Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen at Hochschule Fresenius

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Nach Freud entsteht ein Großteil der Motivation aus dem Konflikt zwischen Es und Über- Ich. Nennen Sie drei Indikatoren, anhand derer solche „versteckten“ Motivationen identifiziert werden können.

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Welche zwei Faktoren determinieren nach Lewins Feldtheorie das Verhalten einer Person?

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Skizzieren Sie das Personmodell nach Lewin. Auf welche zwei Arten können bedürfnisbedingte Spannungszustände abgebaut werden? Nennen und erklären Sie diese  kurz anhand eines Beispiels.

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Bei welcher Aufgabenschwierigkeit ist die Leistungsmotivation von erfolgsmotivierten Personen nach Atkinsons Risiko-Wahl-Modell am größten?

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Welche Aufgabenschwierigkeit wählen misserfolgsmotivierte Personen nach Atkinsons Risiko-Wahl-Modell tendenziell?

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Wie attribuieren misserfolgsorientierte Menschen Erfolge bzw. Misserfolge? Beziehen Sie sich dabei auf die Dimensionen des Attributionsmodells nach Heider (1958).

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Das Kovariationsmodell nach Kelley erklärt internale und externale Attributionsmuster mit verschiedenen Kombinationen aus Konsens, Konsistenz und Distinktheit. Es liegt die folgende Situation vor: Kim sitzt im Wartezimmer des Zahnarztes Dr. Fiesling und hat große Angst vor der Behandlung. Vor einem Monat war Kim schon einmal bei Dr. Fiesling in Behandlung. Es sitzen drei weitere Patienten mit Kim im Wartezimmer. Im vergangenen Jahr war Kim PatientIn bei Zahnarzt Dr. Feinsam. a) Wie liegen Konsens, Konsistenz und Distinktheit (hoch vs. niedrig) im Falle einer externalen Attribution von Kims Angst vor?
b) Wie äußert sich das Verhalten von Kim bzw. den übrigen Patienten in Bezug auf Konsens, Konsistenz und Distinktheit in dieser Situation im Falle einer externalen Attribution von Kims Angst?

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Was besagt der Fundamentale Attributionsfehler?

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Definieren Sie „Motive“. Stellen Sie hierbei auch die Abgrenzung zu „Motivation“ heraus.

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French & Raven (1959) postulieren verschieden Quellen der Macht. Nennen Sie drei Quellen und erläutern Sie diese kurz.

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Umschreiben Sie die Charakteristika machtmotivierter Personen. Wie äußern sich Annäherungs- und Vermeidungstendenz des Machtmotivs?

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Was sind die Merkmale anschlussmotivierter Personen? Wie unterscheiden sie sich zu intimitätsmotivierten Personen?

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Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Nach Freud entsteht ein Großteil der Motivation aus dem Konflikt zwischen Es und Über- Ich. Nennen Sie drei Indikatoren, anhand derer solche „versteckten“ Motivationen identifiziert werden können.


  • Freie Assoziationen(Vorstellungen, die auf ein bestimmtes Stichwort hin spontan genannt werden) 
  • Widerstände (z.B. Inhalte, über die der Patient überhaupt nicht oder nur ungern reden möchte) 
  • Witze und Fehlleistungen (z.B. Versprecher)

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Welche zwei Faktoren determinieren nach Lewins Feldtheorie das Verhalten einer Person?


  • Personenfaktoren
  • Umweltfaktoren (Subjektiv wahrgenommene Merkmale der Umwelt)

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Skizzieren Sie das Personmodell nach Lewin. Auf welche zwei Arten können bedürfnisbedingte Spannungszustände abgebaut werden? Nennen und erklären Sie diese  kurz anhand eines Beispiels.


