Erg10 Postert at Hochschule Für Gesundheit | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Erweiterung der Definition von Co-Occupation durch transaktionale Ansätze? 


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TESTE DEIN WISSEN

Jede Betätigung setzt transaktional eine geteilte Emotionalität, Intentionalität und Bedeutsamkeit mit anderen Menschen voraus, selbst wenn keine zweite Person anwesend ist. These: Dann ist jede Betätigung eine Co-Occupation. 


Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie in einer solchen transaktionalen Erweiterung des Begriffs der Co-Occupation? 

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TESTE DEIN WISSEN

Was sagt die Evolutionäre Jäger-Hypothese aus?

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TESTE DEIN WISSEN

Menschen mit der Trias von Hyperaktivität, Impulsivität und Aufmerksamkeitsstörung (Reizoffenheit) gab es immer. Sie waren die besten Jäger. 

Dennoch hat auch in der Betätigungswelt einer Ackerbaugesellschaft diese Trias keinen Krankheitswert. 

Doch im Zuge der Industrialisierung stieg der Anpassungsdruck weiter. 

Unter den Bedingungen der Schule wurden Kinder bis weit in die 1970er Jahre mit massiven Angstreizen extern reguliert (demütigende Strafen und Prügelstrafen bei Fehlverhalten). 

Bei weiter steigenden Anforderungen wird von Schülern in der Gegenwart zunehmende emotionale Selbstregulation, Frustrationstoleranz und Ausdauer erwartet. Unter diesen Bedingungen werden die „Jäger von früher“ immer auffälliger. 

Die Diagnose ADHS wird so zum Ausdruck des Missverhältnisses zwischen den Erwartungen der Gegenwartsgesellschaft und den Möglichkeiten dieser Kinder 



Erst unter den Bedingungen einer Ackerbaugesellschaft kamen diese Vorteile nicht mehr voll zur Geltung 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie ist die wissenschaftliche Entwicklung von der Theory of Mind (ToM) zur Mentalisierung? 

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TESTE DEIN WISSEN

Die Theory of Mind nach Baron-Cohen (1985) aus der kognitiven Psychologie fokussiert auf die grundlegende Fähigkeit eines Individuums zur Erkennung von falschen Anschauungen als diagnostischer Indikator für soziales Einfühlungsvermögen.


Mentalisierung nach Fonagy (2004) aus der Psychoanalyse baut auf der Theory of Mind auf. Sie erweitert diese jedoch bindungsorientiert durch den Fokus auf die praktischen Auswirkungen sozialen Einfühlungsvermögens für die Regulation von Emotionen in Eltern-Kind-Interaktionen, wie sie konkret im Alltag beobachtbar sind, und deren Einfluss auf eine möglicherweise lebenslange Prägung der Kinder. 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Ursachen hat Psychopathie?

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TESTE DEIN WISSEN

- komplexe Gen- Umwelt- Interaktionen

- wenn sie früh im Leben in Bindungsbeziehungen bestimmte anti-soziale Erfahrungen machen 

- Volumenminderung im präfrontalen Kortex

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TESTE DEIN WISSEN

Was sagt der Begriff Co-Occupation dann noch aus? 


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TESTE DEIN WISSEN

Ziel eines transaktionalen Ansatzes ist, eine Perspektive der Co-Occupation zu entwickeln: 

Verstehen und behandeln kann man Klienten nur dann, wenn man ihre Betätigungen in ihre geteilten emotionalen, intentionalen und bedeutungshaften Bezüge einbettet. 


Erst eine solche Co-Occupational Therapy wird dem Wesen von Menschen gerecht. 

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TESTE DEIN WISSEN

Geben die drei Symptome Impulsivität, Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit Sicherheit für eine ADHS-Diagnose?

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TESTE DEIN WISSEN

sind unspezifische Symptome für alle Formen persönlicher Belastung 

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TESTE DEIN WISSEN

Ab wann kann ein Kind intentional Zeigen/Pointing?

