmenssteuerung an der International School of Management

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TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie „Kennzahlen“ und erläutern Sie den Zweck von Kennzahlen.

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TESTE DEIN WISSEN

Definition:

- quantitative Daten

- Verdichtung der komplexen Realität 

- über zahlenmäßig erfassbare betriebswirtschaftliche Sachverhalte informieren sollen.


Zweck:

- schnell und prägnant über ein ökonomisches Aufgabenfeld berichten

- für Aufgabenfelder mit einer Vielzahl relevanter Einzelinformationen, deren

Auswertung jedoch für bestimmte Informationsbedarfe zu zeitintensiv und aufwändig ist

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen und erläutern Sie stichpunktartig vier Einsatzsituationen von Kennzahlen.

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TESTE DEIN WISSEN

1. Leistungsvergleich

--> mehrerer Personen, Abteilungen, Unternehmen intern und extern

Beispiel: Produktivität Werk I zu Werk II


2. Zeitvergleich

--> mit vorangegangenen Monaten, Quartalen, Halbjahren oder Jahren

Beispiel: Umsatz Juli 2008 zu Umsatz Juli 2009


3. Soll-Ist-Vergleich

--> mit Planzahlen aus der Budgetierung

Beispiel: Personalkosten Ist Aug.09 zu Personalkosten Budget Aug. 09


4. Ursachenanalyse

--> Analyse durch Zerlegung einer Zahl in einzelne Komponenten.

Beispiel: Umsatz-Split nach Absatz und Preis

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TESTE DEIN WISSEN

Worin unterscheiden sich das Boston I – Portfolio und das McKinsey Portfolio?

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TESTE DEIN WISSEN

Allgemeine Anmerkungen zur BCG- und McKinsey Matrix

- Annahme identischer Produktlebenszyklen

--> Kritik ebenfalls am Produktlebenszyklus-Theorie

--> im Modell so ist und für strategische Entscheidungen hilfreich aber nicht der Realität entspricht

- Statische Betrachtung (Ist-, Soll-Abgleich)

--> aktuelle und zukunftsorientierte Betrachtung

- Abgrenzung und Unabhängigkeit der SGE`s (Verbund-, Synergieeffekte)

--> wird unterstellt

--> man sieht keine Verbund- oder Synergieeffekte

--> vor allem wichtig bei komplexen Unternehmen (z.b. Chemieunternehmen): mit dem Produkt A entstehen die Nebenprodukte B und C, die man dann auch vermarkten muss

- Auswahl, Messung und Gewichtung der strategischen Erfolgsfaktoren

--> ist individuell zu tun

--> je nach dem wer vom Management, das auswählt und gewichtet können unterschiedliche Ergebnisse hierbei rauskommen

- Verfolgung von Standardstrategien kann unmöglich sein oder dazu führen, dass Opportunitäten nicht gesehen werden

- Gleiches Risiko für alle SGEs unterstellt

- Keine Markteintritts- oder -austrittsbarrieren


Anmerkungen McKinsey-Matrix

- Auswahl und Gewichtung strategischer Erfolgsfaktoren

- Zurechnungs-, Mess- und Bewertungsherausforderungen


Anmerkungen BCG-Matrix

- Unter Praktikabilitätsgesichtspunkten idealer, aber unschärfer

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TESTE DEIN WISSEN

Berechnen Relativer Marktanteil

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TESTE DEIN WISSEN

eigener Marktanteil./.Marktanteil des größten Konkurrenten

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie bitte jeweils fünf Vor- und Nachteile einer Standardisierung im internationalen Controlling.

