Soziologie II at Hochschule Niederrhein | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Soziologie II an der Hochschule Niederrhein

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Soziologie II Kurs an der Hochschule Niederrhein zu.

TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie drei strukturelle Kriterien, anhand derer Sie kulturell verschiedene Essgewohnheiten untersuchen können.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gerichte 
  • Tischsitten 
  • Gastfreundschaft


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TESTE DEIN WISSEN

Stellen Sie sich vor, Sie sind nach dem Studium bei der Stadt Mönchengladbach angestellt und sollen ein Projekt zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung vorschlagen. Sie wollen den Settingansatz nutzen.

  • Wo würden Sie räumlich ansetzen?
  • Mit Blick auf die Ernährungsmodelle: bitte nennen Sie eine Kategorie, die unser Ernährungsverhalten beeinflusst, an der Sie ansetzen würden.
  • Bitte nennen Sie beispielhaft eine Maßnahme, die Sie vorschlagen würden.
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TESTE DEIN WISSEN

wo würden Sie räumlich ansetzten?

  • ländliche Standteile, überwiegend Senioren als Einwohner
  • in Brennpunkten, mit viel Armut und Bewohner der unteren sozialen Schicht 


Bitte nennen Sie eine Kategorie, die unser Ernährungsverhalten beeinflusst, an der Sie ansetzen würden.

körperliche Aktivität 


Bitte nennen Sie beispielhaft eine Maßnahme, die Sie vorschlagen würden.

Teilnahem an kostenlosen Gesundheitskursen (Bewegung, Fitness, Meditation, Stressbewältigung) 

  • mehr Bewegung im Alltag 
  • Stressbewältigung 

-> fördern die Gesundheit, motivieren zu einer gesunden Ernährung 


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TESTE DEIN WISSEN

Warum ist die Ernährungsversorgung der Bevölkerung in ländlichen Räumen von Bedeutung, wo liegt das Kernproblem?

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TESTE DEIN WISSEN
Kernproblem: Daseinsvorsorge d.h. alle lebensnotwendigen Dinge zur Grundversorgung nicht unmittelbar in wohnortnähe 
  • Mobilität
  • unterschiedliche soziale und wirtschaftliche Faktoren



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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet der Begriff „Daseinsvorsorge“? 

Bitte erläutern Sie den Begriff und illustrieren Sie ihn mit fünf Beispielen, was zur Daseinsvorsorge gehört.

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TESTE DEIN WISSEN

= alle lebensnotwendigen Dinge für eine wohnortnahe Grundversorgung 


Bereiche der Daseinversorgung 

  • Nahversorgung 
  • Gesundheitsversorgung 
  • Wohnungsversorgung 
  • Einrichtungen der frühkindlichen, schulischen und beruflichen Aus-/ Weiterbildung 
  • Ver-/ Entsorgung 
  • Energieversorgung 
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TESTE DEIN WISSEN

Wir haben über den Wohlfahrsmix gesprochen: Demnach wird die Versorgung der Bevölkerung von drei Akteursgruppen gesichert: Markt, Staat/Kommune und Haushalte/Familien/Vereine etc.. Auch im Bereich der Daseinsvorsorge gilt dieses Prinzip. Bitte nennen Sie für jeden der Akteure einen Bereich, der von diesem Akteur typischerweise angeboten wird.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Markt: Nahversorgung (Einkaufsläden), mobile Läden, Mahlzeitenlieferdienste)

Staat: Verkehrsinfrastruktur-/ dienste 

Haushalt/ Familie/ Freunde/ Vereine: kulturelle Einrichtungen und Angebote (DORV, Essen auf Rädern)

