Motivationspsychologie at Hochschule Fresenius | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Motivationspsychologie an der Hochschule Fresenius

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Motivationspsychologie Kurs an der Hochschule Fresenius zu.

TESTE DEIN WISSEN

Annäherungs- & Vermeidungsziele

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TESTE DEIN WISSEN
  • Annäherungsziele: beziehen sich auf spezifizierten positiven Zustand, den es zu erreichen gilt

  • Sie sensibilisieren für die Wahrnehmung leistungsbezogener Zielfortschritte


  • Vermeidungsziele beziehen sich auf negativen Zustand, den es zu vermeiden gilt

  • Sie halten einen negativen Zustand vor Augen (Versagen) & lösen ein Gefühl der Angst aus.

  • Sie beeinträchtigen u. a. die intrinsische Motivation, das emotionale Wohlbefinden & die Leistung.

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TESTE DEIN WISSEN

Promotions- & Präventionsfokus (Higgins 1997)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Personen mit einem dispositionellen (Neigung) Promotionsfokus...

 – fokussieren sich darauf, wie sie gerne sein möchten
– streben Gewinne an
– engagieren sich aktiv & freudvoll

– an positiven Ergebnissen orientiert

  • Erfolge und Misserfolge führen zu Freude bzw. Trauer
  • Erfolge sind motivierend



  • Personen mit dispositionellem Präventionsfokus...
    – fokussieren sich darauf, wie sie sein sollten
    – streben Vermeiden von Verlusten & Sicherheit an                                                                                               – verfolgen Pflicht- und Minimalziele
    – sind häufig passiv, vorsichtig & konservativ.
  • Erfolge und Misserfolge führen zu Erleichterung bzw. Angst
  • Misserfolge sind motivierend


  • Motive sind unterschiedlich -> Tendenzen (Mischung aus beiden Faktoren)
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TESTE DEIN WISSEN

Wie entstehen die dispositionellen Regulationsfokusse?


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TESTE DEIN WISSEN

durch Betonung fundamentaler Bedürfnisse in der elterlichen Erziehung:


    1. nach Sicherheit und Schutz (für Präventionsfokus) 
    2. nach Fürsorge und Nahrung (Promotionsfokus)




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TESTE DEIN WISSEN

Implizite & explizite Motive

Laut McClelland et al. (1989) gibt es 2 unabhängige Motivationssysteme

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TESTE DEIN WISSEN
  • Implizite (unbewusste)  Motive
    – erworben in früher Kindheit, erlernte Präferenzen für best. Anreize (eng an Emotionen verknüpft)                                                                                – affektbasiert,  (spontan, Intuition -> aus dem Bauch heraus)
    – unbewusst (Erziehung der Eltern)
    – müssen mit indirekten Verfahren erfasst werden
  • über Fantasieproduktionen (TAT) messbar


  •  Explizite (bewusste) Motive                                                                                                                                                    – etwas später in Kindheit in der Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt erlernt                                                                                                                                           –  bewusste, verbalisierbare Ziele                                                                                                                     –  beruhen auf bewusstem Selbstbild und Ansprüchen anderer                                                                  
  •   können über Selbstberichte/ Fragebogen erfasst werden
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TESTE DEIN WISSEN

Verhaltenskorrelate & Anreizstruktur

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TESTE DEIN WISSEN
  • Explizite Motive sagen respondentes Verhalten vorher  -> Respondent: sagen Verhalten in stark strukturierten und sozial kontrollierten Situationen voraus

  • Sie werden von sozial-evaluativen Anreizen angeregt. -> bewusst besetzte Ziele



  • Implizite Motive sagen operantes Verhalten vorher. -> Operant: sagen Verhalten in offenen Situationen und über längere Zeiträume vorher

  • Sie werden von Anreizen, die in der Tätigkeit selbst liegen, angeregt. -> das was mich anzieht/ antreibt (nicht das vorgenommene)


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TESTE DEIN WISSEN

Motiv(in)kongruenz

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TESTE DEIN WISSEN
  • Motivkongruenz = Übereinstimmung der Ausprägung impliziter und expliziter Motive -> Wohlbefinden

  • Motivinkongruenz = Nicht-Übereinstimmung der beiden Motivationssysteme

  • Unterscheidung von „heißen“ (motivkongruenten) und „kalten“ (motivinkongruenten) Zielen



  • hohes implizites, aber niedriges explizites Motiv:                                                                                               – Befriedigung des impliziten Motivs bleibt aus

  • z.B. implizites Motiv: Anschlussmotiv zu Gleichaltrigen, explizites Motiv: Leistungsmotiv, Erfolg in der Schule 

  • hohes explizites, aber niedriges implizites Motiv:
    – willentliche Anstrengung oft nötig
    – Ziele sind nicht durch das implizite Motiv energetisiert