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TESTE DEIN WISSEN

a. Vorteile:

- Erhöhte Transparenz der Beurteilungsprozesse

- Steigerung der Urteilsgerechtigkeit durch Gleichbehandlung gleicher Sachverhalte

- Kürzere Bearbeitungsdauer auf Grund von Übungseffekten durch Wiederholungen

- Schnelle Einarbeitung

- Verbesserung der Entscheidungsfähigkeit durch Ausschluss subjektiver

Entscheidungen

- Nutzung von Erfahrungen der „Vorwelt“

- Berechenbarkeit von Handlungsinhalten


b. Nachteile:

- Gefahr einer Überlastung der zentralen Controlling-Abteilung

- Nachlassende adäquate Berücksichtigung der lokalen Bedingungen

- Gefahr einer allzu schematischen Vorgehensweise

- Hoher Aufwand für die Erstellung und ständige Aktualisierung der Standards

- Vernachlässigung innovativer Lösungen durch „Betriebsblindheit“

- Reduzierung der Flexibilität

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TESTE DEIN WISSEN

Anhand welcher vier Kriterien lassen sich Kennzahlen differenzieren? Nennen Sie jeweils ein

Beispiel.

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TESTE DEIN WISSEN

1. Relativ vs. Absolut


2. Monetär vs. Nicht-monetär

--> ROI; Wie wirkt sich eine Änderung auf etwas anderes aus?


3. Lokal vs. Global


4. Vorlaufend vs. Nachlaufend

--> Plan-Ist-Forecast, Zeitliche Dimensionen

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen und erläutern Sie bitte die drei Teilkomponenten, aus denen sich ein Risikomanagement zusammensetzt.

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TESTE DEIN WISSEN

a. Risikocontrolling

-> Kontrolle, Planung, Steuerung, Informationsversorgung

-> Prozessbegleitend, Koordinierungsfunktion, im Controlling angesiedelt

b. Internes Kontrollsystem

-> Kontrolle, Sicherungsmaßnahmen

-> Schutz des vorhandenen Vermögens, Generierung aussagekräftiger Aufzeichnungen, Interne Revision

c. Frühwarnsystem

-> Informationsversorgung

-> Erfassung latenter Risiken (z.B. Mietverträge), Rollierende Liquiditätsvorschau, Balanced Scorecards

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie bitte den Begriff des „Dealing at arm`s length principle“.

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TESTE DEIN WISSEN

--> Fremdvergleichsgrundsatz

--> Konzerne sollten ihre Verrechnungspreise so gestalten, als ob die zu Grunde liegende

Transaktion nicht zwischen unabhängigen Marktteilnehmern stattfinden würde


- Steuerlich wird die Festsetzung von VP durch das Fremdvergleichsgrundsatz (Dealing

at arms length) bestimmt

- Es gelten gleiche Bedingungen wie zwischen unabhängigen Unternehmen auf dem

Markt

- Kein genaueres Kalkulationsverfahren durch das Gesetz vorgeschrieben

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TESTE DEIN WISSEN

Kulturelle Unterschiede spielen eine wesentliche Rolle im Controlling. Erklären Sie bitte die fünf Dimensionen zur Messung von Kulturen nach Hofstede.

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TESTE DEIN WISSEN

a. Machtdistanz

Hinnehmen oder erwarten von Machtverteilung der einzelnen Mitglieder


b. Individualismus vs. Kollektivismus

Sehen sich die Menschen als einzelne unabhängige Individuen oder eher als Mitglieder einer

Gruppe


c. Femininität vs. Maskulinität

Maskuline Kultur eher Konkurrenzdenken und Leistungsbezogen vs. Feminine Kultur

zwischenmenschliche Beziehungen, Verhandlungen, Kooperation


d. Unsicherheitsvermeidung

Bei hoher Unsicherheitsvermeidung versucht die Gesellschaft über Regeln und Vorgaben

Unsicherheit zu begrenzen und entgegenzuwirken. Bsp. werden Innovation mit Skepsis

betrachtet


e. Zeitorientierung Langfristigkeit vs. Kurzfristigkeit

Langfristige Orientierung -> Ausdauer und Beharrlichkeit bei Verfolgung von Zielen, Respekt

gegenüber Traditionen

Kurzfristige Orientierung -> eher Kreativität und Individualismus, Erwartung schneller

Ergebnisse


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TESTE DEIN WISSEN

Nennen und erläutern Sie bitte drei steuerliche Ermittlungsmethoden von Verrechnungspreisen.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

a. Preisvergleichsmethode

- VP auf Basis der auf einem konzernexternen Markt geltenden Preisen:

