Einführung In Die Pflanzenzüchtung at Hochschule Osnabrück | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Einführung in die Pflanzenzüchtung an der Hochschule Osnabrück

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Einführung in die Pflanzenzüchtung Kurs an der Hochschule Osnabrück zu.

TESTE DEIN WISSEN

Welches Saatgut hat höhere Anforderungen für die Anerkennung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Basissaatgut 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Mutationen erzeugen... 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Genetische Diversität

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Ohne genetische Variation ist Züchtung sehr gut möglich 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Falsch

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind Genzentren und warum sind sie für die Züchtung so wichtig?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Genzentren= geographische Region, in denen eine besonders große genetische Diversität einer Pflanzengattung oder Art gefunden wird. Diese Gruppe wurde entweder domestiziert oder hat Ihre Eigenschaften freilebend entwickelt.

- Vielfältige, ökologische, kleinräumige Struktur: gekennzeichnet durch Flusstäler, Gebirgszüge und Wälder

- Liegen in günstigen Klimazonen und können daher eine Vielzahl an Pflanzen entwickeln 

 - In Genzentren sind noch wilde Verwandte zu finden, die noch Resistenzen gegenüber bestimmten Krankheiten besitzen, die bei Kulturpflanzen durch Züchtung verloren gegangen ist 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Oberziel der Pflanzenzüchtung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Ziel der Pflanzenzüchtung ist die genetische Veränderung von Kulturpflanzen, um sie besser den Bedürfnissen des Menschen anzupassen 


züchten ist nicht gleich vermehren!

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind Hauptziele der heutigen Züchtung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Stresstoleranz
  • Qualität
  • Ertrag/Leistung
  • Blütenform und -farbe 
  • Resistenz
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Vorteile hat die Pflanzenzüchtung von der Hybridzüchtung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die F1 Generation ist robuster, ertragsreicher und wüchsiger als Ihre Eltern 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erstellen Sie eine Übersicht zum Zuchtziel Ertrag

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

  • Ertrag= Gewicht des Ernteprodukts (z.B. Gewicht der Getreidekörner)
  • Dazu gehören: Ernteindex, Biomasseertrag, Energieertrag, ökonomischer Ertrag, Ertragssicherheit 


Züchterische Bearbeitung:

  • Kreuzung ertragreicher Sorten
  • Mehrstufige Selektion (indirekte und direkte Ertragsfeststellung)


Besondere Herausforderungen:

  • bei Getreide: negative Korrelation zwischen Ertrag und Backqualität
  • Verarmung genetischer Ressourcen aufgrund von Monokulturen
  • sich ändernde klimatische Bedingungen 
  • Mehr Ertrag gefordert bei wechselndem Konsumverhalten (Bio-Anbau)
  • Züchterblick ist subjektiv und schlecht messbar 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erstellen Sie eine Übersicht zum Zuchtziel Blüten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

  • Züchtung auf Blütenform und-farbe 


Züchterische Bearbeitung:

  • oft einfach, da nur ein Gen die Blüte kontrolliert (oft durch Mutation veränderbar)
  • rezessive und dominante Vererbung 
  • Planung und Kreuzung anhand von Vererbungsmuster und ABC Modell
  • Visuelle Beurteilung 
  • Viel über Ausprobieren und züchterischen Blick 


Besondere Herausforderungen:

  • unvollständige Dominanz 
  • Umwelteinflüsse
  • modifizierte Gene
  • sterile Blüten
  • Vervielfachung anderer Blütenorgane
  • Verschiedene Blütenbestandteile sind an Blütenfarbe beteiligt 
  • Co Dominanz zwischen verschiedenen Farbstoffen 
  • Visuelle Beurteilung Merkmal sehr subjektiv 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erstellen Sie eine Übersicht zum Zuchtziel Resistenz

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

  • Resistenz= Genetisch bedingte Fähigkeit einer Pflanze einen Befall durch Krankheiten oder Schädlinge abzuwehren 
  • Häufige Pathogene: Bakterien, Viren, Pilze, Nematoden, Insekten 
  • Resistenzzüchtung: durch züchterische Maßnahmen und Kreuzungen die Widerstandfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schaderregern fördern 


