Arboristik at Hochschule Weihenstephan-Triesdorf | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Arboristik an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

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TESTE DEIN WISSEN

verschiedenen Möglichkeiten von Reiterationen 


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TESTE DEIN WISSEN

1. Austreiben von „schlafenden“ Knospen (Proventivknospen), 

2. Anlage und Austreiben von neu entstandenen Knospen (Adventivknospen), 

3. Umorientierung von waagerechten Seitenzweigen zu senkrechtem Wachstum.

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TESTE DEIN WISSEN

Gute Kompartimentierer = widerstandsfähig gegen Pilze?


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TESTE DEIN WISSEN

- effektive Reaktion auf Lufteinbruch

- Verfärbte Bereiche werden am ehesten befallen

- Widerstandsfähigkeit gegen Holzabbau ist relativ unabhängig davon z.B. Linde

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TESTE DEIN WISSEN

Schwache Kompartimentierer

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TESTE DEIN WISSEN

Birke, Esche, Pappel, Weide sowie Obstgehölze und Fichte

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TESTE DEIN WISSEN

Ursprünge von Reiterationen


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TESTE DEIN WISSEN

• Austreiben von schlafenden Knospen (Proventivknospen, z.B. Wasserreis)

• Anlage und Austrieb von (neu entstandenen) Adventivknospen (z.B. aus Wurzeln oder

Wundgewebe)

Reiterate (meist an Jungbäumen):

a) Neutriebe infolge Verlust des Terminaltriebes

b) Neutriebe durch Aufrichten

c) Johannestriebe (Prolepsis) wachsen senkrecht

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Reiterate


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TESTE DEIN WISSEN

Reiterate sind Neutriebe, die das Architekturmodell der betreffenden Art wiederholen,

jedoch modellgemäß nach dem Ort in der Krone und dem Zeitpunkt der Bildung nicht zu

erwarten gewesen wären

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Soginduktion in der Pflanze:


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TESTE DEIN WISSEN

Die Transpiration wird angetrieben durch den Luftfeuchtegradienten zwischen der Luft der

Blatt-Interzellularen und der Umgebungsluft

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TESTE DEIN WISSEN

Windlast


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TESTE DEIN WISSEN

Windlast ist abhängig von der Kronengröße und Hebelarm! Last- Form – Material

Bei zwei Bäumen mit gleicher Stammdicke, aber unterschiedlich großen Kronen, ergibt sich

bei gleich hoher Windbelastung für den kleinerem Baum eine geringere Belastung im

Stammquerschnitt und damit eine wesentlich höhere Sicherheitsreserve als beim großen

Baum.

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Endomykorriza


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TESTE DEIN WISSEN

Endomykorriza (in die Protoplasten der Rindenzellen eindringen) an Birke, Espe, fast alle Orchideen

Die Mykorriza ersetzt die Wurzelhaare umhüllen die Wurzel dicht,

Bäume nicht an Pilzarten gebunden, aber oft bevorzugte Pilze.

Verbesserte Nährsalz- und Wasserversorgung

Verstärkten Stickstoff- und Phosphoranlieferung

Fruchtkörperbildung meist erst im Spätsommer bis Herbst, da dafür viel Energie benötigt wird.

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TESTE DEIN WISSEN

Johannistrieb


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TESTE DEIN WISSEN

• zweiter Blattaustrieb einiger Laubbäume (z.B. Ei, Bu und einiger Ah-Arten), innerhalb eines

Jahres (proleptischer Trieb)

• Prolepsis = Vorwegnahme des Austriebs aus Knospen, die eigentlich für den Austrieb im

nächsten Frühjahr bestimmt waren

• Unter besonders günstigen Wachstumsbedingungen oder nach Schädigung

• Austrieb um St. Johanni (24. Juni)

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Pilze


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TESTE DEIN WISSEN

(Basidio-, Asco-, Zygomyceten)

➢ bilden ein eigenes Reich neben Tieren und Pflanzen

➢ bestehen aus einem fädigem Mycel aus Hypen mit

chitinhaltiger Zellwand (90% Wasser, 10% Trockenmasse)