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TESTE DEIN WISSEN

In einer Erhebung aus dem Jahr 2016 geben gut 97% der Befragten, die in ländlichen Regionen leben, an, dass sie in max. 10 km Entfernung einen Supermarkt oder Discounter erreichen können. Warum wird trotzdem bemängelt, dass die Einkaufssituation außerhalb von Städten nicht ausreicht? Bitte nennen Sie zwei Argumente.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • nicht jeder ist mobil -> kein Auto, kein Führerschein, Beeinträchtigungen 
  • ältere Menschen oder Menschen die auf Hilfe angewiesen sind haben nicht die Kraft und Geduld für einen Einkauf einen so weiten weg Aufsicht zu nehmen vor allem nicht, wenn ein Großeinkauf geplant oder notwendig ist -> wenn etwas fehlt kann man nicht schnell in den Laden um die Ecke
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TESTE DEIN WISSEN

Oswald & Konopik kommen in Ihrer Untersuchung 2015 zu dem Schluss: „Gerade im sehr hohen Alter können außerhäusliche Aktivitäten, soziale Zusammengehörigkeit und stadtteilbezogene Identität den negativen Einfluss schlechter Gesundheit auf das Wohlbefinden abmildern.“ Vor diesem Hintergrund: Stellen Sie sich vor, Sie nehmen nach Ihrem Studium eine Stelle beim Edeka-Konzern an. Sie bekommen den Auftrag, Maßnahmen vorzuschlagen um die Läden altersgerecht zu gestalten. Worauf würden Sie achten?Bitte nennen Sie zwei Maßnahmen, die Sie vorschlagen würden, und begründen Sie diese vor dem Hintergrund der Aussage von Oswald und Konopik.

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TESTE DEIN WISSEN

Maßnahme 1

Einkaufen für Ü60 an zwei Tagen in der Woche zu einer bestimmten Uhrzeit mit einer Sitzecke, als Angebot Kaffe und Kuchen -> soziale Zusammengehörigkeit, ältere Menschen gehen gerne früh Morgens einkaufen, wenn noch nicht so viel in den Läden los ist 


Maßnahme 2

kleine Filiale in Dörfern aufbauen, mit barrierefreiem Zugang und Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs -> Älteren Menschen die Möglichkeit geben ohne Auto und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein einkaufen zu gehen, auch im Rollstuhl oder mit Rollator 

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TESTE DEIN WISSEN

Berühmt ist das DORV-Konzept aus Barmen-Jülich.

  • Welche fünf Säulen werden im DORV-Konzept verfolgt?
  • Sie überlegen, ein solches Konzept umzusetzen. Bitte nennen Sie zwei Vorteile und zwei Herausforderungen, die Sie erwarten.
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TESTE DEIN WISSEN

fünf Säulen

  • Grundversorgung: Verkauf von Lebensmitteln 
  • Dienstleistungen 
  • sozial-medizinische Versorgung 
  • Kommunikation
  • Kulturangebot 


Vorteile

  • Einbindung vorhandener Betriebe aus der regionalen Nachbarschaft (Erhaltung und Stärkung ländlicher Strukturen)
  • Zentrum mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs, Dienstleistungen und bürgernahe soziale Bereiche, alles in Ortsnähe 


Herausforderungen 

  • Finanzierung -> Sponsoren gewinnen 
  • Aufwendig in der Planung, Durchführung und Umsetzung


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TESTE DEIN WISSEN

Ungleiche Gesundheit und Ernährung

  • Warum äußern sich ungleiche Gesundheitsverhältnisse räumlich?
  • Sind ungleiche Gesundheitsverhältnisse auch auf Stadtteilebene zu beobachten oder nur zwischen verschiedenen Städten/Regionen?
  • Auf den Folien der Veranstaltung sind Gesundheit und Ernährung meist gleichgesetzt. Warum?
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TESTE DEIN WISSEN

Warum äußern sich ungleiche Gesundheitsverhältnisse räumlich?

  • Räume spiegeln die sozialen Verhältnisse der dort lebenden Bevölkerung wider  
  • die Gesundheit hängt vom sozialen Stand ab: je besser der Sozialstatus, desto besser der allgemeine Gesundheitszustand (Bildung-Beruf-Einkommen) 


Sind ungleiche Gesundheitsverhältnisse auch auf Stadtteilebene zu beobachten oder nur zwischen verschiedenen Städten/Regionen?

auch in verschiedenen Stadtteilen zu beobachten 

Einflussfaktoren 

  • Einkommen 
  • Bildungsstand 
  • infrastrukturelle Verhältnisse (Erreichbarkeit von Lebensmitteln, Vorhandensein von Ärzten) 


Auf den Folien der Veranstaltung sind Gesundheit und Ernährung meist gleichgesetzt. Warum?