Züchterische Bearbeitung:

  • Kreuzung mit Resistenten Sorten
  • Infektion der Pflanzen, um auf Resistenz zu selektieren 


Besondere Herausforderungen:

  • Unterschied Qualitative und Quantitative Resistenz --> hat züchterisch beides Vor- und Nachteile 
  • Wirtsresistenz spezifisch, z.T. leicht zu umgehen und unterschiedlich je nach Pflanze, abhängig von Zahl der Gene, die für die Resistenz ausgelegt sind 
  • Qualitative Resistenz: Gen-für-Gen Beziehung rassenspezifisch, aber wenig dauerhaft wegen leichter Anpassung 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erstellen Sie eine Übersicht zum Zuchtziel Stresstoleranz 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition:

  • Genetische Fähigkeit, auf abiotischen Stress zu reagieren 


Züchterische Bearbeitung: 

  • zur Selektion auf Trockenheit gibt es fahrbare Dächer, in denen Niederschläge reduziert werden 


Besondere Herausforderungen:

  • schwierige Züchtung, da Stress sehr komplex ist 
  • Züchtung langwierig 
  • Stress kann schwer im Gewächshaus simuliert werden 
  • kann unterschiedlich interpretiert werden (in verschiedenen Ländern z.B. andere Trockentoleranz gefordert)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Warum kommt Züchtung nie zum Stillstand?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • keine Sorte vereint alle gewünschten Merkmale mit maximaler Ausprägung 
  • Wandel Landwirtschaftlicher Bedingungen 
  • Klimaänderungen 
  • Neue Verwendungszwecke von Kulturpflanzen 
  • veränderte gesetzliche Regelungen (PSM)
  • Neue Ansprüche und Einstellungen des Menschen 
Lösung ausblenden
  • 62491 Karteikarten
  • 1756 Studierende
  • 62 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Einführung in die Pflanzenzüchtung Kurs an der Hochschule Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welches Saatgut hat höhere Anforderungen für die Anerkennung?

A:

Basissaatgut 

Q:

Mutationen erzeugen... 

A:

Genetische Diversität

Q:

Ohne genetische Variation ist Züchtung sehr gut möglich 

A:

Falsch

Q:

Was sind Genzentren und warum sind sie für die Züchtung so wichtig?

A:

Genzentren= geographische Region, in denen eine besonders große genetische Diversität einer Pflanzengattung oder Art gefunden wird. Diese Gruppe wurde entweder domestiziert oder hat Ihre Eigenschaften freilebend entwickelt.

- Vielfältige, ökologische, kleinräumige Struktur: gekennzeichnet durch Flusstäler, Gebirgszüge und Wälder

- Liegen in günstigen Klimazonen und können daher eine Vielzahl an Pflanzen entwickeln 

 - In Genzentren sind noch wilde Verwandte zu finden, die noch Resistenzen gegenüber bestimmten Krankheiten besitzen, die bei Kulturpflanzen durch Züchtung verloren gegangen ist 

Q:

Was ist das Oberziel der Pflanzenzüchtung?

A:

Ziel der Pflanzenzüchtung ist die genetische Veränderung von Kulturpflanzen, um sie besser den Bedürfnissen des Menschen anzupassen 


züchten ist nicht gleich vermehren!

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Was sind Hauptziele der heutigen Züchtung?

A:
  • Stresstoleranz
  • Qualität
  • Ertrag/Leistung
  • Blütenform und -farbe 
  • Resistenz
Q:

Welche Vorteile hat die Pflanzenzüchtung von der Hybridzüchtung?

