Human Factors at International School Of Management | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Human Factors an der International School of Management

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TESTE DEIN WISSEN
Systemische Betrachtung 
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TESTE DEIN WISSEN
Individuum: Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Wachsamkeit, Stress 

Gruppe/ Team: Kommunikation, Hierarchie, Durchführung von Standard Prozeduren 

Organisation: Stellenwert von Sicherheit, Aufgabenverteilung, Verantwortlichkeiten, Zeiten 

Technik: Benutzerfreundlichkeit, aufgabenangemessenheit 
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TESTE DEIN WISSEN
Definition Sicherheit vs Zuverlässigkeit
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TESTE DEIN WISSEN
-> Zustand der störungsfreien und Gefahrenherden Funktion 
-> dynamisches Nichtereignis: kontinuierliche Interaktion von Mitgliedern, Strukturen, regeln, Technologie 

Zuverlässigkeit
- korrektheit (nach Vorgaben laufen)
- Robustheit (System kann Störungen ausgleichen)
- ausfallfreiheit (Sicherheit gegen Ausfall) 

-> Zusammenhang Sicherheit und Zuverlässigkeit wird durch Komplexität des Gesamtsystems moderiert 
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TESTE DEIN WISSEN
Theorie der normalen Katastrophen 
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TESTE DEIN WISSEN
-> Definition von systemunfällen nach Anzahl und Art der betroffenen Einheiten im System 
-> Entstehung: natürliche Konsequenz eines Systems das durch 1) viele komplexe Interaktionen und 2) enge Kopplungen gekennzeichnet ist 

1) komplex vs lineare Interaktionen 
- komplex: viele Rückkopplungen, Verzweigungen und Sprünge innerhalb des Prozesses führt zu unerwarteten Ergebnissen 
- linear: gut sichtbare und Teil des normalen Ablaufes 

2) eng vs lose gekoppelte Systeme 
- eng: zeitlich, räumlich, funktional; keine Verzögerungen, invariable Abläufe, Ziel nur mit vorgegebener Strategie zu erreichen, Störungen haben große Auswirkungen 
- lose: teile können einzeln funktionieren, Störungen können besser bearbeitet werden und wirken sich nicht gegenseitig aus 

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TESTE DEIN WISSEN
Theorie der Organisationen mit hoher Zuverlässigkeit 
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TESTE DEIN WISSEN
Ziel: Identifikation von System Eigenschaften, die es in besonders sicherheitsrelevanten Organisationen ermöglicht, trotz gefährdungspotential (High hazard), fehlerfrei zu operieren 

Achtsames handeln (heedfulness): ständige Aktualisierung und Deutung von systemzuständen und Zusammenhängen, um frühzeitige und schwache Signale erklären und reagieren zu können 
- Fehler Toleranz 
- streben nach Flexibilität 
- Sensibilität für betriebliche Abläufe 
- Abneigung gegen vereinfachte Interpretation 

Förderung: Belohnungen für melden von Fehlern, kontinuierliches überprüfen von sicherheitsstandards und ständiger Austausch 
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TESTE DEIN WISSEN
Fehler vs Irrtümer 
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TESTE DEIN WISSEN
Fehler: Abweichung von richtigem Verhalten oder gewünschten Handlungsziel 
- nur bei menschlichen handeln (Maschinen machen keine Fehler!)
- setzt voraus dass das Wissen und können für richtiges handeln vorhanden war (≠ Irrtum)

Personenansatz: Fehler in menschlicher infoverarbeitung (Kontext und Aufgabe)

Systemansatz: unerwünschtes Ereignisse, Unfall oder Zwischenfall innerhalb eines soziotechnischen Systems, es müssen alle Ebenen untersucht werden 
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TESTE DEIN WISSEN
Systemische sicht auf Fehler 
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TESTE DEIN WISSEN
- Unfall innerhalb eines soziotechnischen Systems 
- Vorbedingungen auf allen Ebenen untersuchen 
- zusammenwirken von verschiedenen Entscheidungen Handlungen und Ereignissen auf vielen Ebenen 
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TESTE DEIN WISSEN
Hindernisse für Systemische Sichtweise 
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TESTE DEIN WISSEN
Fundamentaler Attributionsfehler: bei anderen auf Person, bei sich selbst auf Situation 

Rückschaufehler (hindsight Bias): im Nachhinein denken dass man es hätte besser wissen können 

Unvollständiges schließen: wenn jemand anderes gehandelt hätte, Ware es nicht passiert 

