BVWL at Hochschule Für Angewandte Wissenschaften Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für BVWL an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

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TESTE DEIN WISSEN

Kritik an den Gossenschen Gesetzen

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TESTE DEIN WISSEN

▪ Informationsstatus
Die Theorie unterstellt, das die Haushalte vollständig über die zur
Verfügung stehenden Güter und deren Preise unterrichtet sind. Dieser
Zustand ist aber kaum zu erreichen.
▪ Nutzenschätzung
Die Haushalte sind in der Regel nicht in der Lage ihr reales
Nutzenempfinden zu erkennen und zu quantifizieren.
▪ Irrationalität des Kaufverhaltens
Das Kaufverhalten der Haushalte ist häufig nicht rational begründet.
Impulsverhalten, Gewohnheitsverhalten, sozialabhängiges Verhalten
(Mitläufereffekt, Snobeffekt, Prestigeeffekt).

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TESTE DEIN WISSEN

Nachfragefunktion der privaten Haushalte
Um die Bedürfnisse zu decken werden am Markt entsprechende Güter
gekauft. Art und Umfang dieser Bedarfsdeckung wird als Nachfrage
bezeichnet. Die Nachfrage eines Haushaltes nach einem bestimmten Gut ist
von verschiedenen Faktoren (Determinanten) abhängig: (7)

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TESTE DEIN WISSEN

▪ dem Preis des Gutes (Px)
▪ dem Nutzen eines Gutes (Ux)
▪ dem Preis anderer Güter (Py)
▪ dem Nutzen anderer Güter (Uy)
▪ dem Einkommen des Haushaltes (E)
▪ Erwartungen über zukünftige Änderungen (Q)
▪ Sonstiges (S)

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TESTE DEIN WISSEN

Preiselastizität der Nachfrage =

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TESTE DEIN WISSEN

prozentuale Mengenänderung
prozentuale Preisänderung

IεNI =
(Mx2 - Mx1)
Mx1
(Px2 - Px1)
Px1

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TESTE DEIN WISSEN

Starre Nachfragefunktion

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TESTE DEIN WISSEN

(εN = 0)

Für εN = 0 gilt, dass die Nachfrager auf Preisänderungen überhaupt nicht
reagieren. Die Nachfrage nach einen Gut ist vollkommen unelastisch oder
starr.
Ein solcher Verlauf der
Nachfragefunktion gilt z.B. für
Salz, Medikamente o.ä..

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TESTE DEIN WISSEN

Vollelastische Nachfragefunktion (εN = ∞)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Für εN = ∞ gilt, dass die Nachfrager bereit sind zu einem bestimmten Preis
jede erhältliche Menge abzunehmen. Dies gilt für Unternehmen mit geringen
Marktanteil bei vollständiger
Konkurrenz (z.B. einen Bäcker in
einer Einkaufzone).
Dieser Elastizitätskoeffizient wird
als vollkommen oder unendlich
elastisch bezeichnet.

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TESTE DEIN WISSEN

Kreuzpreiselastizität =

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TESTE DEIN WISSEN

% Mengenänderung GutX
% Preisänderung GutY

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TESTE DEIN WISSEN

Einkommenselastizität der Nachfrage

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TESTE DEIN WISSEN

Bei der Berechnung der Einkommenselastizität (εE) wird die prozentuale
Mengenänderung des Gutes X angegeben, wenn das Einkommen der
Haushalte steigt.
Im Normalfall steigt die Nachfrage nach einen Gut, wenn auch das
Einkommen steigt, dann ist εE > 1, also elastisch. Dies ist bei gehobenen
Gütern in der Regel der Fall. Steigt die Nachfrage nach einem Gut nur gering,
dann ist εE < 1, also unelastisch. Dies ist häufig bei Gütern des Grundbedarf
der Fall, z.B. Wohnung, Nahrungsmittel.

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TESTE DEIN WISSEN

Einkommenselastizität =

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TESTE DEIN WISSEN

% Mengenänderung GutX
% Einkommensänderung

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TESTE DEIN WISSEN

Angebotsfunktion

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TESTE DEIN WISSEN

Die auf dem Markt von den Unternehmen angebotenen Gütern sind von
verschiedenen Einflussgrößen (Determinanten) abhängig.

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TESTE DEIN WISSEN

Ax =

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TESTE DEIN WISSEN

= f (Gx, Gy, Q, S)

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TESTE DEIN WISSEN

Die auf dem Markt von den Unternehmen angebotenen Gütern sind von
verschiedenen Einflussgrößen (Determinanten) abhängig.