- Äußerer Preisvergleich: Preise zwischen externen Marktparteien

- Von der Finanzverwaltung präferiert

b. Wiederverkaufsmethode

- Ausgangspunkt ist der Verkaufspreis für das Endprodukt, den die belieferte Konzerneinheit ggü. Externen Abnehmers erzielen kann

- Abzug der branchenüblichen Handelsspanne (Rohgewinnmarge)

- Abzug der Kosten für Weiterverarbeitung des Zwischenproduktes & für Vertrieb des Endproduktes

- Zentrales Problem: Ermittlung des angemessenen Gewinnabschlags

- Rohgewinnmarge als fester Prozentsatz

c. Kostenaufschlagsmethode

- Progressive Ermittlung des VP

- Selbstkosten für das Zwischenprodukt der liefernden Einheit werden um branchenüblichen Gewinnzuschlag erhöht

- Praktische Probleme

o Bestimmung der Kosten (Ist-, Normal- oder Plan)

o Festsetzung einer angemessenen Gewinnspanne

- Ermittlung der Herstellkosten muss analog zur Vorgehensweise ggü. konzernfremden

erfolgen

Innerer Preisvergleich: Preise zwischen Konzerneinheit und externem Marktpartner

In der Praxis oft schwierig

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TESTE DEIN WISSEN

Erfahrungskurve

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TESTE DEIN WISSEN

- betriebswirtschaftliches Konzept

- 1925 im US-amerikanischen Flugzeugbau entdeckt wurde.

- besagt, dass mit jeder Verdopplung der kumulierten Produktionsmenge die realen

Stückkosten um einen konstanten Prozentsatz sinken.

à Typischerweise sinken die Kosten um 20 bis 30 % bei einer Verdoppelung der

kumulierten Ausbringungsmenge, entsprechend einer Lernrate von L = 70 % - 80 %.

- Dieses Konzept besagt damit, dass es vorteilhaft ist, möglichst schnell große

Marktanteile zu gewinnen, um durch hohen Output die internen Kosten senken zu

können und dadurch Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

- Mit jeder Verdopplung der kumulierten Produktionsmenge sinken die realen Stückkosten

um einen konstanten Prozentsatz

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie den Cash Conversion Cycle.

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TESTE DEIN WISSEN

Working Capital Management (teil des Liquiditätsmanagements)

- Wie lange haben wir Verbindlichkeiten? Wie lange dauert der Produktionsprozess bis

das eingestzte Kapital verumsatzen können und wie lange dauert es das wir den

Umsatz zu Geld machen können?

- Beginn: Eingang der Lieferantenrechnung und der Wareneingang (Einbuchung ins

Lager, wir verbrauchen die Rohstoffe aber zahlen noch nicht)

Eingang Lieferantenrechnung:

a. Purchase to Pay

Bis die Zahlung stattfindet: zahlt man die Lieferantenrechnung (Mittelabfluss)

à Days Payable Outstanding (wie viele Tage im Schnitt zwischen

Rechnungseingang und begleichung liegen)

à je länger diese Phase desto kürzer die Finanzierungslücke (wenn nach dem

Zahlungseingang des Kunden: passive Finanzierung / Liquidität)

b. Kapitalbindungsdauer / Finanzierungslücke

à Cash Conversion Cycle

à Von der Zahlung der Lieferantenrechnung bis zum Zahlungseingang unseres

Kunden

à Wie schnell bekomme ich 1 EUR eingesetztes Kapital wieder zurück als liquides

Mittel

à Nicht die Höhe sondern nur wann man Ihn zurückbekommt

Wareneingang

a. Forecast to Fullfill

Beginn des Produktionsprozess (Lagerung unfertige Erzeugnisse, Produktion,

Lagerung fertige Erzeugnisse à Wie lange dauern die Prozesse: Berechnung der

Days Inventory Outstanding)

b. Order to Cash

Verkaufen es an den Kunden – Bestand wird ausgebucht aus dem Lager

à Kunde hat auch ein Zahlungsziel

à Zeitraum zwischen Lieferung des Produktes bis Zahlung der Rechnung durch

den Kunden (Days Sales Outstanding)

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  • 22953 Karteikarten
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  • 6 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Unternehmenssteuerung Kurs an der International School of Management - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definieren Sie „Kennzahlen“ und erläutern Sie den Zweck von Kennzahlen.

