Soziologie/Psychologie at Hochschule Für Polizei Und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Soziologie/Psychologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW)

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TESTE DEIN WISSEN

Definition: Normen?

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− Vorschriften/ Regeln, wie gehandelt werden soll und über die die Gesellschaft wacht (Handlungsanweisung) 


− Normen erscheinen durch die Sozialisation als normal, orientieren sich an Werten (z.B. Gesetze)

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Welche Werte sind in der öffentlichen Verwaltung vorherrschend?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Unternehmerisches Bild: 

- Profit-Orientierung, Effizienz, Wettbewerb, Unternehmerisches Risiko 


2. Demokratisches Bild: 

- Demokratische Legitimation des Handelns der öffentlichen Verwaltung, Kontrolle, Transparenz 


3. Service Bild: 

- Dienstleistungsgedanke, Gemeinschaftssinn, Eigenverantwortung der Bürger

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind typische makrosoziologische Fragen?

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TESTE DEIN WISSEN

- Gesellschaftliche Entwicklungen und deren Ursachen, z.B.: Warum erlangen immer mehr Menschen das Abitur? 


- Gesellschaftliche Unterschiede und deren Ursachen, z.B.: Wird die „Schere“ zwischen arm und reich größer?

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Durch was kennzeichnet sich die Interaktion?

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− Wechselseitiges soziales Handeln von zwei oder mehr Personen, wobei jeder der Partner sich in seinem Handeln daran orientiert, dass der andere sich in seinem Handeln auf das vergangene, gegenwärtige oder zukünftige Handeln der ersteren bezieht. 


− Konsens über ein gemeinsames unmittelbares Handlungsziel. 


− Handlungsziel kann nur erreicht werden, wenn beide dieses verstehen und nur durch das Zutun des anderen dieses erreicht wird.

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Was ist Devianz? 

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Als Devianz oder abweichendes Verhalten werden in Soziologie und Psychologie Verhaltensweisen bezeichnet, die mit geltenden Normen und Werten nicht übereinstimmen. Delinquenz ist eine Teilmenge von Devianz.

Abweichung = Veränderung, Erneuerung und Innovation kann nur durch ein Abweichen von den generell geltenden Normen zustande kommen (macht Normen bewusst) → ohne Normen: Orientierungslosigkeit

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Wer sind die Begründer der Soziologie?

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August Comle: erfand das Wort Soziologie 


Emile Durkheim: die Menschheit entwickelt sich von einer kleinen zu komplexen großen Gesellschaften 


Karl Marc: Industrialisierung als Ursache für zunehmende Ungleichheit 


Max Weber: nicht nur wirtschaftliche Faktoren, sondern auch Ideen und Werte sind wichtig für den sozialen Wandel

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Was sind relevante Themenbereiche der Soziologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Verwaltung, Arbeit, Familie, Bildung, Freizeit, Kriminalität, Religion, Methoden Emp. Sozialforschung, etc.

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Was sind die verschiedenen Denkrichtungen der Soziologie?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Funktionalismus: Analysemethode, die soziale Handlungsmuster und Prozesse hinsichtlich ihrer Rolle innerhalb eines übergeordneten sozialen Zusammenhangs untersucht 


- verschiedene Teile der Gesellschaft bestehen hauptsächlich aus sozialen Institutionen, die jeweils unterschiedliche Bedürfnisse befriedigen soll. Institutionen gibt es solange Nachfrage besteht 


2. Konflikt Theorie: Konflikte in der Gesellschaft und wie man diese bewältigt 


3. Symbolischer Interaktionismus: der Mikrosoziologie (man guckt auf den einzelnen, Interaktion zwischen 2 Menschen) 

- Symbole (Sprache, Gestik, Mimik etc.) müssen gleich gedeutet werden können, damit Kommunikation funktioniert → Hund (in Deutschland Haustier, in China Delikate

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Welche Gruppenbegriffe gibt es?

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1. Statistische Gruppe: z.B. Einkommensgruppe, Altersgruppe, Berufsgruppe 


2. Bezugsgruppe: Eine soziale Gruppe, die einem Individuum entweder als normative oder als komparative Bezugsgröße dient.

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Was sind die Primär- und Sekundärgruppe?

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Primärgruppe (informell):
− Zeitliche Dauer 

− Stabilität 

− Face-to -f ac e-Interaktionen 

− Intimität 

− Kleine Gruppe

Sekundärgruppe (formell):
− Sachlich 

− Unpersönlich 

− Soziale Rolle im Vordergrund 

− Zweckorientiert

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Welche Normunterscheidungen gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN

- Muss-Normen (z.B. Gesetze) 


- Soll-Normen (z.B. Sitten) 


- Kann-Normen (z.B. Gewohnheiten)

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Was sind Sanktionen?

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Der Wortbedeutung nach, wie auch im soziologischen Verständnis, können Sanktionen grundsätzlich positiver oder negativer Art sein: Eine positive Sanktion ist eine – nicht zwangsläufig materielle – „Belohnung“; eine negative Sanktion eine „Bestrafung“.

− Normorientiertes Verhalten: selbstverständlich, nicht eigens belohnt, was die Mehrheit tut (ggf. Lob, Wertschätzung) 


− Abweichendes Verhalten: deutliche Regelverletzung, z.T: Strafrechtliche Verfolgung, u.U. erzeugen von Ausgrenzung 


−Bsp.: Jobcenter → Kürzung der Mittel bei Verstoß 

➔ Ziel: Bestärkung von norm-orientierten Verhalten

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Q:

Definition: Normen?

