Gehölzkunde at Hochschule Geisenheim | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Gehölzkunde an der Hochschule Geisenheim

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Gehölzkunde Kurs an der Hochschule Geisenheim zu.

TESTE DEIN WISSEN

Ziergehölze mit basitonem Wachstum

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TESTE DEIN WISSEN

• CharakterisKsch für viele Sträucher
• Triebe bilden sich aus basalen Knospen vom Boden ausgehend kontinuierlich neu (natürliche Verjüngung)
• Triebwachstum mehr oder weniger aufrecht
• Verzweigung erfolgt überwiegend im oberen Triebbereich
• Blühfreudigkeit der älteren Triebe nimmt von Jahr zu Jahr ab
• Damit Gehölze nicht vergreisen und blühfreudig bleiben sollten sie im Idealfall alle 2 - 3 Jahre geschnitten werden (= Verjüngungsschnitt)
• Ältere Triebe werden bis zum Boden geschnitten, es werden keine Triebe eingekürzt

• Aus schlafenden Knospen an der Sproßbasis bilden sich neue Triebe, die Platz und Licht für ihre Entwicklung haben

• Bei sehr wüchsigen Gehölzen wird auch ein Teil der Jungtriebe entfernt

Beispiele: 

Corylus avellana

Kerria japonica `Pleniflora`

Fargesia murieliae `Flamingo`

Aesculus parviflora

Sorbaria sorbifolia

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TESTE DEIN WISSEN

Blühverhalten von Ziergehölzen

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TESTE DEIN WISSEN

Die Kenntnis des Blühverhaltens von Ziergehölzen ist wichtig für die Entscheidung, ob, oder in welcher Weise ein jährlicher Rückschnitt durchgeführt werden soll bzw. kann zur Förderung der Induktion (= Blütenbildung)

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TESTE DEIN WISSEN

Wirkung von Schnittmaßnahmen an Ziergehölzen

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Jede Schnittmaßnahme regt das Gehölzwachstum an (starker Schnitt = starker Neuaustrieb) 

-> schwachwügsige Pflanzen werden stärker geschnitten als starkwachsige  Knospen, die bisher als genetische Reserve gedient haben, werden zum Austrieb angeregt und bilden neue Triebe (Haupt- und Seitentriebe) -> Schlafende Augen  Neutriebbildung ist vom Wuchsverhalten der Ziergehölze abhängig 

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Ziergehölze mit akrotonem Wachstum

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TESTE DEIN WISSEN

• Akrotones Wachstum = streng spitzenbetonter Aufbau des Sprosses
• Aufau der Krone wird durch Gipfeltrieb bestimmt -> nur 1 Gipfeltrieb, sonst Verzweigung im Spitzenbereich (optisch nicht so schön und unstabiler)
• Aus Gipfelknospe wird Verlängerungstrieb gebildet
• Starke Seitenknospen bilden untergeordnete Seitentriebe
• Schwächere Seitenknospen treiben meist nicht aus (genetische Reserve); treiben sie aus so bilden sie schwache, meist bald absterbende Triebe
• Wird Gipfeltrieb geschnitten, so bauen mehrere Seitentriebe eine buschartige Ersatzkrone auf (nicht schön) 

• dadurch untypischer neuer Habitus entstehend
• Akrotones Wachstum bei fast allen jungen Gehölzen vorkommend
• Später nur noch bei Bäumen
• Ausgeprägtes akrotones Wachstum:
Picea spec. (Fichten)
Abies spec. (Tannen)
Liquidambar styraciflua (Amberbaum)
Betula pendula (Birke)
Pseudotsuga menziesii (Douglasien)
Metasequoia glyptostroboides (Urweltmammutbaum)

• Ziergehölze mit akrotonem Wachstum sollte man nicht in der Höhe begrenzen („kappen“)

 • Wenn zu hoch, dann besser fällen

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Ziergehölze mit mesotonem Wachstum

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TESTE DEIN WISSEN

• Charakteristisch für viele Sträucher 

• Triebe bilden sich aus basalen Knospen vom Boden ausgehend (zunächst also wie bei basitonem Wachstum), neigen sich aber während des Wachstums von Triebspitze ausgehend mehr oder weniger stark 