A:

Definition:

- quantitative Daten

- Verdichtung der komplexen Realität 

- über zahlenmäßig erfassbare betriebswirtschaftliche Sachverhalte informieren sollen.


Zweck:

- schnell und prägnant über ein ökonomisches Aufgabenfeld berichten

- für Aufgabenfelder mit einer Vielzahl relevanter Einzelinformationen, deren

Auswertung jedoch für bestimmte Informationsbedarfe zu zeitintensiv und aufwändig ist

Q:

Nennen und erläutern Sie stichpunktartig vier Einsatzsituationen von Kennzahlen.

A:

1. Leistungsvergleich

--> mehrerer Personen, Abteilungen, Unternehmen intern und extern

Beispiel: Produktivität Werk I zu Werk II


2. Zeitvergleich

--> mit vorangegangenen Monaten, Quartalen, Halbjahren oder Jahren

Beispiel: Umsatz Juli 2008 zu Umsatz Juli 2009


3. Soll-Ist-Vergleich

--> mit Planzahlen aus der Budgetierung

Beispiel: Personalkosten Ist Aug.09 zu Personalkosten Budget Aug. 09


4. Ursachenanalyse

--> Analyse durch Zerlegung einer Zahl in einzelne Komponenten.

Beispiel: Umsatz-Split nach Absatz und Preis

Q:

Worin unterscheiden sich das Boston I – Portfolio und das McKinsey Portfolio?

A:

Allgemeine Anmerkungen zur BCG- und McKinsey Matrix

- Annahme identischer Produktlebenszyklen

--> Kritik ebenfalls am Produktlebenszyklus-Theorie

--> im Modell so ist und für strategische Entscheidungen hilfreich aber nicht der Realität entspricht

- Statische Betrachtung (Ist-, Soll-Abgleich)

--> aktuelle und zukunftsorientierte Betrachtung

- Abgrenzung und Unabhängigkeit der SGE`s (Verbund-, Synergieeffekte)

--> wird unterstellt

--> man sieht keine Verbund- oder Synergieeffekte

--> vor allem wichtig bei komplexen Unternehmen (z.b. Chemieunternehmen): mit dem Produkt A entstehen die Nebenprodukte B und C, die man dann auch vermarkten muss

- Auswahl, Messung und Gewichtung der strategischen Erfolgsfaktoren

--> ist individuell zu tun

--> je nach dem wer vom Management, das auswählt und gewichtet können unterschiedliche Ergebnisse hierbei rauskommen

- Verfolgung von Standardstrategien kann unmöglich sein oder dazu führen, dass Opportunitäten nicht gesehen werden

- Gleiches Risiko für alle SGEs unterstellt

- Keine Markteintritts- oder -austrittsbarrieren


Anmerkungen McKinsey-Matrix

- Auswahl und Gewichtung strategischer Erfolgsfaktoren

- Zurechnungs-, Mess- und Bewertungsherausforderungen


Anmerkungen BCG-Matrix

- Unter Praktikabilitätsgesichtspunkten idealer, aber unschärfer

Q:

Berechnen Relativer Marktanteil

A:

eigener Marktanteil./.Marktanteil des größten Konkurrenten

Q:

Nennen Sie bitte jeweils fünf Vor- und Nachteile einer Standardisierung im internationalen Controlling.