➢ haben unterschiedliche Ansprüche an pH-Wert, Temperatur,

Feuchte, Sauerstoff-, Stickstoff- und Kohlendioxidkonzentration

➢ vermehren sich über Sporen (vegetativ und sexuell)

➢ ernähren sich v.a. von Zellulose, Hemizellulose, Lignin und

Stickstoff (oft limitierender Faktor, da Holz nur 0,1-0,3% hat)

➢ parasitisch und saprophytische Lebensweise im Holz, beides

fakultativ oder obligat

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TESTE DEIN WISSEN

Die Architektur der Sprossachse – Merkmale:

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TESTE DEIN WISSEN

1. Verzweigung von Stamm und Seitentrieben / Wachstumsrichtung von Stamm / Seitentrieben (senkrecht = orthotrop vs. waagerecht = plagiotrop) 

2. Knospenentwicklung und Wachstumsdauer 

3. Lebensdauer der Scheitel-Meristeme

4. Gliederung in Kurz- und Langtriebe 

5. Wachstumsförderung der Seitenzweige 6. Reiterationen

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4 Formen von Barrierewänden


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1. Wände in axialer Richtung, oben und unten im Stamm. Da sich Pathogene in den

Leitungsbahnen gut ausbreiten können, der Baum aber nicht alle Leitungsbahnen verstopfen

kann, sind dies die schwächsten Wände.

2. Wände in tangentialer Richtung, Richtung Stamminneres

3. Wände in radialer Richtung, rechts und links der Fäule

4. Wand Nr. 4, die wohl wichtigste, ist die Lebensversicherung des Baumes. Diese Wand wird

im Frühjahr zwischen altem Holz und dem neuen Jahresring gebildet. Sie ist die einzige

Wand, die gezielt vom Baum produziert wird, alle anderen Barrieren sind im lebenden Holz

vorsorglich angelegt worden und kommen bei Bedarf zum Tragen.

Die 4. Barrierewand schützt folglich die neuen Jahresringe vor der Fäule im Stamminneren.

Wird sie durchbrochen und wird das nach der Infektion außen angelagerte Holz infiziert, kann

ein Baum massiv geschädigt werden

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Arboristik Kurs an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

verschiedenen Möglichkeiten von Reiterationen 


A:

1. Austreiben von „schlafenden“ Knospen (Proventivknospen), 

2. Anlage und Austreiben von neu entstandenen Knospen (Adventivknospen), 

3. Umorientierung von waagerechten Seitenzweigen zu senkrechtem Wachstum.

Q:

Gute Kompartimentierer = widerstandsfähig gegen Pilze?


A:

- effektive Reaktion auf Lufteinbruch

- Verfärbte Bereiche werden am ehesten befallen

- Widerstandsfähigkeit gegen Holzabbau ist relativ unabhängig davon z.B. Linde

Q:

Schwache Kompartimentierer

A:

Birke, Esche, Pappel, Weide sowie Obstgehölze und Fichte

Q:

Ursprünge von Reiterationen


A:

• Austreiben von schlafenden Knospen (Proventivknospen, z.B. Wasserreis)

• Anlage und Austrieb von (neu entstandenen) Adventivknospen (z.B. aus Wurzeln oder

Wundgewebe)

Reiterate (meist an Jungbäumen):

a) Neutriebe infolge Verlust des Terminaltriebes

b) Neutriebe durch Aufrichten

c) Johannestriebe (Prolepsis) wachsen senkrecht

Q:

Reiterate


A:

Reiterate sind Neutriebe, die das Architekturmodell der betreffenden Art wiederholen,

jedoch modellgemäß nach dem Ort in der Krone und dem Zeitpunkt der Bildung nicht zu

erwarten gewesen wären

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Q:

Soginduktion in der Pflanze:


A:

Die Transpiration wird angetrieben durch den Luftfeuchtegradienten zwischen der Luft der

Blatt-Interzellularen und der Umgebungsluft

Q:

Windlast


A:

Windlast ist abhängig von der Kronengröße und Hebelarm! Last- Form – Material

Bei zwei Bäumen mit gleicher Stammdicke, aber unterschiedlich großen Kronen, ergibt sich

bei gleich hoher Windbelastung für den kleinerem Baum eine geringere Belastung im

Stammquerschnitt und damit eine wesentlich höhere Sicherheitsreserve als beim großen

Baum.