Starke Betonung des freien Willens: persönliche Verantwortung 
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TESTE DEIN WISSEN
Arbeitsprozessbezogene Klassifikation von Fehlern 
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TESTE DEIN WISSEN
Systemisch: gleiches Auftreten unabhängig von der handelnden Person 

Zufällig: verschiedene Ursachen nicht zu verhindern 

Sporadisch: selten, treten ohne Muster auf, schwer zu entdecken 
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TESTE DEIN WISSEN
Ironie der automation 
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TESTE DEIN WISSEN
Automationen sollen entlasten und unterstützen und fuhren genau dadurch zu Überforderung und Katastrophe 
2 Arten von Aufgaben: 
1. monotone Beobachtung und Überwachung der automation 
- für Überwachung, Vigilanz, ist Mensch nicht gut ausgestattet
- den Menschen einen Computer überwachen zu lassen macht auch keinen Sinn 

2. Umgang mit katastrophalen Situationen, die schwer zu entdecken sind und die zu Überforderung sorgen 

Ironie der automation: aufgrund der automation kennt Mensch sich zu wenig mit Maschinen aus und kann deswegen in kritischen Situationen nicht genügend Kompetenz zur Bewältigung der Krise hat 
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TESTE DEIN WISSEN
Was bedeutet automation für die operateure 
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TESTE DEIN WISSEN
Misstrauen in die automation 
Mangelndes situationsbewusstsein bei Übernahme der Kontrolle durch den Menschen 
Verlust von Fähigkeiten 
Vigilanzeffekte: Ermüdung infolge unerlässlicher Bereitschaft auf definierte seltene Signale angemessen zu reagieren 
Geminderte arbeitszufriedenheit 

Vigilanz: psychological readiness to perceive and respond a process which, unlike attention, need not necessarily be consciously experienced 
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TESTE DEIN WISSEN
Überwachungsaufgaben (supervisory Control) 
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TESTE DEIN WISSEN
Planen was die automation machen soll
Plan mitteilen 
Automation Überwachen 
Eingreifen wenn nicht erwartungsgemäß 

-> immer wenn nicht sicher dass automation mindestens so zuverlässig ist wie manuell 
-> kritisch aufgrund der Monotonie
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TESTE DEIN WISSEN
Situationsbewusstsein (Endsley) 
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TESTE DEIN WISSEN
Wahrnehmung: aller relevanten Informationen: wie verhält sich System? 
Verständnis: der Bedeutung: warum verhält es sich so? 
Vorhersage: der weiteren Entwicklung: wie wird es sich entwicklen? 

-> Voraussetzung zur Bewältigung kritischer Situationen 

SAGAT: Situation awareness global assessment technique = automation zufällig aussetzen, Befragung über Situation 

SART: Situation awareness rating technique = einschätzen durch die nutzenden selbst 
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Q:
Systemische Betrachtung 
A:
Individuum: Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Wachsamkeit, Stress 

Gruppe/ Team: Kommunikation, Hierarchie, Durchführung von Standard Prozeduren 

Organisation: Stellenwert von Sicherheit, Aufgabenverteilung, Verantwortlichkeiten, Zeiten 

Technik: Benutzerfreundlichkeit, aufgabenangemessenheit 
Q:
Definition Sicherheit vs Zuverlässigkeit
A:
-> Zustand der störungsfreien und Gefahrenherden Funktion 
-> dynamisches Nichtereignis: kontinuierliche Interaktion von Mitgliedern, Strukturen, regeln, Technologie 

Zuverlässigkeit
- korrektheit (nach Vorgaben laufen)
- Robustheit (System kann Störungen ausgleichen)
- ausfallfreiheit (Sicherheit gegen Ausfall) 

-> Zusammenhang Sicherheit und Zuverlässigkeit wird durch Komplexität des Gesamtsystems moderiert 
Q:
Theorie der normalen Katastrophen 
A:
-> Definition von systemunfällen nach Anzahl und Art der betroffenen Einheiten im System 
-> Entstehung: natürliche Konsequenz eines Systems das durch 1) viele komplexe Interaktionen und 2) enge Kopplungen gekennzeichnet ist 

1) komplex vs lineare Interaktionen 
- komplex: viele Rückkopplungen, Verzweigungen und Sprünge innerhalb des Prozesses führt zu unerwarteten Ergebnissen 
- linear: gut sichtbare und Teil des normalen Ablaufes 

2) eng vs lose gekoppelte Systeme 
- eng: zeitlich, räumlich, funktional; keine Verzögerungen, invariable Abläufe, Ziel nur mit vorgegebener Strategie zu erreichen, Störungen haben große Auswirkungen 
- lose: teile können einzeln funktionieren, Störungen können besser bearbeitet werden und wirken sich nicht gegenseitig aus 