A:

a. Vorteile:

- Erhöhte Transparenz der Beurteilungsprozesse

- Steigerung der Urteilsgerechtigkeit durch Gleichbehandlung gleicher Sachverhalte

- Kürzere Bearbeitungsdauer auf Grund von Übungseffekten durch Wiederholungen

- Schnelle Einarbeitung

- Verbesserung der Entscheidungsfähigkeit durch Ausschluss subjektiver

Entscheidungen

- Nutzung von Erfahrungen der „Vorwelt“

- Berechenbarkeit von Handlungsinhalten


b. Nachteile:

- Gefahr einer Überlastung der zentralen Controlling-Abteilung

- Nachlassende adäquate Berücksichtigung der lokalen Bedingungen

- Gefahr einer allzu schematischen Vorgehensweise

- Hoher Aufwand für die Erstellung und ständige Aktualisierung der Standards

- Vernachlässigung innovativer Lösungen durch „Betriebsblindheit“

- Reduzierung der Flexibilität

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Q:

Anhand welcher vier Kriterien lassen sich Kennzahlen differenzieren? Nennen Sie jeweils ein

Beispiel.

A:

1. Relativ vs. Absolut


2. Monetär vs. Nicht-monetär

--> ROI; Wie wirkt sich eine Änderung auf etwas anderes aus?


3. Lokal vs. Global


4. Vorlaufend vs. Nachlaufend

--> Plan-Ist-Forecast, Zeitliche Dimensionen

Q:

Nennen und erläutern Sie bitte die drei Teilkomponenten, aus denen sich ein Risikomanagement zusammensetzt.

A:

a. Risikocontrolling

-> Kontrolle, Planung, Steuerung, Informationsversorgung

-> Prozessbegleitend, Koordinierungsfunktion, im Controlling angesiedelt

b. Internes Kontrollsystem

-> Kontrolle, Sicherungsmaßnahmen

-> Schutz des vorhandenen Vermögens, Generierung aussagekräftiger Aufzeichnungen, Interne Revision

c. Frühwarnsystem

-> Informationsversorgung

-> Erfassung latenter Risiken (z.B. Mietverträge), Rollierende Liquiditätsvorschau, Balanced Scorecards

Q:

Erläutern Sie bitte den Begriff des „Dealing at arm`s length principle“.

A:

--> Fremdvergleichsgrundsatz

--> Konzerne sollten ihre Verrechnungspreise so gestalten, als ob die zu Grunde liegende

Transaktion nicht zwischen unabhängigen Marktteilnehmern stattfinden würde


- Steuerlich wird die Festsetzung von VP durch das Fremdvergleichsgrundsatz (Dealing

at arms length) bestimmt

- Es gelten gleiche Bedingungen wie zwischen unabhängigen Unternehmen auf dem

Markt

- Kein genaueres Kalkulationsverfahren durch das Gesetz vorgeschrieben

Q:

Kulturelle Unterschiede spielen eine wesentliche Rolle im Controlling. Erklären Sie bitte die fünf Dimensionen zur Messung von Kulturen nach Hofstede.

A:

a. Machtdistanz

Hinnehmen oder erwarten von Machtverteilung der einzelnen Mitglieder


b. Individualismus vs. Kollektivismus

Sehen sich die Menschen als einzelne unabhängige Individuen oder eher als Mitglieder einer

Gruppe


c. Femininität vs. Maskulinität

Maskuline Kultur eher Konkurrenzdenken und Leistungsbezogen vs. Feminine Kultur

zwischenmenschliche Beziehungen, Verhandlungen, Kooperation


d. Unsicherheitsvermeidung

Bei hoher Unsicherheitsvermeidung versucht die Gesellschaft über Regeln und Vorgaben

Unsicherheit zu begrenzen und entgegenzuwirken. Bsp. werden Innovation mit Skepsis

betrachtet


e. Zeitorientierung Langfristigkeit vs. Kurzfristigkeit

Langfristige Orientierung -> Ausdauer und Beharrlichkeit bei Verfolgung von Zielen, Respekt

gegenüber Traditionen

Kurzfristige Orientierung -> eher Kreativität und Individualismus, Erwartung schneller

Ergebnisse


Q:

Nennen und erläutern Sie bitte drei steuerliche Ermittlungsmethoden von Verrechnungspreisen.