  • M = Sensomotorische Grenze (Vermittelt zwischen Umwelt und innenpersonalen Bereichen)
  • U = Umwelt
  • IP = Innerpersonaler Bereich (Teilt sich in zentrale und periphere Bereiche auf)
  • Z = Zentrale Bereiche (Konkrete Zielvorhaben/Absichten mit Ich-Nähe)
  • P = Periphere Bereiche (Konkrete Zielvorhaben/Absichten, die unmittelbar an Umwelt grenzen)
  • Gespannte Systeme im Personmodell streben nach Spannungsausgleich in Relation zu benachbarten Bereichen 
  • Spannungszustände aktivieren nicht nur Verhaltensweisen, sie beeinflussen auch kognitive Prozesse (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtniss)
  • Inhalte, die sich auf den angespannten Bereich beziehen, sind also besonders zugänglich (salient)


2 Arten, Spannungen abzubauen

  • Verhaltensbestimmung, solange bis das Handlungsziel erreicht ist
  • Diffusion in benachbarte Bereiche Ersatzhandlungen 

Beispiel: 

Handlungsziel wird erreicht: Das Bedürfnis nach sportlicher Betätigung wird befriedigt

Diffusion: Das Bedürfnis nach sportlicher Betätigung, ist nicht möglich zu befriedigen, wird durch Ersatzhandlung kompensiert z.B. spazieren gehen -> als Ersatzhandlung/Kompensation)

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Bei welcher Aufgabenschwierigkeit ist die Leistungsmotivation von erfolgsmotivierten Personen nach Atkinsons Risiko-Wahl-Modell am größten?


  • Die Motivation von Erfolgsmotivierten Menschen ist am größten, wenn die Aufgabe mittelschwer ist
  • Je leichter die Aufgabe, desto geringer die Motivation und der Anreiz des Erfolgs
  • Bei sehr schweren Aufgaben ist der Anreiz am höchsten und die Motivation wieder sehr gering

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Welche Aufgabenschwierigkeit wählen misserfolgsmotivierte Personen nach Atkinsons Risiko-Wahl-Modell tendenziell?


  • Die Motivation von Misserfolgsmotivierten Menschen ist wenn die Aufgabe sehr leicht oder sehr schwer ist am höchsten

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Wie attribuieren misserfolgsorientierte Menschen Erfolge bzw. Misserfolge? Beziehen Sie sich dabei auf die Dimensionen des Attributionsmodells nach Heider (1958).


  • Misserfolgsorientierte Menschen führen Erfolge z.B. auf eine geringe Aufgabenkomplexität oder auf Glück zurück (external)
  • Misserfolge werden mit den eigenen (beschränkten) Fähigkeiten attribuiert (internal)

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Das Kovariationsmodell nach Kelley erklärt internale und externale Attributionsmuster mit verschiedenen Kombinationen aus Konsens, Konsistenz und Distinktheit. Es liegt die folgende Situation vor: Kim sitzt im Wartezimmer des Zahnarztes Dr. Fiesling und hat große Angst vor der Behandlung. Vor einem Monat war Kim schon einmal bei Dr. Fiesling in Behandlung. Es sitzen drei weitere Patienten mit Kim im Wartezimmer. Im vergangenen Jahr war Kim PatientIn bei Zahnarzt Dr. Feinsam. a) Wie liegen Konsens, Konsistenz und Distinktheit (hoch vs. niedrig) im Falle einer externalen Attribution von Kims Angst vor?
b) Wie äußert sich das Verhalten von Kim bzw. den übrigen Patienten in Bezug auf Konsens, Konsistenz und Distinktheit in dieser Situation im Falle einer externalen Attribution von Kims Angst?


  • a) Im Falle einer externen Attributiven liegt ein hoher Konsens, eine hohe Konsistenz und eine hohe Distinktheit vor
  • b) Hoher Konsens: Alle anderen Patienten haben auch Angst vor der Behandlung;                              Hohe Konsistenz: Kim hat immer Angst vor der Behandlung von Dr. Fiesling;                                      Hohe Distinktheit: Kim hat nur Angst, wenn sie von Dr. Fiesling behandelt wird (Bei Dr. Feinsam hat sie keine Angst)


Ergänzung: Frage 8 umgekehrt: Wie liegen Konsens, Konsistenz und Distinktheit bei infernaler Attibution vor?

  • Geringer Konsens, Hohe Konsistenz, geringe Distinktheit

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Was besagt der Fundamentale Attributionsfehler?


  • Tendenz, den Einfluss situativer Faktoren zu unter- und den Einfluss dispositionaler Faktoren zu überschätzen. 
  • Internale Attribution (Persönlichkeit, Fähigkeiten, Einstellungen, Interesse) tritt häufiger auf als externale Attribution (besondere Situation, Übernahme bestimmter Rollen, Etikette). 
  • Aber: In Asien ist es umgekehrt! 