Q:
Theorie der Organisationen mit hoher Zuverlässigkeit 
A:
Ziel: Identifikation von System Eigenschaften, die es in besonders sicherheitsrelevanten Organisationen ermöglicht, trotz gefährdungspotential (High hazard), fehlerfrei zu operieren 

Achtsames handeln (heedfulness): ständige Aktualisierung und Deutung von systemzuständen und Zusammenhängen, um frühzeitige und schwache Signale erklären und reagieren zu können 
- Fehler Toleranz 
- streben nach Flexibilität 
- Sensibilität für betriebliche Abläufe 
- Abneigung gegen vereinfachte Interpretation 

Förderung: Belohnungen für melden von Fehlern, kontinuierliches überprüfen von sicherheitsstandards und ständiger Austausch 
Q:
Fehler vs Irrtümer 
A:
Fehler: Abweichung von richtigem Verhalten oder gewünschten Handlungsziel 
- nur bei menschlichen handeln (Maschinen machen keine Fehler!)
- setzt voraus dass das Wissen und können für richtiges handeln vorhanden war (≠ Irrtum)

Personenansatz: Fehler in menschlicher infoverarbeitung (Kontext und Aufgabe)

Systemansatz: unerwünschtes Ereignisse, Unfall oder Zwischenfall innerhalb eines soziotechnischen Systems, es müssen alle Ebenen untersucht werden 
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Q:
Systemische sicht auf Fehler 
A:
- Unfall innerhalb eines soziotechnischen Systems 
- Vorbedingungen auf allen Ebenen untersuchen 
- zusammenwirken von verschiedenen Entscheidungen Handlungen und Ereignissen auf vielen Ebenen 
Q:
Hindernisse für Systemische Sichtweise 
A:
Fundamentaler Attributionsfehler: bei anderen auf Person, bei sich selbst auf Situation 

Rückschaufehler (hindsight Bias): im Nachhinein denken dass man es hätte besser wissen können 

Unvollständiges schließen: wenn jemand anderes gehandelt hätte, Ware es nicht passiert 

Starke Betonung des freien Willens: persönliche Verantwortung 
Q:
Arbeitsprozessbezogene Klassifikation von Fehlern 
A:
Systemisch: gleiches Auftreten unabhängig von der handelnden Person 

Zufällig: verschiedene Ursachen nicht zu verhindern 

Sporadisch: selten, treten ohne Muster auf, schwer zu entdecken 
Q:
Ironie der automation 
A:
Automationen sollen entlasten und unterstützen und fuhren genau dadurch zu Überforderung und Katastrophe 
2 Arten von Aufgaben: 
1. monotone Beobachtung und Überwachung der automation 
- für Überwachung, Vigilanz, ist Mensch nicht gut ausgestattet
- den Menschen einen Computer überwachen zu lassen macht auch keinen Sinn 

2. Umgang mit katastrophalen Situationen, die schwer zu entdecken sind und die zu Überforderung sorgen 

Ironie der automation: aufgrund der automation kennt Mensch sich zu wenig mit Maschinen aus und kann deswegen in kritischen Situationen nicht genügend Kompetenz zur Bewältigung der Krise hat 
Q:
Was bedeutet automation für die operateure 
A:
Misstrauen in die automation 
Mangelndes situationsbewusstsein bei Übernahme der Kontrolle durch den Menschen 
Verlust von Fähigkeiten 
Vigilanzeffekte: Ermüdung infolge unerlässlicher Bereitschaft auf definierte seltene Signale angemessen zu reagieren 
Geminderte arbeitszufriedenheit 

Vigilanz: psychological readiness to perceive and respond a process which, unlike attention, need not necessarily be consciously experienced 
Q:
Überwachungsaufgaben (supervisory Control) 
A:
Planen was die automation machen soll
Plan mitteilen 
Automation Überwachen 
Eingreifen wenn nicht erwartungsgemäß 

-> immer wenn nicht sicher dass automation mindestens so zuverlässig ist wie manuell 
-> kritisch aufgrund der Monotonie
Q:
Situationsbewusstsein (Endsley) 
A:
Wahrnehmung: aller relevanten Informationen: wie verhält sich System? 
Verständnis: der Bedeutung: warum verhält es sich so? 
Vorhersage: der weiteren Entwicklung: wie wird es sich entwicklen? 

-> Voraussetzung zur Bewältigung kritischer Situationen 

SAGAT: Situation awareness global assessment technique = automation zufällig aussetzen, Befragung über Situation 

SART: Situation awareness rating technique = einschätzen durch die nutzenden selbst 
Human Factors

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