Objektplanung in der LA1 (Schmidt) at Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

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1. Erklären Sie den Satz des Landschaftsarchitekten "Der Landschaftsarchitekt ist Lichtgestalter und Schattenarchitekt."?

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2. Beim Thema " Licht und Schatten" spielt der gezielte Einsatz von Vegetation im Freiraum eine wichtige Rolle. Welche Aspekte - bezogen auf das Thema "Licht und Schatten" - sollten

a) bei der Wahl der Pflanze
b) bei der Verortung der Pflanze im Raum

berücksichtigt werden. Nennen Sie jeweils zu a und b zwei Aspekte ?

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3. Beim Thema "Licht und Schatten" spielt der gekonnte Einsatz von Baukonstruktion im Freiraum eine wichtige Rolle. Welche Aspekte - bezogen auf das Thema "Licht und Schatten" -

c) bei der Wahl des Materials
d) bei der Bauweise

berücksichtigt werden. Nennen Sie jeweils zu a und b zwei Aspekte!?

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4. Was sind die Ziele eines Licht-Masterplans? Nennen Sie die Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele am Beispiel des Plan Lumiere in Zürich?

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5. Welche drei wesentlichen Aufgaben hat Beleuchtung grundsätzlich in Freiräumen?

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6. Worauf ist bei einem Beleuchtungskonzept zu achten, wenn Sie einen sensiblen Umgang mit der Natur zum Ziel haben?

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7. Wodurch entsteht Lichtsmog? (Lichtüberfluss in Umgebung, schadet Umwelt/ natur) 

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8. Erklären Sie den Begriff "Leuchtdichte"? 

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9. Warum ist gerade die Leuchtdichte bei der Erstellung von Beleuchtungskonzepten für Landschaftsarchitekten so relevant?

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10. Wie kann das Sicherheitsempfinden für menschen durch den Einsatz von Licht verbesstert werden? Nennen Sie zwei Aspekte?

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14. Erklären Sie die Begriffe: Ambient luminescende (Licht zum Sehen), Focal glow (Licht zum Hinsehen) und Play of brilliants (Licht zum Ansehen)?

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17. Ein Beleuchtungskonzept solte nach dem Grundsatz: "Wo soll das Licht warum sein" erstellt werden und nicht nach dem Motto "Wo sollen welche Leuchten sein." Erklären Sie diesen Satz des Lichtplaners Christian Vogt aus Ihrer Sicht als angehende LandschaftsarchitektInnen?

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Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

1. Erklären Sie den Satz des Landschaftsarchitekten "Der Landschaftsarchitekt ist Lichtgestalter und Schattenarchitekt."?
Wer mit Licht Landschaftsarchitektur schafft, hervorhebt oder verzaubert, muss gleichzeitig mit dem Schatten arbeiten.

Wo Schatten ist, ist auch Licht. Verbindung von kalt und warm. Lebensnotwendig. Kontrast hell - dunkel. Rauminszenierungen durch richtigen Einsatz von Licht und Objekten -> Raumbildungen

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

2. Beim Thema " Licht und Schatten" spielt der gezielte Einsatz von Vegetation im Freiraum eine wichtige Rolle. Welche Aspekte - bezogen auf das Thema "Licht und Schatten" - sollten

a) bei der Wahl der Pflanze
b) bei der Verortung der Pflanze im Raum

berücksichtigt werden. Nennen Sie jeweils zu a und b zwei Aspekte ?
a) bei der Wahl der Pflanze
- Texturen
- Strukturen und Form
- Farben -> Reflektion der Blattoberseite
- Lichtdurchlässigkeit der Krone
- Inszenierung von Kontrasten (Hell und Dunkel)

b) bei der Verortung der Pflanze im Raum 
- Tageszeit (Morgensonne rötlich/ Nachmittagssonne bläulich), Jahreszeit
- Zusammenspiel von Licht und Schatten richtig inszenieren
- Kühlungseffekt erzielen
- Pflanzenhintergurnd ist für die Pflanzenwirkung entscheidend

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

3. Beim Thema "Licht und Schatten" spielt der gekonnte Einsatz von Baukonstruktion im Freiraum eine wichtige Rolle. Welche Aspekte - bezogen auf das Thema "Licht und Schatten" -

c) bei der Wahl des Materials
d) bei der Bauweise

berücksichtigt werden. Nennen Sie jeweils zu a und b zwei Aspekte!?
a) bei der Wahl des Materials
- Materialien, die viel Licht reflektieren bleiben kühler, die wenig Licht reflektieren heizen sich auf (Materialart und Farbe)
- reflektieren, blenden

b) bei der Bauweise
- Licht morgens -> Pastellfarben
- Licht abends -> Blautöne
- geziehlte Konstruktion von Schatten durch die Konstruktion des Bauwerks (Laubengang, gewellter Zaun)
- geziehlte Bündelung des Lichs -> erzeugen von Stimmung, Konturen
- Bauwerk kann selbst auch Schattenspender sein 

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

4. Was sind die Ziele eines Licht-Masterplans? Nennen Sie die Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele am Beispiel des Plan Lumiere in Zürich?
allgemeine Ziele:
1. Lichtverschmutzug vermeiden
2. neue Technologien prüfen
3. geringerer Energieverbrauch
4. Sicherheit erhöhen
5. anliegen Sehbehinderter beachten
6. Ökologische Stadtbeleuchtung