Motivatonale Ursachen:

  • Vorhersagbarkeit von Verhalten durch Persönlichkeitseigenschaften erscheint einfacher als durch situative Variablen. 

Kognitive Ursachen:

  • Perzeptuelle Salienz der Person
    (die scheinbare Wichtigkeit von auffälligen Informationen, die im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Beobachters stehen)
  • Akteure stechen mehr hervor als die Situation selbst

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Definieren Sie „Motive“. Stellen Sie hierbei auch die Abgrenzung zu „Motivation“ heraus.


Motive: 

  • Thematisch zusammenhängende Handlungsziele (angestrebte Folgen des eigenen Handelns)
  • Tendenz, beliebige Situationen unter einem bestimmten Blickwinkel zu betrachten, zu deuten und bestimmte Elemente der Situation als Chance oder Gefahr zu erleben 
  • Zeitlich stabil; lenken Wahrnehmung von unterschiedlichen Situationen in dieselbe motiv-thematische Richtung 
  • Dispositioneller Charakter
  • Motivation: Aus der Interaktion von Motiv und Situation resultierende Tendenz, ein bestimmtes Ziel zu erreichen

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

French & Raven (1959) postulieren verschieden Quellen der Macht. Nennen Sie drei Quellen und erläutern Sie diese kurz.


  • Belohnungsmacht (reward power): Abhängig von Erwartung, inwiefern Machtinhaber in der Lage ist, eigene Befriedigung zu bewerkstelligen 
  • Zwangs- / Bestrafungsmacht (coercive power): Abhängig von Erwartung, inwiefern Machtinhaber in der Lage ist, unerwünschte Handlungen zu bestrafen
  • Expertenmacht (expert power): Abhängig vom Ausmaß, indem Machtinhaber
    besondere Fertigkeiten / Kenntnisse zugeschrieben werden

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Umschreiben Sie die Charakteristika machtmotivierter Personen. Wie äußern sich Annäherungs- und Vermeidungstendenz des Machtmotivs?


Charakteristika:

  • Beeinflussung und Kontrolle anderer Menschen in sozialen Beziehungen durch Streben nach: 
  • sozialem Status oder Anerkennung 
  • Führungspositionen 
  • Vertretung und Überzeugung von eigener Meinung 
  • Auslösen von starken Gefühlen bei andere

Annäherungs- und Vermeidungstendenz des Machtmotivs:

  • Hoffnung auf Kontrolle (Annäherung) 
  • Streben nach sozialem Einfluss
  • Streben nach Anerkennung in sozialen Gruppen oder Beziehungen
  • Geht eher einher mit positivem Affekt 
  • Furcht vor Kontrollverlust (Vermeidung)
  • Übertriebenes Kontrollbedürfnis
  • Besitzergreifendes Verhalten in engen Beziehungen 
  • Geht einher mit erhöhter Stressanfälligkeit und negativem Affekt

Allgemeine Psychologie 2 - Alle Fragen

Was sind die Merkmale anschlussmotivierter Personen? Wie unterscheiden sie sich zu intimitätsmotivierten Personen?


Anschlussmotiv: Kontakt zu anderen Personen. Ein aktiviertes Anschlussmotiv zielt darauf, aus Fremden Vertraute zu machen (Erzeugung von Sympathie)
Intimitätsmotiv: Vertiefung und Sicherung bereits bestehender Beziehungen. Das aktivierte Intimitätsmotiv hat zum Ziel, Harmonie in Beziehungen wiederherzustellen, Streits zu unterlassen

Merkmale Anschlussmotiv:

  • erhöhte Sympathie 
  • Zustimmung (z.B. in Diskussionen) 
  • höhere Interaktionsbereitschaft 
  • mehr Blickkontakt 
  • Personen mit starkem Anschlussmotiv bevorzugen Gruppenarbeit
  • Sie schneiden in Karrierefragen schlechter ab
  • Sie sind in Führungspositionen unterrepräsentiert,
  • Sie verfügen aber über besseres Immunsystem und geringeres Krankheitsrisiko

Merkmale Intimitätsmotiv:

  • Sensibel und fürsorglich 
  • Intensive Beschäftigung mit wichtigen Beziehungen 
  • Wirken im direkten Kontakt zugewandter und freundlicher

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