Q:

Endomykorriza


A:

Endomykorriza (in die Protoplasten der Rindenzellen eindringen) an Birke, Espe, fast alle Orchideen

Die Mykorriza ersetzt die Wurzelhaare umhüllen die Wurzel dicht,

Bäume nicht an Pilzarten gebunden, aber oft bevorzugte Pilze.

Verbesserte Nährsalz- und Wasserversorgung

Verstärkten Stickstoff- und Phosphoranlieferung

Fruchtkörperbildung meist erst im Spätsommer bis Herbst, da dafür viel Energie benötigt wird.

Q:

Johannistrieb


A:

• zweiter Blattaustrieb einiger Laubbäume (z.B. Ei, Bu und einiger Ah-Arten), innerhalb eines

Jahres (proleptischer Trieb)

• Prolepsis = Vorwegnahme des Austriebs aus Knospen, die eigentlich für den Austrieb im

nächsten Frühjahr bestimmt waren

• Unter besonders günstigen Wachstumsbedingungen oder nach Schädigung

• Austrieb um St. Johanni (24. Juni)

Q:

Pilze


A:

(Basidio-, Asco-, Zygomyceten)

➢ bilden ein eigenes Reich neben Tieren und Pflanzen

➢ bestehen aus einem fädigem Mycel aus Hypen mit

chitinhaltiger Zellwand (90% Wasser, 10% Trockenmasse)

➢ haben unterschiedliche Ansprüche an pH-Wert, Temperatur,

Feuchte, Sauerstoff-, Stickstoff- und Kohlendioxidkonzentration

➢ vermehren sich über Sporen (vegetativ und sexuell)

➢ ernähren sich v.a. von Zellulose, Hemizellulose, Lignin und

Stickstoff (oft limitierender Faktor, da Holz nur 0,1-0,3% hat)

➢ parasitisch und saprophytische Lebensweise im Holz, beides

fakultativ oder obligat

Q:

Die Architektur der Sprossachse – Merkmale:

A:

1. Verzweigung von Stamm und Seitentrieben / Wachstumsrichtung von Stamm / Seitentrieben (senkrecht = orthotrop vs. waagerecht = plagiotrop) 

2. Knospenentwicklung und Wachstumsdauer 

3. Lebensdauer der Scheitel-Meristeme

4. Gliederung in Kurz- und Langtriebe 

5. Wachstumsförderung der Seitenzweige 6. Reiterationen

Q:

4 Formen von Barrierewänden


A:

1. Wände in axialer Richtung, oben und unten im Stamm. Da sich Pathogene in den

Leitungsbahnen gut ausbreiten können, der Baum aber nicht alle Leitungsbahnen verstopfen

kann, sind dies die schwächsten Wände.

2. Wände in tangentialer Richtung, Richtung Stamminneres

3. Wände in radialer Richtung, rechts und links der Fäule

4. Wand Nr. 4, die wohl wichtigste, ist die Lebensversicherung des Baumes. Diese Wand wird

im Frühjahr zwischen altem Holz und dem neuen Jahresring gebildet. Sie ist die einzige

Wand, die gezielt vom Baum produziert wird, alle anderen Barrieren sind im lebenden Holz

vorsorglich angelegt worden und kommen bei Bedarf zum Tragen.

Die 4. Barrierewand schützt folglich die neuen Jahresringe vor der Fäule im Stamminneren.

Wird sie durchbrochen und wird das nach der Infektion außen angelagerte Holz infiziert, kann

ein Baum massiv geschädigt werden

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