• Es kommt zur Bildung von bogenförmigen Trieben

 • „Schlafende Knospen“ entlang der Triebe 

• Knospen an Trieboberseiten treiben aus und bilden Verzweigungen an den Bogentrieben 

• Zusätzlich Bildung von Neutrieben vom Boden aus, die sich genauso, wie oben beschrieben, weiter entwickeln

• Um ein Vergreisen zu verhindern und Gehölze blühfreudig zu halten werden sie, wie Ziergehölze mit basitonem Wachstum alle 2 – 3 Jahre geschnitten (=Verjüngungsschnitt) 

• Ältere Triebe werden großenteils nicht bis auf den Boden zurückgeschnitten, sondern lediglich bis auf einen im Bogen stehenden Trieb 

• Zusätzlich sollte man auslichten, indem man ältere Triebe von der Basis her eniernt 

• Ziel ist ein lockerer Gehölzaufbau, bei dem kein „Dickicht“ entsteht und jungen Trieben Platz und Luft für Entwicklung gibt

Beispiel: 

Forsythia x intermedia 

Deutzia x rosea `Campanulata`

Lonicera maackii

Kolkwitzia amabilis

Weigela `Nain Rouge` 

Spiraea x arguta

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Ziergehölze mit Wachstumsförderung von Spitzen- und Seitentrieben

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TESTE DEIN WISSEN

• Strauchförmig, meist nicht sehr dicht wachsend

• aber: Wuchs weder akroton, noch basiton, noch mesoton 

• Spitzentriebe sowie junge Seitentriebe 2. und 3. Ordnung werden gleichmäßig gefördert (verzweigte seitentriebe 2. ordnung. 2. mal verzweigte Seitentriebe 3. Ordnung) 

• Alte Seitentriebe 2. und 3. Ordnung haben an Basis kaum schlafende Augen, daher beim Schnitt ins alte Holz kaum Neuaustrieb 

• an Basis (Boden) kaum schlafende Augen (Adventivknospen), daher kaum Bildung von Neutrieben aus dem Boden

• Starker Rückschnitt problematisch, führt oft zu unnatürlichem Habitus 

• Schnitt beschränkt sich auf sparsames Auslichten kranker, abgestorbener und ineinander wachsender Triebe

beispiel: 

Hamamelis x intermedia `Diane` 

Amelanchier lamarckii

Cotinus coggygria 

Magnolia stellata

Exchorda racemosa 

Acer palmatum `Dissectum Atropurpureum`

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Definition Sorte

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TESTE DEIN WISSEN

• Sorten sind das Ergebnis von Züchtungen, hervorgegangen aus
Klonen, Pfropfchimären, Linien ( die durch Inzucht hervorgingen), F1-
Hybriden und gentechnisch veränderten Pflanzen
• Eine Sorte muss sich durch verschiedene Merkmale ( z. B. Größe,
Farbe und Musterung) von anderen Sorten der gleichen Art
unterscheiden
• Sortentypische Merkmale müssen bei der Vermehrung beibehalten
bleiben (=Reproduzierbarkeit)
• Anerkennung der Sorten und des Sortennamens durch die
zuständigen nationalen und internationalen Registerstellen
• Die Schreibweise der Sortennamen wird vom Internationalen Code
der Nomenklatur der Kulturpflanzen (ICNCP) geregelt

• Sortennamen werden mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben
und in Hochkommas gesetzt
• Neue Sortennamen dürfen keine lateinischen Wörter mehr sein (z.B.
Prunus cerasifera `Nigra`, Cercis siliquastrum `Alba`)
• Neue Sortennamen dürfen nicht mehr als 10 Silben bzw. 30
Buchstaben enthalten
• Sortennamen dürfen nicht abgekürzt werden (z.B. Acer platanoides
`Faas. Bl.`)
• Keine kursive Schreibweise der Sortennamen

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Genus

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TESTE DEIN WISSEN

• Genus = Gattung
• Eine Gattung kann nur eine Art enthalten oder auch eine beliebige
Anzahl von Arten
• Enthält sie nur eine Art, so spricht man von einer monotypischen
Gattung

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Definition Species

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TESTE DEIN WISSEN

Species = Art
• Abk.: spec.
• Zu einer Art gehören die Pflanzen, die in allen wesentlichen
Merkmalen übereinstimmen, z.B. in Form und Wuchs der
unterirdischen Organe, der Stängel, Blätter, Blüten, Früchte und
Samen.
• Als unwesentliche Merkmale gelten: Größenverhältnisse, Farbe und
Behaarung
• Jede Art stellt ein Typengemisch dar und ist samenbeständig, d.h.
untereinander kreuzbar
• Scharfe Grenzen zwischen wesentlichen und unwesentlichen
Merkmalen lassen sich nicht ziehen.