  • die Gesundheit ist von der Ernährung abhängig
  • isst man gesund und ausgewogen, wenig Fett und Fertigprodukte, wirkt sich das positiv auf das Körpergewicht aus und das Risiko für ernährungsassoziierte Krankheiten ist vermindert
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TESTE DEIN WISSEN

Unterstützung der (gesunden) Ernährung

  • Welche drei wesentlichen Akteure der Ernährungsunterstützung in Deutschland kennen Sie?
  • Bitte geben Sie ein Beispiel, in dem mindestens zwei der Akteure an einer Ernährungsunterstützung beteiligt sind.
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TESTE DEIN WISSEN

Akteure der Ernährungsunterstützung

  • Staat/ öffentliche Hand: finanzielle und strukturelle Unterstützung
  • Haushalt/ Familie/ Gemeinschaften: Familien/ Freunde und ehrenamtliche Initiativen (z.B. Tafel, Volksküche)
  • Markt: bietet Lebensmittel unterschiedlicher Qualität und Preise an


Beispiel: Tafeln 

Akteure: Markt und ehrenamtliche Helfer 

  • Markt gibt qualitativ einwandfreie Lebensmittel an die Tafeln ab 
  • ehrenamtliche Helfer organisieren, strukturieren und leiten die Ausgabe der Lebensmittel 
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TESTE DEIN WISSEN

WHO-Settingansatz

  • Was bedeutet „Setting“?
  • Was heißt Verhältnisebene / Verhaltensebene?
  • Wer koordiniert: Ist die Koordinierung dieser beiden Ebenen von dem Individuum im jeweiligen Setting selber zu vollziehen?
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TESTE DEIN WISSEN

= Lebenswelt von Menschen = Bedingungen unter denen Menschen sich in ihrem Alltag aufhalten (spielen, lernen, arbeiten, wohnen) und welche einen wesentlichen Einfluss auf ihre Gesundheit haben 


Verhältnisebene 

Strukturen zur Gesundheitsförderung 


Verhaltensebene 


= individuelle Kompetenzen und Ressourcen stärken 


Koordinierung 

nein 
  • Verhältnisebene: Verhältnisse die Strukturen zur Gesundheitsförderungen schaffen
  • Verhaltensebene: individuelle Kompetenzen und Ressourcen die jedes Individum besitzt, geprägt durch Verhältnisse von denen das Individum umgeben ist
  • ändern sich die Verhältnisse kann sich das Verhalten des Individuums auch ändern
  • Wechselbeziehung zwischen Verhältnisebene und Verhaltensebene 


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TESTE DEIN WISSEN

Stellen Sie sich vor, Sie bekämen nach dem Studium die Aufgabe, einen Mittagstisch für Kinder in der Stadt Mönchengladbach zu organisieren.

Was wäre Ihnen wichtig? Bitte nennen Sie drei unterschiedliche Kriterien und begründen Sie sie anhand dessen, was wir in der Soziologie besprochen haben.

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TESTE DEIN WISSEN

(1) gesunde, ausgewogene, kostengünstige Gerichte, Auswahl Omnivore und vegetarisch 

  • Habitualisierung des Geschmacks: psychosoziale Prägung durch neue Eindrücke (Gerichte die man zuvor nicht kannte) 
  • Ernährungssozilisation -> neue Handlungsmuster (gesunde Gerichte, verschiedene Ernährungsformen) kennenlernen und aufnehmen 
  • Verhältnisprävention (neues Umfeld durch neue Gerichte) 


(2) gemeinsame Essenzeiten  

  • Tischgemeinschaft: stärkt das Zugehörigkeitsgefühl
  • Benimmregeln: äußere Reize die mit dem Alter zunehmen


(3) gemeinsames Kochen an verschiedenen Tagen in der Woche mit Theorie zu einer gesunden Ernährung 

  • Verhaltensprävention: setzt am Individuum an -> Theorie zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung
  • Kochen lernen (gesund und ausgewogen) 
  • Gemeinschaftsgefühl durch gemeinsames Kochen und Teilen von Aufgaben
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  • 109345 Karteikarten
  • 2179 Studierende
  • 128 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Soziologie II Kurs an der Hochschule Niederrhein - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nennen Sie drei strukturelle Kriterien, anhand derer Sie kulturell verschiedene Essgewohnheiten untersuchen können.