  • Motivinkongruenz verursacht: Missempfinden
  •  dauerhafte intrapsychische Konflikte -> wirken wie Stressor und führen zur Beeinträchtigung von Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit und Gesundheit.
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TESTE DEIN WISSEN

Erklärungsansätze für die Entstehung von Motivinkongruenz

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TESTE DEIN WISSEN
  • starke Orientierung an der sozialen Umwelt anstatt an den eigenen Affekten 

  • schlechter Zugang zum Körpergefühl und hohe Selbstüberwachung 

  • geringe Fähigkeit, non-verbale in verbale Repräsentationen (und umgekehrt) zu übersetzen 

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TESTE DEIN WISSEN

Messung impliziter Motive: 

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TESTE DEIN WISSEN

Thematischer Apperzeptionstest (TAT)

  • entwickelt von Henry Murray (1893-1988)

  • seit 1950er-Jahren für 

    Motivmessung weiterentwickelt

  • seit ca. 10 Jahren Standard-Messmethode für implizite Motive



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TESTE DEIN WISSEN

Verfahren TAT


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TESTE DEIN WISSEN
  • Präsentation von mehrdeutigen Bildern & Aufforderung, dazu eine Geschichte zu erzählen:

  1. Was führte zu der gezeigten Situation?

  2. Was geschieht gerade?

  3. Was fühlen und denken die Personen?

  4. Wie ist der Ausgang der Geschichte?




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TESTE DEIN WISSEN

Einwände Verfahren TAT

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TESTE DEIN WISSEN
  • Unterschiedliche Interpretation durch... 
  1. Farbgebung (bunt/ schw./weiß)
  2. Eigene Erfahrungen (geografische Erlebnisse)
  3. Sieht die abgebildete Person jemandem ähnlich, den ich kenne (mag/ hasse)
  4. Kenne ich die Umgebung und das Umfeld der Abbildung gut, weil ich z.B. in meiner Kindheit oft im Wald war


  • Einzelbilder  sind nicht von Vorteil, besser abstrakte Abbildung 


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TESTE DEIN WISSEN

Wie werden implizite Motive gemessen?


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TESTE DEIN WISSEN
  • Geschichten werden unter Verwendung von Kodiermanualen motivthematisch ausgewertet.

  • Manuale erwiesen sich als objektiv & reliabel und sind gut validiert

  • Die Reliabilität zwischen verschiedenen Auswertern ist durchweg gut bis sehr gut, die Stabilität der Messungen zufriedenstellend

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TESTE DEIN WISSEN

Messung expliziter Motive

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TESTE DEIN WISSEN
  • werden über Fragebogen erfasst

– Personality Research Form (PRF)

 – Unified Motives Scale (UMS)
– PSE-Q

• Das explizite Motivationssystem wird auch über Ziele erfasst. Ein Beispiel ist der Fragebogen »GOALS« (Pöhlmann u. Brunstein, 1997).

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Q:

Annäherungs- & Vermeidungsziele

A:
  • Annäherungsziele: beziehen sich auf spezifizierten positiven Zustand, den es zu erreichen gilt

  • Sie sensibilisieren für die Wahrnehmung leistungsbezogener Zielfortschritte


  • Vermeidungsziele beziehen sich auf negativen Zustand, den es zu vermeiden gilt

  • Sie halten einen negativen Zustand vor Augen (Versagen) & lösen ein Gefühl der Angst aus.

  • Sie beeinträchtigen u. a. die intrinsische Motivation, das emotionale Wohlbefinden & die Leistung.

Q:

Promotions- & Präventionsfokus (Higgins 1997)

A:
  • Personen mit einem dispositionellen (Neigung) Promotionsfokus...

 – fokussieren sich darauf, wie sie gerne sein möchten
– streben Gewinne an
– engagieren sich aktiv & freudvoll

– an positiven Ergebnissen orientiert

  • Erfolge und Misserfolge führen zu Freude bzw. Trauer
  • Erfolge sind motivierend



  • Personen mit dispositionellem Präventionsfokus...
    – fokussieren sich darauf, wie sie sein sollten
    – streben Vermeiden von Verlusten & Sicherheit an                                                                                               – verfolgen Pflicht- und Minimalziele
    – sind häufig passiv, vorsichtig & konservativ.
  • Erfolge und Misserfolge führen zu Erleichterung bzw. Angst
  • Misserfolge sind motivierend


  • Motive sind unterschiedlich -> Tendenzen (Mischung aus beiden Faktoren)
Q:

Wie entstehen die dispositionellen Regulationsfokusse?


