Pflanzenernährung Und Düngung at Hochschule Osnabrück | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Pflanzenernährung und Düngung an der Hochschule Osnabrück

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Pflanzenernährung und Düngung Kurs an der Hochschule Osnabrück zu.

TESTE DEIN WISSEN


Welche 3 Mechanismen tragen zur Nährstoffanlieferung an die Wurzel bei? (3P)


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  • Massenfluss
  • Diffusion
  • Interzeption
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Erklären Sie das VDLUFA-Rahmenschema zur Einstufung von Nährstoffgehalten zur Ableitung der notwendigen Düngermenge. Welches Ziel soll erreicht werden? (3P)

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  • Einstufung mit den Klassen A bis E
  • Klasse C gibt die optimale Versorgung wieder, so dass lediglich der Entzug gedüngt werden muss
  • Klasse A gibt eine Unterversorgung wieder, so dass eine doppelte Düngemenge nötig ist
  • Klasse E gibt eine Überversorgung wieder, so dass keine Düngung durchgeführt werden sollte
  • Klasse B beschreibt eine 1,5-fache Düngung
  • Klasse D ist halb zu düngen

Ziel: Erhaltungsdüngung zum Ausgleich der Nährstoffabfuhr, zur Deckung des Bedarfs und zur Erhaltung der Bodenversorgung

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Was versteht man unter „Diffusion“ und für welche Nährstoffe ist dieser Prozess besonders wichtig? (1+2 = 3P)


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Unter Diffusion versteht man die Wanderung der Nährstoffe entlang eines Konzentrationsgradienten. Dieser Prozess hängt ab von der Konzentration in der Bodenlösung, Wurzeloberfläche, Wassergehalt, Pufferfähigkeit des Bodens. Angetriben wird dieser Prozess durch die Brownsche Molekularbewegung und ist sehr wichtig für K, N und P

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Erklären Sie wie man anhand der Bestimmung des N-Gehaltes den Protein-Gehalt ableiten kann! (2P)


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Rohprotein = Gesamt-N (kjehldahl ) * 6,25 (bei einem durchschnittlichen N-Anteil von 16% im Rohprotein)

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Nennen Sie 4 Beispielspaare für echte Ionenkonkurrenz. (4x 0,5 = 2P)


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  • K+ / Rb+
  • Ca2+ / Sr2+
  • SO42- / SeO42-
  • PO43- / AsO43-
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Wie ist ein Nährelement nach den Kriterien von Aron definiert? (3P)

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  • In Abwesenheit des Elements ist normales Wachstum und Reproduktion der Pflanze nicht möglich
  • In dieser Funktion kann das Element nicht durch andere Elemente ersetzt werden
  • Das Element nimmt direkt oder indirekt an bestimmten Stoffwechselprozessen teil
  • Das Element wird von einer größeren Anzahl von Pflanzen benötigt
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Welche „Pflanzenfaktoren“ beeinflussen den Nährstoffantransport über Diffusion? (4P)


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•Wurzellänge

•Wurzelhaarlänge

•Mycorrhiza

•Wurzelexudation

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Was versteht man unter „isomorphen Ersatz“ und welche Bedeutung hat dies für die Pflanzenernährung? (4P)


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Durch den isomorphen Ersatz wird das Zentralatom des Si4+ und des Al3+ durch minderwertige Atome ausgetauscht somit entsteht ein negativer Ladungsüberschuss und es können positive Ionen andocken. Von besonderer Bedeutung ist dies bei den 3 Schicht Tonmineralen, diese weisen eine sehr hohe KAK auf.