A:
  • Gerichte 
  • Tischsitten 
  • Gastfreundschaft


Q:

Stellen Sie sich vor, Sie sind nach dem Studium bei der Stadt Mönchengladbach angestellt und sollen ein Projekt zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung vorschlagen. Sie wollen den Settingansatz nutzen.

  • Wo würden Sie räumlich ansetzen?
  • Mit Blick auf die Ernährungsmodelle: bitte nennen Sie eine Kategorie, die unser Ernährungsverhalten beeinflusst, an der Sie ansetzen würden.
  • Bitte nennen Sie beispielhaft eine Maßnahme, die Sie vorschlagen würden.
A:

wo würden Sie räumlich ansetzten?

  • ländliche Standteile, überwiegend Senioren als Einwohner
  • in Brennpunkten, mit viel Armut und Bewohner der unteren sozialen Schicht 


Bitte nennen Sie eine Kategorie, die unser Ernährungsverhalten beeinflusst, an der Sie ansetzen würden.

körperliche Aktivität 


Bitte nennen Sie beispielhaft eine Maßnahme, die Sie vorschlagen würden.

Teilnahem an kostenlosen Gesundheitskursen (Bewegung, Fitness, Meditation, Stressbewältigung) 

  • mehr Bewegung im Alltag 
  • Stressbewältigung 

-> fördern die Gesundheit, motivieren zu einer gesunden Ernährung 


Q:

Warum ist die Ernährungsversorgung der Bevölkerung in ländlichen Räumen von Bedeutung, wo liegt das Kernproblem?

A:
Kernproblem: Daseinsvorsorge d.h. alle lebensnotwendigen Dinge zur Grundversorgung nicht unmittelbar in wohnortnähe 
  • Mobilität
  • unterschiedliche soziale und wirtschaftliche Faktoren



Q:

Was bedeutet der Begriff „Daseinsvorsorge“? 

Bitte erläutern Sie den Begriff und illustrieren Sie ihn mit fünf Beispielen, was zur Daseinsvorsorge gehört.

A:

= alle lebensnotwendigen Dinge für eine wohnortnahe Grundversorgung 


Bereiche der Daseinversorgung 

  • Nahversorgung 
  • Gesundheitsversorgung 
  • Wohnungsversorgung 
  • Einrichtungen der frühkindlichen, schulischen und beruflichen Aus-/ Weiterbildung 
  • Ver-/ Entsorgung 
  • Energieversorgung 
Q:

Wir haben über den Wohlfahrsmix gesprochen: Demnach wird die Versorgung der Bevölkerung von drei Akteursgruppen gesichert: Markt, Staat/Kommune und Haushalte/Familien/Vereine etc.. Auch im Bereich der Daseinsvorsorge gilt dieses Prinzip. Bitte nennen Sie für jeden der Akteure einen Bereich, der von diesem Akteur typischerweise angeboten wird.

A:

Markt: Nahversorgung (Einkaufsläden), mobile Läden, Mahlzeitenlieferdienste)

Staat: Verkehrsinfrastruktur-/ dienste 

Haushalt/ Familie/ Freunde/ Vereine: kulturelle Einrichtungen und Angebote (DORV, Essen auf Rädern)

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

In einer Erhebung aus dem Jahr 2016 geben gut 97% der Befragten, die in ländlichen Regionen leben, an, dass sie in max. 10 km Entfernung einen Supermarkt oder Discounter erreichen können. Warum wird trotzdem bemängelt, dass die Einkaufssituation außerhalb von Städten nicht ausreicht? Bitte nennen Sie zwei Argumente.

