Morbus Parkinson at Hochschule Für Gesundheit | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Unter welche Disziplin fällt die Parkinson Krankheit?

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Parkinson als Neuropsychiatrische Störungen: motorisch, kognitiv, sprachlich, affektiv

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Wie wirkt sich der demographische Wandel auf die Prävalenz von MP aus?

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Prävalenz (Vorkommen in der Gesamtbevölkerung): ca. 100-200 von 100.000

--> Vorkommen steigt ab dem 60. Lebensjahr stark an


Demographischer Wandel: Bezeichnung für die Bevölkerungsentwicklung und ihre Veränderungen insbesondere im Hinblick auf die Altersstruktur, die Entwicklung der Geburtenzahl und der Sterbefälle, die Anteile von Inländern, Ausländern und Eingebürgerten sowie die Zuzüge und Fortzüge


Erklärung:

  • durch den demographischen Wandel entsteht ein Ungleichgewicht in der Altersstruktur, da die Geburtenrate seit den 1970er-Jahren niedriger ist als die Sterberate
  • somit steigt die absolute Anzahl der Menschen im hohen Alter bzw. über 60 Jahren an und die Prävalenz für MP nimmt zu
  • somit steigt auch die Anzahl der Patienten mit Parkinson im logopädischen Setting
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Was bedeutet der Begriff „idiopathisch“ und was ist der Kernunterschied zum nicht-idopathsichen Parkinson Syndrom?

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Idiopathisch = „Ohne bekannte Ursache / ohne bekannten Pathomechanismus / Ursache nicht geklärt“


  • idiophatisches Parkinson Syndrom: bekannt, dass ein degenerativer Prozess an der Substantia nigra ansetzt, aber Ursache dafür ist unklar (bei ca. 70-80% der Patienten ist der Pathomechanismus nicht bekannt) 
  • nicht-idiophatisches Parkinson Syndrom (auch “symptomatisches bzw. Sekundäres Parkinson-Syndrom“): bei ca. 20-30% der Patienten entsteht die parkinsonoide Symptomatik durch eine andere bekannte Ursache (z.B. andere neurodegenerative Erkrankungen) bzw. als „sekundäre“ Störung
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An welcher neuroanatomischen Struktur setzt der neurodegenerative Prozess an?

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Substantia nigra („schwarze Substanz“)

--> wichtiges motorisches Zentrum im Mittelhirn mit Funktionen beim Bewegungsantrieb und bei adäquaten Reaktionen auf Sinnesreize

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Wozu führt der neurodegenerative Prozess hinsichtlich der Neurotransmittersynthese?

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Pathophysiologie:

  • Parkinson-Erkrankung ist durch eine relativ spezifische Degeneration von melaninhaltigen Dopaminneuronen in der Substantia nigra gekennzeichnet
  • Zelluntergang führt zu Dopaminmangel
  • Dopaminmangel kann zu Beginn der Erkrankung noch durch eine kompensatorische Neurotransmittersynthese der überlebenden Zellen ausgeglichen werden
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Wieso kann es in diesem Zusammenhang auch zu affektiven Veränderungen kommen (Niedergeschlagenheit, Depression)?

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Der Dopamin Neurotransmitter ist  als sogenanntes ,,Glückshormon'' auch am psychischen Wohlbefinden der erkrankten beteiligt.

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Ab welchem Grade des Zellverlustes zeigen sich klinischen Zeichen in Verhalten und Erleben?

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TESTE DEIN WISSEN

ab einem Zellverlust von ca. 60%

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Was sind die Kardinalsymptome von MP?