And en Spalt und Bruchflächen der Tonminerale können als funktionellen Gruppen Si-OH oder Al-OH entstehen, die dann auch für einen Kationentausch zur Verfügung stehen

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Wie lauten die wesentlichen Aussagen von Liebig´s „Mineralstoff-Theorie“? (5P)


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  • Mineralstoffe sind essentielle Bausteine von Pflanzen.
  • Pflanzen benötigen 10 Elemente C, O, H, S, P, K, Ca, Fe, Mg, N (entstehen ausßer die ersten 3 aus den Salzen des Bodens)
  • Pflanzenarten unterscheiden sich in ihrem Nährstoffangebot.
  • Manche Böden weisen Mängel auf, die durch Düngung zu beseitigen sind.
  • Humus selbst hat selbst keine Bedeutung sondern, die darin enthaltenen Nährstoffe.
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Was versteht man unter dem apparent free space (AFS)? (2P)


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Der AFS auch Apoplast, besteht aus den Interzellularräumen, den Interfibrillarräumen und den Intermicellarräumen. Er dient als Transportraum zwischen den Zellen.

Der AFS wird unterteilt in den WFS (water free space) der etwa 80% des AFS einnimmt und den DFS (donnan free space) der etwa 20% des AFS beansprucht.

Die Größe des AFS beträgt circa 10% des Wurzelvolumens, dadurch wird auch die innere Oberfläche vergrößert. Der AFS weist eine Austauschkapazität auf, da er an R-COOH  Gruppen Kationen austauschen kann.

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Welche physikalischen und chemischen Bodeneigenschaften werden durch die Bodentextur beeinflusst (nennen Sie jeweils 2 Beispiele)? (2 x 2 = 4P)


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  • Physikalische Eigenschaften
    1. Bodenwasser- und Bodenlufthaushalt
    2. Durchwurzelbarkeit
    3. Verschlämmungsneigung
    4. Bearbeitbarkeit 
  • Chemische Eigenschaften
    • Kationenaustauschkapazität (KAK)
    • Nährstoffvorrat
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Unterscheiden Sie die Begriffe „Nährstoff“ und „Nährelement“ und geben Sie jeweils 2 Beispiele? (4P)


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Nährstoffe

von der Pflanze aufnehmbare und ihrer Ernährung dienende Stoffe

z.B. CO2, O2, NO3-, K+ 

Nährelemente

für die Ernährung der Pflanze unter Normalbedingungen lebensnotwendige Elemente

z.B. C, O, N, K


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Beispielhafte Karteikarten für deinen Pflanzenernährung und Düngung Kurs an der Hochschule Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:


Welche 3 Mechanismen tragen zur Nährstoffanlieferung an die Wurzel bei? (3P)


A:
  • Massenfluss
  • Diffusion
  • Interzeption
Q:

Erklären Sie das VDLUFA-Rahmenschema zur Einstufung von Nährstoffgehalten zur Ableitung der notwendigen Düngermenge. Welches Ziel soll erreicht werden? (3P)

A:
  • Einstufung mit den Klassen A bis E
  • Klasse C gibt die optimale Versorgung wieder, so dass lediglich der Entzug gedüngt werden muss
  • Klasse A gibt eine Unterversorgung wieder, so dass eine doppelte Düngemenge nötig ist
  • Klasse E gibt eine Überversorgung wieder, so dass keine Düngung durchgeführt werden sollte
  • Klasse B beschreibt eine 1,5-fache Düngung
  • Klasse D ist halb zu düngen

Ziel: Erhaltungsdüngung zum Ausgleich der Nährstoffabfuhr, zur Deckung des Bedarfs und zur Erhaltung der Bodenversorgung

Q:


Was versteht man unter „Diffusion“ und für welche Nährstoffe ist dieser Prozess besonders wichtig? (1+2 = 3P)


A:

Unter Diffusion versteht man die Wanderung der Nährstoffe entlang eines Konzentrationsgradienten. Dieser Prozess hängt ab von der Konzentration in der Bodenlösung, Wurzeloberfläche, Wassergehalt, Pufferfähigkeit des Bodens. Angetriben wird dieser Prozess durch die Brownsche Molekularbewegung und ist sehr wichtig für K, N und P

Q:

Erklären Sie wie man anhand der Bestimmung des N-Gehaltes den Protein-Gehalt ableiten kann! (2P)


A:

Rohprotein = Gesamt-N (kjehldahl ) * 6,25 (bei einem durchschnittlichen N-Anteil von 16% im Rohprotein)

