Berufs- Und Standesrecht at Institute Of Science And Technology | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Berufs- und Standesrecht an der Institute of Science and Technology

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Berufs- und Standesrecht Kurs an der Institute of Science and Technology zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wo kommt der Siegel auf dem Gutachten hin?

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TESTE DEIN WISSEN

Streng genommen nach dem Befund

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TESTE DEIN WISSEN

Inhalt des Siegels?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Bundeswappen (diesen bitte nicht kreativ verändern) – schaut nach links! - 😊
  2. Vor + Zuname
  3. akad. Grad
  4. Kanzleisitz (politische Gemeinde; Wien zB reicht, aber nicht NÖ)
  5. Verliehene Befugnis des Fachgebiets
  6. Ferner kann der Siegel auch den Berufstitel beinhalten
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist beim Siegel zu beachten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Der Siegel muss vor Ausübung der Befugnis von der Landeskammer geprüft und genehmigt werden. Hierüber wird eine Bescheinigung ausgestellt.
  • Der ZT hat das Siegel vor der Benützung durch Unbefugte zu schützen. 
  • Der Verlust des Siegels ist der zuständigen Landeskammer unverzüglich anzuzeigen.
  • ZT sind berechtigt, auf Geschäftspapieren das Bundeswappen zu führen.
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Was ist eine Urkunde?

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  • Urkunde ist eine schriftliche beglaubigte Erklärung zu einem Tatbestand / Sachverhalt.
  • ZT stellen Zeugnisurkunden aus (= Beweisurkunden)
  • Öffentliche Urkunden vom ZT sind öffentliche Urkunden von Behörden

Beispiele:

  • Fertigstellungsanzeige (ZT-Bestätigung zur Fertigstellung)
  • Bestandsplan
  • Teilungspläne (vom Geometer)
  • Baufortschrittbestätigung
  • Bestätigung nach §70a BO

Widerlegung: Eine Urkunde kann durch eine Gegenurkunde erlöschen!

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WAS IST EIN GUTACHTEN? 

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  • Ein Gutachten ist eine fachliche Beurteilung des Sachverhalts
  • Gutachten besteht aus Befund und Schlussfolgerung
  • Beim Gutachten ist der Befundteil eine Urkunde, nicht die gutachterliche Stellungnahme
  • Ein Gerichtsgutachten wird daher gesiegelt.


Widerlegung: eines Gutachtens nur durch ein Gegengutachten widerlegt werden! Nicht durch Zeugen!

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Sind alle öffentliche ZT-Urkunden verpflichtend ins elektronische Urkundenarchiv einzustellen?

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TESTE DEIN WISSEN

Nein; keine Verpflichtung!

Differenziere zwischen:

  1. chronologisches Verzeichnis (verpflichtend!)
  2. elektronisches Urkundenarchiv (nicht alle verpflichtend)

 

Es sind nur jene ZT-Urkunden verpflichtend einzustellen, die dem Grundbuch dienen.

  • Zeugnisurkunden = alle


 ! Das Grundbuch greift auf die relevanten Urkunden wie zB Teilungsplan, Nutzwertgutachten usw. zu, weshalb diese Unterlagen ebenfalls im elektronischen Archiv abgespeichert werden müssen.

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Wie lange müssen Urkunden aufgehoben werden?

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Aufbewahrungsdauer: 30 Jahre; wäre aber ratsam diese auch danach aufzuheben

 

  • Bei Erlöschen oder Aberkennung der Befugnis, sind die Urkunden für die verbleibende Zeit der Aufbewahrungsfrist entweder im elektr. Urkundenarchiv der Ziviltechniker zu speichern oder der zuständige Landeskammer zur weiteren Aufbewahrung – gegen angemessenes Entgelt - zu übergeben.  


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Inhalt vom elektronischen Urkundenarchiv?

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TESTE DEIN WISSEN

Die chronologischen Verzeichnisse sind als Beweismittel aufzubewahren und haben zu enthalten:


  • fortlaufende Geschäftszahl, das Datum der Ausfertigung, Name und Anschrift der Partei,
  • den Gegenstand und 
  • allfällige Anmerkungen
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Was darf ein ZT machen?