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TESTE DEIN WISSEN

etwa 12 Monat

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Mimicking? 

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TESTE DEIN WISSEN

Einfaches Kopieren von Handlungen ohne Verständnis für mögliche Intentionen

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TESTE DEIN WISSEN

Womit sind hohe Mentalisierungsfähigkeiten assoziert?

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TESTE DEIN WISSEN

- höhere soziale Kompetenz

- größere soziale Netzwerken 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Gruppe von Menschen kann gut mentalisieren, nutzt diese Fähigkeit jedoch nicht prosozial, sondern rein instrumentell im Rahmen eigener Ziele?

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TESTE DEIN WISSEN

Psychopathen!


Kein Mentalisierungsdefizit: kognitive Empathie im Sinne eines Hineindenkens in andere Menschen ist möglich. 


Defizit an affektivem Sharing: Dies geht jedoch nicht mit affektiver Beteiligung einher: es unterbleibt das Mit-Fühlen mit anderen Menschen 

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TESTE DEIN WISSEN

Ab wann kann ein Kind deklarativ Zeigen/Showing?

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TESTE DEIN WISSEN

etwa 10.Monat

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist THOP?

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TESTE DEIN WISSEN

Verhaltenstherapeutische Interventionen z.B. THOP (Therapieprogramm für Kinder mit hyperakt. u. opposit. Problemverhalten; Döpfner et al. 2002) als Kombination aus familienzentrierten und kinderzentrierten Maßnahmen 


Elterntraining 

• Aufbau gelingender Eltern-Kind-Interaktion 

• Positivem mehr Beachtung schenken; Verstärkerpläne erarbeiten 

• Vorausplanen, um Eskalationen zu vermeiden: Struktur, Rituale und Konsistenz in den Tagesablauf geben 

• Empfehlungen zur Vermeidung eines eigenen Burn-out/ Auszeit für Eltern 


Interventionen in Schule (z.B. über Verstärkerpläne) 


Kindzentrierte Interventionen 

• Selbstinstruktionstraining, um reflexives Arbeitsverhalten aufzubauen • Selbstmanagementverfahren 

• Spieltraining, um ausdauernde Spiele zu trainieren 

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Q:

Erweiterung der Definition von Co-Occupation durch transaktionale Ansätze? 


A:

Jede Betätigung setzt transaktional eine geteilte Emotionalität, Intentionalität und Bedeutsamkeit mit anderen Menschen voraus, selbst wenn keine zweite Person anwesend ist. These: Dann ist jede Betätigung eine Co-Occupation. 


Welche Vor- und welche Nachteile sehen Sie in einer solchen transaktionalen Erweiterung des Begriffs der Co-Occupation? 

Q:

Was sagt die Evolutionäre Jäger-Hypothese aus?

A:

Menschen mit der Trias von Hyperaktivität, Impulsivität und Aufmerksamkeitsstörung (Reizoffenheit) gab es immer. Sie waren die besten Jäger. 

Dennoch hat auch in der Betätigungswelt einer Ackerbaugesellschaft diese Trias keinen Krankheitswert. 

Doch im Zuge der Industrialisierung stieg der Anpassungsdruck weiter. 

Unter den Bedingungen der Schule wurden Kinder bis weit in die 1970er Jahre mit massiven Angstreizen extern reguliert (demütigende Strafen und Prügelstrafen bei Fehlverhalten). 

Bei weiter steigenden Anforderungen wird von Schülern in der Gegenwart zunehmende emotionale Selbstregulation, Frustrationstoleranz und Ausdauer erwartet. Unter diesen Bedingungen werden die „Jäger von früher“ immer auffälliger. 

Die Diagnose ADHS wird so zum Ausdruck des Missverhältnisses zwischen den Erwartungen der Gegenwartsgesellschaft und den Möglichkeiten dieser Kinder 



Erst unter den Bedingungen einer Ackerbaugesellschaft kamen diese Vorteile nicht mehr voll zur Geltung 

Q:

Wie ist die wissenschaftliche Entwicklung von der Theory of Mind (ToM) zur Mentalisierung? 