Q:


Nennen Sie 4 Beispielspaare für echte Ionenkonkurrenz. (4x 0,5 = 2P)


A:
  • K+ / Rb+
  • Ca2+ / Sr2+
  • SO42- / SeO42-
  • PO43- / AsO43-
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Q:

Wie ist ein Nährelement nach den Kriterien von Aron definiert? (3P)

A:
  • In Abwesenheit des Elements ist normales Wachstum und Reproduktion der Pflanze nicht möglich
  • In dieser Funktion kann das Element nicht durch andere Elemente ersetzt werden
  • Das Element nimmt direkt oder indirekt an bestimmten Stoffwechselprozessen teil
  • Das Element wird von einer größeren Anzahl von Pflanzen benötigt
Q:


Welche „Pflanzenfaktoren“ beeinflussen den Nährstoffantransport über Diffusion? (4P)


A:

•Wurzellänge

•Wurzelhaarlänge

•Mycorrhiza

•Wurzelexudation

Q:


Was versteht man unter „isomorphen Ersatz“ und welche Bedeutung hat dies für die Pflanzenernährung? (4P)


A:

Durch den isomorphen Ersatz wird das Zentralatom des Si4+ und des Al3+ durch minderwertige Atome ausgetauscht somit entsteht ein negativer Ladungsüberschuss und es können positive Ionen andocken. Von besonderer Bedeutung ist dies bei den 3 Schicht Tonmineralen, diese weisen eine sehr hohe KAK auf.

And en Spalt und Bruchflächen der Tonminerale können als funktionellen Gruppen Si-OH oder Al-OH entstehen, die dann auch für einen Kationentausch zur Verfügung stehen

Q:


Wie lauten die wesentlichen Aussagen von Liebig´s „Mineralstoff-Theorie“? (5P)


A:
  • Mineralstoffe sind essentielle Bausteine von Pflanzen.
  • Pflanzen benötigen 10 Elemente C, O, H, S, P, K, Ca, Fe, Mg, N (entstehen ausßer die ersten 3 aus den Salzen des Bodens)
  • Pflanzenarten unterscheiden sich in ihrem Nährstoffangebot.
  • Manche Böden weisen Mängel auf, die durch Düngung zu beseitigen sind.
  • Humus selbst hat selbst keine Bedeutung sondern, die darin enthaltenen Nährstoffe.
Q:


Was versteht man unter dem apparent free space (AFS)? (2P)


A:

Der AFS auch Apoplast, besteht aus den Interzellularräumen, den Interfibrillarräumen und den Intermicellarräumen. Er dient als Transportraum zwischen den Zellen.

Der AFS wird unterteilt in den WFS (water free space) der etwa 80% des AFS einnimmt und den DFS (donnan free space) der etwa 20% des AFS beansprucht.

Die Größe des AFS beträgt circa 10% des Wurzelvolumens, dadurch wird auch die innere Oberfläche vergrößert. Der AFS weist eine Austauschkapazität auf, da er an R-COOH  Gruppen Kationen austauschen kann.

Q:

Welche physikalischen und chemischen Bodeneigenschaften werden durch die Bodentextur beeinflusst (nennen Sie jeweils 2 Beispiele)? (2 x 2 = 4P)


A:
  • Physikalische Eigenschaften
    1. Bodenwasser- und Bodenlufthaushalt
    2. Durchwurzelbarkeit
    3. Verschlämmungsneigung
    4. Bearbeitbarkeit 
  • Chemische Eigenschaften
    • Kationenaustauschkapazität (KAK)
    • Nährstoffvorrat
Q:


Unterscheiden Sie die Begriffe „Nährstoff“ und „Nährelement“ und geben Sie jeweils 2 Beispiele? (4P)


A:

Nährstoffe

von der Pflanze aufnehmbare und ihrer Ernährung dienende Stoffe

z.B. CO2, O2, NO3-, K+ 

Nährelemente

für die Ernährung der Pflanze unter Normalbedingungen lebensnotwendige Elemente

z.B. C, O, N, K


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