A:
  • nicht jeder ist mobil -> kein Auto, kein Führerschein, Beeinträchtigungen 
  • ältere Menschen oder Menschen die auf Hilfe angewiesen sind haben nicht die Kraft und Geduld für einen Einkauf einen so weiten weg Aufsicht zu nehmen vor allem nicht, wenn ein Großeinkauf geplant oder notwendig ist -> wenn etwas fehlt kann man nicht schnell in den Laden um die Ecke
Q:

Oswald & Konopik kommen in Ihrer Untersuchung 2015 zu dem Schluss: „Gerade im sehr hohen Alter können außerhäusliche Aktivitäten, soziale Zusammengehörigkeit und stadtteilbezogene Identität den negativen Einfluss schlechter Gesundheit auf das Wohlbefinden abmildern.“ Vor diesem Hintergrund: Stellen Sie sich vor, Sie nehmen nach Ihrem Studium eine Stelle beim Edeka-Konzern an. Sie bekommen den Auftrag, Maßnahmen vorzuschlagen um die Läden altersgerecht zu gestalten. Worauf würden Sie achten?Bitte nennen Sie zwei Maßnahmen, die Sie vorschlagen würden, und begründen Sie diese vor dem Hintergrund der Aussage von Oswald und Konopik.

A:

Maßnahme 1

Einkaufen für Ü60 an zwei Tagen in der Woche zu einer bestimmten Uhrzeit mit einer Sitzecke, als Angebot Kaffe und Kuchen -> soziale Zusammengehörigkeit, ältere Menschen gehen gerne früh Morgens einkaufen, wenn noch nicht so viel in den Läden los ist 


Maßnahme 2

kleine Filiale in Dörfern aufbauen, mit barrierefreiem Zugang und Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs -> Älteren Menschen die Möglichkeit geben ohne Auto und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein einkaufen zu gehen, auch im Rollstuhl oder mit Rollator 

Q:

Berühmt ist das DORV-Konzept aus Barmen-Jülich.

  • Welche fünf Säulen werden im DORV-Konzept verfolgt?
  • Sie überlegen, ein solches Konzept umzusetzen. Bitte nennen Sie zwei Vorteile und zwei Herausforderungen, die Sie erwarten.
A:

fünf Säulen

  • Grundversorgung: Verkauf von Lebensmitteln 
  • Dienstleistungen 
  • sozial-medizinische Versorgung 
  • Kommunikation
  • Kulturangebot 


Vorteile

  • Einbindung vorhandener Betriebe aus der regionalen Nachbarschaft (Erhaltung und Stärkung ländlicher Strukturen)
  • Zentrum mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs, Dienstleistungen und bürgernahe soziale Bereiche, alles in Ortsnähe 


Herausforderungen 

  • Finanzierung -> Sponsoren gewinnen 
  • Aufwendig in der Planung, Durchführung und Umsetzung


Q:

Ungleiche Gesundheit und Ernährung

  • Warum äußern sich ungleiche Gesundheitsverhältnisse räumlich?
  • Sind ungleiche Gesundheitsverhältnisse auch auf Stadtteilebene zu beobachten oder nur zwischen verschiedenen Städten/Regionen?
  • Auf den Folien der Veranstaltung sind Gesundheit und Ernährung meist gleichgesetzt. Warum?
A:

Warum äußern sich ungleiche Gesundheitsverhältnisse räumlich?

  • Räume spiegeln die sozialen Verhältnisse der dort lebenden Bevölkerung wider  
  • die Gesundheit hängt vom sozialen Stand ab: je besser der Sozialstatus, desto besser der allgemeine Gesundheitszustand (Bildung-Beruf-Einkommen) 


Sind ungleiche Gesundheitsverhältnisse auch auf Stadtteilebene zu beobachten oder nur zwischen verschiedenen Städten/Regionen?

auch in verschiedenen Stadtteilen zu beobachten 

Einflussfaktoren 

  • Einkommen 
  • Bildungsstand 
  • infrastrukturelle Verhältnisse (Erreichbarkeit von Lebensmitteln, Vorhandensein von Ärzten) 


Auf den Folien der Veranstaltung sind Gesundheit und Ernährung meist gleichgesetzt. Warum?