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Berechtigungsumfang

  1. Erbringung von planenden, prüfenden, überwachenden, beratenden, koordinierenden, mediativen und treuhänderischen Leistungen, 
  2. Vornahme von Messungen
  3. Erstellung von Gutachten
  4. berufsmäßige Vertretung vor Behörden und Körperschaften öffentlichen Rechts
  5. Erbringung zur organisatorischen und kommerziellen Abwicklung von Projekten, 
  6. Übernahme von Gesamtplanungsaufträgen


Ziviltechniker sind im öffentlichen Glauben versehene Personen. Die von ihnen im Rahmen ihrer Befugnis ausgestellten öffentlichen Urkunden werden von den Verwaltungsbehörden in derselben Weise angesehen, als wenn diese Urkunden von Behörden ausgefertigt wären.


ZT dürfen aber keine ausführenden Tätigkeiten vornehmen, die zur Gewerbeordnung zählen!   

Bedeutet, der ZT darf planen, aber nicht bauen!!!

Das Fachgebiet ist nach dem Studienplan zu beurteilen.

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Abbruch bzw. Durchbruch in einer Wand erforderlich: Kann /darf ich das beurteilen?

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TESTE DEIN WISSEN

Sofern statisch und brandschutztechnisch nicht relevant, JA.

Grundsätzlich dürfte ich alles, was im Studienplan enthalten ist, berechnen und somit auch beurteilen. Allerdings würde ich den Abbruch der Wände – außer sie ist statisch unbedeutend – von einem Statiker beurteilen lassen.

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Darf ich als Bauherrin und Planverfasserin für das eigene Haus BAU-KG machen?

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TESTE DEIN WISSEN

JA; BAU-KG liegt ohnehin in der Verantwortung des Bauherren. Dieser kann, sofern sie sich fachkundig genug fühlt, auch selber durchführen oder einen ZT damit beauftragen.

Ich dürfte für mein eigens Haus den BAU-KG also durchaus machen.

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Wann verwenden Sie die die Siegel?

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Für Beurkundungen von zB:

  1. Fertigstellungsanzeige gem. § 128
  2. Gutachten
  3. Bestandspläne
  4. Bestätigung nach §70a BO
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Berufs- und Standesrecht Kurs an der Institute of Science and Technology - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wo kommt der Siegel auf dem Gutachten hin?

A:

Streng genommen nach dem Befund

Q:

Inhalt des Siegels?

A:
  1. Bundeswappen (diesen bitte nicht kreativ verändern) – schaut nach links! - 😊
  2. Vor + Zuname
  3. akad. Grad
  4. Kanzleisitz (politische Gemeinde; Wien zB reicht, aber nicht NÖ)
  5. Verliehene Befugnis des Fachgebiets
  6. Ferner kann der Siegel auch den Berufstitel beinhalten
Q:

Was ist beim Siegel zu beachten?

A:
  • Der Siegel muss vor Ausübung der Befugnis von der Landeskammer geprüft und genehmigt werden. Hierüber wird eine Bescheinigung ausgestellt.
  • Der ZT hat das Siegel vor der Benützung durch Unbefugte zu schützen. 
  • Der Verlust des Siegels ist der zuständigen Landeskammer unverzüglich anzuzeigen.
  • ZT sind berechtigt, auf Geschäftspapieren das Bundeswappen zu führen.
Q:

Was ist eine Urkunde?

A:
  • Urkunde ist eine schriftliche beglaubigte Erklärung zu einem Tatbestand / Sachverhalt.
  • ZT stellen Zeugnisurkunden aus (= Beweisurkunden)
  • Öffentliche Urkunden vom ZT sind öffentliche Urkunden von Behörden

Beispiele:

  • Fertigstellungsanzeige (ZT-Bestätigung zur Fertigstellung)
  • Bestandsplan
  • Teilungspläne (vom Geometer)
  • Baufortschrittbestätigung
  • Bestätigung nach §70a BO

Widerlegung: Eine Urkunde kann durch eine Gegenurkunde erlöschen!

Q:

WAS IST EIN GUTACHTEN? 