A:

durch Betonung fundamentaler Bedürfnisse in der elterlichen Erziehung:


    1. nach Sicherheit und Schutz (für Präventionsfokus) 
    2. nach Fürsorge und Nahrung (Promotionsfokus)




Q:

Implizite & explizite Motive

Laut McClelland et al. (1989) gibt es 2 unabhängige Motivationssysteme

A:
  • Implizite (unbewusste)  Motive
    – erworben in früher Kindheit, erlernte Präferenzen für best. Anreize (eng an Emotionen verknüpft)                                                                                – affektbasiert,  (spontan, Intuition -> aus dem Bauch heraus)
    – unbewusst (Erziehung der Eltern)
    – müssen mit indirekten Verfahren erfasst werden
  • über Fantasieproduktionen (TAT) messbar


  •  Explizite (bewusste) Motive                                                                                                                                                    – etwas später in Kindheit in der Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt erlernt                                                                                                                                           –  bewusste, verbalisierbare Ziele                                                                                                                     –  beruhen auf bewusstem Selbstbild und Ansprüchen anderer                                                                  
  •   können über Selbstberichte/ Fragebogen erfasst werden
Q:

Verhaltenskorrelate & Anreizstruktur

A:
  • Explizite Motive sagen respondentes Verhalten vorher  -> Respondent: sagen Verhalten in stark strukturierten und sozial kontrollierten Situationen voraus

  • Sie werden von sozial-evaluativen Anreizen angeregt. -> bewusst besetzte Ziele



  • Implizite Motive sagen operantes Verhalten vorher. -> Operant: sagen Verhalten in offenen Situationen und über längere Zeiträume vorher

  • Sie werden von Anreizen, die in der Tätigkeit selbst liegen, angeregt. -> das was mich anzieht/ antreibt (nicht das vorgenommene)


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Q:

Motiv(in)kongruenz

A:
  • Motivkongruenz = Übereinstimmung der Ausprägung impliziter und expliziter Motive -> Wohlbefinden

  • Motivinkongruenz = Nicht-Übereinstimmung der beiden Motivationssysteme

  • Unterscheidung von „heißen“ (motivkongruenten) und „kalten“ (motivinkongruenten) Zielen



  • hohes implizites, aber niedriges explizites Motiv:                                                                                               – Befriedigung des impliziten Motivs bleibt aus

  • z.B. implizites Motiv: Anschlussmotiv zu Gleichaltrigen, explizites Motiv: Leistungsmotiv, Erfolg in der Schule 

  • hohes explizites, aber niedriges implizites Motiv:
    – willentliche Anstrengung oft nötig
    – Ziele sind nicht durch das implizite Motiv energetisiert


  • Motivinkongruenz verursacht: Missempfinden
  •  dauerhafte intrapsychische Konflikte -> wirken wie Stressor und führen zur Beeinträchtigung von Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit und Gesundheit.
Q:

Erklärungsansätze für die Entstehung von Motivinkongruenz

A:
  • starke Orientierung an der sozialen Umwelt anstatt an den eigenen Affekten 

  • schlechter Zugang zum Körpergefühl und hohe Selbstüberwachung 

  • geringe Fähigkeit, non-verbale in verbale Repräsentationen (und umgekehrt) zu übersetzen 

Q:

Messung impliziter Motive: 

A:

Thematischer Apperzeptionstest (TAT)

  • entwickelt von Henry Murray (1893-1988)

  • seit 1950er-Jahren für 

    Motivmessung weiterentwickelt

  • seit ca. 10 Jahren Standard-Messmethode für implizite Motive



Q:

Verfahren TAT


A:
  • Präsentation von mehrdeutigen Bildern & Aufforderung, dazu eine Geschichte zu erzählen:

  1. Was führte zu der gezeigten Situation?

  2. Was geschieht gerade?

  3. Was fühlen und denken die Personen?

  4. Wie ist der Ausgang der Geschichte?




Q:

Einwände Verfahren TAT

A:
  • Unterschiedliche Interpretation durch... 
  1. Farbgebung (bunt/ schw./weiß)
  2. Eigene Erfahrungen (geografische Erlebnisse)
  3. Sieht die abgebildete Person jemandem ähnlich, den ich kenne (mag/ hasse)
  4. Kenne ich die Umgebung und das Umfeld der Abbildung gut, weil ich z.B. in meiner Kindheit oft im Wald war


  • Einzelbilder  sind nicht von Vorteil, besser abstrakte Abbildung 


Q:

Wie werden implizite Motive gemessen?


A:
  • Geschichten werden unter Verwendung von Kodiermanualen motivthematisch ausgewertet.

  • Manuale erwiesen sich als objektiv & reliabel und sind gut validiert

  • Die Reliabilität zwischen verschiedenen Auswertern ist durchweg gut bis sehr gut, die Stabilität der Messungen zufriedenstellend

Q:

Messung expliziter Motive

A:
  • werden über Fragebogen erfasst

– Personality Research Form (PRF)

 – Unified Motives Scale (UMS)
– PSE-Q

• Das explizite Motivationssystem wird auch über Ziele erfasst. Ein Beispiel ist der Fragebogen »GOALS« (Pöhlmann u. Brunstein, 1997).

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