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TESTE DEIN WISSEN

▪ dem Gewinn eines Gutes (Gx)
▪ dem Gewinn anderer Güter (Gy)
▪ Erwartungen über zukünftige Änderungen (Q)
▪ Sonstiges (S)

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TESTE DEIN WISSEN

Nutzen
Güter sind Mittel der Bedürfnisbefriedigung, also haben sie für den Käufer
einen Nutzen.
Hermann Gossen (1810–1858) hat den Versuch unternommen sich dem
Themenfeld Nutzen zu nähern und messbar zu machen. Hierzu hat er zwei
Gesetze formuliert.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Das erste Gossensche Gesetz besagt, dass der Grenznutzen eines Gutes
mit steigender Konsummenge (in einem Zeitpunkt) fällt.
(Sättigungsgesetz).
Das zweite Gossensche Gesetz besagt, dass ein Haushalt (bei einer
gegebenen Bedürfnisstruktur) der seinen Nutzen maximieren will, seine
Mittel so einsetzen muss, dass er bei jedem konsumierten Gut den
gleichen Grenznutzen erreicht.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen BVWL Kurs an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Kritik an den Gossenschen Gesetzen

A:

▪ Informationsstatus
Die Theorie unterstellt, das die Haushalte vollständig über die zur
Verfügung stehenden Güter und deren Preise unterrichtet sind. Dieser
Zustand ist aber kaum zu erreichen.
▪ Nutzenschätzung
Die Haushalte sind in der Regel nicht in der Lage ihr reales
Nutzenempfinden zu erkennen und zu quantifizieren.
▪ Irrationalität des Kaufverhaltens
Das Kaufverhalten der Haushalte ist häufig nicht rational begründet.
Impulsverhalten, Gewohnheitsverhalten, sozialabhängiges Verhalten
(Mitläufereffekt, Snobeffekt, Prestigeeffekt).

Q:

Nachfragefunktion der privaten Haushalte
Um die Bedürfnisse zu decken werden am Markt entsprechende Güter
gekauft. Art und Umfang dieser Bedarfsdeckung wird als Nachfrage
bezeichnet. Die Nachfrage eines Haushaltes nach einem bestimmten Gut ist
von verschiedenen Faktoren (Determinanten) abhängig: (7)

A:

▪ dem Preis des Gutes (Px)
▪ dem Nutzen eines Gutes (Ux)
▪ dem Preis anderer Güter (Py)
▪ dem Nutzen anderer Güter (Uy)
▪ dem Einkommen des Haushaltes (E)
▪ Erwartungen über zukünftige Änderungen (Q)
▪ Sonstiges (S)

Q:

Preiselastizität der Nachfrage =

A:

prozentuale Mengenänderung
prozentuale Preisänderung

IεNI =
(Mx2 - Mx1)
Mx1
(Px2 - Px1)
Px1

Q:

Starre Nachfragefunktion

A:

(εN = 0)

Für εN = 0 gilt, dass die Nachfrager auf Preisänderungen überhaupt nicht
reagieren. Die Nachfrage nach einen Gut ist vollkommen unelastisch oder
starr.
Ein solcher Verlauf der
Nachfragefunktion gilt z.B. für
Salz, Medikamente o.ä..

Q:

Vollelastische Nachfragefunktion (εN = ∞)

A:

Für εN = ∞ gilt, dass die Nachfrager bereit sind zu einem bestimmten Preis
jede erhältliche Menge abzunehmen. Dies gilt für Unternehmen mit geringen
Marktanteil bei vollständiger
Konkurrenz (z.B. einen Bäcker in
einer Einkaufzone).
Dieser Elastizitätskoeffizient wird
als vollkommen oder unendlich
elastisch bezeichnet.

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Q:

Kreuzpreiselastizität =

A:

% Mengenänderung GutX
% Preisänderung GutY

Q:

Einkommenselastizität der Nachfrage

A:

Bei der Berechnung der Einkommenselastizität (εE) wird die prozentuale
Mengenänderung des Gutes X angegeben, wenn das Einkommen der
Haushalte steigt.
Im Normalfall steigt die Nachfrage nach einen Gut, wenn auch das
Einkommen steigt, dann ist εE > 1, also elastisch. Dies ist bei gehobenen
Gütern in der Regel der Fall. Steigt die Nachfrage nach einem Gut nur gering,
dann ist εE < 1, also unelastisch. Dies ist häufig bei Gütern des Grundbedarf
der Fall, z.B. Wohnung, Nahrungsmittel.

Q:

Einkommenselastizität =

A:

% Mengenänderung GutX
% Einkommensänderung

Q:

Angebotsfunktion

A:

Die auf dem Markt von den Unternehmen angebotenen Gütern sind von
verschiedenen Einflussgrößen (Determinanten) abhängig.

Q:

Ax =

A:

= f (Gx, Gy, Q, S)

Q:

Die auf dem Markt von den Unternehmen angebotenen Gütern sind von
verschiedenen Einflussgrößen (Determinanten) abhängig.

A:

▪ dem Gewinn eines Gutes (Gx)
▪ dem Gewinn anderer Güter (Gy)
▪ Erwartungen über zukünftige Änderungen (Q)
▪ Sonstiges (S)

Q:

Nutzen
Güter sind Mittel der Bedürfnisbefriedigung, also haben sie für den Käufer
einen Nutzen.
Hermann Gossen (1810–1858) hat den Versuch unternommen sich dem
Themenfeld Nutzen zu nähern und messbar zu machen. Hierzu hat er zwei
Gesetze formuliert.

A:

Das erste Gossensche Gesetz besagt, dass der Grenznutzen eines Gutes
mit steigender Konsummenge (in einem Zeitpunkt) fällt.
(Sättigungsgesetz).
Das zweite Gossensche Gesetz besagt, dass ein Haushalt (bei einer
gegebenen Bedürfnisstruktur) der seinen Nutzen maximieren will, seine
Mittel so einsetzen muss, dass er bei jedem konsumierten Gut den
gleichen Grenznutzen erreicht.

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