Prof. Kommunikation Grygo at Hochschule Osnabrück | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Kommunikation?

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TESTE DEIN WISSEN

-Lateinisch: communicare --> gemeinsam, mitteilen, Gemeinsamkeit

- Informationsaustausch zwischen dynamischen Systemen

- soziales Handeln

- Informationen werden Bedeutungen zugewiesen (Attribution)

- Bedeutungen sind fest vereinbart (z.B. Maschinen) oder werden aus Erfahrungen abgeleitet, übernommen, entwickelt, übertragen

- Kommunikation ist Bedeutungsvermittlung

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TESTE DEIN WISSEN

2. Axiom

"Kommunikation hat immer einen Inhalts- und Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersten bestimmt und daher eine Metakommunikation ist"

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TESTE DEIN WISSEN

- Information braucht Metainformation (Qualifizierung von Botschaften-->Kontext z.B.)

- Metainformation dominiert die Information

- Beziehungsaspekt gibt an, wie der Sender die Beziehung zum Empfänger sieht und anders rum

- Beziehungen sind meist unbewusst definiert und werden auch unbewusst kommuniziert

- Auffassung der Beziehung bei Sender und Empfänger nicht immer gleich --> Schnittmenge muss erarbeitet werden

--> verschiedenes Verständnis des Inhalts entsteht

- Pygmalion Effekt --> wenn ich positive Erwartungen habe, dann beeinflusse ich auch das Verhalten meines Komm.partners und Kommunikation kann besser gelingen ("bin dem gut gestimmt")

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet professionelle Kommunikation?

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1. professionell: 

- eine Handlung/Tätigkeit als Beruf ausübend

- Arbeitserledigung/Kommunikation eine höhere Leistung/Qualität aufweist 

- Leistungserbringung ist nicht zufällig

2. Prof. Kommunikation:

- erhöhtes Maß an Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten

- bin mir bewusst, wie Kommunikation misslingen kann

- Behelfe mir Theorien und Modelle zum gelingen von Kommunikation

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie Ich-bezogene Wahrnehmung.

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TESTE DEIN WISSEN

- Wahrnehmung ist subjektiv und verläuft bei jeder Person individuell ab

- Ich habe meine eigene Wahrnehmung von einem Gegenstand, mein Gegenüber seine eigene Wahrnehmung

- Ich-bezogene Wahrnehmung wird entscheiden beeinflusst vom Körperzustand und Befinden der Person, kann sich also situativ verändern

- Wahrnehmung erfolgt über gesammelte Erfahrung, Erlebnisse, Wertesysteme

- um unsere Umwelt richtig zu erfassen, müssen wir lernen, unsere Eindrücke zu interpretieren, d.h. Assoziationen zu knüpfen

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Was sind die 11 Axiom?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Man kann nicht nicht kommunizieren

2. Kommunikation hat immer einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersten bestimmt und daher eine Metakommunikation ist

3. Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt

4. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten

5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

6. Kommunikation schafft ein soziales System

7. Kommunikation ist immer reflexiv

8. Kommunikation verursacht keine vorbestimmte Reaktion

9. Wahr ist nicht was A sagt, sondern was B versteht

10. Man kann nichts so beschreiben, wie es ist

11. Kommunikation ist prinzipiell mehrdeutig

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3. Axiom

" Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt"

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TESTE DEIN WISSEN

- Interpunktion = subjektiv empfundene Startpunkte innerhalb eines ununterbrochenen Austausches von Mitteilungen

- Beziehung ist durch die Interpunktion der Interaktion bestimmt

- Komm. ist immer Ursache und Wirkung

- Komm.partner können unterschiedliche Gewichtung auf unterschiedliche Aspekte legen, dadurch kann es zu Beziehungsproblemen kommen --> "mir ist das wichtig", "mir aber das andere"

- Aktion und Reaktion (Verhaltenskette)

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Erläutern Sie die Begriffe "Paraphrasieren" und "Verbalisieren".

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Paraphrasieren:

- sinngemäße Wiedergabe der Sachaussage des Kommunikationspartners mit eigenen Worten

- z.B. "Habe ich Sie richtig verstanden, dass Redoxreaktionen so und so ablaufen?"

Verbalisieren:

- sinngemäße Wiedergabe der emotionalen Botschaft/der Intention des Kommunikationspartners mit eigenen Worten

- z.B. Dozent betont etwas besonders oder sagt etwas 3x --> "Ist dies Klausurrelevant oder besonders wichtig?"

- "Habe ich das richtig verstanden, dass das in der Praxis relevant ist/für die Klausur relevant ist?"