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Wuchsverhalten von Ziergehölzen

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TESTE DEIN WISSEN

Die Kenntnis des Wuchsverhaltens von Ziergehölzen ist
wichtig für die Entscheidung, ob, oder in welcher Weise ein
Verjüngungsschnitt durchgeführt werden soll bzw. kann um
einem Vergreisen der Gehölze entgegenzuwirken. 

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Subspecies

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TESTE DEIN WISSEN

• Subspecies = Unterart; abgekürzt: subsp.
• Als Subspecies bezeichnet man Pflanzen mit erblich gewordenen
unwesentlichen Merkmalen
• Als unwesentliche Merkmale gelten: Größenverhältnisse, Farbe und
Behaarung
• Beispiel Pinus mugo und Pinus mugo subsp. mugo unterscheiden
sich u.a. in den Größenverhältnissen als ausgewachsene Pflanzen

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Ziergehölze, die am diesjährigen Holz (= Neuaustrieb) blühen

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TESTE DEIN WISSEN

• Ziergehölz legt die Blütenknospen am jungen Trieb, der im Laufe der Vegetationsperiode gebildet wurde, an, und kommt im selben Jahr zur Blüte 

• Idealerweise Schnitt im ausgehenden Winter/zeitigen Frühjahr, wenn keine starken Spätfröste mehr zu erwarten sind 

• Alternativ: Schnitt direkt nach der Blüte (meist im Sommer/Spätsommer) 

• dadurch Anregung von kräftiger Neutriebbildung mit vielen Blüten

Beispiel: 

Hydrangea paniculata `Magical Candle` 

Buddleja davidii `Pink Delight`

Clematis `Nelly Moser` 

Lavandula angustifolia (direkt nach der Blüte schneiden ) 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Gehölzkunde Kurs an der Hochschule Geisenheim - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Ziergehölze mit basitonem Wachstum

A:

• CharakterisKsch für viele Sträucher
• Triebe bilden sich aus basalen Knospen vom Boden ausgehend kontinuierlich neu (natürliche Verjüngung)
• Triebwachstum mehr oder weniger aufrecht
• Verzweigung erfolgt überwiegend im oberen Triebbereich
• Blühfreudigkeit der älteren Triebe nimmt von Jahr zu Jahr ab
• Damit Gehölze nicht vergreisen und blühfreudig bleiben sollten sie im Idealfall alle 2 - 3 Jahre geschnitten werden (= Verjüngungsschnitt)
• Ältere Triebe werden bis zum Boden geschnitten, es werden keine Triebe eingekürzt

• Aus schlafenden Knospen an der Sproßbasis bilden sich neue Triebe, die Platz und Licht für ihre Entwicklung haben

• Bei sehr wüchsigen Gehölzen wird auch ein Teil der Jungtriebe entfernt

Beispiele: 

Corylus avellana

Kerria japonica `Pleniflora`

Fargesia murieliae `Flamingo`

Aesculus parviflora

Sorbaria sorbifolia

Q:

Blühverhalten von Ziergehölzen

A:

Die Kenntnis des Blühverhaltens von Ziergehölzen ist wichtig für die Entscheidung, ob, oder in welcher Weise ein jährlicher Rückschnitt durchgeführt werden soll bzw. kann zur Förderung der Induktion (= Blütenbildung)

Q:

Wirkung von Schnittmaßnahmen an Ziergehölzen

A:

Jede Schnittmaßnahme regt das Gehölzwachstum an (starker Schnitt = starker Neuaustrieb) 