A:

a. Preisvergleichsmethode

- VP auf Basis der auf einem konzernexternen Markt geltenden Preisen:

- Äußerer Preisvergleich: Preise zwischen externen Marktparteien

- Von der Finanzverwaltung präferiert

b. Wiederverkaufsmethode

- Ausgangspunkt ist der Verkaufspreis für das Endprodukt, den die belieferte Konzerneinheit ggü. Externen Abnehmers erzielen kann

- Abzug der branchenüblichen Handelsspanne (Rohgewinnmarge)

- Abzug der Kosten für Weiterverarbeitung des Zwischenproduktes & für Vertrieb des Endproduktes

- Zentrales Problem: Ermittlung des angemessenen Gewinnabschlags

- Rohgewinnmarge als fester Prozentsatz

c. Kostenaufschlagsmethode

- Progressive Ermittlung des VP

- Selbstkosten für das Zwischenprodukt der liefernden Einheit werden um branchenüblichen Gewinnzuschlag erhöht

- Praktische Probleme

o Bestimmung der Kosten (Ist-, Normal- oder Plan)

o Festsetzung einer angemessenen Gewinnspanne

- Ermittlung der Herstellkosten muss analog zur Vorgehensweise ggü. konzernfremden

erfolgen

Innerer Preisvergleich: Preise zwischen Konzerneinheit und externem Marktpartner

In der Praxis oft schwierig

Q:

Erfahrungskurve

A:

- betriebswirtschaftliches Konzept

- 1925 im US-amerikanischen Flugzeugbau entdeckt wurde.

- besagt, dass mit jeder Verdopplung der kumulierten Produktionsmenge die realen

Stückkosten um einen konstanten Prozentsatz sinken.

à Typischerweise sinken die Kosten um 20 bis 30 % bei einer Verdoppelung der

kumulierten Ausbringungsmenge, entsprechend einer Lernrate von L = 70 % - 80 %.

- Dieses Konzept besagt damit, dass es vorteilhaft ist, möglichst schnell große

Marktanteile zu gewinnen, um durch hohen Output die internen Kosten senken zu

können und dadurch Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

- Mit jeder Verdopplung der kumulierten Produktionsmenge sinken die realen Stückkosten

um einen konstanten Prozentsatz

Q:

Erläutern Sie den Cash Conversion Cycle.

A:

Working Capital Management (teil des Liquiditätsmanagements)

- Wie lange haben wir Verbindlichkeiten? Wie lange dauert der Produktionsprozess bis

das eingestzte Kapital verumsatzen können und wie lange dauert es das wir den

Umsatz zu Geld machen können?

- Beginn: Eingang der Lieferantenrechnung und der Wareneingang (Einbuchung ins

Lager, wir verbrauchen die Rohstoffe aber zahlen noch nicht)

Eingang Lieferantenrechnung:

a. Purchase to Pay

Bis die Zahlung stattfindet: zahlt man die Lieferantenrechnung (Mittelabfluss)

à Days Payable Outstanding (wie viele Tage im Schnitt zwischen

Rechnungseingang und begleichung liegen)

à je länger diese Phase desto kürzer die Finanzierungslücke (wenn nach dem

Zahlungseingang des Kunden: passive Finanzierung / Liquidität)

b. Kapitalbindungsdauer / Finanzierungslücke

à Cash Conversion Cycle

à Von der Zahlung der Lieferantenrechnung bis zum Zahlungseingang unseres

Kunden

à Wie schnell bekomme ich 1 EUR eingesetztes Kapital wieder zurück als liquides

Mittel

à Nicht die Höhe sondern nur wann man Ihn zurückbekommt

Wareneingang

a. Forecast to Fullfill

Beginn des Produktionsprozess (Lagerung unfertige Erzeugnisse, Produktion,

Lagerung fertige Erzeugnisse à Wie lange dauern die Prozesse: Berechnung der

Days Inventory Outstanding)

b. Order to Cash

Verkaufen es an den Kunden – Bestand wird ausgebucht aus dem Lager

à Kunde hat auch ein Zahlungsziel

à Zeitraum zwischen Lieferung des Produktes bis Zahlung der Rechnung durch

den Kunden (Days Sales Outstanding)

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