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4. Axiom

"Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten"

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TESTE DEIN WISSEN

- digitale Komm.: durch Übereinkunft festgelegte Übereinstimmung zwischen Zeichen und zu Bezeichnendem (z.B. Buchstabenfolge K-A-T-Z-E)

- analoge Komm.: Übereinstimmung zwischen Zeichen und zu Bezeichnendem beruht auf einer naturgegebenen Ähnlichkeit (z.B. Zeichnung einer Katze)

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1. Axiom

"Man kann nicht nicht kommunizieren"

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TESTE DEIN WISSEN

- jede Kommunikation ist Verhalten

- ich kann mich nicht nicht verhalten, also auch nicht nicht kommunizieren

- Informationsaustausch kann auch nonverbal (Verhalten) erfolgen

- sobald sich zwei Personen ihrer Anwesenheit bewusst sind, findet Kommunikation statt

- Jedes Verhalten und Nicht-Verhalten vermittelt Information/Bedeutung

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Bedeutung haben Kanäle/Medien in der Kommunikation?

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TESTE DEIN WISSEN

- Verbindungsweg zwischen Sender und Empfänger

- Wege des Informationsflusses

- Media Richness Theory: 

--> trifft Aussagen zum Verhältnis der zu kommunizierenden Inhalte und des Mediums, über das die Kommunikation verlaufen sollte

--> bei hoher Komplexität der Kommunikationsaufgabe sollte auch ein entsprechendes Medium/Kanal gewählt werden (z.B. Face-to-Face), um Mehrdeutigkeiten zu reduzieren/aufzuheben

--> für die Übermittlung/Verteilung von Informationen und Reduktion von Unsicherheiten reicht ein Medium mit geringer Synchronizität (z.B. E-mail)

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8. Axiom

" Kommunikation verursacht keine vorbestimmte Reaktion"

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TESTE DEIN WISSEN

- Komm. ist ein offenes System

- verläuft nicht nach festem Reiz-Reaktions-Schemata

- nicht möglich eine bestimmte Reaktion beim Komm.partner auszulösen-->subjektive Wahrnehmung/Interpretation--> verschiedene Bedeutungsvermittlung/Zeichenvorrat

- gleiche Aussage ruft bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Reaktionen hervor

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7. Axiom

"Kommunikation ist immer reflexiv"

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TESTE DEIN WISSEN

- folgende Kommunikationen beziehen sich immer auf vorausgehende Kommunikationen

- Komm. wirkt rückbezüglich

- bezieht sich auf Vergangenes, beeinflusst Aktuelles und wirkt auch auf zukünftiges aus

- Bewusstsein für Reflexivität von den Komm.partnern, ansonsten schnell Missverständnisse

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Prof. Kommunikation Grygo Kurs an der Hochschule Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist Kommunikation?

A:

-Lateinisch: communicare --> gemeinsam, mitteilen, Gemeinsamkeit

- Informationsaustausch zwischen dynamischen Systemen

- soziales Handeln

- Informationen werden Bedeutungen zugewiesen (Attribution)

- Bedeutungen sind fest vereinbart (z.B. Maschinen) oder werden aus Erfahrungen abgeleitet, übernommen, entwickelt, übertragen

- Kommunikation ist Bedeutungsvermittlung

Q:

2. Axiom

"Kommunikation hat immer einen Inhalts- und Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersten bestimmt und daher eine Metakommunikation ist"

A:

- Information braucht Metainformation (Qualifizierung von Botschaften-->Kontext z.B.)

- Metainformation dominiert die Information

- Beziehungsaspekt gibt an, wie der Sender die Beziehung zum Empfänger sieht und anders rum

- Beziehungen sind meist unbewusst definiert und werden auch unbewusst kommuniziert

- Auffassung der Beziehung bei Sender und Empfänger nicht immer gleich --> Schnittmenge muss erarbeitet werden

--> verschiedenes Verständnis des Inhalts entsteht

- Pygmalion Effekt --> wenn ich positive Erwartungen habe, dann beeinflusse ich auch das Verhalten meines Komm.partners und Kommunikation kann besser gelingen ("bin dem gut gestimmt")

Q:

Was bedeutet professionelle Kommunikation?

A:

1. professionell: 

- eine Handlung/Tätigkeit als Beruf ausübend

- Arbeitserledigung/Kommunikation eine höhere Leistung/Qualität aufweist 

- Leistungserbringung ist nicht zufällig

2. Prof. Kommunikation:

- erhöhtes Maß an Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten

- bin mir bewusst, wie Kommunikation misslingen kann

- Behelfe mir Theorien und Modelle zum gelingen von Kommunikation

Q:

Erläutern Sie Ich-bezogene Wahrnehmung.

