Organische Dünger at Hochschule Osnabrück | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Organische Dünger an der Hochschule Osnabrück

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Organische Dünger Kurs an der Hochschule Osnabrück zu.

TESTE DEIN WISSEN

6 Welche Funktionen hat die organische Bodensubstanz?

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  • erhöht die Aggregatstabilität und verringert die Lagerungsdichte
  • erhöht den pflanzenverfügbaren Gehalt an Wasser im Boden
  • Leichtere Bodenbearbeitung
  • Verminderte Erosionsanfälligkeit
  • Förderung des Bodenlebens
  • Phytosanitäre Wirkung
  • Höheres Stoffbindungsvermögen
  • Stabilere Bodenstruktur
  • Schnellere Bodenerwärmung
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7 Was sind typische Humusgehalte von Sand- Lehm- und Tonböden?

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Sand: 1,0 – 1,8 %,

Lehm: 2,5 – 4,6 %,

Ton: 5,3% 

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11 Was konnte durch Versuche im Bezug auf Humusgehalt und Düngung langjährig nachgewiesen werden?

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Das ...

-Humusgehalte auf allen Standorten mit optimaler Düngung langfristig gesteigert werden können

-das Ertragspotential/ Ertragsleistung mit guten Humusgehalten höher liegt

-höhere stabile Ertragsniveaus mit organischer Düngung erreicht werden

-Kompostdüngung die Wasserspeicherkaspazität und pflanzenverfügbaren Phosphor erhöht

  • Mit regelmäßigen Kompostgaben lässt sich der Humusgehalt um bis zu 1% steigern
  • Jährliche organische Düngung ist sinnvoll, um hohe Humusgehalte zu erhalten
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13 Wie verändern sich Humusgehalte nach Landnutzungswechsel (Grünland -> Acker)

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  • Unter Grünland immer höhere Humusgehalte als Acker
  • Soll ehemaliges Grünland als Acker genutzt werden sinkt der Humusgehalt ab

=>je nach Bewirtschaftung in unterschiedlichem Ausmaß

=>ohne organische Düngung am stärksten; es sollte organisch und daran angepasst mineralisch gedüngt werden 

=> Humus bleibt besser erhalten, Ertrag und N Effizienz optimiert

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14 Welche Kulturen sind Humuszehrend und welche mehrend?

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Zehrende Kulturen:

  • Getreide (Strohabfuhr), Ölpflanzen, Gemüse, Silomais, Kartoffeln, Rüben (Blattabfuhr)

Mehrende Kulturen:

  • Ackergras, Leguminosen, Brache mit Begrünung/ Selbstbegrünung, Winter ZwF, Untersaat, Körnerleguminosen, Stoppelfrüchte/Sommerzwischenfrucht


=> Fruchtfolge hat maßgeblichen Einfluss auf den Humusgehalt eines Schlages

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16 Welche Programme/Ideen zur Erhöhung des Humusgehalts in Böden gibt es?

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4 Promille Initiative: 

  • Weltweit 4 Promille mehr Kohlenstoff in Böden speichern
  • Maßnahmen: weniger Bearbeitung, mehr Kulturen auf einem Schlag, Hecken, Agroforst, rekultivieren von schlechten Böden, Nutzung org. Dünger und Kompost

Handel mit Humuszertifikaten:

  • Landwirt verändert Bewirtschaftung um Humus zu steigern, erhält dafür Geld => Unternehmen kaufen Humus Zertifikate; können damit Werben
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17 Wie verhält sich die Effektivität des Humusaufbau im zeitlichen Verlauf?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Humusaufbau ist am Anfang von Maßnahmen schneller als nach einigen (25) Jahren
  • Effektivität nimmt mit steigendem Humusgehalt ab; es wird mehr C Eintrag für weniger Humusaufbau benötigt
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18 Was sind die Gründe für einen effizienten Einsatz von Wirtschaftsdüngern?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Anforderungen an den Umweltschutz
  • Düngemittelpreise
  • Düngeverordnung
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20 Inwiefern soll sich die Düngung am Pflanzenbedarf ausrichten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Mengenmäßig
    1. Möglichst präzise Bestimmung der Höhe des N-Düngebedarfs
  • Zeitlich
    1. N-Düngung zum optimalen Zeitpunkt
  • Räumlich
    1. Genaue Platzierung des N-Düngers (Ausbringungstechnik)
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21 Warum ist N Bedarf nicht gleich N Düngebedarf?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Stickstoffbedarf der Pflanze
    1. Stickstoffvorrat im Boden
      • Ermittelt anhand Nmin-Probe im Frühjahr
    2. Stickstoffnachlieferung des Bodens
      • Standortspezifische Korrekturfaktoren
      • Humusgehalt/Vorfrucht/ Organische Düngung im Vorjahr
    3. Stickstoffdüngung
      • In Höhe es N-Düngebedarfs
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22 Welche Lagerraumpflichten bestehen für organische Dünger?

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TESTE DEIN WISSEN
  • 5-6 Monate
    • Reiner Futterbaubetrieb mit hohem Grünlandanteil
  • 6-8 Monate
    • Futterbau-/Veredelungsbetrieb; überwiegend Ackernutzung
  • 8-10
    • Betriebe mit hohem Silomaisanteil ohne Möglichkeit der bedarfsgerechten N-Düngung im Herbst
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4 Definition Humus

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…… abgestorbene organische Masse in und auf dem Boden, die sich in einem laufenden Abbau-, Umbau- und Aufbauprozess befindet. Diese Vorgänge werden durch biochemische Prozesse geleitet und gesteuert.


Bodenkohlenstoff = mineralischer (z. B. Carbonate) + organischer Kohlenstoff

 

Organischer Kohlenstoff (85 % Humus + 10 % Edaphon + 5 % leb. Wurzeln)

Corg x 1,724 = Humusgehalt

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Organische Dünger Kurs an der Hochschule Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

6 Welche Funktionen hat die organische Bodensubstanz?

A:
  • erhöht die Aggregatstabilität und verringert die Lagerungsdichte
  • erhöht den pflanzenverfügbaren Gehalt an Wasser im Boden
  • Leichtere Bodenbearbeitung
  • Verminderte Erosionsanfälligkeit
  • Förderung des Bodenlebens
  • Phytosanitäre Wirkung
  • Höheres Stoffbindungsvermögen
  • Stabilere Bodenstruktur
  • Schnellere Bodenerwärmung
Q:

7 Was sind typische Humusgehalte von Sand- Lehm- und Tonböden?

A:

Sand: 1,0 – 1,8 %,

Lehm: 2,5 – 4,6 %,

Ton: 5,3% 

Q:

11 Was konnte durch Versuche im Bezug auf Humusgehalt und Düngung langjährig nachgewiesen werden?

A:

Das ...

-Humusgehalte auf allen Standorten mit optimaler Düngung langfristig gesteigert werden können

-das Ertragspotential/ Ertragsleistung mit guten Humusgehalten höher liegt

-höhere stabile Ertragsniveaus mit organischer Düngung erreicht werden

-Kompostdüngung die Wasserspeicherkaspazität und pflanzenverfügbaren Phosphor erhöht

  • Mit regelmäßigen Kompostgaben lässt sich der Humusgehalt um bis zu 1% steigern
  • Jährliche organische Düngung ist sinnvoll, um hohe Humusgehalte zu erhalten
Q:

13 Wie verändern sich Humusgehalte nach Landnutzungswechsel (Grünland -> Acker)

A:
  • Unter Grünland immer höhere Humusgehalte als Acker
  • Soll ehemaliges Grünland als Acker genutzt werden sinkt der Humusgehalt ab

=>je nach Bewirtschaftung in unterschiedlichem Ausmaß

=>ohne organische Düngung am stärksten; es sollte organisch und daran angepasst mineralisch gedüngt werden 