A:
  • Ein Gutachten ist eine fachliche Beurteilung des Sachverhalts
  • Gutachten besteht aus Befund und Schlussfolgerung
  • Beim Gutachten ist der Befundteil eine Urkunde, nicht die gutachterliche Stellungnahme
  • Ein Gerichtsgutachten wird daher gesiegelt.


Widerlegung: eines Gutachtens nur durch ein Gegengutachten widerlegt werden! Nicht durch Zeugen!

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Q:

Sind alle öffentliche ZT-Urkunden verpflichtend ins elektronische Urkundenarchiv einzustellen?

A:

Nein; keine Verpflichtung!

Differenziere zwischen:

  1. chronologisches Verzeichnis (verpflichtend!)
  2. elektronisches Urkundenarchiv (nicht alle verpflichtend)

 

Es sind nur jene ZT-Urkunden verpflichtend einzustellen, die dem Grundbuch dienen.

  • Zeugnisurkunden = alle


 ! Das Grundbuch greift auf die relevanten Urkunden wie zB Teilungsplan, Nutzwertgutachten usw. zu, weshalb diese Unterlagen ebenfalls im elektronischen Archiv abgespeichert werden müssen.

Q:

Wie lange müssen Urkunden aufgehoben werden?

A:

Aufbewahrungsdauer: 30 Jahre; wäre aber ratsam diese auch danach aufzuheben

 

  • Bei Erlöschen oder Aberkennung der Befugnis, sind die Urkunden für die verbleibende Zeit der Aufbewahrungsfrist entweder im elektr. Urkundenarchiv der Ziviltechniker zu speichern oder der zuständige Landeskammer zur weiteren Aufbewahrung – gegen angemessenes Entgelt - zu übergeben.  


Q:

Inhalt vom elektronischen Urkundenarchiv?

A:

Die chronologischen Verzeichnisse sind als Beweismittel aufzubewahren und haben zu enthalten:


  • fortlaufende Geschäftszahl, das Datum der Ausfertigung, Name und Anschrift der Partei,
  • den Gegenstand und 
  • allfällige Anmerkungen
Q:

Was darf ein ZT machen?

A:

Berechtigungsumfang

  1. Erbringung von planenden, prüfenden, überwachenden, beratenden, koordinierenden, mediativen und treuhänderischen Leistungen, 
  2. Vornahme von Messungen
  3. Erstellung von Gutachten
  4. berufsmäßige Vertretung vor Behörden und Körperschaften öffentlichen Rechts
  5. Erbringung zur organisatorischen und kommerziellen Abwicklung von Projekten, 
  6. Übernahme von Gesamtplanungsaufträgen


Ziviltechniker sind im öffentlichen Glauben versehene Personen. Die von ihnen im Rahmen ihrer Befugnis ausgestellten öffentlichen Urkunden werden von den Verwaltungsbehörden in derselben Weise angesehen, als wenn diese Urkunden von Behörden ausgefertigt wären.


ZT dürfen aber keine ausführenden Tätigkeiten vornehmen, die zur Gewerbeordnung zählen!   

Bedeutet, der ZT darf planen, aber nicht bauen!!!

Das Fachgebiet ist nach dem Studienplan zu beurteilen.

Q:

Abbruch bzw. Durchbruch in einer Wand erforderlich: Kann /darf ich das beurteilen?

A:

Sofern statisch und brandschutztechnisch nicht relevant, JA.

Grundsätzlich dürfte ich alles, was im Studienplan enthalten ist, berechnen und somit auch beurteilen. Allerdings würde ich den Abbruch der Wände – außer sie ist statisch unbedeutend – von einem Statiker beurteilen lassen.

Q:

Darf ich als Bauherrin und Planverfasserin für das eigene Haus BAU-KG machen?

A:

JA; BAU-KG liegt ohnehin in der Verantwortung des Bauherren. Dieser kann, sofern sie sich fachkundig genug fühlt, auch selber durchführen oder einen ZT damit beauftragen.

Ich dürfte für mein eigens Haus den BAU-KG also durchaus machen.

Q:

Wann verwenden Sie die die Siegel?

A:

Für Beurkundungen von zB:

  1. Fertigstellungsanzeige gem. § 128
  2. Gutachten
  3. Bestandspläne
  4. Bestätigung nach §70a BO
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