A:

- Wahrnehmung ist subjektiv und verläuft bei jeder Person individuell ab

- Ich habe meine eigene Wahrnehmung von einem Gegenstand, mein Gegenüber seine eigene Wahrnehmung

- Ich-bezogene Wahrnehmung wird entscheiden beeinflusst vom Körperzustand und Befinden der Person, kann sich also situativ verändern

- Wahrnehmung erfolgt über gesammelte Erfahrung, Erlebnisse, Wertesysteme

- um unsere Umwelt richtig zu erfassen, müssen wir lernen, unsere Eindrücke zu interpretieren, d.h. Assoziationen zu knüpfen

Q:

Was sind die 11 Axiom?

A:

1. Man kann nicht nicht kommunizieren

2. Kommunikation hat immer einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersten bestimmt und daher eine Metakommunikation ist

3. Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt

4. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten

5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

6. Kommunikation schafft ein soziales System

7. Kommunikation ist immer reflexiv

8. Kommunikation verursacht keine vorbestimmte Reaktion

9. Wahr ist nicht was A sagt, sondern was B versteht

10. Man kann nichts so beschreiben, wie es ist

11. Kommunikation ist prinzipiell mehrdeutig

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Q:

3. Axiom

" Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt"

A:

- Interpunktion = subjektiv empfundene Startpunkte innerhalb eines ununterbrochenen Austausches von Mitteilungen

- Beziehung ist durch die Interpunktion der Interaktion bestimmt

- Komm. ist immer Ursache und Wirkung

- Komm.partner können unterschiedliche Gewichtung auf unterschiedliche Aspekte legen, dadurch kann es zu Beziehungsproblemen kommen --> "mir ist das wichtig", "mir aber das andere"

- Aktion und Reaktion (Verhaltenskette)

Q:

Erläutern Sie die Begriffe "Paraphrasieren" und "Verbalisieren".

A:

Paraphrasieren:

- sinngemäße Wiedergabe der Sachaussage des Kommunikationspartners mit eigenen Worten

- z.B. "Habe ich Sie richtig verstanden, dass Redoxreaktionen so und so ablaufen?"

Verbalisieren:

- sinngemäße Wiedergabe der emotionalen Botschaft/der Intention des Kommunikationspartners mit eigenen Worten

- z.B. Dozent betont etwas besonders oder sagt etwas 3x --> "Ist dies Klausurrelevant oder besonders wichtig?"

- "Habe ich das richtig verstanden, dass das in der Praxis relevant ist/für die Klausur relevant ist?"

Q:

4. Axiom

"Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten"

A:

- digitale Komm.: durch Übereinkunft festgelegte Übereinstimmung zwischen Zeichen und zu Bezeichnendem (z.B. Buchstabenfolge K-A-T-Z-E)

- analoge Komm.: Übereinstimmung zwischen Zeichen und zu Bezeichnendem beruht auf einer naturgegebenen Ähnlichkeit (z.B. Zeichnung einer Katze)

Q:

1. Axiom

"Man kann nicht nicht kommunizieren"

A:

- jede Kommunikation ist Verhalten

- ich kann mich nicht nicht verhalten, also auch nicht nicht kommunizieren

- Informationsaustausch kann auch nonverbal (Verhalten) erfolgen

- sobald sich zwei Personen ihrer Anwesenheit bewusst sind, findet Kommunikation statt

- Jedes Verhalten und Nicht-Verhalten vermittelt Information/Bedeutung

Q:

Welche Bedeutung haben Kanäle/Medien in der Kommunikation?

A:

- Verbindungsweg zwischen Sender und Empfänger

- Wege des Informationsflusses

- Media Richness Theory: 

--> trifft Aussagen zum Verhältnis der zu kommunizierenden Inhalte und des Mediums, über das die Kommunikation verlaufen sollte

--> bei hoher Komplexität der Kommunikationsaufgabe sollte auch ein entsprechendes Medium/Kanal gewählt werden (z.B. Face-to-Face), um Mehrdeutigkeiten zu reduzieren/aufzuheben

--> für die Übermittlung/Verteilung von Informationen und Reduktion von Unsicherheiten reicht ein Medium mit geringer Synchronizität (z.B. E-mail)

Q:

8. Axiom

" Kommunikation verursacht keine vorbestimmte Reaktion"

A:

- Komm. ist ein offenes System

- verläuft nicht nach festem Reiz-Reaktions-Schemata

- nicht möglich eine bestimmte Reaktion beim Komm.partner auszulösen-->subjektive Wahrnehmung/Interpretation--> verschiedene Bedeutungsvermittlung/Zeichenvorrat

- gleiche Aussage ruft bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Reaktionen hervor

Q:

7. Axiom

"Kommunikation ist immer reflexiv"

A:

- folgende Kommunikationen beziehen sich immer auf vorausgehende Kommunikationen

- Komm. wirkt rückbezüglich

- bezieht sich auf Vergangenes, beeinflusst Aktuelles und wirkt auch auf zukünftiges aus

- Bewusstsein für Reflexivität von den Komm.partnern, ansonsten schnell Missverständnisse

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