A:

Die Theory of Mind nach Baron-Cohen (1985) aus der kognitiven Psychologie fokussiert auf die grundlegende Fähigkeit eines Individuums zur Erkennung von falschen Anschauungen als diagnostischer Indikator für soziales Einfühlungsvermögen.


Mentalisierung nach Fonagy (2004) aus der Psychoanalyse baut auf der Theory of Mind auf. Sie erweitert diese jedoch bindungsorientiert durch den Fokus auf die praktischen Auswirkungen sozialen Einfühlungsvermögens für die Regulation von Emotionen in Eltern-Kind-Interaktionen, wie sie konkret im Alltag beobachtbar sind, und deren Einfluss auf eine möglicherweise lebenslange Prägung der Kinder. 

Q:

Welche Ursachen hat Psychopathie?

A:

- komplexe Gen- Umwelt- Interaktionen

- wenn sie früh im Leben in Bindungsbeziehungen bestimmte anti-soziale Erfahrungen machen 

- Volumenminderung im präfrontalen Kortex

Q:

Was sagt der Begriff Co-Occupation dann noch aus? 


A:

Ziel eines transaktionalen Ansatzes ist, eine Perspektive der Co-Occupation zu entwickeln: 

Verstehen und behandeln kann man Klienten nur dann, wenn man ihre Betätigungen in ihre geteilten emotionalen, intentionalen und bedeutungshaften Bezüge einbettet. 


Erst eine solche Co-Occupational Therapy wird dem Wesen von Menschen gerecht. 

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Q:

Geben die drei Symptome Impulsivität, Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit Sicherheit für eine ADHS-Diagnose?

A:

sind unspezifische Symptome für alle Formen persönlicher Belastung 

Q:

Ab wann kann ein Kind intentional Zeigen/Pointing?

A:

etwa 12 Monat

Q:

Was bedeutet Mimicking? 

A:

Einfaches Kopieren von Handlungen ohne Verständnis für mögliche Intentionen

Q:

Womit sind hohe Mentalisierungsfähigkeiten assoziert?

A:

- höhere soziale Kompetenz

- größere soziale Netzwerken 

Q:

Welche Gruppe von Menschen kann gut mentalisieren, nutzt diese Fähigkeit jedoch nicht prosozial, sondern rein instrumentell im Rahmen eigener Ziele?

A:

Psychopathen!


Kein Mentalisierungsdefizit: kognitive Empathie im Sinne eines Hineindenkens in andere Menschen ist möglich. 


Defizit an affektivem Sharing: Dies geht jedoch nicht mit affektiver Beteiligung einher: es unterbleibt das Mit-Fühlen mit anderen Menschen 

Q:

Ab wann kann ein Kind deklarativ Zeigen/Showing?

A:

etwa 10.Monat

Q:

Was ist THOP?

A:

Verhaltenstherapeutische Interventionen z.B. THOP (Therapieprogramm für Kinder mit hyperakt. u. opposit. Problemverhalten; Döpfner et al. 2002) als Kombination aus familienzentrierten und kinderzentrierten Maßnahmen 


Elterntraining 

• Aufbau gelingender Eltern-Kind-Interaktion 

• Positivem mehr Beachtung schenken; Verstärkerpläne erarbeiten 

• Vorausplanen, um Eskalationen zu vermeiden: Struktur, Rituale und Konsistenz in den Tagesablauf geben 

• Empfehlungen zur Vermeidung eines eigenen Burn-out/ Auszeit für Eltern 


Interventionen in Schule (z.B. über Verstärkerpläne) 


Kindzentrierte Interventionen 

• Selbstinstruktionstraining, um reflexives Arbeitsverhalten aufzubauen • Selbstmanagementverfahren 

• Spieltraining, um ausdauernde Spiele zu trainieren 

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