=> Humus bleibt besser erhalten, Ertrag und N Effizienz optimiert

Q:

14 Welche Kulturen sind Humuszehrend und welche mehrend?

A:

Zehrende Kulturen:

  • Getreide (Strohabfuhr), Ölpflanzen, Gemüse, Silomais, Kartoffeln, Rüben (Blattabfuhr)

Mehrende Kulturen:

  • Ackergras, Leguminosen, Brache mit Begrünung/ Selbstbegrünung, Winter ZwF, Untersaat, Körnerleguminosen, Stoppelfrüchte/Sommerzwischenfrucht


=> Fruchtfolge hat maßgeblichen Einfluss auf den Humusgehalt eines Schlages

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Q:

16 Welche Programme/Ideen zur Erhöhung des Humusgehalts in Böden gibt es?

A:

4 Promille Initiative: 

  • Weltweit 4 Promille mehr Kohlenstoff in Böden speichern
  • Maßnahmen: weniger Bearbeitung, mehr Kulturen auf einem Schlag, Hecken, Agroforst, rekultivieren von schlechten Böden, Nutzung org. Dünger und Kompost

Handel mit Humuszertifikaten:

  • Landwirt verändert Bewirtschaftung um Humus zu steigern, erhält dafür Geld => Unternehmen kaufen Humus Zertifikate; können damit Werben
Q:

17 Wie verhält sich die Effektivität des Humusaufbau im zeitlichen Verlauf?

A:
  • Humusaufbau ist am Anfang von Maßnahmen schneller als nach einigen (25) Jahren
  • Effektivität nimmt mit steigendem Humusgehalt ab; es wird mehr C Eintrag für weniger Humusaufbau benötigt
Q:

18 Was sind die Gründe für einen effizienten Einsatz von Wirtschaftsdüngern?

A:
  • Anforderungen an den Umweltschutz
  • Düngemittelpreise
  • Düngeverordnung
Q:

20 Inwiefern soll sich die Düngung am Pflanzenbedarf ausrichten?

A:
  • Mengenmäßig
    1. Möglichst präzise Bestimmung der Höhe des N-Düngebedarfs
  • Zeitlich
    1. N-Düngung zum optimalen Zeitpunkt
  • Räumlich
    1. Genaue Platzierung des N-Düngers (Ausbringungstechnik)
Q:

21 Warum ist N Bedarf nicht gleich N Düngebedarf?

A:
  • Stickstoffbedarf der Pflanze
    1. Stickstoffvorrat im Boden
      • Ermittelt anhand Nmin-Probe im Frühjahr
    2. Stickstoffnachlieferung des Bodens
      • Standortspezifische Korrekturfaktoren
      • Humusgehalt/Vorfrucht/ Organische Düngung im Vorjahr
    3. Stickstoffdüngung
      • In Höhe es N-Düngebedarfs
Q:

22 Welche Lagerraumpflichten bestehen für organische Dünger?

A:
  • 5-6 Monate
    • Reiner Futterbaubetrieb mit hohem Grünlandanteil
  • 6-8 Monate
    • Futterbau-/Veredelungsbetrieb; überwiegend Ackernutzung
  • 8-10
    • Betriebe mit hohem Silomaisanteil ohne Möglichkeit der bedarfsgerechten N-Düngung im Herbst
Q:

4 Definition Humus

A:

…… abgestorbene organische Masse in und auf dem Boden, die sich in einem laufenden Abbau-, Umbau- und Aufbauprozess befindet. Diese Vorgänge werden durch biochemische Prozesse geleitet und gesteuert.


Bodenkohlenstoff = mineralischer (z. B. Carbonate) + organischer Kohlenstoff

 

Organischer Kohlenstoff (85 % Humus + 10 % Edaphon + 5 % leb. Wurzeln)

Corg x 1,724 = Humusgehalt

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