-> schwachwügsige Pflanzen werden stärker geschnitten als starkwachsige  Knospen, die bisher als genetische Reserve gedient haben, werden zum Austrieb angeregt und bilden neue Triebe (Haupt- und Seitentriebe) -> Schlafende Augen  Neutriebbildung ist vom Wuchsverhalten der Ziergehölze abhängig 

Q:

Ziergehölze mit akrotonem Wachstum

A:

• Akrotones Wachstum = streng spitzenbetonter Aufbau des Sprosses
• Aufau der Krone wird durch Gipfeltrieb bestimmt -> nur 1 Gipfeltrieb, sonst Verzweigung im Spitzenbereich (optisch nicht so schön und unstabiler)
• Aus Gipfelknospe wird Verlängerungstrieb gebildet
• Starke Seitenknospen bilden untergeordnete Seitentriebe
• Schwächere Seitenknospen treiben meist nicht aus (genetische Reserve); treiben sie aus so bilden sie schwache, meist bald absterbende Triebe
• Wird Gipfeltrieb geschnitten, so bauen mehrere Seitentriebe eine buschartige Ersatzkrone auf (nicht schön) 

• dadurch untypischer neuer Habitus entstehend
• Akrotones Wachstum bei fast allen jungen Gehölzen vorkommend
• Später nur noch bei Bäumen
• Ausgeprägtes akrotones Wachstum:
Picea spec. (Fichten)
Abies spec. (Tannen)
Liquidambar styraciflua (Amberbaum)
Betula pendula (Birke)
Pseudotsuga menziesii (Douglasien)
Metasequoia glyptostroboides (Urweltmammutbaum)

• Ziergehölze mit akrotonem Wachstum sollte man nicht in der Höhe begrenzen („kappen“)

 • Wenn zu hoch, dann besser fällen

Q:

Ziergehölze mit mesotonem Wachstum

A:

• Charakteristisch für viele Sträucher 

• Triebe bilden sich aus basalen Knospen vom Boden ausgehend (zunächst also wie bei basitonem Wachstum), neigen sich aber während des Wachstums von Triebspitze ausgehend mehr oder weniger stark 

• Es kommt zur Bildung von bogenförmigen Trieben

 • „Schlafende Knospen“ entlang der Triebe 

• Knospen an Trieboberseiten treiben aus und bilden Verzweigungen an den Bogentrieben 

• Zusätzlich Bildung von Neutrieben vom Boden aus, die sich genauso, wie oben beschrieben, weiter entwickeln

• Um ein Vergreisen zu verhindern und Gehölze blühfreudig zu halten werden sie, wie Ziergehölze mit basitonem Wachstum alle 2 – 3 Jahre geschnitten (=Verjüngungsschnitt) 

• Ältere Triebe werden großenteils nicht bis auf den Boden zurückgeschnitten, sondern lediglich bis auf einen im Bogen stehenden Trieb 

• Zusätzlich sollte man auslichten, indem man ältere Triebe von der Basis her eniernt 

• Ziel ist ein lockerer Gehölzaufbau, bei dem kein „Dickicht“ entsteht und jungen Trieben Platz und Luft für Entwicklung gibt

Beispiel: 

Forsythia x intermedia 

Deutzia x rosea `Campanulata`

Lonicera maackii

Kolkwitzia amabilis

Weigela `Nain Rouge` 

Spiraea x arguta

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Q:

Ziergehölze mit Wachstumsförderung von Spitzen- und Seitentrieben

A:

• Strauchförmig, meist nicht sehr dicht wachsend

• aber: Wuchs weder akroton, noch basiton, noch mesoton 

• Spitzentriebe sowie junge Seitentriebe 2. und 3. Ordnung werden gleichmäßig gefördert (verzweigte seitentriebe 2. ordnung. 2. mal verzweigte Seitentriebe 3. Ordnung) 

• Alte Seitentriebe 2. und 3. Ordnung haben an Basis kaum schlafende Augen, daher beim Schnitt ins alte Holz kaum Neuaustrieb 

• an Basis (Boden) kaum schlafende Augen (Adventivknospen), daher kaum Bildung von Neutrieben aus dem Boden

• Starker Rückschnitt problematisch, führt oft zu unnatürlichem Habitus 

• Schnitt beschränkt sich auf sparsames Auslichten kranker, abgestorbener und ineinander wachsender Triebe

beispiel: 