A:

Die F1 Generation ist robuster, ertragsreicher und wüchsiger als Ihre Eltern 

Q:

Erstellen Sie eine Übersicht zum Zuchtziel Ertrag

A:

Definition:

  • Ertrag= Gewicht des Ernteprodukts (z.B. Gewicht der Getreidekörner)
  • Dazu gehören: Ernteindex, Biomasseertrag, Energieertrag, ökonomischer Ertrag, Ertragssicherheit 


Züchterische Bearbeitung:

  • Kreuzung ertragreicher Sorten
  • Mehrstufige Selektion (indirekte und direkte Ertragsfeststellung)


Besondere Herausforderungen:

  • bei Getreide: negative Korrelation zwischen Ertrag und Backqualität
  • Verarmung genetischer Ressourcen aufgrund von Monokulturen
  • sich ändernde klimatische Bedingungen 
  • Mehr Ertrag gefordert bei wechselndem Konsumverhalten (Bio-Anbau)
  • Züchterblick ist subjektiv und schlecht messbar 
Q:

Erstellen Sie eine Übersicht zum Zuchtziel Blüten

A:

Definition:

  • Züchtung auf Blütenform und-farbe 


Züchterische Bearbeitung:

  • oft einfach, da nur ein Gen die Blüte kontrolliert (oft durch Mutation veränderbar)
  • rezessive und dominante Vererbung 
  • Planung und Kreuzung anhand von Vererbungsmuster und ABC Modell
  • Visuelle Beurteilung 
  • Viel über Ausprobieren und züchterischen Blick 


Besondere Herausforderungen:

  • unvollständige Dominanz 
  • Umwelteinflüsse
  • modifizierte Gene
  • sterile Blüten
  • Vervielfachung anderer Blütenorgane
  • Verschiedene Blütenbestandteile sind an Blütenfarbe beteiligt 
  • Co Dominanz zwischen verschiedenen Farbstoffen 
  • Visuelle Beurteilung Merkmal sehr subjektiv 
Q:

Erstellen Sie eine Übersicht zum Zuchtziel Resistenz

A:

Definition:

  • Resistenz= Genetisch bedingte Fähigkeit einer Pflanze einen Befall durch Krankheiten oder Schädlinge abzuwehren 
  • Häufige Pathogene: Bakterien, Viren, Pilze, Nematoden, Insekten 
  • Resistenzzüchtung: durch züchterische Maßnahmen und Kreuzungen die Widerstandfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schaderregern fördern 


Züchterische Bearbeitung:

  • Kreuzung mit Resistenten Sorten
  • Infektion der Pflanzen, um auf Resistenz zu selektieren 


Besondere Herausforderungen:

  • Unterschied Qualitative und Quantitative Resistenz --> hat züchterisch beides Vor- und Nachteile 
  • Wirtsresistenz spezifisch, z.T. leicht zu umgehen und unterschiedlich je nach Pflanze, abhängig von Zahl der Gene, die für die Resistenz ausgelegt sind 
  • Qualitative Resistenz: Gen-für-Gen Beziehung rassenspezifisch, aber wenig dauerhaft wegen leichter Anpassung 
Q:

Erstellen Sie eine Übersicht zum Zuchtziel Stresstoleranz 

A:

Definition:

  • Genetische Fähigkeit, auf abiotischen Stress zu reagieren 


Züchterische Bearbeitung: 

  • zur Selektion auf Trockenheit gibt es fahrbare Dächer, in denen Niederschläge reduziert werden 


Besondere Herausforderungen:

  • schwierige Züchtung, da Stress sehr komplex ist 
  • Züchtung langwierig 
  • Stress kann schwer im Gewächshaus simuliert werden 
  • kann unterschiedlich interpretiert werden (in verschiedenen Ländern z.B. andere Trockentoleranz gefordert)
Q:

Warum kommt Züchtung nie zum Stillstand?

A:
  • keine Sorte vereint alle gewünschten Merkmale mit maximaler Ausprägung 
  • Wandel Landwirtschaftlicher Bedingungen 
  • Klimaänderungen 
  • Neue Verwendungszwecke von Kulturpflanzen 
  • veränderte gesetzliche Regelungen (PSM)
  • Neue Ansprüche und Einstellungen des Menschen 
Einführung in die Pflanzenzüchtung

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Einführung in die Pflanzenzüchtung
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Einführung in die Pflanzenzüchtung