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  • (Ruhe-)tremor: Zittern bei völliger Entspannung bzw. Konzentration, Abklingen bei Bewegungsbeginn
  • Rigor: Erhöhter Muskeltonus mit Steifheit der Muskeln, führt zur charakteristischen Körperhaltung, ruckartige kleine Bewegungen; „Zahnradphänomen“
  • Akinese / Bradykinese: Bewegungsarmut, Unfähigkeit oder Verlangsamung der Initiierung von Willkürbewegungen
  • Posturale Instabilität: Haltungsinstabilität, Ausgleichsbewegungen bei Verlagerung des Körperschwerpunkts beeinträchtigt
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TESTE DEIN WISSEN

Ein Arzt äußert Ihnen gegenüber, dass Logopädie bei MP „sowieso nichts bringt“. Argumentieren Sie in Ihren Worten gegen diese Haltung.

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TESTE DEIN WISSEN

Warum Logopädie?: fast alle parkinson-typischen motorischen Störungen kommen auch im Bereich der Sprechmotorik und des Schluckens vor


Kein therapeutischer Nihilismus:

  • Therapie kann hier zwar nicht ursächlich heilen, aber Verlauf mildern und Lebensqualität fördern und länger erhalten!
  • „... zumindest zeitweise und bei besonders behinderten oder beruflich auf kommunikative Fähigkeiten angewiesenen Patienten erscheint Logopädie unverzichtbar“ (Hopf et al, a.a.O., S. 63)
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Welche funktionellen Leistungen sind bei MP gestört?

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Störungen der Koordination und Feinabstimmung von Bewegungsabläufen

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Was sind die Frühzeichen von MP?

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  • Schmerzen: Schulter/Arm/Rücken
  • Affektive Veränderungen: Antriebsmangel / Müdigkeit / Schlafstörung, Depression
  •  (Einseitiger Ruhe-) Tremor
  • Mikrographie (kleiner und auch zittriger werdende Schrift)
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Welche Hinweise deuten auf eine idiopathische Erkrankung? Welches ist der wichtigste Hinweis?

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TESTE DEIN WISSEN
  • meist einseitiger Beginn der Erkrankung
  • auch im Verlauf Seitenasymmetrie
  • Vorliegen eines Ruhetremors (wichtigster Hinweis)
  • gutes Ansprechen auf L-Dopa
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Q:

Unter welche Disziplin fällt die Parkinson Krankheit?

A:

Parkinson als Neuropsychiatrische Störungen: motorisch, kognitiv, sprachlich, affektiv

Q:

Wie wirkt sich der demographische Wandel auf die Prävalenz von MP aus?

A:

Prävalenz (Vorkommen in der Gesamtbevölkerung): ca. 100-200 von 100.000

--> Vorkommen steigt ab dem 60. Lebensjahr stark an


Demographischer Wandel: Bezeichnung für die Bevölkerungsentwicklung und ihre Veränderungen insbesondere im Hinblick auf die Altersstruktur, die Entwicklung der Geburtenzahl und der Sterbefälle, die Anteile von Inländern, Ausländern und Eingebürgerten sowie die Zuzüge und Fortzüge


Erklärung:

  • durch den demographischen Wandel entsteht ein Ungleichgewicht in der Altersstruktur, da die Geburtenrate seit den 1970er-Jahren niedriger ist als die Sterberate
  • somit steigt die absolute Anzahl der Menschen im hohen Alter bzw. über 60 Jahren an und die Prävalenz für MP nimmt zu
  • somit steigt auch die Anzahl der Patienten mit Parkinson im logopädischen Setting
Q:

Was bedeutet der Begriff „idiopathisch“ und was ist der Kernunterschied zum nicht-idopathsichen Parkinson Syndrom?

A:

Idiopathisch = „Ohne bekannte Ursache / ohne bekannten Pathomechanismus / Ursache nicht geklärt“


  • idiophatisches Parkinson Syndrom: bekannt, dass ein degenerativer Prozess an der Substantia nigra ansetzt, aber Ursache dafür ist unklar (bei ca. 70-80% der Patienten ist der Pathomechanismus nicht bekannt) 
  • nicht-idiophatisches Parkinson Syndrom (auch “symptomatisches bzw. Sekundäres Parkinson-Syndrom“): bei ca. 20-30% der Patienten entsteht die parkinsonoide Symptomatik durch eine andere bekannte Ursache (z.B. andere neurodegenerative Erkrankungen) bzw. als „sekundäre“ Störung
Q:

An welcher neuroanatomischen Struktur setzt der neurodegenerative Prozess an?