Hamamelis x intermedia `Diane` 

Amelanchier lamarckii

Cotinus coggygria 

Magnolia stellata

Exchorda racemosa 

Acer palmatum `Dissectum Atropurpureum`

Q:

Definition Sorte

A:

• Sorten sind das Ergebnis von Züchtungen, hervorgegangen aus
Klonen, Pfropfchimären, Linien ( die durch Inzucht hervorgingen), F1-
Hybriden und gentechnisch veränderten Pflanzen
• Eine Sorte muss sich durch verschiedene Merkmale ( z. B. Größe,
Farbe und Musterung) von anderen Sorten der gleichen Art
unterscheiden
• Sortentypische Merkmale müssen bei der Vermehrung beibehalten
bleiben (=Reproduzierbarkeit)
• Anerkennung der Sorten und des Sortennamens durch die
zuständigen nationalen und internationalen Registerstellen
• Die Schreibweise der Sortennamen wird vom Internationalen Code
der Nomenklatur der Kulturpflanzen (ICNCP) geregelt

• Sortennamen werden mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben
und in Hochkommas gesetzt
• Neue Sortennamen dürfen keine lateinischen Wörter mehr sein (z.B.
Prunus cerasifera `Nigra`, Cercis siliquastrum `Alba`)
• Neue Sortennamen dürfen nicht mehr als 10 Silben bzw. 30
Buchstaben enthalten
• Sortennamen dürfen nicht abgekürzt werden (z.B. Acer platanoides
`Faas. Bl.`)
• Keine kursive Schreibweise der Sortennamen

Q:

Definition Genus

A:

• Genus = Gattung
• Eine Gattung kann nur eine Art enthalten oder auch eine beliebige
Anzahl von Arten
• Enthält sie nur eine Art, so spricht man von einer monotypischen
Gattung

Q:

Definition Species

A:

Species = Art
• Abk.: spec.
• Zu einer Art gehören die Pflanzen, die in allen wesentlichen
Merkmalen übereinstimmen, z.B. in Form und Wuchs der
unterirdischen Organe, der Stängel, Blätter, Blüten, Früchte und
Samen.
• Als unwesentliche Merkmale gelten: Größenverhältnisse, Farbe und
Behaarung
• Jede Art stellt ein Typengemisch dar und ist samenbeständig, d.h.
untereinander kreuzbar
• Scharfe Grenzen zwischen wesentlichen und unwesentlichen
Merkmalen lassen sich nicht ziehen.


Q:

Wuchsverhalten von Ziergehölzen

A:

Die Kenntnis des Wuchsverhaltens von Ziergehölzen ist
wichtig für die Entscheidung, ob, oder in welcher Weise ein
Verjüngungsschnitt durchgeführt werden soll bzw. kann um
einem Vergreisen der Gehölze entgegenzuwirken. 

Q:

Definition Subspecies

A:

• Subspecies = Unterart; abgekürzt: subsp.
• Als Subspecies bezeichnet man Pflanzen mit erblich gewordenen
unwesentlichen Merkmalen
• Als unwesentliche Merkmale gelten: Größenverhältnisse, Farbe und
Behaarung
• Beispiel Pinus mugo und Pinus mugo subsp. mugo unterscheiden
sich u.a. in den Größenverhältnissen als ausgewachsene Pflanzen

Q:

Ziergehölze, die am diesjährigen Holz (= Neuaustrieb) blühen

A:

• Ziergehölz legt die Blütenknospen am jungen Trieb, der im Laufe der Vegetationsperiode gebildet wurde, an, und kommt im selben Jahr zur Blüte 

• Idealerweise Schnitt im ausgehenden Winter/zeitigen Frühjahr, wenn keine starken Spätfröste mehr zu erwarten sind 

• Alternativ: Schnitt direkt nach der Blüte (meist im Sommer/Spätsommer) 

• dadurch Anregung von kräftiger Neutriebbildung mit vielen Blüten

Beispiel: 

Hydrangea paniculata `Magical Candle` 

Buddleja davidii `Pink Delight`

Clematis `Nelly Moser` 

Lavandula angustifolia (direkt nach der Blüte schneiden ) 

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