Ziele: (städtebaulich)
- mit Licht, Stadt gestalten
- Lichtstimmung gesamthaft komponieren
- Raum erleuchten statt Leuchten inszenieren
- Unterschiedliche Stadtgesichter hervorheben
- Nicht mehr sondern anders beleuchten

Maßnahmen
- geziehlte Anbringung von Licht (Solitärbäume, Brücke), teils bleiben Flächen dunkel (Fassaden) (1)
- Dezente punktuelle Ausleuchtungen in Parkanlagen verleihen der landschaftlichen Szenerie räumliche Tiefe (1)
- Abdichten der Leuchten gegen das Eindringen von Insekten und Spinnen, aus Rücksicht gegenüber Vogelzügen keine Hochhaus- beleuchtungen, ausser innerer Nutzungsbeleuchtung (6)
- Bestehende, veraltete Leuchten und Lampen sind durch neue, energieeffizientere Beleuchtungen zu ersetzen (3) (2)
- geziehlte Lichtintervention zur Orientierung und Sicherheitin der Nacht (4)
- Wahl der richtigen Technologien, Lichtgarben und Lichtstärken (2) (1)
- geziehlte Beleuchtung, um Blendwirkung des Lichts zu vermeiden -> Sehbehinderte (5)

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

5. Welche drei wesentlichen Aufgaben hat Beleuchtung grundsätzlich in Freiräumen?
- Gestaltung
- Sicherheit
- Orientierung 

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

6. Worauf ist bei einem Beleuchtungskonzept zu achten, wenn Sie einen sensiblen Umgang mit der Natur zum Ziel haben?
- Natürlicher Tag-/ Nachtrhythmus muss berücksichtigt werden
- Verringerung der Anflughäufigkeit von nachtaktiven Insekten durch Leuchtmittel mit gerungem UV Anteil => Natriumdampf-Lampen oder LEED (warmes gelbliches Licht)
- Lichtsmog/ Streulicht nach oben vermeiden -> stört nachtaktive Tiere (z.B. Fledermäuse)
- gute Abschirmung durch Leuchte (Licht lenken)
- Nachhaltigkeit (Verwenden von LED-Leuchte) -> Energie sparen
- Bewegungsmelder
- niedrige Lichtpunkthöhe
- so wenig künstlichs Licht wie möglich 

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

7. Wodurch entsteht Lichtsmog? (Lichtüberfluss in Umgebung, schadet Umwelt/ natur) 
- Licht wird in den Himmel gestrahlt und an Partikeln im Himmel gebrochen 

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

8. Erklären Sie den Begriff "Leuchtdichte"? 
- Licht das wir wahrnehmen (einzig wahrnehmbare Lichtgröße!)
- Definiert sich durch die Beleuchtungsstärke im Zusammenwirken mit der Reflektionseigenschaft des Materials)

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

9. Warum ist gerade die Leuchtdichte bei der Erstellung von Beleuchtungskonzepten für Landschaftsarchitekten so relevant?
- Licht ist abhängig von der Beschaffenheit der Oberfläche (Material), je heller das Material, desto größer die Leuchtdichte -> Richtige Wahl der Oberfläche
- je stärker die Beleuchtung desto größer die Leuchtdichte -> Richtige Wahl der Beleuchtungsstärke

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

10. Wie kann das Sicherheitsempfinden für menschen durch den Einsatz von Licht verbesstert werden? Nennen Sie zwei Aspekte?
- zylindrische Gesichtsausleuhtung d.h. voller Gesichtsumfang -> nicht von unten oder von oben Gesichter beleuchten bzw. zu große Abstände zwischen den Leuchten
- voller Ausleuchtung von Plätzen
- nicht zu helle Leuchten -> Blendung der Person vermeiden
- Wege nicht zu hell ausleuchten, da dann Umgebung schlechter wahrgenommen wird -> eher Umgebungn ausleuchten

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

14. Erklären Sie die Begriffe: Ambient luminescende (Licht zum Sehen), Focal glow (Licht zum Hinsehen) und Play of brilliants (Licht zum Ansehen)?
- Ambientluminescense -> allgemeine Beleuchtung der Umgebung
1. Es dient dazu, die Umgebung im allgemeinen wahrzunehmen (Hintergrundlicht, allg. gestreutes Licht), ununterbrochenes Licht, Licht zum sehen, z.B. Morgengrauen
2. Focal glow -> Hervorheben besonderer Elemente, Licht zum hinsehen (Lichtspots)
3. Play of brilliants -> Licht der Information, welches dynamisch und bunt sein kann, z.B Werbetafeln New York, (besonderes Licht, stimuliert den Körper und Geist, erweckt Neugier)

Objektplanung in der LA1 (Schmidt)

17. Ein Beleuchtungskonzept solte nach dem Grundsatz: "Wo soll das Licht warum sein" erstellt werden und nicht nach dem Motto "Wo sollen welche Leuchten sein." Erklären Sie diesen Satz des Lichtplaners Christian Vogt aus Ihrer Sicht als angehende LandschaftsarchitektInnen?
es ist nicht so wichtig, wo eine Leuchte installiert ist und wie diese aussieht, sondern wo das Licht dieser Leuchte hinstrahlt und welchen Zweck es hat um Umgebung bestmöglich zu integrierern und zu inszenieren, Beachten von Auswirkungen des Lichts (Reflexion, Schatten, Lichtsmog) 

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