A:

− Vorschriften/ Regeln, wie gehandelt werden soll und über die die Gesellschaft wacht (Handlungsanweisung) 


− Normen erscheinen durch die Sozialisation als normal, orientieren sich an Werten (z.B. Gesetze)

Q:

Welche Werte sind in der öffentlichen Verwaltung vorherrschend?

A:

1. Unternehmerisches Bild: 

- Profit-Orientierung, Effizienz, Wettbewerb, Unternehmerisches Risiko 


2. Demokratisches Bild: 

- Demokratische Legitimation des Handelns der öffentlichen Verwaltung, Kontrolle, Transparenz 


3. Service Bild: 

- Dienstleistungsgedanke, Gemeinschaftssinn, Eigenverantwortung der Bürger

Q:

Was sind typische makrosoziologische Fragen?

A:

- Gesellschaftliche Entwicklungen und deren Ursachen, z.B.: Warum erlangen immer mehr Menschen das Abitur? 


- Gesellschaftliche Unterschiede und deren Ursachen, z.B.: Wird die „Schere“ zwischen arm und reich größer?

Q:

Durch was kennzeichnet sich die Interaktion?

A:


− Wechselseitiges soziales Handeln von zwei oder mehr Personen, wobei jeder der Partner sich in seinem Handeln daran orientiert, dass der andere sich in seinem Handeln auf das vergangene, gegenwärtige oder zukünftige Handeln der ersteren bezieht. 


− Konsens über ein gemeinsames unmittelbares Handlungsziel. 


− Handlungsziel kann nur erreicht werden, wenn beide dieses verstehen und nur durch das Zutun des anderen dieses erreicht wird.

Q:

Was ist Devianz? 

A:

Als Devianz oder abweichendes Verhalten werden in Soziologie und Psychologie Verhaltensweisen bezeichnet, die mit geltenden Normen und Werten nicht übereinstimmen. Delinquenz ist eine Teilmenge von Devianz.

Abweichung = Veränderung, Erneuerung und Innovation kann nur durch ein Abweichen von den generell geltenden Normen zustande kommen (macht Normen bewusst) → ohne Normen: Orientierungslosigkeit

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Q:

Wer sind die Begründer der Soziologie?

A:

August Comle: erfand das Wort Soziologie 


Emile Durkheim: die Menschheit entwickelt sich von einer kleinen zu komplexen großen Gesellschaften 


Karl Marc: Industrialisierung als Ursache für zunehmende Ungleichheit 


Max Weber: nicht nur wirtschaftliche Faktoren, sondern auch Ideen und Werte sind wichtig für den sozialen Wandel

Q:

Was sind relevante Themenbereiche der Soziologie?

A:

Verwaltung, Arbeit, Familie, Bildung, Freizeit, Kriminalität, Religion, Methoden Emp. Sozialforschung, etc.

Q:

Was sind die verschiedenen Denkrichtungen der Soziologie?

A:

1. Funktionalismus: Analysemethode, die soziale Handlungsmuster und Prozesse hinsichtlich ihrer Rolle innerhalb eines übergeordneten sozialen Zusammenhangs untersucht 


- verschiedene Teile der Gesellschaft bestehen hauptsächlich aus sozialen Institutionen, die jeweils unterschiedliche Bedürfnisse befriedigen soll. Institutionen gibt es solange Nachfrage besteht 


2. Konflikt Theorie: Konflikte in der Gesellschaft und wie man diese bewältigt 


3. Symbolischer Interaktionismus: der Mikrosoziologie (man guckt auf den einzelnen, Interaktion zwischen 2 Menschen) 

- Symbole (Sprache, Gestik, Mimik etc.) müssen gleich gedeutet werden können, damit Kommunikation funktioniert → Hund (in Deutschland Haustier, in China Delikate

Q:

Welche Gruppenbegriffe gibt es?

A:


1. Statistische Gruppe: z.B. Einkommensgruppe, Altersgruppe, Berufsgruppe 


2. Bezugsgruppe: Eine soziale Gruppe, die einem Individuum entweder als normative oder als komparative Bezugsgröße dient.

Q:

Was sind die Primär- und Sekundärgruppe?

A:

Primärgruppe (informell):
− Zeitliche Dauer 

− Stabilität 

− Face-to -f ac e-Interaktionen 

− Intimität 

− Kleine Gruppe

Sekundärgruppe (formell):
− Sachlich 

− Unpersönlich 

− Soziale Rolle im Vordergrund 

− Zweckorientiert

Q:

Welche Normunterscheidungen gibt es?

A:

- Muss-Normen (z.B. Gesetze) 


- Soll-Normen (z.B. Sitten) 


- Kann-Normen (z.B. Gewohnheiten)

Q:

Was sind Sanktionen?

A:

Der Wortbedeutung nach, wie auch im soziologischen Verständnis, können Sanktionen grundsätzlich positiver oder negativer Art sein: Eine positive Sanktion ist eine – nicht zwangsläufig materielle – „Belohnung“; eine negative Sanktion eine „Bestrafung“.

− Normorientiertes Verhalten: selbstverständlich, nicht eigens belohnt, was die Mehrheit tut (ggf. Lob, Wertschätzung) 


− Abweichendes Verhalten: deutliche Regelverletzung, z.T: Strafrechtliche Verfolgung, u.U. erzeugen von Ausgrenzung 


−Bsp.: Jobcenter → Kürzung der Mittel bei Verstoß 

➔ Ziel: Bestärkung von norm-orientierten Verhalten

Soziologie/Psychologie

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