  • die Gesundheit ist von der Ernährung abhängig
  • isst man gesund und ausgewogen, wenig Fett und Fertigprodukte, wirkt sich das positiv auf das Körpergewicht aus und das Risiko für ernährungsassoziierte Krankheiten ist vermindert
Q:

Unterstützung der (gesunden) Ernährung

  • Welche drei wesentlichen Akteure der Ernährungsunterstützung in Deutschland kennen Sie?
  • Bitte geben Sie ein Beispiel, in dem mindestens zwei der Akteure an einer Ernährungsunterstützung beteiligt sind.
A:

Akteure der Ernährungsunterstützung

  • Staat/ öffentliche Hand: finanzielle und strukturelle Unterstützung
  • Haushalt/ Familie/ Gemeinschaften: Familien/ Freunde und ehrenamtliche Initiativen (z.B. Tafel, Volksküche)
  • Markt: bietet Lebensmittel unterschiedlicher Qualität und Preise an


Beispiel: Tafeln 

Akteure: Markt und ehrenamtliche Helfer 

  • Markt gibt qualitativ einwandfreie Lebensmittel an die Tafeln ab 
  • ehrenamtliche Helfer organisieren, strukturieren und leiten die Ausgabe der Lebensmittel 
Q:

WHO-Settingansatz

  • Was bedeutet „Setting“?
  • Was heißt Verhältnisebene / Verhaltensebene?
  • Wer koordiniert: Ist die Koordinierung dieser beiden Ebenen von dem Individuum im jeweiligen Setting selber zu vollziehen?
A:

= Lebenswelt von Menschen = Bedingungen unter denen Menschen sich in ihrem Alltag aufhalten (spielen, lernen, arbeiten, wohnen) und welche einen wesentlichen Einfluss auf ihre Gesundheit haben 


Verhältnisebene 

Strukturen zur Gesundheitsförderung 


Verhaltensebene 


= individuelle Kompetenzen und Ressourcen stärken 


Koordinierung 

nein 
  • Verhältnisebene: Verhältnisse die Strukturen zur Gesundheitsförderungen schaffen
  • Verhaltensebene: individuelle Kompetenzen und Ressourcen die jedes Individum besitzt, geprägt durch Verhältnisse von denen das Individum umgeben ist
  • ändern sich die Verhältnisse kann sich das Verhalten des Individuums auch ändern
  • Wechselbeziehung zwischen Verhältnisebene und Verhaltensebene 


Q:

Stellen Sie sich vor, Sie bekämen nach dem Studium die Aufgabe, einen Mittagstisch für Kinder in der Stadt Mönchengladbach zu organisieren.

Was wäre Ihnen wichtig? Bitte nennen Sie drei unterschiedliche Kriterien und begründen Sie sie anhand dessen, was wir in der Soziologie besprochen haben.

A:

(1) gesunde, ausgewogene, kostengünstige Gerichte, Auswahl Omnivore und vegetarisch 

  • Habitualisierung des Geschmacks: psychosoziale Prägung durch neue Eindrücke (Gerichte die man zuvor nicht kannte) 
  • Ernährungssozilisation -> neue Handlungsmuster (gesunde Gerichte, verschiedene Ernährungsformen) kennenlernen und aufnehmen 
  • Verhältnisprävention (neues Umfeld durch neue Gerichte) 


(2) gemeinsame Essenzeiten  

  • Tischgemeinschaft: stärkt das Zugehörigkeitsgefühl
  • Benimmregeln: äußere Reize die mit dem Alter zunehmen


(3) gemeinsames Kochen an verschiedenen Tagen in der Woche mit Theorie zu einer gesunden Ernährung 

  • Verhaltensprävention: setzt am Individuum an -> Theorie zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung
  • Kochen lernen (gesund und ausgewogen) 
  • Gemeinschaftsgefühl durch gemeinsames Kochen und Teilen von Aufgaben
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