Standortkunde at Hochschule Osnabrück

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Kriterien zur Auswahl von Vegetationsaufnahmeflächen (3)

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Faustzahlen für die Größen von Aufnahmeflächen

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Schätzskala nach Braun-Blanquet

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Klasse der Trittpflanzengesellschaften mit drei Beispielarten 


Exemplary flashcards for Standortkunde at the Hochschule Osnabrück on StudySmarter:

Bedeutung tierökologischer Planungsbeiträge in drei Punkten erläutern 


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Anhand von drei Argumenten erklären, warum Biotopkartierungen faunistische/tierökologische Untersuchungen nicht ersetzen können


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Bioindikation (mit Beispiel) 


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Bioindikator (mit Beispiel) 

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Ökologische Gruppe, Funktionelle Artengruppe, Gilde (mit Beispiel) 


(Alle drei Begriffe können weitgehend synonym verwendet werden) 

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Zeigerarten  (mit Beispiel) 

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Charakterart/Kennart

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Zielarten (mit Beispiel) 

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Exemplary flashcards for Standortkunde at the Hochschule Osnabrück on StudySmarter:

Standortkunde

Kriterien zur Auswahl von Vegetationsaufnahmeflächen (3)

  • Repräsentativität für einen bestimmten Vegetationstyp
  • größtmögliche Homogenität in Bezug auf Relief, Standortbedingungen, Pflanzbestand
  • Form und Größe der Fläche richtet sich nach Homogenität und Vegetationstyp 

Standortkunde

Faustzahlen für die Größen von Aufnahmeflächen

Trocken- und Halbtrockenrasen: 1 - 9 m2

Grünland: 4 - 25 m2

Gebüsche: 25 - 100 m2

Laubmischwälder: 100 - 500 m2 

Standortkunde

Schätzskala nach Braun-Blanquet

r:     < 1%    (1-3 Individuen)

+:    < 1%    (mehr als 3 Individuen)

1:    1 - 5%

2:    5 - 25%

3:    25 - 50%

4:    50 - 75%

5:    75 - 100%

Standortkunde

Klasse der Trittpflanzengesellschaften mit drei Beispielarten 


Klasse Polygono arenastri-Poëtea annuae


  • Sagina procumbens
  • Plantago major
  • Poa annua



Standortkunde

Bedeutung tierökologischer Planungsbeiträge in drei Punkten erläutern 


1. Rechtliches

  • Tiere sind eigenständiges Schutzgut
  • Im Umwelt-/Naturschutzrecht ist definiert, dass Fauna untersucht werden muss 
  • --> Zieldimension 1: Diversitätssicherung
  • --> Zieldimension 2:  Tiere als Bestandteil der Landschaft in ihrer Vielfalt, Eigenheit und Schönheit (Naturerlebnis)


2. Tiere als Bioindikatoren

  • auf Grund spezifischer ökologischer Anspruchsprofile können einige Tierarten helfen Lebensräume zu bewerten und zu charakterisieren
  • z.B.: Biologische Gewässergüte kann mit Makrozoobenthos-Arten bewertet werden


3. Biotoptypenkartierung ungenügend

  • Tiere und Lebensräume können nicht ausreichend über Biotoptypenkartierung erfasst werden
  • dienen lediglich als Hilfe z.B. bei Auswahl von Untersuchungsflächen 
  • --> daher sind eigenständige faunistische Erhebungen unabdingbar für tierökologische Planungsbeiträge 


Grundsätzlich

---> in jedem PEPL und LP ist also abzuprüfen inwieweit Tierarten und ihre Lebensräume in konkreter Planung zu berücksichtigen sind 


---> Eine Planung, in der auf dieses Schutzgut nicht inhaltlich eingegangen wird,
entspricht nicht den fachlichen Mindestanforderungen.


Standortkunde

Anhand von drei Argumenten erklären, warum Biotopkartierungen faunistische/tierökologische Untersuchungen nicht ersetzen können


1. Habitate von Arten selten deckungsgleich mit Biotopen (vor allem Arten mit hoher Mobilität brauchen oft Habitate, die sich aus vielen Biotoptypen zusammensetzen) 

--> räumlich funktionale Beziehungen der Tiere zwischen ihren Teillebensräumen werden so ebenfalls nicht erfasst (z.B. Stören Windanlagen bestimmte Vogelarten bei ihrem Flug von einem, zum anderen Teilhabitat?) 


2. Viele Tierarten sind weniger auf Biotoptypen angewiesen als auf bestimmte
Strukturen in ihrem Lebensraum 

--> Qualität/Ausprägung des Lebensraums ist ausschlaggebend 

--> Strukturparameter z.B.: Altholz, Lichtungen, besonderes Mikroklima (Süd- oder Nordexposition?), offene Landschaft etc. 


3. Biotoptypenschlüssel meist eher vegetationskundlich geprägt --> vegetationsfreie oder 

-arme, meist kleinflächige Lebensräume werden vernachlässigt, diese sind aber oft wichtige Lebensräume für spezialisierte, oft auch stark gefährdete Arten (z.B. Dünenanriss, Schotterflächen, Uferabbrüche etc.) 