A:

Substantia nigra („schwarze Substanz“)

--> wichtiges motorisches Zentrum im Mittelhirn mit Funktionen beim Bewegungsantrieb und bei adäquaten Reaktionen auf Sinnesreize

Q:

Wozu führt der neurodegenerative Prozess hinsichtlich der Neurotransmittersynthese?

A:

Pathophysiologie:

  • Parkinson-Erkrankung ist durch eine relativ spezifische Degeneration von melaninhaltigen Dopaminneuronen in der Substantia nigra gekennzeichnet
  • Zelluntergang führt zu Dopaminmangel
  • Dopaminmangel kann zu Beginn der Erkrankung noch durch eine kompensatorische Neurotransmittersynthese der überlebenden Zellen ausgeglichen werden
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Q:

Wieso kann es in diesem Zusammenhang auch zu affektiven Veränderungen kommen (Niedergeschlagenheit, Depression)?

A:

Der Dopamin Neurotransmitter ist  als sogenanntes ,,Glückshormon'' auch am psychischen Wohlbefinden der erkrankten beteiligt.

Q:

Ab welchem Grade des Zellverlustes zeigen sich klinischen Zeichen in Verhalten und Erleben?

A:

ab einem Zellverlust von ca. 60%

Q:

Was sind die Kardinalsymptome von MP?

A:
  • (Ruhe-)tremor: Zittern bei völliger Entspannung bzw. Konzentration, Abklingen bei Bewegungsbeginn
  • Rigor: Erhöhter Muskeltonus mit Steifheit der Muskeln, führt zur charakteristischen Körperhaltung, ruckartige kleine Bewegungen; „Zahnradphänomen“
  • Akinese / Bradykinese: Bewegungsarmut, Unfähigkeit oder Verlangsamung der Initiierung von Willkürbewegungen
  • Posturale Instabilität: Haltungsinstabilität, Ausgleichsbewegungen bei Verlagerung des Körperschwerpunkts beeinträchtigt
Q:

Ein Arzt äußert Ihnen gegenüber, dass Logopädie bei MP „sowieso nichts bringt“. Argumentieren Sie in Ihren Worten gegen diese Haltung.

A:

Warum Logopädie?: fast alle parkinson-typischen motorischen Störungen kommen auch im Bereich der Sprechmotorik und des Schluckens vor


Kein therapeutischer Nihilismus:

  • Therapie kann hier zwar nicht ursächlich heilen, aber Verlauf mildern und Lebensqualität fördern und länger erhalten!
  • „... zumindest zeitweise und bei besonders behinderten oder beruflich auf kommunikative Fähigkeiten angewiesenen Patienten erscheint Logopädie unverzichtbar“ (Hopf et al, a.a.O., S. 63)
Q:

Welche funktionellen Leistungen sind bei MP gestört?

A:

Störungen der Koordination und Feinabstimmung von Bewegungsabläufen

Q:

Was sind die Frühzeichen von MP?

A:
  • Schmerzen: Schulter/Arm/Rücken
  • Affektive Veränderungen: Antriebsmangel / Müdigkeit / Schlafstörung, Depression
  •  (Einseitiger Ruhe-) Tremor
  • Mikrographie (kleiner und auch zittriger werdende Schrift)
Q:

Welche Hinweise deuten auf eine idiopathische Erkrankung? Welches ist der wichtigste Hinweis?

A:
  • meist einseitiger Beginn der Erkrankung
  • auch im Verlauf Seitenasymmetrie
  • Vorliegen eines Ruhetremors (wichtigster Hinweis)
  • gutes Ansprechen auf L-Dopa
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