4. Biotoptypen zeigen weiterhin nicht:

  • das Verbreitungsgebiet einer Art (Biotoptyp könnte guter Lebensraum für Art sein, diese hat aber in dem Gebiet gar keine vorkommenden Populationen) 
  • ist der Lebensraum ungestört genug (Schwarzstorch braucht z.B. komplett Ruhe im Wald) 
  • Zeit und Raum (nur gegenwärtiger Biotop wird kartiert, nicht Entwicklung des Lebensraums; Vernetzung mit anderen Lebensräumen, Zuwanderungsmöglichkeiten etc. werden nicht kartiert) 


Standortkunde

Bioindikation (mit Beispiel) 


1. Definition nach SCHAEFER:

Anzeige von Umweltzuständen (--> im engeren Sinne anthropogene Stresswirkungen) durch Organismen


Bioindikation kann sich beziehen auf: 


  • biochemische, morphologische oder physiologische Charakteristika von Organismen,
  • auf Eigenschaften von Populationen (z. B. Populationsdichte),
  • auf synökologische Parameter (Änderung der Lebensgemeinschaft) oder
  • auf strukturelle oder funktionelle Merkmale von Ökosystemen 


2. naturschutznahe Definition:


Bioindikation als Ansatz mittels Organismen Aussagen über ökosystemare Zusammenhänge im Hinblick auf naturschutzfachliche Fragestellungen  zu treffen 


Umfasst insbesondere das Anzeigen von Naturelementen hinsichtlich: 

  • Zuständen,
  • Entwicklungen,
  • Wertigkeiten,

                    oder

  • Zielständen


 

Beispiel: Nach Flussrenaturierung Entwicklung mittels Bioindikation messen mit EPT-Erfassungsmethode





Standortkunde

Bioindikator (mit Beispiel) 

1. Definition nach SCHAEFER


Art, deren Fehlen oder Vorkommen in einem Biotop innerhalb gewisser Grenzen bestimmte Faktorenverhältnisse anzeigt (z.B. Stickstoffkonzentration, Wasser- oder Luftverschmutzung, Feuchtigkeit etc.) 


--> meist Arten mit geringer Reaktionsbreite (stenotope, stenöke Arten) 


2. Definition nach SCHUBERT


-Organismen oder Organismeneigenschaften, deren Lebensfunktion sich mit bestimmten Umweltzuständen so eng korrelieren lassen, dass sie als Zeiger dafür verwendet werde können 



Beispiel: Trichoptera-Arten benötigen eine gute bis sehr gute Wasserqualität, sind also stenök und ihr Vorkommen wäre dann ein Zeiger dafür, dass es sich um gute bis sehr gute Wasserqualität handelt 

Standortkunde

Ökologische Gruppe, Funktionelle Artengruppe, Gilde (mit Beispiel) 


(Alle drei Begriffe können weitgehend synonym verwendet werden) 

Gruppen von Arten, die hinsichtlich bestimmter Kriterien ähnliche Eigenschaften aufweisen. Sie werden je nach Fragestellung gruppiert, bspw. was ihre Ernährungsweise oder Nahrungserwerb betrifft (functional feeding group)


Beispiele: 

Pflanzenfressende Anthropoden: 

Nutzer bestimmter Pflanzenarten können unterteilt werden in: 

  • Säftesauger, 
  • ektophage Blattfresser oder 
  • Minierer


Vögel: 

  • Waldarten, Offenlandarten, Gewässerarten..
  • Zugvögel, Teilzieher, Wintergast.. 
  • Baum-, Hecken-, Fels-, Gebäudebrüter


Typisches Planungsbeispiel: bei Planung von Windenergieanlagen werden Arten der Vogelschutzrichtlinie nach Gilden abgearbeitet 

Standortkunde

Zeigerarten  (mit Beispiel) 

  • fast gleichbedeutend mit Bioindikatoren, aber es gilt für Tiere und auch Pflanzen
  • bestehen aber weniger enge Korrelationen und kausale Zusammenhänge können nicht so leicht aufgeklärt werden
  • dieser Begriff begegnet uns in der Zoologie nicht so oft 


Beispiel: Kalk-Blaugras als Kalkzeiger, Brennessel als Stickstoffzeiger etc. 

Standortkunde

Charakterart/Kennart

-wird eher für Pflanzengesellschaften genutzt und nicht im tierökologischem Sinne

Standortkunde

Zielarten (mit Beispiel) 

-dienen der Formulierung von konkreten und überprüfbaren Zielen  des Naturschutzes

--> Bsp.: Wiedervernässung von Feuchtgebieten; Ziel: Hier sollen wieder Uferschnepfen brüten. Also Uferschnepfen als Zielart. An ihr ist zu erkennen ob Wiedervernässung erfolgreich war 


-für Zielarten werden oft Leitarten genutzt 


-ermöglichen sachliche und räumliche Konkretisierung von abstrakt gehaltenen Zielen 


-messen des Erfolges von Naturschutzmaßnahmen


-werden planerisch ausgewählt; in LRPs  können Zierlartenkonzepte integriert werden, was sehr wünschenswert ist und einen guten LRP ausmacht (LRPs konkretisieren ja die Ziele von Naturschutz und Landschaftspflege auf regionaler Ebene)

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